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	<title>Bischoffsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis| Zur Bankiersfamilie siehe [[Bischoffsheim (Familie)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Bischoffsheim&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Bischoffsheim FR Bas-Rhin.svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Molsheim|Molsheim]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Molsheim|Molsheim]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes des Portes de Rosheim|Portes de Rosheim]]&lt;br /&gt;
|insee=67045&lt;br /&gt;
|cp=67870&lt;br /&gt;
|longitude=07/29/22/O&lt;br /&gt;
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|alt mini=149&lt;br /&gt;
|alt maxi=362&lt;br /&gt;
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|siteweb=[http://www.bischoffsheim.fr www.bischoffsheim.fr]&lt;br /&gt;
|image=Bischoffsheim, Place Saint-Rémy.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Place Saint-Rémy&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bischoffsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Bischofsheim im Elsass&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67045}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67045}}) im [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Sie gehört zum [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] [[Kanton Molsheim|Molsheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Bischoffsheim am Rand der [[Vogesen]] liegt 25 Kilometer südwestlich der [[Straßburg]]er Innenstadt. Nachbargemeinden von Bischoffsheim sind [[Griesheim-près-Molsheim]], [[Innenheim]] und [[Blaesheim]] im Nordosten, [[Hindisheim]] und [[Krautergersheim]] im Südosten, [[Obernai]] im Süden, [[Bœrsch]] im Westen sowie [[Rosheim]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die volksetymologische Erklärung des Dorfnamens als ,Heim/Ort des Bischofs&amp;#039;, die mit dem Ortswappen zum Ausdruck kommt, ist jedoch unwahrscheinlich. Im Mittelalter war die Nutzung des Wortes ‚Bischof‘ als Funktionsbezeichnung untypisch gewesen – wenn, dann hätte man den Namen des konkreten Bischofs gewählt, der den Ort gegründet, erworben oder mit Rechten ausgestattet hat. Da, der Legende nach, Bischoffsheim von [[Chlodwig I.|Chlodwig]] an den [[Remigius von Reims|Heiligen Remigius]] übertragen worden sein soll, hätte es etwa eine Namengebung wie beispielsweise bei der analogen Schenkung [[Remigiusberg]] gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Ortslage an einem Berg legt aber eine andere Erklärung für den Ortsnamen nahe. Sie folgt der [[Vaskonische Hypothese|vaskonischen Hypothese]]. Der Münchner Sprachwissenschaftler [[Theo Vennemann]], der diese Hypothese vertritt, verweist darauf, dass existierende [[Toponym]]e (Ortsnamen) in der Regel von Neueinwanderern übernommen werden (sprachliches Substrat). Eine auffallende Häufung ähnlicher Namen bei jeweils ähnlicher Geographie wäre demnach ein Indikator für ein existierendes Wort in einer früheren Besiedlungsphase. Die Häufung von „Bischofs-“ Ortsnamen auf jeweils langgezogenen Bergrücken legt die Vermutung nahe, dass dies auch hier der Fall gewesen sein könnte (wobei es sich im Einzelfall natürlich dennoch immer um einen Zufall oder eine andere Herleitung handeln kann). In jedem Fall ‚passt‘ diese topologische Beschreibung eindeutig zu „Bischoffsheim“ beziehungsweise zu dem mit dem Ort verbundenen Kloster „Bischerberg“, wie auch zu vielen anderen, ähnlichen Ortsnamen (zum Beispiel [[Bischofroda]] oder [[Bischofsheim in der Rhön]]). Die vaskonische Hypothese geht von einer [[Alteuropa (Sprachforschung)|alteuropäischen Sprache]] aus, deren letztes existierende Relikt das [[Baskische Sprache|Baskische]] ist. Dort gibt es das Wort ‚bizkar‘, das ‚Bergrücken‘, ‚langgestreckte Anhöhe in den Bergen‘ bedeutet. Diese toponymische Beschreibung trifft auch hier insbesondere auf das Kloster zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls diese Erklärung stimmen sollte, würde dies darüber hinaus bedeuten, dass die Besiedlung der Region in alteuropäischer Zeit erfolgt war. Demnach wäre das Gebiet des heutigen Ortes Bischoffsheim bereits vor der indoeuropäischen Landnahme bewohnt gewesen, also vor dem dritten vorchristlichen Jahrtausend. In der Tat weisen Ausgrabungen am Ort auf eine Besiedlung bereits in [[Jungsteinzeit|neolithischer]] Zeit hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siedlungsspuren sind schon für die [[Jungsteinzeit]] belegt. Die [[Indogermanen|indoeuropäische]] Besiedlung war dann vermutlich zunächst [[Kelten|keltisch]].  Aus der [[Römer]]zeit stammt ein Schatzfund mit etwa 8000 Münzen sowie sekundärverwendete Bausteine, die teilweise lateinische Inschriften aufweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Encylclopedie de L&amp;#039;Alsace 2, 1983, Strasbourg, S. 679.