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	<title>Birsig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Birsig&amp;diff=97450&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anarabert: Lage</title>
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		<updated>2025-11-23T07:52:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Birsig&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| SORTNAME= Birsig&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Jura (Gebirge)|Schweizer Jura]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{FRA}}&lt;br /&gt;
* Region [[Grand Est]] &lt;br /&gt;
** [[Département Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
{{CHE|WIDTH=25}}&lt;br /&gt;
* {{CH-BL|2=Kanton Basel-Landschaft|WIDTH=15}}&lt;br /&gt;
* {{CH-SO|2=Kanton Solothurn|WIDTH=15}}&lt;br /&gt;
* {{CH-BS|2=Kanton Basel-Stadt|WIDTH=15}}&lt;br /&gt;
| GKZ= FR/A01-0200/CH/444&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Rhein&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Rhein//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 84&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://api3.geo.admin.ch/rest/services/ech/MapServer/ch.bafu.wasser-teileinzugsgebiete_2/190/extendedHtmlPopup?lang=de | titel=Einzugsgebiet | titelerg= | werk=Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Teileinzugsgebiete 2km2 | archiv-url= | archiv-datum= | abruf=2019-05-30 | format= | offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 22&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= {{GeoQuelle|CH|GS}}&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1 = &amp;#039;&amp;#039;Binningen&amp;#039;&amp;#039; / &amp;lt;!--LoM:--&amp;gt;  / 74.5 &amp;lt;!--EZG:--&amp;gt; / 0.002&amp;lt;!--NNQ:--&amp;gt;  / 1987&amp;lt;!--NNQ-DATUM:--&amp;gt;  / 0.41&amp;lt;!--MNQ:--&amp;gt;  / 0.83 / &amp;lt;!--MHQ:--&amp;gt;1.37  / &amp;lt;!--HHQ:--&amp;gt;39.2 / 1999&amp;lt;!--HHQ-DATUM:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= 1979–2018&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &amp;lt;ref name=&amp;quot;jbbl&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hydro-jb.bl.ch/2018/og_birsigtal/311.pdf |titel=Birsig |titelerg=Stelle 4311: monatliche Stichproben |werk=Kanton Basel-Landschaft Tiefbauamt, Geschäftsbereich Wasserbau |abruf=2019-05-30 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE= Quellbach aus Burg auf dem Gemeindegebiet von [[Burg im Leimental]] und in Frankreich in Wolschwiller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 614&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= {{GeoQuelle|CH|GS}}&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 47.44926&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 7.42884&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= FR-68/CH-SO/CH-BL&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in [[Basel]] bei der [[Schifflände (Basel)|Schifflände]]&amp;lt;br /&amp;gt;in den [[Rhein]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 245&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= {{GeoQuelle|CH|GS}}&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 47.56023&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 7.58813&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= CH-BS&lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= BirsigBasel.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Beginn der [[Dole (Kanal)|Eindolung]] des Birsig in der Nähe des Zoologischen Gartens&lt;br /&gt;
| BILD1= Schlossgasse-Brücke über die Birsig, Bottmingen BL 20221112-jag9889.jpg&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG= «Birsig»-Schild bei der Schlossgasse-Brücke in Bottmingen&lt;br /&gt;
