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	<title>Bischofszell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-05-01T05:59:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die Schweizer Gemeinde Bischofszell. Für den Nahrungsmittelkonzern siehe [[Bischofszell Nahrungsmittel]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Bischofszell&lt;br /&gt;
|BILD = Bischofszell von Hummelberg.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Bischofszell, im Hintergrund [[Alpstein]]&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Bischofszell 2011.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = Bischofszell-blazon.svg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-TG&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Weinfelden&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = Bezirk Weinfelden&lt;br /&gt;
|BFS = 4471&lt;br /&gt;
|PLZ = 9220&lt;br /&gt;
|UN/LOCODE = CH BCZ&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.499996&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 9.233337&lt;br /&gt;
|HÖHE = 506&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 11.58&lt;br /&gt;
|QUELLE-FLÄCHE = &amp;lt;small&amp;gt; (Pol. Gemeinde)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TG in Zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;5,68 km² &amp;lt;small&amp;gt;(Einheitsgemeinde)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Areal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.bischofszell.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bischofszell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Kleinstadt und [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Weinfelden]] des [[Schweiz]]er Kantons [[Kanton Thurgau|Thurgau]]. Bei Bischofszell mündet die [[Sitter]] in die [[Thur (Rhein)|Thur]]. Bischofszell hat als Industriestandort eine regionale Zentrumsfunktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bischofszell war bis 2002 eine [[Einheitsgemeinde#Kanton Thurgau|Einheitsgemeinde]] und bis 2010 Hauptort des damaligen [[Bezirk Bischofszell|Bezirks Bischofszell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bischofszell liegt an der Mündung der [[Sitter]] in die [[Thur (Rhein)|Thur]] und umfasst die südlich der Sitter auf einer Terrasse gelegene Stadt, Bischofszell-Nord sowie seit 1996 die ehemalige [[Ortsgemeinde (Schweiz)|Ortsgemeinde]] [[Halden TG|Halden]] und Teile der ehemaligen Ortsgemeinden [[Schweizersholz]] und [[Gottshaus]] (Stocken).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Bischoffescella&amp;#039;&amp;#039; (der Name bedeutet &amp;quot;Zelle, Nebenkloster des Bischofs&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://search.ortsnamen.ch/de/record/802004471 |titel=Bischofszell |hrsg=Ortsnamen.ch |sprache=de |abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) wurde 1155 erstmals urkundlich erwähnt. Davor zeugen allein Funde aus der Bronze-, alemannischen und römischen Zeit. Der Konstanzer Bischof Salomo I. aus dem 9. Jahrhundert wird als Gründer des Chorherrenstifts St. Pelagius angenommen. Dazu gehörten der Hof mit Fronhof, Stift, Kirche und Burg; im Hochmittelalter kamen Freihöfe dazu. Bischofszell war ab 1269 [[Hochstift Konstanz|bischöflich-konstanzerische]] Stadt mit Pfarrei, Marktsiedlung und eigenem Mass, dem Bischofszeller Mass, und war wegen seiner Lage an der Grenze zum Gebiet der [[Fürstabtei St. Gallen]] und seiner Flussübergänge von Bedeutung. 1273 wurde der Ort von den Herren von Montfort erobert und niedergebrannt. Ab 1276 wohnte der bischöfliche Obervogt in der Burg. Das Stadtsiegel von 1338 mit einem behandschuhten Arm und Bischofsstab und das Stadtrecht von 1350 deuten auf eine eigenständige Stadtverwaltung hin, die aus erkauften Rechten des Bischofs erworben wurde. Ab 1360 ist die Vorstadt mit Gewerbebauten belegt, die um 1405 aus militärischen Gründen abgerissen und erst 1437 von einer Mauer umgeben neu aufgebaut wurde. Der Obervogt leitete den zwölfgliedrigen Stadtrat und das Hochgericht, das von 1485 bis 1798 zur Stadt gehörte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der Einführung der [[Reformation]] von 1529, die vorwiegend von dem Konstanzer Reformator [[Ambrosius Blarer]] durchgeführt wurde, gab es eine evangelische Mehrheit in der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|15167|&amp;#039;&amp;#039;Blarer, Ambrosius&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Verena Baumer-Müller}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Druck des reformierten Zürich kam der Obervogt ab 1587 aus der Eidgenossenschaft, auch wenn der Fürstbischof bis 1798 formal noch Stadtherr blieb. 