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	<title>Bischwiller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Redf0x: /* Persönlichkeiten */ Todesjahr</title>
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		<updated>2026-01-21T07:34:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Todesjahr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Bischwiller&lt;br /&gt;
|nomlocale= Bischweiler&lt;br /&gt;
|armoiries= Armoiries de Bischwiller.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Bischwiller|Bischwiller]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté d’agglomération de Haguenau|Haguenau]]&lt;br /&gt;
|insee= 67046&lt;br /&gt;
|cp= 67240&lt;br /&gt;
|longitude= 07/51/25/O&lt;br /&gt;
|latitude= 48/45/59/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 123&lt;br /&gt;
|alt maxi= 147&lt;br /&gt;
|km²= 17.25&lt;br /&gt;
|siteweb= [https://www.bischwiller.com/ www.bischwiller.com]&lt;br /&gt;
|image= Bischwiller 11.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc= [[Mairie]] Bischwiller&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of Pfalz-Zweibrücken (1700)-de.svg|mini|Karte von Pfalz-Zweibrücken und anderer pfälzischer Linien um 1700]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bischwiller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|biʃ.vi.lɛʁ|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Visiteur Journée 2 - 15 (Madehub)-Bischwiller.wav}},  deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bischweiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rm.coe.int/CoERMPublicCommonSearchServices/DisplayDCTMContent?documentId=09000016806d41af |titel=Charta der Stadt Bischweiler zur Förderung der Regionalsprache auf der Grundlage der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen |werk=rm.coe.int |abruf=2022-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67046}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67046}}) im [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Sie liegt im [[Arrondissement]] [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]] an der [[Moder (Fluss)|Moder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Kleinstadt liegt im [[Département Bas-Rhin|Unterelsass]] an der rechten Seite der [[Moder (Fluss)|Moder]], etwa 25 Kilometer nordnordöstlich von [[Straßburg]] und acht Kilometer südöstlich von [[Hagenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bischwiller, früher &amp;#039;&amp;#039;Bischofsweiler&amp;#039;&amp;#039;, [[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Episcopi villa&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Billings218&amp;quot; /&amp;gt; ist eine Gründung der Bischöfe von Straßburg im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]], denen Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;II.]] zu Beginn des 11. Jahrhunderts unbewohnte Ländereien und Jagdreviere geschenkt hatte. Ein erster dokumentierter Weiler namens „Bischofeswilre“ wurde während des [[Schlacht von Hausbergen|Bellum Walterianum]] 1263 von den Straßburgern verbrannt. Am Ende des 13. Jahrhunderts übergaben die Straßburger das Land in profane Hände, im Hoch- und Spätmittelalter wechselte es mehrfach den Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1524 erwarben den Ort die Grafen von [[Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld]], in deren Besitz er bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] verblieb. Ihre Residenz war das 1795 zerstörte Schloss Tiefental mit einem weitläufigen Park nördlich der heutigen protestantischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Französische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rue Française-Welschgass in Bischwiller.jpg|rahmenlos|rechts|Rue Française/Welschgass in Bischwiller]]&lt;br /&gt;