| MAPFRAME-ID = Q572072&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Birsig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|&amp;#039;&amp;#039;la Birsig&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein etwa 20&amp;amp;nbsp;km langer linker Nebenfluss des [[Rhein]]s, in den er mitten in der Stadt [[Basel]] mündet. Sein [[Einzugsgebiet]] ist etwas über 80&amp;amp;nbsp;km² gross. Der Oberlauf des Birsigs fliesst abwechselnd auf französischem und schweizerischem Gebiet. Sein Tal heisst zunächst [[Leimental]], [[Birsigtal]] wird es erst im Unterlauf genannt. Es gehört grossteils zum [[Sundgau]]ischen Hügelland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Fluss wurde im Jahr 1004 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Bersich&amp;#039;&amp;#039; schriftlich erwähnt. Die Bezeichnung Birsig ist vordeutsch; man führt ihn auf eine [[Kelten|keltische]] Urform &amp;#039;&amp;#039;Bersikos&amp;#039;&amp;#039; zurück. Der Flussname Birsig steht in Zusammenhang mit dem Namen der nahen [[Birs]]. Dieser hat die Bedeutung die &amp;#039;&amp;#039;schnell Fliessende&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Birsig&amp;#039;&amp;#039; kann man verstehen als &amp;#039;&amp;#039;Nebenfluss der Birs&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;kleine Birs&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|Birsig|62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Der Birsig ist ein kleiner Fluss, der im Oberlauf auf weniger als 10&amp;amp;nbsp;km insgesamt nicht nur vier Mal eine Landesgrenze quert, sondern hierbei sogar zweimal in die EU eintritt und ebenso oft wieder die EU verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Oberlauf ====&lt;br /&gt;
Der Oberlauf des Birsigs hat eine [[Toponomastik|toponomastisch]] komplizierte Geschichte, es waren (z.&amp;amp;nbsp;T. untereinander) wechselnde Bezeichnungen geläufig. Deshalb wird heute aus historischen Gründen von zwei Quellbächen gesprochen, die beide demselben [[Höhenzug]] (dem [[Remel (Berg)|Remel]]) entspringen. Aus [[Hydrologie|hydrologischer]] Sicht ist – nach heutiger Namensgebung – der Birsig der höher entspringende, längere und wasserreichere Zufluss des Boersegrabens. Zweiterer ist hingegen aufgrund seines [[Fließgewässer|Wasserlaufs]] als Hauptfluss anzusehen, was auch die Namensgebung vor 1800 widerspiegelt hatte. Vergleichbare Verhältnisse bestehen in grösseren Dimensionen etwa bei der Mündung der wasserreicheren Nebenflüsse [[Aare]] resp. [[Inn]] in den [[Rhein]] resp. [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Westlicher Quellbach =====&lt;br /&gt;
Ein westlicher Quellbach entspringt nordwestlich des Remels bei [[Wolschwiller]] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Wolschweiler&amp;#039;&amp;#039;}}) im französischen Elsass. Seine Quelle auf dem Gebiet Gruenaecker im Oberfeld südlich des Dorfs auf 470&amp;amp;nbsp;m Höhe wurde schon früh eingefasst und ist in Güterverzeichnissen aus dem 15. und 16. Jahrhundert als Birsigbrunnen überliefert. Noch früher ist der Name &amp;#039;&amp;#039;Birsig&amp;#039;&amp;#039; für diesen Bacharm bezeugt (erstmals 1386).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Quelle fliesst das Flüsslein ausserhalb des Dorfs durch das Landgebiet der Gemeinde [[Biederthal]], u.&amp;amp;nbsp;a. durch eine &amp;#039;&amp;#039;Boersenmatt&amp;#039;&amp;#039; genannte Flur. Frühere Bezeichnungen dieses Gebiets lauteten Birsimatt oder Bersimatt, die Nutzung des Bachs als [[Wassergraben]] führte wohl zur Namensvariante &amp;#039;&amp;#039;Birsiggraben&amp;#039;&amp;#039; und später – vermutlich durch die französisch gefärbte Aussprache der lokalen Bevölkerung (e als {{IPA|/ə/}} in &amp;quot;B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rsegraben&amp;quot;) – zur 1876 erstmals belegten Variante &amp;#039;&amp;#039;Boersegraben&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die französische Neuprägung hatte sich vermutlich bereits um 1800 verbreitet; sie ist heute die amtliche Bezeichnung des gesamten Oberlaufs bis zur Schweizer Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Östlicher Quellbach =====&lt;br /&gt;
