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	<title>Bischofroda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bischofroda&amp;diff=677762&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Ersterwähnung */ tk</title>
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		<updated>2025-12-26T21:52:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ersterwähnung: &lt;/span&gt; tk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Sin escudo.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/3/26/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/21/50/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bischofroda in WAK.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Wartburgkreis&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Hainich-Werratal&lt;br /&gt;
|Höhe              = 225&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99826&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036924&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16063008&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 7BP&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Michael-Praetorius-Platz 2&amp;lt;br /&amp;gt;99831 Amt Creuzburg&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vg-hainich-werratal.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=75512 www.vg-hainich-werratal.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Markus Riesner&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bischofroda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde der [[Verwaltungsgemeinschaft Hainich-Werratal]] im [[Wartburgkreis]] in [[Thüringen]]. Sie hat etwa 700 Einwohner und ist durch alte [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] und Bauernhöfe geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Bischofroda befindet sich im mittleren Talabschnitt des [[Lauterbach (Werra)|Lauterbachs]], etwa zehn Kilometer nördlich von [[Eisenach]]. Der Ort ist Nationalparkgemeinde und liegt am Westrand des [[Nationalpark Hainich]]. Die von Feldern und Wiesen geprägte Landschaft von Bischofroda wird im Westen vom [[Mihlaer Berg]] begrenzt. In einem Wäldchen beim Reitenberg befindet sich der Steinbruch Bischofroda. Die Landesstraße 2113 verbindet Bischofroda mit den Nachbarorten [[Mihla]] und [[Berka vor dem Hainich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK10-2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Thüringer Landesvermessungsamt |Titel=Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach |Sammelwerk=CD-ROM Reihe Top10 |Band=CD&amp;amp;nbsp;2 |Ort=Erfurt |Datum=1999}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ersterwähnung ===&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1104. Der Ortsname erinnert angeblich an den Mainzer [[Bischof]] [[Ruthard von Mainz]] (* 1088; † 2. Mai 1109), er entstammte einer Adelsfamilie, die auch in Thüringen begütert war. Bischofroda wurde von Ruthard an die im Entstehen begriffene [[Propstei Zella]] bei [[Falken (Treffurt)|Falken an der Werra]] geschenkt, damit sollte dem Kloster eine wirtschaftliche Grundlage gegeben werden. Die Verbindung des Dorfes Bischofroda mit Probsteizella blieb bis 1922 bestehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;900-Jahre_6-11&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Böttger |Hrsg=Gemeindeverwaltung Bischofroda |Titel=900 Jahre Bischofroda im Jahre 2004 |Verlag=Druck- und Verlagshaus Frisch |Ort=Eisenach |Datum=2004 |Seiten=6–11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die volksetymologische Erklärung des Dorfnamens als Verweis auf den Bischof ist jedoch unwahrscheinlich. Im Mittelalter war die Nutzung des Wortes ‚Bischof‘ als Funktionsbezeichnung untypisch gewesen - wenn, dann hätte man den Namen des konkreten Bischofs gewählt, der den Ort gegründet, erworben oder mit Rechten ausgestattet  hat, insbesondere bei einer so dominanten Figur wie Ruthard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Ortslage an einem Berg legt aber eine andere Erklärung für den Ortsnamen nahe. Sie folgt der [[Vaskonische Hypothese|vaskonischen Hypothese]]. Der Münchner Sprachwissenschaftler [[Theo Vennemann]], der diese Hypothese vertritt, verweist darauf, dass existierende [[Toponym]]e (Ortsnamen) in der Regel von Neueinwanderern übernommen werden (sprachliches Substrat). Eine auffallende Häufung ähnlicher Namen bei jeweils ähnlicher Geographie wäre demnach ein Indikator für ein existierendes Wort in einer früheren Besiedlungsphase. Die Häufung von „Bischofs-“ Ortsnamen auf jeweils langgezogenen Bergrücken legt die Vermutung nahe, dass dies auch hier der Fall gewesen sein könnte (wobei es sich im Einzelfall natürlich dennoch immer