Die Reformation wurde im Jahre 1588 durch [[Johann I. (Pfalz-Zweibrücken)|Johann I.]] eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der ehemaligen französisch-reformierten Gemeinde zu Zweibrücken.&amp;#039;&amp;#039; 1900.&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Wochen nach der Feier des Reformationsjubiläums nahm dessen Sohn [[Johann II. (Pfalz-Zweibrücken-Veldenz)|Johann&amp;amp;nbsp;II.]] im November 1617 auch in Bischwiller [[Hugenotten]] und [[Wallonen]] aus den [[Spanische Niederlande]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Julien Léonard: &amp;#039;&amp;#039;Des carrières pastorales à Bischwiller (1618–1663). Politique et discipline dans une communauté de réfugiés.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Revue historique.&amp;#039;&amp;#039; 2018/4 (n° 688), S. 795–836 (französisch, [https://www.cairn.info/revue-historique-2018-4-page-795.htm cairn.info]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kam zu einem Zuzug von Hugenotten aus Lixheim, Pfalzburg und [[Badonviller]]. Diese Ortschaften mit einer reformierten Kirche gerieten allmählich unter die Herrschaft des fundamentalistischen Katholiken [[Heinrich II. (Lothringen)|Herzog Heinrich&amp;amp;nbsp;II. von Lothringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beruf häufig Gerber, Tuchmacher und Tuchhändler, etablierten Hugenotten aus Lothringen, den Ardennen und der Picardie in der heutigen Rue Française, damals [[Welsche#Für Französischsprachige|Welschgass]], eine florierende [[Textilindustrie|Textil-]] und Wollindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1680 wurde der Ort zusammen mit dem Besitz [[Pfalz-Zweibrücken]]s im Rahmen der sogenannten [[Reunionspolitik]] [[Ludwig XIV.|Ludwigs&amp;amp;nbsp;XIV.]] vom Königreich Frankreich [[Annexion|annektiert]],&amp;lt;ref&amp;gt;Maximilian du Prel: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Verwaltung in Elsass-Lothringen 1870-1879. Denkschrift mit Benutzung amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Karl J. Trübner, Straßburg 1879, S. 9, Ziffer 19 ([https://books.google.de/books?id=ojsOAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA9 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die alten Territorien des Elsaß nach dem Stand vom 1. Januar 1648&amp;#039;&amp;#039;. Mit Ortsverzeichnis und zwei Kartenbeilagen. &amp;#039;&amp;#039;Statistische Mittheilungen über Elsaß-Lothringen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 27. Herausgegeben vom Statistischen Bureau für Elsaß-Lothringen. Verlag M. DuMont-Schauberg, Straßburg 1896, S. 157–159 ([https://books.google.de/books?id=CDobAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA157 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; was im [[Frieden von Rijswijk]] 1697 bestätigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann von Schulze-Gävernitz|Hermann Schulze]], &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch des deutschen Staatsrechtes&amp;#039;&amp;#039;. Zweites Buch: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Reichsstaatsrecht&amp;#039;&amp;#039;. Breitkopf &amp;amp; Härtel, Leipzig 1886, S. 355–356 ([https://books.google.de/books?id=hUNkr7b643EC&amp;amp;pg=PA355 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 19. Jahrhundert gab es im Ort über hundert Werkstätten und Manufakturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exodus von 1871 ===&lt;br /&gt;
Durch den [[Friede von Frankfurt|Frankfurter Frieden]] vom 10. Mai 1871 kam das Gebiet an das deutsche [[Reichsland Elsaß-Lothringen]] und der Ort wurde dem [[Kreis Hagenau]] im [[Bezirk Unterelsaß|Bezirk Unterelsass]] zugeordnet. Zwischen 1870 und 1874 verließen rund 4000 Einwohner Bischwiller und wanderten nach Frankreich aus. Mehr als 2000 von ihnen ließen sich in Elbeuf in der Normandie nieder, weitere Standorte waren Vire, Sedan, Roubaix, Tourcoing und Reimsa.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Gunther: &amp;#039;&amp;#039;Der Exodus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bischwiller au fil de l’Histoire.&amp;#039;&amp;#039; Verein der Freunde des Laub-Museums Bischwiller. Druckerei Vablor, Straßburg 1987, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahnunfall von 1900 ===&lt;br /&gt;
