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	<title>Bischofsreut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:54:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bischofsreut&amp;diff=1409729&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dubbe928: /* Geschichte */ Verlinkung von Böhmisch Röhren</title>
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		<updated>2025-12-14T07:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Verlinkung von &lt;a href=&quot;/index.php/Sto%C5%BEec&quot; title=&quot;Stožec&quot;&gt;Böhmisch Röhren&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bischofsreut&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Haidmühle&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Bischofsreut.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.853334&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13.732646&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 982&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 458&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1987-05-25&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 94145&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08550&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Pfarrkirche Bischofsreut.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Die Pfarrkirche St. Valentin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bischofsreut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Haidmühle]] im [[Niederbayern|niederbayerischen]] [[Landkreis Freyung-Grafenau]]. Bis 1978 bildete es eine selbstständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Waldhufendorf]] liegt in rund 1.000 Metern Höhenlage an der Grenze zu [[Tschechien]] auf halbem Wege zwischen [[Haidmühle]] und [[Philippsreut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft am unteren [[Goldener Steig|Goldenen Steig]] im [[Hochstift Passau]] wurde 1705 unter Fürstbischof [[Johann Philipp von Lamberg (Bischof)|Johann Philipp von Lamberg]] von 14 Siedlern gegründet. Schon 1708 folgte auf [[Böhmen|böhmischer]] Seite die Gründung der Ortschaft [[Stožec|Böhmisch Röhren]]. Die Gründung von Ortschaften in diesen extrem abgelegenen und unwirtlichen Gebieten unterstrich vor allem die Herrschaftsansprüche der Landesherren. 1713 billigte der Fürstbischof seinen Siedlern eine Fläche von etwa 12 [[Tagewerk]] zu. Beim Volk bürgerte sich die Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Neuhäuser&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kirchlicher Hinsicht gehörte Bischofsreut ursprünglich zur [[Pfarrei]] [[Freyung]], kam 1748 zum Vikariat [[Grainet]], wurde 1869 [[Expositur (Kirche)|Expositur]] und 1880 Pfarrei. Die [[Neuromanik|neuromanische]] Pfarrkirche St. Valentin wurde 1870 bis 1872 von Architekt [[Leonhard Schmidtner]] erbaut. Ihre Ausstattung stammt von [[Wolf Hirtreiter]], der älteste Gegenstand ist ein Kreuz um 1650 aus der Kirche der ehemaligen Ortschaft [[Leopoldsreut]], der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Leopoldsreuter Herrgott&amp;#039;&amp;#039;. 1989 zählte die Pfarrei 547 Katholiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 19. Jahrhundert gehörte Bischofsreut zur Gemeinde Leopoldsreut. [[Wilderei]] und [[Schmuggel]] mit gelegentlichen persönlichen Tragödien waren in dem Grenzgebiet nicht selten. Besondere Bedeutung hatte der [[Saccharinschmuggel]], in Bischofsreut wurde dafür sogar eine ausgehöhlte Heiligenstatue, der „Saccharinheilige“ oder „Saccharin-Nepomuk“ genutzt, welche regelmäßig in einer Prozession nach Böhmisch-Röhren über die österreichische Grenze getragen wurde. Die Schmuggelroute wurde nie aufgedeckt; die Statue befindet sich seit 1960 in einer eigenen kleinen Kapelle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/saccharin-schmuggel-als-das-weisse-pulver-die-schweiz-auf-trab-hielt |titel=Saccharin-Schmuggel - Als das weisse Pulver die Schweiz auf Trab hielt |datum=2024-04-06 |sprache=de |abruf=2024-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNFdPMDAwNzY5QTA |titel=alpha-retro · Der Sacharin-Heilige (1966) |sprache=de |abruf=2024-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schicksal des am 18. August 1862 auf böhmischem Gebiet erschossenen Müllergehilfen Georg Lang aus Schnellenzipf bei Bischofsreut wurde sogar in einem Volkslied besungen, dessen Text und Melodie überliefert sind. In [[Schwarzenthal (Haidmühle)|Schwarzenthal]] existierte von 1821 bis 1859 eine Glashütte, der ein Sägewerk folgte. Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Bischofsreut wurde im Jahr 1880 gegründet, der SV Bischofsreut im Jahr 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Entschließung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren vom 27. April 1951 wurde der Gemeindename von „Leopoldsreut“ in „Bischofsreut“ geändert. Am 1. Mai 1978 kam die Gemeinde Bischofsreut im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] zur Gemeinde Haidmühle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 628}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen der Gemeinde Bischofsreut zeigte einen Bischofsstab, Schwert und Wachtturm. Die [[Blasonierung|Wappenbeschreibung]] lautet: Turm silber/weiß, darüber gekreuzt Bischofsstab und Schwert in gold auf rotem Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wachtturm, auch „Granitzhaus“ (Grenzhaus) genannt, stand am Weberberg oberhalb von Bischofsreut mitten im Urwald (1360–1600). Schwert und Bischofsstab erinnern an die große Rodetätigkeit der Passauer Fürstbischöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Der Tourismus in Bischofsreut konnte in den 1960er Jahren einen enormen Aufschwung verzeichnen. 1960 zählte die Gemeinde Bischofsreut 7.406 Übernachtungen, 1970 wurden bei 327 Betten bereits 43.836 Übernachtungen erreicht. 1975 wurde eine Niederlassung der [[Sparkasse]] eröffnet. Seit 1976 ist das Bauern- und Waldmuseum im Gemeindehaus untergebracht. Gezeigt werden neben land- und forstwirtschaftlichen Gerätschaften auch Handwerksutensilien aus dem [[Böhmerwald]] und dem [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1980er Jahre entdeckte man die Bischofsreuter Waldhufen als bedeutenden Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt. 85 Vogelarten und 50 [[Tagfalter]]arten wurden hier nachgewiesen. Das KulturLandschaftsMuseum Grenzerfahrung ist ein Museumsprojekt in Bischofsreut und Haidmühle. Die bewahrte Kulturlandschaft zeigt hier einen Ausschnitt aus einer extensiv genutzten Mittelgebirgskulturlandschaft im bayerisch-böhmischen Grenzbereich. Die musealen Elemente sind an ihren ursprünglichen Plätzen erhalten geblieben und werden durch Museumssteige miteinander verbunden. Im modularen Aufbau sind bislang der Goldene Steig, der Flursteig und der Triftsteig (Kreuzbachklause) fertiggestellt; weitere Projekte sind der „Steig der Artenvielfalt“ von Bischofsreut nach Haidmühle und der „Industriesteig“ in Haidmühle. Das ehemalige Schulhaus in Bischofsreut soll als Museumshaus und -zentrale eingerichtet werden. Der KuLamu-Förderverein bietet Führungen und andere Aktionen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Altenclub Bischofsreut&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehrverein|Freiwillige Feuerwehr]] Bischofsreut, gegründet 1880&lt;br /&gt;
* Kapellenverein St. Wolfgang&lt;br /&gt;
* Kath. Frauenkreis St. Valentin&lt;br /&gt;
* Kirchenchor Bischofsreut&lt;br /&gt;
* [[Kneipp-Bund|Kneipp-Verein]] Bischofsreut&lt;br /&gt;
* Krieger- und Reservistenverein Bischofsreut&lt;br /&gt;
* „Kulturlandschaftsmuseum Grenzerfahrung“-Förderverein, gegründet 2003&lt;br /&gt;
* Musikverein Bischofsreut, gegründet 2011&lt;br /&gt;
* Obst- und Gartenbauverein Bischofsreut und Umgebung&lt;br /&gt;
* SV Bischofsreut, gegründet 1962&lt;br /&gt;
* Theatergruppe Bischofsreut&lt;br /&gt;
* [[VdK]]-Ortsverband Bischofsreut&lt;br /&gt;
* Young- und Oldtimer Freunde Bischofsreut&lt;br /&gt;
* Stoakopfschützen 2016 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Freyung-Grafenau&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Landkreis Freyung-Grafenau, 1982, ISBN 3-87553-192-2.&lt;br /&gt;
* Otto Höpfler: &amp;#039;&amp;#039;Bischofsreut. Gemeindegeschichte und wirtschaftliche Entwicklung 1705–1965.&amp;#039;&amp;#039; Bischofsreut 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID=ODB_S00023095 |objekt=Bischofsreut |abruf=2021-12-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Haidmühle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Freyung-Grafenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Freyung-Grafenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haidmühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1705]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
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