um einen Zufall oder eine andere Herleitung handeln kann). In jedem Fall ‚passt‘ diese topologische Beschreibung eindeutig zu „Bischoffroda“, wie auch zu vielen anderen, ähnlichen Ortsnamen. Die vaskonische Hypothese geht von einer [[Alteuropa (Sprachforschung)|alteuropäischen Sprache]] aus, deren letztes existierende Relikt das [[Baskische Sprache|Baskische]] ist. Dort gibt es das Wort ‚bizkar‘, das ‚Bergrücken‘, ‚langgestreckte Anhöhe in den Bergen‘ bedeutet. Diese toponymische Beschreibung trifft auch hier insbesondere auf das Kloster zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls diese Erklärung stimmen sollte, würde dies darüber hinaus bedeuten, dass die Besiedlung der Region in alteuropäischer Zeit erfolgt war. Demnach wäre das Gebiet des heutigen Ortes Bischoffroda bereits vor der indoeuropäischen Landnahme bewohnt gewesen, also vor dem dritten vorchristlichen Jahrtausend. In der Tat weisen Ausgrabungen in der Region auf eine Besiedlung bereits in [[Jungsteinzeit|neolithischer]] Zeit hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wüstungen um Bischofroda ===&lt;br /&gt;
Der Ort Bischofroda zählt zu den [[Rodung]]ssiedlungen des [[hochmittelalter]]lichen Landesausbaus im Hainichgebiet. In der heutigen Flur von Bischofroda befanden sich dicht nördlich der Siedlung in Hanglage eine weitere Siedlung mit Namen „Hahnerode“, der Ort wurde als Wüstung überliefert. Eine weitere [[Wüstung]] lag im mittleren &amp;#039;&amp;#039;Kalkgrund&amp;#039;&amp;#039; in einem Seitental des Lauterbachs. Der überlieferte Ortsname „Kalkofen“ fand sich zuletzt in einem Vertragstext für zwei wüste Hofstellen als Splitterbesitz des [[Kloster Hersfeld|Klosters Hersfeld]] vom 7. August 1421.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LämmerhirtWüstungen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Botzum, [[Rainer Lämmerhirt]] |Titel=Wüstungen im Hainichgebiet |Sammelwerk=Westthüringer Heimatschriften |Band=5 |Ort=Mihla |Datum=1995 |Seiten=12–14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ritter Hans Jorg von Creutzburg.jpg|mini|Ritter Hans Jorg von Creutzburg (Grabdenkmal des 1584 verstorbenen Ortsadeligen in der Bischofrodaer Kirche.)]]&lt;br /&gt;
Schon im 13. Jahrhundert erhielten die benachbarten Klöster in [[Eisenach]] und Lupnitz durch Schenkungen oder Tauschverträge Grundstücke in Bischofroda zugeteilt. Um das Jahr 1300 wurde das Dorf Bischofroda als Besitz des Landgrafen von Thüringen erwähnt und 1348 gewährte ein Landgraf  Nutzungsrechte der Bischofrodaer  Mühle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;900-Jahre_10&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Böttger |Titel=900 Jahre Bischofroda ... |Datum=2004 |Seiten=10–11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Probsteizella]] und Bischofroda bildeten zu diesem Zeitpunkt bereits einen Splitterbesitz im Gebiet der [[Landgrafschaft Thüringen]], doch blieben sie dauerhaft dem [[Peterskirche (Erfurt)|Erfurter Peterskloster]] unterstellt. Auch ein Drittel des Nachbarortes [[Berka vor dem Hainich]] gehörte zum Gebiet des Petersklosters. Die in Berka befindliche Wasserburg, heute [[Schloss Berka]] am Westrand der Ortschaft, sicherte den Besitz und war zugleich ein Fronhof des Klosters. In der Burg waren die [[Creuzburg (Adelsgeschlecht)|Herren von Creuzburg]] als Burgmannen durch lehensrechtliche Verbindungen mit dem [[Erzbistum Mainz|Mainzer Erzbistum]] ansässig geworden, das Geschlecht hatte auch von den [[Wettiner]]n und anderen Landesherren in verschiedenen Orten des Werratals bis nach [[Philippsthal (Werra)]] Besitzungen und entstammte ursprünglich dem Dienstadel der Thüringer Landgrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Wende zum 14. Jahrhundert wurden die einst angesehenen &amp;#039;&amp;#039;[[Treffurt (Adelsgeschlecht)|Herren von Treffurt]]&amp;#039;&amp;#039; zu Raubrittern und plünderten immer wieder Dörfer im thüringisch-hessischen Grenzgebiet, was zu einer Belagerung von Stadt [[Treffurt]] und der [[Burg Normannstein]] durch den [[Bistum Mainz|Erzbischof von Mainz]] sowie die Landgrafen von Thüringens und Hessen führte. 1333 mussten die geschlagenen Ritter ihre Burg verlassen, kehrten aber bald wieder zurück, was zur erneuten Belagerung führte, die 1336 mit der endgültigen Vertreibung der &amp;#039;&amp;#039;Herren von Treffurt&amp;#039;&amp;#039; endete. Ihr Lehensbesitz wurde danach als Beute von Mainz, Thüringen und Hessen als [[Ganerbschaft Treffurt]] gemeinschaftlich durch Amtsleute verwaltet, die fortan auf der wiederhergestellten Burg wohnten. Die Treffurter waren 1104 als Schutzvögte der Probsteizella und von Bischofroda eingesetzt worden, an ihre Stelle trat nun (offenbar mit Zustimmung des Mainzer Erzbistums) der Amtmann der [[Burg Creuzburg]], Bischofroda wurde in das wettinische [[Amt Creuzburg (Sachsen-Eisenach)|Amt Creuzburg]] eingegliedert. Diese sonderbaren Rechtsverhältnisse gingen auch auf eine teilweise Verpfändung an die [[Creuzburg]]er zurück und waren oft Grund für Rechtsstreitigkeiten und Interessenkonflikte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;900-Jahre_14&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Böttger |Titel=900 Jahre Bischofroda ... |Datum=2004 |Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischofroda, Schloss.jpg|mini|Das 1752 erbaute Schloss]]&lt;br /&gt;