Am 4. Januar 1900 kam es zu einem schweren [[Eisenbahnunfall]] im Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Bischweiler&amp;#039;&amp;#039;, als ein aus [[Berlin]] kommender [[Schnellzug]], der nach [[Basel]] unterwegs war, auf einen dort haltenden [[Güterzug]] auffuhr. Dessen letzter, mit 40&amp;amp;nbsp;m³ [[Ethanol#Besteuerung und Vergällung|Spiritus]] beladener [[Kesselwagen]], [[Explosion|explodierte]]. Vier Menschen starben.&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Georges Trouillet: &amp;#039;&amp;#039;Les Chemins de fer Impériaux d’Alsace-Lorraine – Reichs-Eisenbahnen in Elsass-Lothringen.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Drei Exen Verlag, Husseren-les-Châteaux 2018, ISBN 978-2-9565934-0-9, S. 332&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Eisenbahnunfall von Bischweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abtretung an Frankreich 1919 ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste die Region aufgrund der Bestimmungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrags]] 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war das Gebiet von der deutschen [[Wehrmacht]] besetzt, und der Ort stand bis 1944 unter deutscher Verwaltung. Die jüdische Bevölkerung wurde 1940 nach Südfrankreich deportiert und die Synagoge zerstört. Laut Yad Vashem wurden 18 Juden aus Bischwiller Opfer des Holocaust.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/a-b/2275-bischweiler-elsass &amp;#039;&amp;#039;Bischwiller (Elsass).&amp;#039;&amp;#039;] Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. jüdische-gemeinden.de; abgerufen am 20. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert erholte sich Bischwiller nach zwei [[Weltkrieg]]en nur langsam. Durch die Restaurierung seiner Fassaden, Werbung für seine historischen Wurzeln, Ausbau seiner kulturellen und sportlichen Initiativen und Einrichtung einer Reihe kleinerer Hotels und Gaststätten öffnet es sich allmählich dem [[Tourismus]], die Infrastruktur ist aber nicht auf größere Besucherzahlen ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1960er Jahren leben in Bischwiller zahlreiche [[Türkei|türkische]] [[Einwanderung|Einwanderer]], die zunächst als [[Gastarbeiter]] für die Textilfabriken angeworben wurden; allmählich bildete sich hier dann ein Zentrum der türkischen Gemeinde für die gesamte Region, so besteht etwa der Sportverein &amp;#039;&amp;#039;Union sportive turc de Bischwiller&amp;#039;&amp;#039;. Vor allem seit dem Niedergang der örtlichen Textilindustrie kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen der einheimischen elsässischen Bevölkerung und den Migranten, deren Integration nur teilweise gelungen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://acturca.wordpress.com/2011/07/26/comment-bischwiller-est-devenue-%C2%AB-turcwiller-%C2%BB/ acturca.wordpress.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungszahlen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1780 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| – || großer Marktflecken mit etwa 500 Feuerstellen (Haushaltungen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Billings218&amp;quot;&amp;gt;[[Sigmund Billings]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Beschreibung des Elsasses und seiner Bewohner von den ältesten bis in die neuesten Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1782, S. 218–219 ([https://books.google.de/books?id=broamWRVH5cC&amp;amp;pg=PA218 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4806 || einschließlich einer abseits gelegenen Mühle und des Weilers Hanhofen mit 180 Häusern, davon 2844 Reformierte, 1663 Lutheraner und 301 Katholiken&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Aufschlager]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Elsass. Neue historisch-topographische Beschreibung der beiden Rhein-Departemente&amp;#039;&amp;#039;. Zweiter Theil. Johann Heinrich Heitz, Straßburg 1825, S. 386–388; {{archive.org |bub_gb_d3g2AAAAMAAJ |Blatt=n413}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1846 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 6642 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1866 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 9911 || &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vollständiges geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Elsass-Lothringen. Enthaltend: die Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Gemeinden, Weiler, Berg- und Hüttenwerke, Höfe, Mühlen, Ruinen, Mineralquellen u. s. w. mit Angabe der geographischen Lage, Fabrik-, Industrie- u. sonstigen Gewerbethätigkeit, der Post-, Eisenbahn- u. Telegraphen-Stationen u. geschichtlichen Notizen etc.