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	<title>Bischofsgrün - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T07:37:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bischofsgr%C3%BCn&amp;diff=289661&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drucker03: Abschnittlink korrigiert – Zielabschnitt im Zielartikel nicht mehr vorhanden</title>
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		<updated>2025-12-01T22:13:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert – Zielabschnitt im Zielartikel nicht mehr vorhanden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Bischofsgrün COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/03/09/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/47/45/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bischofsgrün in BT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Bayreuth&lt;br /&gt;
|Höhe              = 676&lt;br /&gt;
|PLZ               = 95493&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09276&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09472121&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 9BP&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 15 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Jägerstraße 9&lt;br /&gt;
|Website           = [https://bischofsgruen.de/ bischofsgruen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Schreier&lt;br /&gt;
|Partei            = [[SPD Bayern|SPD]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bischofsgruen.de/gemeindeorgane/ |titel=Gemeindeorgane |hrsg=Gemeinde Bischofsgrün |zugriff=2020-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ochsenkopf - Asenturm - Bischofsgrün, BT v S, Fichtelgeb 05.jpg|mini|Bischofsgrün vom Ochsenkopf aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Matthäuskirche Bischofsgrün 02.jpg|mini|Marktplatz mit [[Matthäuskirche (Bischofsgrün)|Matthäuskirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal Bischofsgrün 02.jpg|mini|Marktplatz von Bischofsgrün]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bischofsgrün&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Oberfranken|oberfränkischen]] [[Landkreis Bayreuth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Bischofs[[-grün|grün]] liegt zwischen [[Ochsenkopf (Fichtelgebirge)|Ochsenkopf]] und [[Schneeberg (Fichtelgebirge)|Schneeberg]] im Hochtal des [[Weißer Main|Weißen Mains]] im [[Fichtelgebirge]] an der [[Bundesstraße 303]]. Im Südosten liegt der [[Karchesweiher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/x2VGk |titel=Topographische Karte 1:50.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2025-02-14|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Einzige angrenzende Nachbargemeinde ist [[Gefrees]], die im Westen an die [[Gemarkung]] [[Wülfersreuth]] grenzt. Ansonsten ist die Gemeinde umgeben von [[gemeindefreies Gebiet|gemeindefreiem Gebiet]] [[Bischofsgrüner Forst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt 15 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Bischofsgrün |val=1146|abruf=2020-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=91664275515 |objekt=Gemeinde Bischofsgrün |abruf=2021-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=17em|anzahl=2|gesamtbreite=35em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Birnstengel (Bischofsgrün)|Birnstengel]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* Bischofsgrün ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Eichig (Bischofsgrün)|Eichig]] (Forsthaus)&lt;br /&gt;
* [[Fröbershammer]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Glasermühle]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Göhren (Bischofsgrün)|Göhren]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Güßhügel]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Hedlerreuth]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Hirschhaid]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Hohehaid]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Höhenklinik Bischofsgrün]] (Anstalt)&lt;br /&gt;