1530 wurde eine evangelische Schule eingerichtet, eine katholische Stadtschule dagegen konnte erst 1660 eröffnet werden. Bereits 1535 wurde die katholische Messe wieder zugelassen, und die Hauptkirche wurde bis 1968 von Katholiken und Reformierten benutzt. 1536 und 1563 wurden die Pfarrpfründe aufgeteilt, und ab 1728 wurden alle städtischen Ämter paritätisch mit Personen beider Konfessionen besetzt. Nach einem Stadtbrand von 1419 wurde die Burg renoviert, aber erst im 17. und 18. Jahrhundert als Schloss umgebaut und 1798 vom neu gegründeten Kanton Thurgau übernommen, jedoch 1811 bereits wieder veräussert. 1843 wurde der Bergfried abgetragen, und 1930 kam das Schloss in den Besitz der Gemeinde. Die Vorstadt fing noch bis ins 18. Jahrhundert das ganze Bevölkerungswachstum auf; nur der Friedhof wurde bereits 1545 nach der Reformation vor der Stadtmauer neu angelegt. 1743 fielen das Rathaus von 1629 und weitere 70 Häuser einem Stadtbrand zum Opfer. Im Zentrum liess Johann Caspar Bagnato 1747 bis 1750 das Rathaus neu erbauen; es wurde 1977 bis 1980 renoviert. 1834 konnte eine Sekundarschule den Unterricht aufnehmen, und 1870 vereinigten sich die konfessionellen Schulgemeinden. Seit dem 19. Jahrhundert hat Bischofszell als Industriestandort und Bezirkshauptort regionale Zentrumsfunktion, liegt aber im 20. Jahrhundert etwas abseits der grossen Verkehrswege.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1865|Bischofszell (Gemeinde)|Autor=[[Gregor Spuhler]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
1996 wurden die Ortsgemeinden Halden und Schweizersholz (ohne die Weiler und Höfe &amp;#039;&amp;#039;Last&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schluuch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Roore&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Störehuus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Alt Weingarten&amp;#039;&amp;#039;) von der Munizipalgemeinde [[Neukirch an der Thur]] abgetrennt und mit der &amp;#039;&amp;#039;Einheitsgemeinde Bischofszell&amp;#039;&amp;#039; vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutation Nr. 32i des [[Amtliches Gemeindeverzeichnis der Schweiz|Amtlichen Gemeindeverzeichnisses der Schweiz]], 1986&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1996 wurde der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Stocken/Breite&amp;#039;&amp;#039; der früheren Ortsgemeinde [[Hauptwil-Gottshaus|Gottshaus]] der &amp;#039;&amp;#039;Einheitsgemeinde Bischofszell&amp;#039;&amp;#039; zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutation Nr. 32f des Amtlichen Gemeindeverzeichnisses der Schweiz, 1986&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CHE Bischofszell Flag.svg|links|100px]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In Rot ein von gelbem Arm gehaltener gelber [[Krummstab#Heraldik|Bischofsstab]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staatsarchiv&amp;quot;&amp;gt;[https://staatsarchiv.tg.ch/de/wissen/gemeindewappen.html/881 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindewappen.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 8. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Wappen Bischofszells handelt es sich um das alte Stadtwappen, das im Wesentlichen so aussieht wie auf einer Wappenscheibe aus dem Jahr 1517. 1926 wurde nach einer jahrelangen Kontroverse festgelegt, dass das Bischofszeller Stadtwappen einen von einer Hand gehaltenen Bischofsstab zeige. 1994 wurde das Wappen neu gezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staatsarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=600|float=none|Name=Bischofszell|maxEinwohner=6500&lt;br /&gt;
 |werte=(1850,1956)(1860,2019)(1870,2185)(1880,2690)(1888,3001)(1900,3210)(1910,3802)(1920,3647)(1930,3421)(1941,3522)(1950,4204)(1960,4412)(1970,4811)(1980,4509)(1990,5122)(2000,5421)(2010,5462)(2018,5985)&lt;br /&gt;
 |quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Bischofszell&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;      || 1634  || 1773  || 1831 || 1850 || 1880 || 1900 || 1910&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||ca. 550||ca. 950||  923 || 1303 || 2114 || 2618 || 3192&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;      || 1950 || 1980 || 1990 || 2000{{FN|A}}&lt;br /&gt;
|                                                                               2010 || 2018&lt;br /&gt;
|2023&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.tg.ch/themen-und-daten/raum-verkehr-und-umwelt/flaechen-raumgliederungen/ortschaftenverzeichnis.html/9817 |titel=Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung 2024 |hrsg=Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld |datum=2024 |abruf=2024-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 3567 || 3990 || 4563 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|5421|| 5462 || 5985&lt;br /&gt;
