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	<title>Birnbaumskamp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:39:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Birnbaumskamp&amp;diff=387711&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Abu-Dun: Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2024-08-28T07:00:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Birnbaumskamp - 19. Mai 2013.jpg|mini|Der Birnbaumskamp im Mai 2013]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Birnbaumskamp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Straße im [[Ortsteil|Stadtteil]] [[Moritzberg (Hildesheim)|Moritzberg]] in [[Hildesheim]]. Sie bildete die erste [[Siedlung|Stadtrandsiedlung]] Hildesheims.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach einem alten [[Flurname]]n bekam die Straße am 12. September 1921 die Bezeichnung Birnbaumskamp.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Zoder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hildesheimer Straßen.&amp;#039;&amp;#039; [[Gerstenberg Verlag]], Hildesheim 1957, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18.&amp;amp;nbsp;November 1921 bekamen 24 ausgeloste Bewerber je etwa einen [[Alte Maße und Gewichte (Hannover)|Hannoverschen Morgen]] (2.621&amp;amp;nbsp;m²) Land mit dem Abschluss eines [[Erbbaurecht|Erbbauvertrages]] auf 80&amp;amp;nbsp;Jahre in der Siedlung Birnbaumskamp. Vorher war dieses Gebiet [[Acker]]land und gehörte der [[Johannishofstiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang wurde das Gelände nur durch notdürftig befestigte [[Wirtschaftsweg|Feldwege]] erschlossen. Die [[Siedler]] hatten gegenüber der Stadt keinerlei Anspruch auf den Ausbau dieser Wege zu regulären Straßen, dieser geschah erst zehn Jahre später in eher notdürftiger Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Sommer 1922 begannen die ersten [[Pachtvertrag (Deutschland)|Pächter]] zu bauen. Die meisten Eigenheime wurden als Doppelhäuser erstellt, und das erste Baumaterial bestand aus den Steinen einer abgebauten [[Ziegelei]] und einer abgerissenen [[Kaserne]]nhofsmauer. Die Finanzierung gelang zuweilen nur unter erheblichen ökonomischen Entbehrungen, zumal für etliche Bauten während der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflationszeit]] Rechnungen für Material und Handwerker in Billionen und Billiarden beglichen werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Birnbaumskamp Alt.jpg|mini|Der Birnbaumskamp in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Grundstücke zum Anbau von Obst und Gemüse sowie die an jedem Haus vorgesehenen Ställe für Haus- und Kleintierzucht sollten die Selbstversorgung der Familien unterstützen, da bei der Landvergabe nur Bewerber mit geringen Einkünften berücksichtigt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die beantragte Straßenbeleuchtung (drei Laternen) mussten die Siedler 1924 pro Anlage 370 [[Reichsmark]] bezahlen und für den Postbriefkasten „einen stabilen Eichenpfahl“ stellen. Es gab damals schon zwei Leerungen täglich. Eine „Öffentliche Meldestelle für Feuer, Wasser und Unfall“ war anfangs die einzige Telefonanlage am Birnbaumskamp. Wasser kam nur aus hauseigenen Brunnen. Die Toiletten wurden in gemauerten Gruben entleert, deren [[Jauche]] teils auf den [[Kompostierung|Kompost]] kam, andernteils von einem Unternehmen abgepumpt wurde. Eine Wasserleitung wurde erst 1930 mit der Erschließung der späteren Siedlungen Nonnenkamp und Glockenfeld gelegt. [[Kanalisation|Abwässerkanäle]] wurden erst Anfang der 1950er Jahre angelegt. Bis zum Herbst 1925 lieferte das Städtische Elektrizitätswerk [[Gleichstrom]], der dann auf [[Wechselstrom]] umgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Lebensmitteln übernahmen die Firmen „Bartels &amp;amp; Rempen“ und „Frost“. Beide hatten ihre Geschäfte auf dem Moritzberg. Jeden Tag schickten sie ihre Lehrlinge, um Bestellungen aufzunehmen und die Lebensmittel auszuliefern. Die Milch kam vom [[Kloster Marienrode]], und ein Bäcker lieferte ab 1926 täglich frische Brötchen vor die Haustür. Jeden Sommer kamen [[Speiseeis|Eis]]- und ein [[Bier]]wagen. Auch gab es einen Fleischer und einen kleinen [[Tante-Emma-Laden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedler wurden in der Anfangszeit von der [[Hundesteuer]] befreit, da Hunde in der einsamen Gegend als [[Wachhund]]e anerkannt wurden. Jeder Hausbesitzer besaß eine [[Trillerpfeife]], um bei Gefahr den Nachbarn zu alarmieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So unterschiedlich die politischen Einstellungen der Siedler zur Zeit der [[Weimarer Republik]] auch waren, das gutnachbarliche Verhältnis wurde dadurch nie getrübt. Wenn es um ihre Siedlung und deren Rechte ging, standen die Anwohner einig zusammen. So konnten sie sich auch nach langwierigem Prozess gegenüber der Stadt behaupten, als diese den [[Erbbauzins]] plötzlich verdoppeln wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Nach Aufteilung der Grundstücke und Neubauten leben auf der gleichen Grundfläche, auf der sich damals gerade mal 30 Familien ansiedelten, heute über 80 Parteien. Die meisten Obst- und Gemüsegärten sind Rasen- und Ziergärten gewichen. [[Haushuhn|Hühner]], [[Hausente|Enten]], [[Kaninchen]], [[Hausschwein|Schweine]], [[Hausschaf|Schafe]] und [[Hausziege|Ziegen]] sind fast ganz verschwunden – dafür gibt es umso mehr [[Haushund|Hunde]] und [[Hauskatze|Katzen]]. Geschäfte gibt es keine mehr, außer einem [[Aquarium|Aquaristikgeschäft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Birnbaumskamp (Hildesheim)|Birnbaumskamp}}&lt;br /&gt;
* [http://www.moritzvomberge.de/ausgaben/179/brauchst_dir_um_uns_keine_sorge_machen.html &amp;#039;&amp;#039;Siedlung Birnbaumskamp: „Brauchst Dir um uns keine Sorge machen.“&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Moritz vom Berge&amp;#039;&amp;#039; 179 (Dezember 2007).&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.137511|EW=9.92483|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlung (Städtebau) in Niedersachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Abu-Dun</name></author>
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