* [[Karches (Bischofsgrün)|Karches]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Neuhaus (Bischofsgrün)|Neuhaus]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Rangen (Bischofsgrün)|Rangen]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Wülfersreuth]] (Dorf)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einöden [[Fallmeisterei (Wülfersreuth)|Fallmeisterei]] und [[Waldhaus Hirschhorn]] sind zu [[Wüstung]]en geworden, der Weiler [[Dürrnhieb]] gehört zum Gemeindeteil Bischofsgrün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Auf dem Gemeindegebiet gibt es die [[Gemarkung]]en Bischofsgrün und Wülfersreuth. Die Gemarkung Bischofsgrün ist vollständig umschlossen von der Gemarkung [[Bischofsgrüner Forst#Gemarkung|Bischofsgrüner Forst]], die somit zwischen dem weiter westlich liegenden Gemeindegebiet der Gemarkung Wülfersreuth und der Gemarkung Bischofsgrün liegt. Die Gemarkung Bischofsgrün hat eine Fläche von 5,397&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1723 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 3132,08&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/092370 |titel= Gemarkung Bischofsgrün (092370) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2025-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen sämtliche Gemeindeteile mit Ausnahme von Eichig, Neuhaus und Wülfersreuth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/RbQc2 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2025-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde in einer Urkunde des Bamberger Bischofs Otto aus dem Jahre 1242 der Ort „Bischofesgrune“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;W.-A. v. Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon fränkischer Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Echtheit der Urkunde gibt es Zweifel, da in diesem Jahr B [[Heinrich I. von Bilversheim|Heinrich&amp;amp;nbsp;I.]] Bischof von Bamberg war.&amp;lt;ref&amp;gt;http://erzdioezese.kirche-bamberg.de/bistum-allgemein/bischoefe/lebens--und-regierungszeiten/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Pfarrkirche soll schon 1204 an der Stelle der heutigen Kirche existiert haben, was auf eine größere Siedlung hinweist, aber dazu gibt es nur einen Hinweis eines evangelischen Pfarrers aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://evangelisch-bischofsgrün.de/kirche-und-altar&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach alten Überlieferungen, die aber nicht historisch belegt sind, soll sich hier um 900 eine Glashütte befunden haben. Erste gesicherte Erkenntnisse liegen aus dem Jahre 1317 vor, als die [[Hirschberg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Hirschberg]] den [[Rudolfstein (Fichtelgebirge)|Rudolfstein]] zusammen mit den umliegenden Dörfern (darunter Bischofsgrün) als [[Lehnswesen|Lehen]] von [[Ludwig IV. (HRR)|Kaiser Ludwig dem Bayern]] bekamen. Im Jahre 1340 wurde eine „Glasmacherei“ erstmals erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://gemeinde.bischofsgruen.de/Chronik.bischofsgruen8.0.html |wayback=20150218010418 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-06-16 18:06:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herrschaft der Herren von Hirschberg kam 1360 an die [[Burggrafschaft Nürnberg|Burggrafen von Nürnberg]], den späteren Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth. Für 1421 wird der Zinnabbau am Ochsenkopf durch italienische Experten erwähnt; für 1536 von einer Glashütte berichtet. Der Ort hatte damals 39 Häuser. 1616 kauften Mitglieder der Glasmacherfamilie [[Greiner (Glasbläser)|Greiner]] die abgebrannte Glashütte auf und führten sie zu neuer Blüte. 1473 kommt Bischofsgrün an die Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach. 1496 ist die Existenz einer ersten Kirche belegt, die Catharinenkapelle, die wahrscheinlich im 11. Jahrhundert errichtet wurde. Ab 1500 lag Bischofsgrün im [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]]. Durch seine abgeschiedene Lage blieb Bischofsgrün von den [[Hussitenkriege]]n 1419–1434, den [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkriegen]] 1525 und den Glaubenskriegen von 1552 bis 1555 verschont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1536 wurde die [[Reformation]] im Ort eingeführt und die katholische Ägidienkirche evangelisch. Ab 1604 gehörte Bischofsgrün zum Oberland des [[Fürstentum Bayreuth|Fürstentums Bayreuth]]. Am 16. Mai 1612 verwüstete ein Großbrand den Ort mit der Kirche und eine neue Kirche wurde errichtet. 1682 wurde eine zweite Glashütte erbaut und Bischofsgrün wurde für seine Hohlglasproduktion bekannt. 1699 wurde die schadhafte Ägidienkirche abgerissen und bis 1702 als [[Matthäuskirche (Bischofsgrün)|Matthäuskirche]] wieder aufgebaut. Bischofsgrün hatte damals zwischen 400 und 500 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;http://evangelisch-bischofsgrün.de/kirche-und-altar&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] wurden durch Soldaten Seuchen eingeschleppt, so dass durch zahlreiche Todesfälle die Aufwärtsentwicklung des Ortes unterbrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Bischofsgrün 03.jpg|mini|Bahnhof Bischofsgrün (1987)]]&lt;br /&gt;
