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	<title>Bischoffingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Chleo: _</title>
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		<updated>2026-04-11T15:19:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;_&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bischoffingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Vogtsburg im Kaiserstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen_Bischoffingen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/6/16/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/37/37/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 223 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 702&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-11-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vogtsburg.de/de-de/buergerservice-aktuelles/zahlen-daten-fakten Website Vogtsburg: Zahlen, Daten, Fakten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 79235&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07662&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Bischoffingen.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Vogtsburg und seine Gemeinden. Bischoffingen ist rot gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
| Bild                   = Luftbild_Bischoffingen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild von Bischoffingen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bischoffingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Vogtsburg im Kaiserstuhl]] mit etwa 640 Einwohnern. Wie der ganze [[Kaiserstuhl (Gebirge)|Kaiserstuhl]] wird es vom Weinbau geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemarkung]] bildet eine nach Nordwesten geöffnete, im Norden, Osten und Süden von vulkanischen Kuppen und Rücken umgebene, weitgehend mit [[Löss]] ausgekleidete Bucht innerhalb des westlichen Kaiserstuhls. Der höchste Punkt (442&amp;amp;nbsp;m) ist die Mondhalde im Osten. Im Westen fließt der Riedbach, das einzige Gewässer. In seiner Nähe finden sich die frühesten Siedlungsspuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Bischoffingen grenzt im Nordwesten an den Ortsteil Jechtingen der Gemeinde [[Sasbach am Kaiserstuhl]] sowie, von dort ausgehend im Uhrzeigersinn, den Sasbacher Ortsteil Leiselheim, den Stadtteil Kiechlinsbergen der Stadt [[Endingen am Kaiserstuhl]] und die Vogtsburger Ortsteile [[Oberbergen (Vogtsburg im Kaiserstuhl)|Oberbergen]], [[Oberrotweil]] und [[Burkheim am Kaiserstuhl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde.jpg|miniatur|links|Urkunde Adalberos II.]]&lt;br /&gt;
Die Gemarkung ist eine Fundgrube der [[Ur- und Frühgeschichte]]. 1975 wurde der 3,30&amp;amp;nbsp;m lange Stoßzahn eines [[Mammute|Mammut]]s gefunden, der „heute einen schönen Blickfang in der Gemeindehalle“ bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichtsverein Bischoffingen 2010, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siedlungsspuren finden sich seit der [[Linearbandkeramische Kultur|Bandkeramik]]-Epoche des [[Neolithikum]]s, also seit etwa 5000 v.&amp;amp;nbsp;Chr., ununterbrochen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ersterwaehnung.jpg|miniatur|„nomen est piscofigin et seuelden“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich durch Schenkung [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] [[Heinrich II. (HRR)|Heinrichs II.]] kam das Dorf an das [[Fürstbistum Basel]] – daher der Name. Im Jahr 1010 wird es erstmals erwähnt. In der – vielleicht gefälschten – [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit|Urkunde]] schenkt Bischof [[Adalbero II. (Basel)|Adalbero II.]] von Basel „praedium cuius nomen est piscofigin et seuelden cum omnibus usualibus“ – „seine Besitzungen in Bischoffingen und [[Seefelden (Buggingen)|Seefelden]] mit allem Zubehör“&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichtsverein Bischoffingen 2010, S.&amp;amp;nbsp;38–45, sowie [http://www.bischoffingen-2010.de/wbs/1_hist/1a_erst_1.html Internetseite des Geschichtsvereins.]&amp;lt;/ref&amp;gt; dem [[Benediktinerinnen]]kloster St. Cyriak in [[Sulzburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kloester-bw.de/kloster1.php?kreis=&amp;amp;bistum=&amp;amp;alle=&amp;amp;art=&amp;amp;orden=&amp;amp;orte=&amp;amp;buchstabe=&amp;amp;nr=375 &amp;#039;&amp;#039;Benediktinerinnenkloster Sulzburg&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Landeskunde entdecken online Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen am 2. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Vogt|Vögte]] der Basler Bischöfe waren die [[Üsenberger]]. Als sie 1379 ausstarben, ging die Vogtei an die [[Markgrafschaft Baden-Hachberg|Markgrafen von Baden-Hachberg]] über, die sie an die badische Seitenlinie der [[Markgrafschaft Baden-Durlach|Markgrafen von Baden-Durlach]] vererbten. So gelangte Bischoffingen letztlich mit der [[Säkularisation]] 1806 an das [[Großherzogtum Baden]] und teilte dessen Geschick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] waren die Menschen in der Kommune trotz ihrer Möglichkeiten als [[Selbstversorger]] mit Mangel und Hunger konfrontiert. Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse im Ort wurden zur Versorgung der Stadt [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] herangezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Daniel Schneider: Umkirch und der Breisgau im Ersten Weltkrieg. Erfahrungen und Alltag zwischen Monarchie und Demokratie, Freiburg im Breisgau/Berlin/Wien 2022, S. 32–49, 82–104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1924 gehört es zum [[Landkreis Freiburg]] und dessen Rechtsnachfolger, dem [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Bischoffingen in die Stadt Oberrotweil eingegliedert, deren Name am 15. April 1977 in Vogtsburg im Kaiserstuhl geändert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=509f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischoffingen, straatzicht foto4 2013-07-24 15.43.jpg|miniatur|„Unter der Lauben“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Winzergehöfte mit hohen steinernen Weinkeller-Untergeschossen und [[Fachwerk]]-Wohnräumen darüber haben sich erhalten, so das Haus „Unter der Lauben“ mit zwei Wettervordächern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1139 erstmals erwähnte evangelische Kirche [[St. Laurentius (Bischoffingen)|St. Laurentius]] ähnelt mit ihrem Turm einer [[Wehrkirche]]. Ihr Chor ist mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert geschmückt. 1991 erfolgte eine umfangreiche Renovierung und 2001 der Einbau der heutigen Orgel von Waldkircher Orgelbau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgel-verzeichnis.de/vogtsburg-im-kaiserstuhl-bischoffingen-st-laurentius/ |titel=Vogtsburg im Kaiserstuhl / Bischoffingen – St. Laurentius – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt |sprache=de-DE |abruf=2022-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mit Bischoffingen verbundene Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Hitzig]] (1767–1849), Pfarrer und Dekan in Lörrach und Abgeordneter des Badischen Landtags, in Bischoffingen geboren&lt;br /&gt;
* [[Erivan Haub]] (1932–2018) und seine Frau Helga, Besitzer eines Weingutes in Bischoffingen &lt;br /&gt;
* Das Grab von [[Gundolf Köhler]] (1959–1980) befindet sich in Bischoffingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Geschichtsverein Bischoffingen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1000 Jahre Bischoffingen – 1010–2010&amp;#039;&amp;#039;. Geschichtsverein Bischoffingen 2010. Lektorat Gabriele Bühler und Sabine Zentner.&lt;br /&gt;
* [http://leo-bw.de/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/9536/Bischoffingen+%5BAltgemeinde-Teilort%5D &amp;#039;&amp;#039;Bischoffingen&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Landeskunde entdecken online Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen am 22. November 2014.&lt;br /&gt;
* [[Otto Eugen Mayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Grabfund der frühesten Bronzezeit aus Bischoffingen am Kaiserstuhl.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Badische Fundberichte&amp;#039;&amp;#039; Heft 4, 1926, S. 100–102.&lt;br /&gt;
* Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;Bischoffingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Freiburg im Breisgau, Stadtkreis und Landkreis, Amtliche Kreisbeschreibung&amp;#039;&amp;#039; Band II, 2. Rombach, Freiburg im Breisgau 1974, S.&amp;amp;nbsp;57–68.&lt;br /&gt;
* Kurt Heinzmann: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch]] Bischoffingen, 1642 - 1910&amp;#039;&amp;#039;. Vogtsburg: Geschichtsverein Bischoffingen 2011 (= Badische Ortssippenbücher 142)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;                                                                                                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Vogtsburg im Kaiserstuhl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4451369-0|VIAF=}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Vogtsburg im Kaiserstuhl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort im Weinanbaugebiet Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
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