|6255&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|A|ab 1996 mit Halden, Schweizersholz, Stocken und Breite}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den insgesamt 6255 Einwohnern der Gemeinde Bischofszell am 31. Dezember 2023 waren 1698 bzw. 27,1 % ausländische Staatsbürger. 1585 (25,3 %) waren evangelisch-reformiert und 1982 (31,7 %) römisch-katholisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Bischofszell zählte im selben Zeitpunkt 5700 Einwohner. Davon gehörten 148 (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Blidegg]], Leutswil) zur Gemeinde [[Zihlschlacht-Sitterdorf]] und 113 (u. a. Eberswil) zur Gemeinde [[Hauptwil-Gottshaus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischofszell Nahrungsmittel AG.jpg|mini|hochkant|Bischofszell Nahrungsmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 bot Bischofszell 2718 Personen Arbeit (umgerechnet auf Vollzeitstellen). Davon waren 2,4 % in der Land- und Forstwirtschaft, 56,0 % in Industrie, Gewerbe und Bau sowie 41,6 % im Dienstleistungssektor tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TG in Zahlen&amp;quot; /&amp;gt; Etwa 1000 Menschen sind bei der [[Fresh Food &amp;amp; Beverage Group]] (vormals [[Bischofszell Nahrungsmittel]]) beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 gegründete [[Landi (Unternehmen)|Landi]] Bischofszell AG wurde 2016 von der Landi Oberthurgau AG aus [[Roggwil TG|Roggwil]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischofszell Reformierte Kirche Benedikt Huber 01.jpg|mini|hochkant|[[Johanneskirche (Bischofszell)|Evangelische Johanneskirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischofszell - Rosenstadt im Thurgau &amp;amp; Zeitglockenturm (2015).jpg|mini|hochkant|Zeitglockenturm in der Rosenstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Bischofszell ist im [[Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Bischofszell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen und Kapellen ===&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;katholische [[St. Pelagius (Bischofszell)|Pfarrkirche St. Pelagius]]&amp;#039;&amp;#039; wurde ursprünglich als Kollegiatkirche des [[Chorherrenstift St. Pelagius|Chorherrenstiftes von Konstanz]] erbaut. Der Chor, die dreischiffige Basilika und die Allerheiligen-Kapelle stammen aus dem 14. Jahrhundert. Der Turm und das neu erbaute Schiff stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die Sakristei wurde zwischen 1708 und 1709 an der östlichen Stirnfront des Chores angebaut. Der Chor wurde um 1770 barockisiert. Im Innern finden sich Fragmente spätgotischer Ausmalungen. Der frühbarocke Hochaltar entstand zwischen 1639 und 1640.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Michaelskapelle&amp;#039;&amp;#039; steht frei nördlich der katholischen Kirche. Sie wurde Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut. Im Innern ist sie spätgotisch ausgemalt, das Michaelsbild stammt aus dem Jahr 1731.&lt;br /&gt;
* Die evangelische [[Johanneskirche (Bischofszell)|&amp;#039;&amp;#039;Johanneskirche&amp;#039;&amp;#039;]] wurde erst 1968/69 errichtet, nach den Plänen des Architekten [[Benedikt Huber (Architekt)|Benedikt Huber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlösser und Bürgerhäuser ===&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; wurde zwischen 1747 und 1750 von [[Johann Caspar Bagnato]] errichtet (Marktgasse 11).&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Bischofszell]] war ursprünglich die Bischöfliche Burg. Der Unterbau des Wohnhauses stammt aus dem 13. Jahrhundert, der Oberbau wurde nach dem Stadtbrand von 1419 errichtet. Der östliche Anbau stammt von 1813.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Bürklersche Freihof&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in der Kirchgasse (Nummer 35).&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Helmsdorfische Freihof&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am Hofplatz (Nummer 27).&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Blarerhof&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in der Schottengasse (Nummer 12).&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Grüne oder von Anwilische Hof&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in der Kirchgasse (Nummer 25).&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Doppelhaus zum Rosenstock und zum Weinstock&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am Marktplatz (Nummer 7 und 9). Im Innern ist es mit Wessobrunner [[Stuck]]aturen geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Türme und Brücken ===&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Bogenturm&amp;#039;&amp;#039; war einst das östliche Aussenwerk, das nach der Befestigung der Vorstadt 1437 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