Am 18. September 1887 wurde bei einem [[Großbrand]] fast der ganze Ort zerstört, nur vier Steinhäuser und das Schulhaus blieben stehen. Der Ort wurde wieder aufgebaut und 1892 wurde die im [[Neugotik|neugotischen]] Stil errichtete Matthäuskirche eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 wurde Bischofsgrün mit der [[Bahnstrecke Schlömen–Bischofsgrün]] an das [[Königlich Bayerische Staatseisenbahnen|bayerische Eisenbahnnetz]] angeschlossen, damit begann der Tourismus am Ochsenkopf und in Bischofsgrün. Der Personenverkehr  von Neuenmarkt wurde 1974, der Güterverkehr 1986 wieder eingestellt. Am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 1931 wurde eine [[Kraftpost]]linie zwischen [[Bayreuth]] und Bischofsgrün über [[Goldkronach]] eröffnet. Von den fortan zweimal täglich verkehrenden [[Omnibus]]sen erhoffte sich der Ort eine weitere Belebung.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Friedel: &amp;#039;&amp;#039;Mit der alten Kraftpost nach Bischofsgün&amp;#039;&amp;#039; in: Heimatkurier 1/1997 des [[Nordbayerischer Kurier|Nordbayerischen Kuriers]], S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 entstand durch die [[Landesversicherungsanstalt]] Ober- und Mittelfranken am Fuße des [[Schneeberg (Fichtelgebirge)|Schneeberg]]s das [[Höhenklinik Bischofsgrün|Fichtelgebirgs-Sanatorium]] als [[Lungenheilstätte]]. Während und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in den Jahren 1914 bis 1920, war hier ein Militärlazarett eingerichtet. Das Haus wurde 1971, nachdem die medikamentöse [[Tuberkulose]]-Behandlung langwierige Klinikaufenthalte weitgehend ersetzte, zur [[Reha-Klinik]] umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fichtelgebirgssanatorium mausert sich&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 22. Februar 1968.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Ort mit zahlreichen Skipisten und einer Skischule touristisch geprägt. 1909 wurde der erste Skiklub gegründet und 1957 eine [[Skisprungschanze|Skischanze]] errichtet, 1958 erfolgte die staatliche Anerkennung als [[Luftkurort]]. Die Übernachtungszahlen stiegen von 50.000 im Jahr 1952 auf fast 250.000 im Jahr 1972 an. Der Höhepunkt im [[Fremdenverkehr]] wurde 1991 mit über 326.000 Übernachtungen erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 wurden [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Kriegsgefangene]] und [[Zwangsarbeiter]] verschiedener Nationalitäten auf drei [[Todesmarsch|Todesmärschen]] durch den Ort getrieben. Zwei der ausgehungerten Männer verstarben und wurden auf dem Bischofsgrüner Friedhof begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ausgehungerte Russen suchten Essbares im Misthaufen&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 27./28. April 2019, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ließen sich [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertriebene]], vorwiegend aus [[Jablonec nad Nisou|Gablonz]] und Umgebung, in Bischofsgrün nieder und erweckten die Glasindustrie zu neuem Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bischofsgruen.de/chronik/ &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Bischofsgrün&amp;#039;&amp;#039;] bei bischofsgruen.de, abgerufen am 28. Dezember 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1975 ist die Gemeinde Bischofsgrün die Patengemeinde der [[GSG 9 der Bundespolizei]]. Die Patenschaft wird durch gegenseitige Besuche und gemeinsame Veranstaltungen gepflegt. Seit 1992 ist Bischofsgrün ein heilklimatischer [[Kurort]]; 1995 erfolgte die Ernennung zum „Kleinzentrum“ im Bayerischen Regionalplan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Zur [[Realgemeinde]] Bischofsgrün gehörten [[Birnstengel (Bischofsgrün)|Birnstengel]], [[Dürrnhieb]], [[Glasermühle]], [[Göhren (Bischofsgrün)|Göhren]], [[Güßhügel]], [[Hedlerreuth]], [[Hirschhaid]], [[Hohehaid]] und [[Rangen (Bischofsgrün)|Rangen]]. Gegen Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bestand Bischofsgrün mit Dürrnhieb aus 43 Anwesen. Die [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgerichtsbarkeit]] stand dem [[Fürstentum Bayreuth|bayreuthischen]] [[Stadtvogteiamt Berneck]] zu.  Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] hatte das bayreuthische [[Kastenamt Gefrees]]. [[Grundherren]] waren das Kastenamt Gefrees (2 Güter, 14 Gütlein, 1 Gütlein mit 2 Häusern, 1 Mahl- und Schneidmühle, 1 Hüttengut mit 2 Wohnhäusern, 1 Glashütte mit Wohnhaus, 1 Bräuhaus, 3 [[Tropfhaus|Tropfhäuser]], 19 Häuslein) und die Gemeinde (1 Gemeindehaus mit Badgerechtigkeit).&amp;lt;ref&amp;gt;R. Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;, S. 345.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1791 wurde Bischofsgrün als Teil des 1792 [[Preußen|preußisch]] gewordenen [[hohenzollern]]schen [[Fürstentum Bayreuth|Fürstentums Bayreuth]] von Markgraf [[Karl Alexander (Brandenburg-Ansbach-Bayreuth)|Christian Friedrich Karl Alexander]] an Preußen verkauft. 