Der zweite Bacharm entspringt am Nordhang des Remels am Fuss des Galgenfels in der Gemeinde Burg (Kanton Basel-Landschaft) auf 650&amp;amp;nbsp;m Höhe. Er durchfliesst die Burgtaler Klus und wechselt nördlich des Dorfs die Grenze nach Frankreich. Dort nimmt er den Fichtenraingraben aus der Biederthaler Schlucht auf, fliesst durch Biederthal und zweigt am Dorfausgang westwärts zum Boersegraben ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Burgtaler Bacharm wurde seit jeher einfach &amp;#039;&amp;#039;Bach&amp;#039;&amp;#039; genannt. Erst Ende des 18. Jahrhunderts finden sich erste Nachweise des Namens &amp;#039;&amp;#039;Birsig&amp;#039;&amp;#039;, womöglich parallel zur [[Verballhornung]] des elsässischen Bacharms.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Samuel Henzi: &amp;#039;&amp;#039;Promenade pittoresque dans l&amp;#039;évêché de Bâle aux bords de la Birs, de la Sorne et de la Suze.&amp;#039;&amp;#039; T. B. Groebe, Amsterdam 1798.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da im 18. und 19. Jahrhundert auf offiziellen Plänen jegliche Bezeichnung fehlt, ist die heutige amtliche Benennung in beiden Ländern erst spätestens im 20. Jahrhundert erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittel- und Unterlauf ====&lt;br /&gt;
Die beiden Quellbäche vereinigen sich an der Landesgrenze zwischen dem französischen Biederthal und dem schweizerischen [[Rodersdorf]] bei Punkt 375. Es steht fest, dass von da an die Bezeichnung Birsig gilt; so steht es auch auf den schweizerischen und französischen Landkarten. Die weiteren späteren Zuflüsse sind der Strängenbach am Dorfausgang von Rodersdorf, der Liebenswillerbach (von [[Liebenswiller]]), der Binnbach (von [[Hofstetten-Flüh|Flüh]]) und der [[Marchbach (Birsig)|Marchbach]] (von [[Witterswil]]). Seit einer 1677 gebauten Umleitung mündet der [[Dorenbach]] (vom [[Allschwiler Wald]]) als letzter Zufluss in den Birsig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich mündet der Birsig in der Stadt [[Basel]] bei der [[Schifflände (Basel)|Schifflände]] auf {{Höhe|244}} Höhe in den [[Rhein]]. Er ist der oberste Nebenfluss des [[Oberrhein]]s, welcher kurz vor der [[Mittlere Brücke|Mittleren Brücke]] beginnt. Flussabwärts münden linksrheinisch bei der französischen Grenze mit dem [[Bachgraben (Allschwil)|Bachgraben]] sowie rechtsrheinisch im Bereich des [[Schweizerische Rheinhäfen|Basler Rheinhafens]] mit der [[Wiese (Fluss)|Wiese]] zwei weitere Oberrhein-Nebenflüsse auf Schweizer Gebiet ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzugsgebiet ===&lt;br /&gt;
Das Einzugsgebiet der Birsig ist 84,07&amp;amp;nbsp;km² gross und besteht zu 30,4 % aus [[Bestockte Fläche|bestockter Fläche]], zu 39,2 % aus [[Landwirtschaft]]sfläche, zu 29,4 % aus [[Flächenverbrauch#Siedlungs- und Verkehrsfläche|Siedlungsfläche]] und zu 0,3 % aus unproduktiven Flächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Flächenverteilung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:500 height:110&lt;br /&gt;
PlotArea = width:90% height:66% bottom:20% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:205 left:30 top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
ScaleMinor = unit:year increment:5 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Wald  value:teal          legend: 30,4_%_Bestockte_Fläche&lt;br /&gt;
  id:Acker value:yelloworange  legend: 39,2_%_Landwirtschaftsflächen&lt;br /&gt;
  id:Orte value:red            legend: 29,4_%_Siedlungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Unproduktiv value:tan2    legend: &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;0,3_%_Unproduktive_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:30.4 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:30.4 till:69.6 color:Acker&lt;br /&gt;
 from:69.6 till:99.0 color:Orte&lt;br /&gt;