&amp;#039;&amp;#039; Nach amtlichen Quellen bearbeitet von H. Rudolph. Louis Zander, Leipzig 1872, Sp. 6 ([https://books.google.de/books?id=IuJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA6 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1872 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 9231 || am 1. Dezember, in 1311 Häusern&amp;lt;ref&amp;gt;C. Stockert: &amp;#039;&amp;#039;Das Reichsland Elsaß-Lothringen. Geographischer Leitfaden für die Höheren Lehranstalten&amp;#039;&amp;#039;, Friedrich Bull, Straßburg 1873, S. 37–38; {{archive.org |bub_gb_3Q1HAAAAIAAJ |Blatt=n38}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 6827 || am 1. Dezember, auf einer Fläche von 1710 ha, in 1249 Wohnhäusern, davon 1448 Katholiken, 5160 Protestanten und 206 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen: &amp;#039;&amp;#039;Ortschafts-Verzeichniß von Elsaß-Lothringen. Aufgestellt auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880.&amp;#039;&amp;#039; C. F. Schmidts Universitäts-Buchhandlung Friedrich Bull, Straßburg 1884, S. 11, Ziffer 155; {{archive.org |bub_gb_4JJMAQAAIAAJ |Blatt=n26}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 6815 || davon 1586 Katholiken, 4962 Evangelische und 210 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Anonymes Mitglied des Katholischen Volksvereins: &amp;#039;&amp;#039;Die konfessionellen Verhältnisse an den Höheren Schulen in Elsaß-Lothringen. Statistisch und historisch dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Straßburg 1894, S. 39 ([https://books.google.de/books?id=nrXhbO4tiEYC&amp;amp;pg=PA39 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7017 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=els_hagenau.html|name=Landkreis Hagenau, Elsaß-Lothringen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7897 || mit der Garnison (eine Abteilung [[Artillerie|Feldartillerie]] Nr. 67), meist evangelische Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Bischweiler |Band=2 |Seite=906 |zenoID=20006332862}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8279 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8149 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bischweiler, Elsaß-Lothringen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Bischweiler ([https://www.meyersgaz.org/place/10180024 meyersgaz.org]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Bischwiller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profanbauten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischwiller Laub.JPG|mini|Ehemaliges Rathaus &amp;#039;&amp;#039;La Laub&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Blickfang des Ortszentrums ist der Rathausplatz (&amp;#039;&amp;#039;Place de la Mairie&amp;#039;&amp;#039;) in harmonisch geschlossener Fachwerkbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das alte Rathaus &amp;#039;&amp;#039;La Laub&amp;#039;&amp;#039; (errichtet 1665) entstand in Bischwillers wirtschaftsgeschichtlicher Blütezeit unter Herzog [[Christian II. (Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld)]]. Unter seinen Arkaden wurden die Märkte und Messen der Tuchhändler abgehalten. Bis zur Französischen Revolution fanden alljährlich am 15. August –&amp;amp;nbsp;zu &amp;#039;&amp;#039;Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– musikalische Darbietungen statt. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum.&lt;br /&gt;
* Ein weiterer Fachwerkbau von 1620, die Herberge „Zum Goldenen Löwen“ (&amp;#039;&amp;#039;Auberge du Lion d’Or&amp;#039;&amp;#039;) war bis zur Französischen Revolution Sitz der Bruderschaft der Dorfmusikanten (&amp;#039;&amp;#039;Confrérie des Ménétriers&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Die Alte Apotheke (1681) ist ein Fachwerkbau mit Erker.&lt;br /&gt;
