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	<title>Bischofferoder Tunnel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T18:47:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bischofferoder_Tunnel&amp;diff=551602&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Störfix: /* Tunnelbeschreibung */</title>
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		<updated>2023-11-30T20:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tunnelbeschreibung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|NS=51/07/29/N|EW=09/46/16/E|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostportal.jpg|mini|Bischofferoder Tunnel: Ostportal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischofferoder Tunnel Westportal.jpg|mini|Bischofferoder Tunnel: Westportal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnstrecke Eschwege-Malsfeld.jpg|mini|Trasse der [[Kanonenbahn]] zwischen [[Eschwege]] und [[Malsfeld]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bischofferoder Tunnel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisbergtunnel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein im Verlauf der [[Kanonenbahn]] liegender, stillgelegter [[Eisenbahntunnel]] im nordöstlichen [[Hessen]] ([[Deutschland]]). Das 1503 Meter lange Bauwerk befindet sich bei Streckenkilometer 70,36 und steht unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;topo&amp;quot;&amp;gt;{{Eisenbahn in Hessen|Seite = 567}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Bischofferoder Tunnel&amp;#039;&amp;#039; befindet sich auf der Grenze der Landkreise [[Schwalm-Eder-Kreis|Schwalm-Eder]] im Westen und [[Werra-Meißner-Kreis|Werra-Meißner]] im Osten im nördlichsten Ausläufer des waldreichen [[Stölzinger Gebirge]]s zwischen [[Spangenberg]]-[[Bischofferode (Spangenberg)|Bischofferode]] und [[Waldkappel]]-Schemmern. Er quert den Bergkamm zwischen Fischbach- und [[Pfieffe (Fulda)|Pfieffetal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tunnel führt genau unter der Stelle durch die langgestreckte [[Stölzinger Höhe]], wo die &amp;#039;&amp;#039;Franzosenstraße&amp;#039;&amp;#039; (Abschnitt des Wanderweges „F&amp;amp;nbsp;08“) die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;3227 kreuzt. Er wurde nur ungefähr 700&amp;amp;nbsp;m südlich der &amp;#039;&amp;#039;Petershöhe&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|441|DE-NN}}) und 2,25&amp;amp;nbsp;km (je [[Luftlinie]]) südlich des sich im Norden an diesen Berg anschließenden [[Eisberg (Stölzinger Gebirge)|Eisberges]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu erreichen ist der Tunnel über die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;3227, die unter anderen von Bischofferode über den Bergrücken, durch den der Tunnel verläuft, nach [[Hetzerode]] führt und die [[Bundesstraße 7|B&amp;amp;nbsp;7]] im Osten mit der [[Bundesstraße 487|B&amp;amp;nbsp;487]] im Westen verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tunnelbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Tunnel wurde von 1876 bis 1878 errichtet. Die Tunnelportale befinden sich jeweils bei rund {{Höhe|340}} Höhe und haben [[Neugotik|neugotisch]] gestaltete Sandsteinfronten. Das Westportal, das sich östlich von Bischofferode steht, hat runde [[Erker]]türme und eine Bogenbrüstung. Es trägt die [[Inschrift]] „Erbaut 1878“. Das Ostportal hat eine [[Zinne]]nbrüstung. Die 1503 Meter lange Tunnelröhre ist im Grundriss nordwärts gekrümmt und steigt zur Mitte hin leicht an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;topo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für zweigleisigen Eisenbahnverkehr ausgelegte &amp;#039;&amp;#039;Bischofferoder Tunnel&amp;#039;&amp;#039;, durch den zuletzt nur ein [[Gleis]] führte, befindet sich am 40,41&amp;amp;nbsp;km langen Kanonenbahn-Abschnitt [[Eschwege|Niederhone]]–[[Malsfeld]], eine [[strategische Bahn]]linie zwischen [[Berlin]] und [[Metz]], auf der [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]] (insbesondere [[Militär]]gut) und [[Person]]en befördert wurden. Dies geschah bezüglich des Tunnels offiziell vom 15. Mai 1879 bis zum 26. Mai 1974, als der Abschnitt Waldkappel–Malsfeld stillgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vermutlich Anfang der [[1980er]] Jahre – darauf lassen alte Fotos schließen – sind die Portale des Tunnels bis auf eine jeweils kleine Ein- und Ausflugsöffnung für [[Fledermäuse]] zugemauert, wobei je eine zweiflügelige Tür integriert wurde. Im Dezember 2003 wurden die zerfallenen Türen beider Portale durch weitmaschige Metallgitter ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nicht nur aus dem Bau des Tunnels und den Tunneleinschnitten entstandene Abraum wurde außer für Dammschüttungen auch auf „Die Kippe“ geschüttet, auf der sich heutzutage je ein [[Bolzplatz|Bolz-]] und [[Kinderspielplatz]] befinden. Im Tunnel gibt es aufgrund seiner offensichtlich guten Bausubstanz nur leichte Wassereinbrüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Errichtung des &amp;#039;&amp;#039;Bischofferoder Tunnels&amp;#039;&amp;#039;, einiger [[Brücke]]n und Aufschüttungen von [[Damm (Wall)|Dämmen]], die Verlegung der Gleise, der Bau von [[Bahnhof|Bahnhöfen]], [[Haltestelle]]n und [[Dienstgebäude]]n, wie dem [[Bahnwärterhaus]], das knapp 500&amp;amp;nbsp;m vor dem Westportal steht und heutzutage ein Wohnhaus ist, führte kurzfristig zu einem wirtschaftlichen Aufschwung in der damals sehr wirtschaftschwachen hessischen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eisenbahn-tunnelportale.de/lb/inhalt/tunnelportale/6710.html Bilder der Tunnelportale sowie Geschichte einzelner Tunnel mit weiteren Bildern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahntunnel in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebener Tunnel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Spangenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Schwalm-Eder-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Werra-Meißner-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Leinefelde–Treysa]]&lt;/div&gt;</summary>
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