* Die achtjochige [[Alte Thurbrücke Bischofszell|&amp;#039;&amp;#039;Thurbrücke&amp;#039;&amp;#039;]] von 1487 führt wegen der natürlichen Felsfundamente in einer krummen Linie über den Fluss (deshalb auch «Krumme Brücke») und gehört zu den bedeutendsten spätmittelalterlichen Brückenbauten der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Typorama&amp;#039;&amp;#039; ist ein typographisches Museum, mit Handsetzerei, [[Setzmaschine|Setz-]] und [[Druckmaschine]]n aus dem 19. und 20. Jahrhundert, in dem das traditionelle Fachwissen mit [[Bleisatz]] und [[Buchdruck]] bewahrt und gefördert werden soll. &lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Radiomuseum Seger&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radiomuseum-seger.ch/ |titel=Radiomuseum Seger, Bischofszell |sprache=de-CH |abruf=2023-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ermöglicht eine Zeitreise durch über 100 Jahre Geschichte rund um Ton und Bild. Es ist aus einem ehemaligen Radio-/TV-Fachgeschäft hervorgegangen und wurde durch den Betreiber eigenhändig erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilder ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bischofszell-Bruecke.jpg|Historische Brücke über die Thur&lt;br /&gt;
 Bischofszell Rathaus.jpg|Rathaus Bischofszell &lt;br /&gt;
 Marktgasse in Bischofszell.jpg|Marktgasse in Bischofszell&lt;br /&gt;
 Bischofszell Grubplatz-Bahnhofstrasse (2010).jpg|Bischofszell Grubplatz-Bahnhofstrasse (2010)&lt;br /&gt;
 Hirschenplatz in Bischofszell TG.jpg|Hirschenplatz&lt;br /&gt;
 Tuchgasse in Bischofszell (08-2015).jpg|Tuchgasse in Bischofszell (2015)&lt;br /&gt;
 Bischofszell an der Kirche.jpg|Michaelskapelle und Häuser der Schottengasse&lt;br /&gt;
 Bischofszell Kath. Kirche St. Pelagius mit Michaelskapelle.jpg|St. Pelagius mit Michaelskapelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Rosenwoche&amp;#039;&amp;#039; findet seit 2002 in Bischofszell statt. Die Stadt bezeichnet sich deshalb als [[Rosenstadt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infowilplus&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Vroni Krucker |url=http://www.infowilplus.ch/_iu_write/artikel/2012/KW_25/Region/Artikel_17653/ |titel=Freundschaft über die Grenzen hinaus – 11. Rosenwoche |hrsg=infowilplus |datum=2012 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160422071648/http://www.infowilplus.ch/_iu_write/artikel/2012/KW_25/Region/Artikel_17653/ |archiv-datum=2016-04-22 |abruf=2012-08-15 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden pro Jahr rund 60&amp;#039;000 Besucher gezählt. 2012 wurde der Rosengarten Känzeli neu eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infowilplus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Tischmesse Bischofszell&amp;#039;&amp;#039; findet seit 2008 einmal jährlich im Herbst in der Bitzihalle statt. Aussteller aus nah und fern zeigen auf einem einzigen Tisch die Waren und Dienstleistungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischofszell Stadt railway station.jpg|mini|Bahnhof Bischofszell Stadt, Strassenseite (2018)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SBB Historic - F 122 00122 004 - Bischofszell Nord Stationsgebaeude mit Gueterschuppen Bahnseite.jpg|mini|Bahnhof Bischofszell Nord, Gleisseite (2003)]]&lt;br /&gt;
Die Stadt hat mit Bischofszell Stadt und Bischofszell Nord zwei Bahnhöfe an der [[Bischofszellerbahn|Bahnstrecke Sulgen–Gossau]]. Früher kreuzten die beiden Züge in Bischofszell, allerdings ist dies seit einer Fahrplanänderung 2018 nicht mehr der Fall. Eine Linie des [[Bus Oberthurgau]] verbindet Bischofszell mit Amriswil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steigstrasse (Bischofszell–Hauptwil) verzeichnet täglich um die 12&amp;#039;000 Fahrzeuge (Stand 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Fridolin Sicher]] (1490–1546), Musiker&lt;br /&gt;
* [[Ambrosius Blarer]] (1492–1564), Reformator und Kirchenlieddichter, in Bischofszell 1529 zur Einführung der Reformation&lt;br /&gt;
* [[Johannes Zwick]] (1496–1542), Reformator und Kirchenlieddichter, evangelischer Pfarrer in Bischofszell 1542&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Hätzer]] (um 1500–1529), Theologe, Täufer, Märtyrer der [[Täufer]]bewegung&lt;br /&gt;
* [[Theodor Bibliander]] (1509–1564), reformierter Theologe&lt;br /&gt;