 from:99.0 till:100 color:Unproduktiv&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt {{Höhe|420.2|CH}}, die minimale Höhe liegt bei {{Höhe|252.0|CH}} und die maximale Höhe bei {{Höhe|874.0|CH}}&amp;lt;ref&amp;gt;[https://api3.geo.admin.ch/rest/services/ech/MapServer/ch.bafu.wasser-teileinzugsgebiete_2/100190/extendedHtmlPopup?lang=de Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Birsig]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;  heights=&amp;quot;160&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Birsig Underground Section Near Schloss.jpg|alternativtext=Birsig unterirdisch verlegt|Beginn der ersten eingedolten Sektion beim Binninger Schloss&lt;br /&gt;
 Birsig NEG2083.jpg|Noch offener Birsig um 1870 mit Pfluggassbrücke. Eingedolt ab 1899 wurde er zur Falknerstrasse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den stadtnahen Gemeinden Oberwil, Bottmingen und Binningen fliesst der Birsig offen, jedoch begradigt und verbaut. Im Gebiet der Stadt Basel fliesst er zuerst durch den Zoologischen Garten und das Nachtigallenwäldchen. In der Innenstadt und Altstadt ist er heute überdeckt. Weitere überdeckte Abschnitte befinden sich beim Zoo und in der Gemeinde Binningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher waren die Häuserzeilen direkt an den Flusslauf gebaut und zahlreiche Brücken und Gewölbe überspannten ihn. Er nahm die Abwässer und Fäkalien der [[Toilette|Abtritte]] der anstossenden Häuser sowie Einleitungen aus den umliegenden Quartieren auf. Diverse [[Fleischerei|Schlachtereien]] entsorgten ebenfalls ihre [[Tierkörperverwertung|Schlachtabfälle]] über den Birsig. Die im 19. Jahrhundert auch in Basel wütenden [[Cholera]]- und [[Typhus]]epidemien wurden nicht durch die unsauberen Gewässer ausgelöst, sie begünstigten jedoch deren Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Mittelalter]] bildet der [[Rümelinbach]] als künstlich angelegter Gewerbekanal einen Seitenarm des &amp;#039;&amp;#039;Birsig&amp;#039;&amp;#039;. Heute speist sein Wasser die Bächlein und Teiche im [[Zoo Basel|Zoologischen Garten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Weiherschlösser in [[Benken BL|Benken]] (nicht mehr existent)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anita Springer |url=https://www.archaeologie.bl.ch/entdecken/fundstelle/113/weiherhaus-und-muehle/ |titel=Weiherhaus und Mühle – Das verschwundene Schloss von Benken |hrsg=Archäologie Baselland |datum=2013-06-08 |abruf=2021-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Schloss Bottmingen|Bottmingen]] und [[Schloss Binningen (Schweiz)|Binningen]] wurde das Weiherwasser aus dem Birsig abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücken ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Brücken über den Birsig}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burggarten-Steg über die Birsig, Bottmingen BL 20221112-jag9889.jpg|mini|[[Liste der gedeckten Brücken in der Schweiz#Kanton Basel-Landschaft|Gedeckte Fussgänger-Holzbrücke]] zwischen Schul- und Sportanlage Burggarten und [[Schloss Bottmingen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Birsig verlaufen im Quellgebiet mehrere kleine Stege von Wanderwegen. Die oberste Führung des Birsigs unter einer asphaltierten Strasse durch liegt unterhalb des Schlosses Biederthal an der Strasse «In der Klus», wenig später wird der Birsig unter der zentralen Kreuzung von Burg i.&amp;amp;nbsp;L. der Strassen «In der Klus», «Dorfweg», «Geissberg» und «Badweg» geführt. Bis kurz vor dem Grenzübertritt nach Biederthal folgen nochmal längere Überdeckungen. In Biederthal werden mehrere Hauszufahrten über den Birsig geführt, bevor er unter der D23 ohne weitere Brücke der Grenze bei Rodersdorf zufliesst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Börsegraben wird an der Quelle gefasst. Nach wenigen 100&amp;amp;nbsp;m führt die D23 über ihn, wenig später wird er kanalisiert. Die nächsten Brücken stehen in Biederthal. Unmittelbar nach dem Grenzübertritt nach Rodersdorf fliesst er in den Birsig unter einem weiteren Feldweg durch. In Rodersdorf sind es weitere Feld- und Zufahrtswege. Die erste Brücke über eine Strasse mit mehr als nur lokaler Bedeutung liegt an der Verbindungsstrasse D&amp;amp;nbsp;9b