Mit der Einführung der Reformation wurde auch in der Bischofrodaer Gemeinde die Lehre [[Martin Luther]]s angenommen, was zu Spannungen mit dem Peterskloster führte. Die Wirren des Bauernkrieges, die Pest, die Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges und die Hexenverfolgung trafen auch in Bischofroda ein. Nach dem Tode des Obristen &amp;#039;&amp;#039;Georg Ernst von Creuzburg&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1742 starb diese Linie aus und Bischofroda wurde zum Gegenstand eines Rechtsstreites zwischen dem Herzog [[Ernst August I. (Sachsen-Weimar-Eisenach)|Ernst August von Sachsen-Weimar-Eisenach]] und dem Peterskloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1752 wurde das [[Schloss Bischofroda]] errichtet, in diesem Jahr lebten im Ort 512 Einwohner, es gab 106 Wohnhäuser. Im Jahr 1765 wurde im Amt Creuzburg eine Amtsbeschreibung angefertigt, für Bischofroda wurden diese Daten erfasst: die Ackerflur wurde auf 585 ha Land geschätzt, es gab 42 ha Wiesen und 164 ha Wald. Das Kammergut besaß weitere 173 ha Ackerland. Als Viehbestand wurden 57 Pferde, 300 Rinder, 828 Schafe, 262 Schweine und 98 Bienenstöcke aufgelistet. Diese Zahlen belegen einen gewissen Wohlstand und unterscheiden sich deutlich von benachbarten Orten am Ende des Siebenjährigen Krieges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;900-Jahre_21&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Böttger |Titel=900 Jahre Bischofroda ... |Datum=2004 |Seiten=20–21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit repräsentativen Fachwerkhäusern als Hauptgebäude ausgestattete Kammergut war bis 1803 der Sitz der mainzischen Verwalter. Am Hauptportal des 1752 neu erbauten Schlossgebäudes befindet sich noch heute das bischöfliche Wappen. Zuvor befand sich der Verwaltungssitz in einem als &amp;#039;&amp;#039;Altes Schloss&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten schlichten Fachwerkhaus, die Wasserburg in Berka vor dem Hainich war schon im 17. Jahrhundert in Privatbesitz übergegangen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Der vorüberfließende, mittlerweile kanalisierte Bach wurde auch von versprengten napoleonischen Truppen auf der Flucht durchquert. Bei Schachtarbeiten durch Anwohner wurden ein Offiziersdegen und andere Gegenstände geborgen. Im Zweiten Weltkrieg blieb der Ort von Kampfhandlungen und von Zerstörung verschont.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Bischofroda setzt sich aus acht Ratsmitgliedern zusammen:&lt;br /&gt;
* Unabhängige [[Wählergemeinschaft]] Bischofroda: 3 Sitze&lt;br /&gt;
* Heimatverein: 3 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] e.&amp;amp;nbsp;V.: 2 Sitz&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl am 26. Mai 2024]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63008 |titel=Kommunalwahlen in Thüringen am 26. Mai 2024. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse |hrsg=Der Landeswahlleiter |abruf=2024-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Als ehrenamtlichen Bürgermeister setzte sich Markus Riesner am 12. Juni 2022 gegen zwei Gegenkandidaten mit 61,3&amp;amp;nbsp;Prozent bei einer Wahlbeteiligung von 66,6&amp;amp;nbsp;Prozent durch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=2022&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63008 Thüringer Landesamt für Statistik, abgerufen am 3. September 2024, 20:24 Uhr]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor war &amp;#039;&amp;#039;Eckbert Dietzel&amp;#039;&amp;#039; am 6. Juni 2010 gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wahlen.thueringen.de/wahlseite.asp?aktiv=KW01&amp;amp;startbei=kommunalwahlen/KW_wahlergebnisse.asp |titel=Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Bürgermeisterwahl |hrsg=Der Landeswahlleiter |abruf=2010-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2016 wurde er wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=2016&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63008 |titel=Kommunalwahlen in Thüringen am 5. Juni 2016. Bürgermeisterwahl |hrsg=Der Landeswahlleiter |abruf=2019-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Bischofroda.png|mini|Das am Schloss von Bischofroda angebrachte Emblem]]&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = Sin escudo.