* [[Daller (Familie)|Familie Daller]] (ab 1525), reformierte Bürgerfamilie&lt;br /&gt;
* [[Melchior Goldast]] (1578–1635), Humanist&lt;br /&gt;
* [[Placidus Bridler]] (1613–1679), Benediktiner, Theologe und Kirchenrechtler&lt;br /&gt;
* [[Bartholomäus Anhorn der Jüngere]] (1616–1700), evangelisch-reformierter Pfarrer und Historiker, 1661–1678 in Bischofszell&lt;br /&gt;
* [[Jakob Christoph Scherb]] (1736–1811), Arzt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Eduard von Muralt]] (1808–1895), Bibliothekar und Theologe&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Markus Kundert]] (1853–1924), Bankier&lt;br /&gt;
* [[Fridolin Suter]] (1863–1937), römisch-katholischer Geistlicher und Ehrenbürger von Bischofszell&lt;br /&gt;
* [[Oskar Beuttner]] (1866–1929), Gynäkologe&lt;br /&gt;
* [[Robert Eder (Pharmazeut)|Robert Eder]] (1885–1944), Pharmazeut, Apotheker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Carl Eder]] (1892–1965), Politiker, Nationalrat und thurgauischer Kantonsrat&lt;br /&gt;
* [[Jakob Büchi (Apotheker)|Jakob Büchi]] (1903–1986), Pharmazeut&lt;br /&gt;
* [[Albert Knoepfli]] (1909–2002), Denkmalpfleger&lt;br /&gt;
* [[Hans-Ulrich Blaser]] (* 1943), Chemiker, Technischer Direktor &amp;#039;&amp;#039;CTO&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Amir Abrashi]] (* 1990), Fussballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1865|Bischofszell (Gemeinde)|Autor=[[Gregor Spuhler]]}}&lt;br /&gt;
* Margrit Früh: &amp;#039;&amp;#039;Die Odyssee zweier Silberpokale aus Bischofszell.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039;, 101. Jg. 1983, S.&amp;amp;nbsp;83–90 ([http://www.bodenseebibliotheken.eu/page?vgeb-j1983-t-A083 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Arthur Geiger: &amp;#039;&amp;#039;Das Chorherrenstift St. Pelagius zu Bischofszell im Zeitalter der Katholischen Reform, 1500–1700.&amp;#039;&amp;#039; Hallwag Verlag, Bern  1958.&lt;br /&gt;
* Markus Mattle: &amp;#039;&amp;#039;Episcopaliscella: vom Stift zur Stadt: Bischofszeller Jubiläen: 750 Jahre Markt und Mauern 1248-1998: 850 Jahre Stadt und Kultur 1150–2000.&amp;#039;&amp;#039; Weinfelden 2000, ISBN 3-9522022-0-7&lt;br /&gt;
* K. Ro.: &amp;#039;&amp;#039;Ein halbes Jahrhundert Carton- und Papierfabrik Bischofszell.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Thurgauer Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 14, 1938, S. 67–72 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=tjb-002:1938:14#72 e-periodica])&lt;br /&gt;
* Albert Scheiwiler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Chorherrenstiftes St. Pelagius zu Bischofszell im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 45. Jg. 1916, S.&amp;amp;nbsp;193–294 ([http://www.bodenseebibliotheken.eu/page?vgeb-j1916-t-A193 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Albert Knoepfli]], Beatrice Sendner-Rieger: &amp;#039;&amp;#039;Bischofszell. Kunst, Kultur, Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; (Schweizerische Kunstführer, Nr. 541). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1994, ISBN 978-3-85782-541-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer sanct Pelayen zue gehört... Beiträge zur Geschichte von Stift und Stadt Bischofszell und Umgebung in Mittelalter und Früher Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Hannes Steiner (Thurgauer Beiträge zur Geschichte, Bd. 154), Frauenfeld 2016, ISBN 978-3-9524186-3-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bischofszell.ch/ Website der Stadt Bischofszell]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|3354|Bischofszell|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rosenwoche.ch Infoportal über Bischofszeller Rosenwoche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Areal&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/01.Document.141528.pdf-- |wayback=20160412110509 |text=Schweizerische Arealstatistik. |format=PDF}} Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;TG in Zahlen&amp;quot;&amp;gt;{{Zahlen TG 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistikTG&amp;quot;&amp;gt;{{Statistik TG 1850–2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1865|Bischofszell (Gemeinde)|Autor=[[Gregor Spuhler]]}}{{HLS-Hinweis}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Weinfelden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4006957-6|LCCN=n83059776|VIAF=157777186}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Thurgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Thurgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischofszell| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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