1807 wurde das Gebiet nach den [[Koalitionskriege|napoleonischen Kriegen]] im [[Friede von Tilsit|Frieden von Tilsit]] französisch und 1810 von [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] an das [[Königreich Bayern]] veräußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1797 bis 1810 unterstand Bischofsgrün dem [[Justiz- und Kammeramt Gefrees]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;W466&amp;quot;/&amp;gt; Mit dem [[Gemeindeedikt]] wurde 1812 der [[Steuerdistrikt]] Bischofsgrün gebildet. Zu diesem gehörten [[Birnstengel (Bischofsgrün)|Birnstengel]], [[Fröbershammer]], [[Glasermühle]], [[Göhren (Bischofsgrün)|Göhren]], [[Grassemann]], [[Güßhügel]], [[Hedlerreuth]], [[Hinterer Geiersberg]], [[Hirschhaid]], [[Hohehaid]], [[Rangen (Bischofsgrün)|Rangen]] und [[Weißmainshochofen]].&amp;lt;ref&amp;gt;R. Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;, S. 496f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich entstand die [[Ruralgemeinde]] Bischofsgrün, zu der Fröbershammer, Glasermühle, Göhren,  Güßhügel, Hirschhaid  und Weißmainshochofen gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Gefrees]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Gefrees]]. Mit dem [[Zweites Gemeindeedikt|Zweiten Gemeindeedikt]] (1818) wurden die Ruralgemeinden Birnstengel mit Hedlerreuth, Hohehaid und Rangen, Grassemann und Hinterer Geiersberg eingegliedert. 1840 wurde die Gemeinde Bischofsgrün an das [[Landgericht Berneck]] und an das [[Rentamt Marktschorgast]] überwiesen (1919 in [[Finanzamt Marktschorgast]] umbenannt). Ab 1862 gehörte Bischofsgrün zum [[Bezirksamt Berneck]]. Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Bischofsgrün (1879 in [[Amtsgericht Berneck]] umgewandelt). 1929 wurde die Gemeinde Bischofsgrün an das [[Bezirksamt Bayreuth]] (1939 in [[Landkreis Bayreuth]] umbenannt) und das [[Finanzamt Bayreuth]] abgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;W466&amp;quot;&amp;gt;R. Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;, S. 466.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1938 kamen Grassemann und Hinterer Geiersberg an die Gemeinde [[Warmensteinach]].&amp;lt;ref&amp;gt;R. Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;, S. 427.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch verringerte sich die Gebietsfläche der Gemeinde von 5,629&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;/&amp;gt; auf 5,180&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionen ===&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherische Gemeinde Bischofsgrün St. Matthäus gehört zum Dekanat Bad Berneck und hat etwa 1500 Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dekanat-badberneck.de/324.php |wayback=20140502152625 |text=—  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gotteshaus dient die [[Neugotik|neugotische]] Matthäuskirche aus dem Jahre 1892. Die Kirchengemeinde betreut auch den Kindergarten in Bischofsgrün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römisch-katholischen Christen werden von der Pfarrei Oberwarmensteinach betreut; Messen finden in der Kirche Maria Himmelfahrt in Bischofsgrün statt. Bischofsgrün gehört zum Dekanat Tirschenreuth-Wunsiedel im Bistum Regensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zuständige Pfarrei für Alt-Katholiken befindet sich in Weidenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde am 1. Januar 1976 die Gemeinde [[Wülfersreuth]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 675}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Wie in weiten Teilen Ostoberfrankens geht die Einwohnerzahl in Bischofsgrün zurück. Auffällig ist die geringe Anzahl Jugendlicher, so dass sich das demographische Problem in Zukunft noch verstärken wird. 386 Bürger waren 2011 mit Zweitwohnsitz in Bischofsgrün gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum von 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 1995 auf 1850 um 145 bzw. um 7,3 %. Ein Höchststand wurde am 31. Dezember 1992 mit 2268 Einwohnern erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.9em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Bischofsgrün&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1961 || 1970 || 1987 || 2000 || 2010 || 2015 || 2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 826 || 1348 || 1312 || 1429 || 1484 || 1496 || 1572 || 1608 || 1724 || 1818 || 1749 || 1753 || 1652 || 1857 || 1930 || 1918 || 1990 || 1936 || 2308 || 2344 || 2182 || 2000 || 1985 || 2109 || 1971 || 1885 || 1855&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 2021 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 108 || || || || || 164 || || || 170 || 181 || || 190 || || || || 225 || || || || 261 || 352 || || 583 || || || 609 || 615&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