zwischen Leymen und Liebenswiller. Im weiteren Verlauf folgen in Biel-Benken, Oberwil, Bottmingen und Binningen weitere Strassenbrücken und Stege sowie eine reine Trambrücke in Oberwil. Die erste Brücke in Oberwil liegt zur Hälfte in Therwil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendsten drei Strassenbrücken stehen im Stadtgebiet von Basel: das [[Dorenbachviadukt]], das [[Birsigviadukt]] und das [[Heuwaage-Viadukt]] – wobei das Birsigviadukt zuerst eine Eisenbahnbrücke war – mit Verlegung der Elsässerbahn führt diese nun über eine eigene Brücke etwas unterhalb des Dorenbachviadukts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Heuwaage, von wo an der Birsig bis zur Mündung komplett [[Dole (Kanal)|eingedolt]] ist, befanden sich in der Innenstadt zahlreiche weitere Stege und Brücken. Diese wurden bereits im Mittelalter abgebrochen oder spätestens bei der Eindolung im 20. Jahrhundert in die Bausubstanz des unterirdischen Flusstunnels integriert. Bei der Mündung bei der Schifflände kann über einen Fussgängersteg direkt am Rhein ein Blick in den untersten Abschnitt des Flusstunnels geworfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flussbaden ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zum sehr populären [[Basler Rheinschwimmen|Schwimmen im Rhein]] in Basel gibt es am Birsig keine ausgebauten Badestellen. Im städtischen resp. stadtnahen Gebiet gilt die Wasserqualität heute als zu niedrig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steffi Perry |url=https://www.bs.ch/publikationen/oberflaechengewaesserbericht-1993-2023 |titel=Oberflächengewässerbericht 1993-2023 |hrsg=Amt für Umwelt und Energie |datum=2025-05-05 |abruf=2025-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Schmassmann |url=https://www.bazonline.ch/resultate-der-zweiten-flusswasseruntersuchung-2024-153003296699 |titel= Verunreinigte Flüsse gefährden Badende |hrsg=[[Basler Zeitung]] |datum=2024-07-22 |abruf=2025-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im frühen 20. Jahrhundert existierte in [[Oberwil BL|Oberwil]] eine beliebte Badestelle am Entenwuhr, ein kleines [[Stauwehr]] zur Ableitung von Flusswasser für die alte Sägerei am Dorfrand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pascal Ryf |url=https://www.altoberwil.ch/entenwuhr/ |titel=Entenwuhr |hrsg=Verein AltOberwil |datum=2015-03-09 |abruf=2025-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im französischen Dorf Leymen gibt es beim Wegkreuz entlang des Flusswegs eine vertiefte Badestelle, die von Einheimischen im Sommer besucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eduard Golder: &amp;#039;&amp;#039;Der Birsig und seine Nebengewässer.&amp;#039;&amp;#039; Baudepartement Basel 1995.&lt;br /&gt;
* Ernst Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch das Birsigtal.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1943.&lt;br /&gt;
* [[Paul Koelner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Birsig in Basels Geschichte und Stadtbild.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1930.&lt;br /&gt;
* [[Eugen A. Meier]]: &amp;#039;&amp;#039;Basel einst und jetzt&amp;#039;&amp;#039; (S. 46/47). Basel 1993.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Baselbieter Heimatblätter]]&amp;#039;&amp;#039;: 2018 Nr. 1 (betr. Birsig S. 28–31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://altbasel.ch/dossier/birsig.html Der Birsig im alten Basel]&lt;br /&gt;
* {{Sandre|A0100360|Boersegraben}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|pr1Nnk0Lg8wql7HqRPDr}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wwf-bs.ch/natur-der-region/lebensraeume/gewaesser/birsig Birsig - die kleine Birs ], WWF Region Basel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4638216-1|VIAF=242298250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leimental]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anarabert</name></author>
	</entry>
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