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Blau ein silberner gesenkter Anker belegt mit einem roten, goldgeflügeltem Herz, auf dem Ankerstock ein goldenes Gottesauge.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde am 6. Dezember 2017 durch das Thüringer Landesverwaltungsamt genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Begründung      = Das am Schloss angebrachte Emblem diente als Grundlage für die Gestaltung des neuen Gemeindewappens. Die Symbolik wird in der Festschrift zur 900-Jahr-Feier erläutert:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Das bischöfliche Wappen zeigt in der Mitte im Oval das Auge Gottes, darunter einen Anker und ein von Flammen umgebenes Herz, die bildlichen Symbole für Glaube, Liebe und Hoffnung. Über dem Oval sieht man eine Bischofsmütze und darüber den Bischofsstab, links den Schlüssel Petri, rechts das Schwert der Macht. Ein fließendes Band an der Bischofsmütze trägt die Inschrift IN DEO SPES MEA (Gott ist meine Hoffnung). Unter dem Oval befindet sich ein Engelskopf.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Der Wappenstein am Schloss zeigt auch das [[Chronogramm]] 1752, zu beiden Seiten dieses Wappens fügte der Bildhauer noch in barocker Zeit gebräuchliches Rankenwerk bei, darauf wurde beim Ortswappen verzichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;900-Jahre_34&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Böttger |Titel=900 Jahre Bischofroda ... |Datum=2004 |Seiten=34}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der Gemeinde Bischofroda ist gespalten von Gelb und Blau und trägt das Gemeindewappen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;[https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/7/7/0/6/Hauptsatzung_ab_27.03.2018.pdf § 2 der Hauptsatzung der Gemeinde Bischofroda] (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel trägt die Umschrift im oberen Halbbogen „THÜRINGEN“, im unteren Halbbogen „Gemeinde Bischofroda“ und zeigt das Gemeindewappen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK BISCHOFR ORTSBILD1.jpg|mini|Die Ortsmitte um Kirche und Schloss]]&lt;br /&gt;
* Die [[Dorfkirche Bischofroda|Dorfkirche]] mit Wehrturm und Sakristei aus der Zeit der [[Romanik]] und einer [[Knauf (Orgelbauer)|Knauf]]-Orgel von 1861 ist eine der ältesten Kirchen im Wartburgkreis.&lt;br /&gt;
* Im Ortszentrum befindet sich ein 1752 im Fachwerkstil erbautes Schloss, in dem auch das [[Standesamt]] der Verwaltungsgemeinschaft Mihla untergebracht ist. Das dort über dem Portal angebrachte bischöfliche Wappen ist heute Wappen der Gemeinde.&lt;br /&gt;
* Der Ort wird von Fachwerkbauten geprägt, zu ihnen zählt eine historisch geprägte Hofanlage, mit Wohnhaus aus dem Jahre 1526. Dieses Haupthaus ist neben der Dorfkirche wohl das älteste, nahezu vollständig erhaltene Gebäude im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Bei Erdarbeiten im Steinbruch wurde Anfang der 1990er Jahre ein „versteinertes Ziegenhorn“ entdeckt und mit einer Bodenprobe an das archäometrische Labor des [[Senckenberg Naturmuseum|Senckenberg Museums]] eingesandt. Der Fund erwies sich laut dem Paläontologen Willi Ziegler aus Frankfurt/M. als 2000 Jahre alter Speiserest und wurde vermutlich in einem Jagdlager oder von Hirten an einer Feuerstelle entsorgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;900-Jahre_131&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Böttger |Titel=900 Jahre Bischofroda ... |Datum=2004 |Seiten=131}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1992 wurde Bischofroda Kreis- und Landessieger im Wettbewerb „[[Unser Dorf soll schöner werden]]“.&lt;br /&gt;
* 1993 konnte der Ort einen 3. Platz auf Bundesebene erreichen.&lt;br /&gt;
* 2005 feierte die [[Freiwillige Feuerwehr]] Bischofroda ihr 120-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Böttger: &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Bischofroda im Jahre 2004&amp;#039;&amp;#039;, Gemeinde Bischofroda (Hrsg.), Druck- und Verlagshaus Frisch, Eisenach 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Wartburgkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7707100-1}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischofroda| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hainich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1104]]&lt;/div&gt;</summary>
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