|| &amp;lt;ref name=&amp;quot;W466&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953 |SEITE=139}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1864 |SPALTE=853}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867 |SEITE=131}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875 |SPALTE=1025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 50}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 145}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885 |SPALTE=971}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 145}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900 |SPALTE=1016 |SPALTE_BIS=1017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 145}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |SPALTE=1039 |SPALTE_BIS=1040}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV2&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953 |SEITE=138}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV2&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV2&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950 |SPALTE=886}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961 |SPALTE=652 |SPALTE_BIS=653}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970 |SEITE=148}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987 |SEITE=293}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[LfStat]] |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2017/09472121.pdf#page=6 |titel=Bischofsgrün: Amtliche Statistik 2017 |werk=statistik.bayern.de |seiten=6 und 12 |format=PDF |abruf=2025-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[LfStat]] |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2022/09472121.pdf#page=6 |titel=Bischofsgrün: Amtliche Statistik 2022 |werk=statistik.bayern.de |seiten=6 und 12 |format=PDF |abruf=2025-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Bischofsgrün&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| {{0|00}}1818 || {{0|00}} 1819 || {{0|00}}1861 || {{0|00}}1871 || {{0|00}}1885 || {{0|00}}1900 || {{0|00}}1925 || {{0|00}}1950 || {{0|00}}1961 || {{0|00}}1970 || {{0|00}}1987 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| {{FN|*}}467 || {{FN|†}}546 || {{FN|+}}821 || 454 || 540 || 625 || 565 || 802 || 1458 || 1386 || 1293&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| {{FN|*}}58 || || || || 47 || 52 || 62 || 83 || 243 || || 401&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;W466&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ober-Mainkreis 1820|SEITE = 10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNBox|{{FNZ|*|inklusive [[Dürrnhieb]], [[Glasermühle]], [[Göhren (Bischofsgrün)|Göhren]], [[Hedlerreuth]], [[Hirschhaid]], [[Hohehaid]] und [[Rangen (Bischofsgrün)|Rangen]]}}{{FNZ|†|inklusive [[Dürrnhieb]], [[Fröbershammer]], [[Glasermühle]], [[Göhren (Bischofsgrün)|Göhren]], [[Hirschhaid]] und [[Rangen (Bischofsgrün)|Rangen]]}}{{FNZ|+|inklusive [[Dürrnhieb]], [[Glasermühle]], [[Göhren (Bischofsgrün)|Göhren]], [[Hirschhaid]] und [[Rangen (Bischofsgrün)|Rangen]]}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen]] 2002, [[Kommunalwahlen in Bayern 2008|2008]], [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]] und [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]] führten zu den folgenden Sitzverteilungen im [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | 2020&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[SPD Bayern|SPD]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |{{0}}4&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |{{0}}6&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |{{0}}5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |{{0}}3&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |{{0}}3&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |{{0}}4&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |{{0}}6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wählergruppe|Überparteiliche Wählergemeinschaft Bischofsgrün]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |{{0}}3&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |{{0}}3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freie Wähler Bayern|Freie Wählergemeinschaft]] Bischofsgrün&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |{{0}}2&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |{{0}}2&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |{{0}}3&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |{{0}}3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamt&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |12&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |14&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |14&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit Mai 2020 Michael Schreier (SPD). Sein Vorgänger war seit November 2003 Stephan Unglaub (SPD). Dieser wurde 2014 ohne Gegenkandidat mit 95 % der Stimmen wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
;Wappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Bischofsgrün&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Silber schräg gekreuzt ein schwarzer Bergmannshammer und ein schwarzes Glasblasrohr mit goldenem Glas; darüber ein roter Hirschrumpf.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Der Hammer und das Glasblasrohr weisen auf zwei für den Ort wichtige Erwerbszweige hin. Schon im [[Mittelalter]] nutzten die Bewohner die Bodenschätze und den Holzreichtum und betrieben Bergbau und Glasbläserei. Der rote Hirschrumpf ist aus dem Wappen der Herren von Hirschberg entnommen. Ihre Herrschaft kam 1360 an die Burggrafen von Nürnberg. Daran erinnern die Farben Silber und Schwarz.&lt;br /&gt;
|Zusatz         =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Flagge&lt;br /&gt;
Die [[Gemeindeflagge]] ist weiß.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommunalflaggen.eu/index.php?title=Bischofsgrün#Flagge |titel=Bischofsgrün |werk=kommunalflaggen.eu |abruf=2025-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Bischofsgrün}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Matthäuskirche Bischofsgrün 04.jpg|[[Matthäuskirche (Bischofsgrün)|Matthäuskirche Bischofsgrün]]&lt;br /&gt;
Matthäuskirche Bischofsgrün 06.jpg|Matthäuskirche: &amp;#039;&amp;#039;Innenraum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Bischofsgrün}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wintersport ===&lt;br /&gt;
Die am 1. August 2007 neueröffnete [[Ochsenkopfschanze]] auf dem [[Hügelfelsen]] oberhalb des Ortes hat die sportliche Bedeutung von Bischofsgrün noch gesteigert. Es sind jährlich die internationale Damenelite zu einem Sommersprungwettkampf der FIS und die Nationalmannschaften der Spezial- und Kombinationsspringer des Deutschen Skiverbandes (DSV) zur Saisonvorbereitung zu Gast.&lt;br /&gt;
Alpiner Wintersport ist ebenfalls möglich. 2007 wurde dazu die Nordabfahrt des Ochsenkopfes (Länge 2,3&amp;amp;nbsp;km) mit einer Beschneiungsanlage ausgestattet, an zwei Schleppliften kann bei Flutlicht gefahren werden. Eine Skischule bietet Kurse für Ski- und Snowboardfahren an. Bei entsprechenden Schneeverhältnissen werden rund um Bischofsgrün Langlaufloipen gespurt. Winterwanderwege werden in großer Zahl vorgehalten. Geführte Schneeschuhwanderungen werden regelmäßig angeboten. Ausrüstungen für alle Wintersportarten können in zwei Geschäften ausgeliehen werden. Schlittschuhfahren und Eisstockschießen ist auf der Eislaufbahn an der Talstation Nord des Ochsenkopfes unter Anleitung und auch bei Flutlicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schneemannfest ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischofsgrün Schneemann 2.JPG|mini|Schneemann Jakob im Jahr 2007]]&lt;br /&gt;
Das Schneemannfest wird jedes Jahr traditionell am [[Rosenmontag]] gefeiert. Da im Jahr 1985 das Wetter zu schlecht zum Skifahren war, hatte der Bischofsgrüner Skilehrer Horst Heidenreich mit ein paar Freunden die Idee, einen großen Schneemann auf dem Marktplatz vor der evangelischen Kirche in Bischofsgrün zu bauen. Der erste Schneemann Jakob war ca. drei Meter hoch. Im Jahr 2015 stellte man mit einer Höhe von 12,65 und einem Umfang von ca. 29,80 Metern einen neuen Rekord auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bayerischer Rundfunk |Titel=Fichtelgebirge: Bischofsgrün feiert seinen Rekord-Schneemann |Datum=2015-02-16 |Online=https://www.br.de/nachricht/oberfranken/inhalt/schneemann-jakob-bischofsgruen-142.html |Abruf=2020-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Jahre später war er wieder kleiner, aber mit 10,24 m so hoch wie (im Maßstab 1:100) der [[Ochsenkopf (Fichtelgebirge)|Ochsenkopf]], der Bischofsgrüner Hausberg. Dafür musste er am Ende sogar noch um ein paar Zentimeter gekürzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/grosse-faschingsparty-um-schneemann-jakob |titel=Große Faschingsparty um Schneemann &amp;quot;Jakob&amp;quot; |datum=2017-02-27 |abruf=2020-01-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau wird Naturschnee verwendet. Das Schneemannfest wird mit einem [[Festzug|Festumzug]] mit Blasmusik, [[Böllerschießen|Böllerschützen]], Live-Musik, Open-Air-Disco und einem zu diesem Anlass gebrauten Jakob-Schneemann-Bier gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/schneemannfest-in-bischofsgruen,RJixpzi |titel=Schneemannfest in Bischofsgrün |datum=2019-03-04 |abruf=2020-01-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Es gab im Jahr 2020 nach der amtlichen Statistik in der Land- und Forstwirtschaft keine und im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe 107 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Die Gesamtzahl der Beschäftigten am Arbeitsort betrug 486. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 668. Im Jahr 2016 bestanden neun landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 149 Hektar, davon waren 36 Hektar Ackerfläche und 113 Hektar Dauergrünfläche.&lt;br /&gt;