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es scheint hier ein römisches Heerlager gegeben zu haben. Die germanische Landnahme erfolgte zunächst durch die [[Alamannen|Alemannen]], später durch die [[Franken (Volk)|Franken]]. [[Merowinger]]gräber zeugen von einer frühen mittelalterlichen Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angebliche urkundliche Erwähnungen von 530 und 662 stammen aus Briefen und Testamenten im Umkreis der Bischöfe von Reims. Die Historiker neigen dazu, die Namensform „Biscofesheim“  den hessischen oder badischen Bischofsheimen und die Namensform „Piscofesheim“ dem saarländischen Bischmisheim zuzuordnen. Das in einer Urkunde Kaiser Ottos II. von 977 genannte „Piscofesheim“ sollte wegen der mitgenannten hessischen Orte (rund um Frankfurt am Main) am ehesten in Hessen gesucht werden. Erst das in einer Urkunde Kaiser Friedrichs II. von 1221 als väterliches Lehen genannte „Bischovesheim“ wird von den Herausgebern der „Regesta Imperii“ dem elsässischen Bischoffsheim zugeordnet (RIplus URH 144). Auch in Regesten von 1278, 1330 und 1339 heißt es „Bischovesheim“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bischoffsheim war im ehemaligen Besitz des [[Bistum Straßburg|Bistums Straßburg]]. Das Kloster &amp;#039;&amp;#039;Bischenberg&amp;#039;&amp;#039; gründeten die Brüder Recollets und wurde 1825 von den [[Redemptoristen]] übernommen. Der Ort wurde im Laufe der Jahrhunderte wiederholt verwüstet, besonders während des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieges]] und des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]. Nach dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Friede]] kam das Elsass zu Frankreich, blieb aber Teil des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] und somit deutschsprachig. Von 1871 bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte Bischoffsheim als Teil des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] und war dem [[Kreis Molsheim]] im [[Bezirk Unterelsaß]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Encylclopedie de L&amp;#039;Alsace Volume 2, Strasbourg 1983. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot; widths=&amp;quot;160&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bischoffsheim Couvent 11.JPG|Kloster Bischenberg&lt;br /&gt;
Bischoffsheim, Église Sainte-Aurélie 01.jpg|Kirche Sainte-Aurélie&lt;br /&gt;
Bischoffsheim 093.JPG|St. Rémy-Brunnen am Rathaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|+Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=text-align:left | Jahr || 1910 || 1962 || 1968 || 1975 || 1982 || 1990 || 1999 || 2007 || 2017&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 1.488&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/molsheim.htm |titel=Kreis Molsheim |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221206101843if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/molsheim.htm |archiv-datum=2022-12-06 |abruf=2026-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1477 || 1495 || 1819 || 2075 || 2176 || 2768 || 3141 || 3330&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Mairie]] Bischoffsheim&lt;br /&gt;
* Kloster auf dem 361 m hohen Bischenberg mit barocker Kirche&lt;br /&gt;
* Kirche Sainte-Aurélie, im 18. Jahrhundert rekonstruiert&lt;br /&gt;
* St. Rémy-Platz mit Brunnen von 1875 mit Becken von 1349&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Bischoffsheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der [[Route départementale|Departementsstraße]] D&amp;amp;nbsp;216, die im Westen nach Bœrsch an der [[Elsässer Weinstraße]] führt. Im Osten der Gemeinde verläuft die D&amp;amp;nbsp;422, die von Obernai nach Rosheim führt und auch die etwas östlichere D&amp;amp;nbsp;500 von Obernai nach [[Molsheim]] tangiert Bischoffsheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Bischoffsheim führt die [[Bahnstrecke Sélestat–Saverne]], die von [[Transport express régional|TER-Zügen]] von und nach Strasbourg und Sélestat bedient wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Seit 1992 ist Bischoffsheim mit der bretonischen Gemeinde [[Ploubazlanec]] im [[Département Côtes-d’Armor]] verschwistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Alphonse Charles Kirmann]] (1887–1955), römisch-katholischer Ordensgeistlicher und Apostolischer Vikar von Sassandra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;1007–1010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mairie-bischoffsheim.fr/ Offizieller Webauftritt der Gemeinde] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Molsheim}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4446153-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1070]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischoffsheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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