* Das heutige Rathaus, das ehemalige Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;A la Rose&amp;#039;&amp;#039; ist ca. 100 Jahre jünger; der langgestreckte Barockbau fällt am Marktplatz stilistisch aus dem Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sakralbauten ===&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[reformierte Kirche (Bischwiller)|reformierte Kirche]] von 1525&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;errichtet unter Verwendung der Bausubstanz eines Vorgängerbaus um 1300&amp;amp;nbsp;– wurde 1722 erweitert und 1729 mit einer Orgel von [[Andreas Silbermann]] ausgestattet. Die Kirche beherbergte im Laufe der Jahrhunderte sowohl deutsche als auch französische Gemeinden. Die zugehörigen Pfarrhäuser in der &amp;#039;&amp;#039;Rue d’Église&amp;#039;&amp;#039; aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind erhalten. Aus dem Bruchmaterial des zerstörten Schlosses entstand im 19. Jahrhundert der heutige Diakonatsbau. (Lage:{{Coordinate|text=DMS|NS=48.7699709|EW=7.8611207|type=landmark|region=FR-67|name=reformierte Kirche Bischwiller}})&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;neoklassizistische Kirche [[Saint-Augustin (Bischwiller)|Saint-Augustin]]&amp;#039;&amp;#039; wurde am 28. August 1837 durch den Generalvikar des Erzbistums Straßburg, [[Bruno Franz Leopold Liebermann]], in Gegenwart aller Honoratioren des Kantons eingeweiht. (Lage:{{Coordinate|text=DMS|NS=48.76378|EW=7.86018|type=landmark|region=FR-67|name=Église Saint-Augustin}})&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Neuapostolische Kirche Saint-Nicolas]]&amp;#039;&amp;#039; (Lage:{{Coordinate|text=DMS|NS=48.76017|EW=7.85889|type=landmark|region=FR-67|name=Neuapostolische Kirche Saint-Nicolas}})&lt;br /&gt;
* Eine &amp;#039;&amp;#039;[[Simultankirche]] in [[Hanhoffen]]&amp;#039;&amp;#039; gibt es im südlichen Ortsteil von Bischwiller. (Lage (nicht belegt):{{Coordinate|text=DMS|NS=48.75651|EW=7.85824|type=landmark|region=FR-67|name=Simultankirche Hanhoffen?}})&lt;br /&gt;
* Die 1859 erbaute &amp;#039;&amp;#039;[[Alte Synagoge (Bischwiller)|alte Synagoge]]&amp;#039;&amp;#039; wurde unter nationalsozialistischer Besetzung 1941 zerstört. (Lage {{Coordinate|text=DMS|NS=48.764637|EW=7.85849|type=landmark|region=FR-67|name=Alte Synagoge Bischwiller}})&lt;br /&gt;
* Die [[Neue Synagoge (Bischwiller)|neue Synagoge]] wurde 1959 als Nachfolgebau errichtet.(Lage {{Coordinate|text=DMS|NS=48.764679|EW=7.859784|type=landmark|region=FR-67|name=Neue Synagoge Bischwiller}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten |section=Sakralbauten |einzig=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bischwiller hat einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Vendenheim–Wissembourg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob Gsell]] (1812–1871), Wollhändler und Kunstsammler&lt;br /&gt;
* Jean Daum (1825–1885), Gründer der Glasfabrik [[Daum (Kristallerie)|Daum Frères &amp;amp; Cie]]&lt;br /&gt;
* [[Charles Hickel]] (1848–1934), Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Augustin Dontenwill]] (1857–1931), Erzbischof von Vancouver&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kapp]] (1865–1943), evangelischer Pfarrer und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Otto Meissner]] (1880–1953), Leiter des Büros des Reichspräsidenten&lt;br /&gt;
* [[Jean Strohl]] (1886–1942), Zoologe, Wissenschaftshistoriker und Hochschullehrer in Zürich&lt;br /&gt;
* [[Walter Rammelt]] (1890–1947), deutsch-elsässischer Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Rolf Engelbrecht]] (1904–1966), Oberbürgermeister der Stadt Weinheim&lt;br /&gt;
* [[Guillaume Lieb]] (1904–1978), französischer Fußballnationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Claude Vigée]] (1921–2020), französischer Dichter&lt;br /&gt;
* [[Lucien Muller]] (1934–2026), französischer Fußballnationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Bernard Graeff]] (* 1948), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Bischwiller unterhält mit [[Hornberg]] in [[Baden-Württemberg]] (Deutschland) seit dem 13. September 1997 eine [[Gemeindepartnerschaft|Städtepartnerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Bißweiler |Band=3 |Seite=4}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Flohic Editions, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;126–140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ville-bischwiller.fr/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Haguenau-Wissembourg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4242103-2|VIAF=239538966}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischwiller| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
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