Haupterwerbszweig ist der ganzjährige Fremdenverkehr. Im Jahr 2020 gab es 21 geöffnete Beherbergungsbetriebe mit zehn oder mehr Gästebetten. Deren Anzahl an Gästeübernachtungen betrug 95.334 mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 6,8 Tagen. In den Beherbergungsbetrieben mit weniger als zehn Gästebetten (einschließlich Privatquartiere) betrug die Anzahl der Gästeübernachtungen 14.263 mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 8,6 Tagen.&lt;br /&gt;
Die größten Arbeitgeber sind im Bereich Fremdenverkehr, Kur, Gesundheit und Pflege angesiedelt, namentlich die [[Höhenklinik]] der Deutschen Rentenversicherung sowie das Pflegezentrum Bischofsgrün, welches aufgrund innovativer Konzepte im Bereich der [[Altenpflege]] deutschlandweite Bekanntheit genießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 303]] führt nach [[Bad Berneck]] (10&amp;amp;nbsp;km westlich) bzw. nach [[Tröstau]] (11,5&amp;amp;nbsp;km südöstlich). Die [[Liste der Staatsstraßen in Oberfranken|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2464]] zweigt bei der B&amp;amp;nbsp;303 bei der [[Glasermühle]] ab und führt an [[Gottmannsberg]] vorbei nach [[Gefrees]] (6&amp;amp;nbsp;km nordwestlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Bayreuth#BT 4|Kreisstraße BT&amp;amp;nbsp;4]] zweigt ebenfalls von der B&amp;amp;nbsp;303 bei der Glasermühle ab. Sie führt nach [[Fleckl (Warmensteinach)|Fleckl]] (5&amp;amp;nbsp;km südlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Bayreuth#BT 13|Kreisstraße BT&amp;amp;nbsp;13]]/[[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge#WUN 1|WUN&amp;amp;nbsp;1]] zweigt bei der [[Höhenklinik Bischofsgrün]] von der B&amp;amp;nbsp;303 ab und führt über [[Schönlind (Weißenstadt)|Schönlind]] nach [[Bad Weißenstadt]] (7&amp;amp;nbsp;km nordöstlich).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand 2021)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wirtschaft&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2018/09472121.pdf |titel=Statistik kommunal 2018 |werk= |hrsg= |datum= |sprache= |abruf=2020-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* eine Kindertagesstätte: 80 genehmigte Plätze mit insgesamt 85 betreuten Kindern, davon 15 Kindern unter drei Jahren; 16 tätige Personen&lt;br /&gt;
* eine öffentliche Grundschule mit 3 Lehrkräften, 2 Klassen und 37 Schülern und Schülerinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Glaser]] (* 1684, † nach 1753), Glas- und Porzellanmaler, angeblicher [[Arkanist]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Zeitler]] (1943–2013), Politiker (SPD) und [[Landrat (Deutschland)|Landrat]]&lt;br /&gt;
* [[Henrik Ohlmeyer]] (* 1946), ehemaliger deutscher Skispringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= Bischoffsgrün|Band=1 |Sp=404}}&lt;br /&gt;
* {{Gebessler Stadt und Landkreis Bayreuth|SEITE = 99}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3929364182|Spalten=77–82}} &amp;lt;!--Hermann--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|SEITE = 231}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3870529164|Seiten=128}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783406591310|Seiten=40}} &amp;lt;!-- Reitzenstein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853|SEITE = 570}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3769696964}} &amp;lt;!--Winkler--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bischofsgruen.de/ Homepage]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9472121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Bayreuth}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Bischofsgrün}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4006952-7|LCCN=n85163937|VIAF=148990524}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bischofsgrun}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Fichtelgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1812]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischofsgrün| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1242]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Bayreuth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drucker03</name></author>
	</entry>
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