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	<title>Birkenfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eduevokrit: /* Bildungseinrichtungen */ Wikilink</title>
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		<updated>2026-04-21T13:02:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bildungseinrichtungen: &lt;/span&gt; Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Name              = Birkenfeld&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Birkenfeld (Nahe) COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/38/55/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/09/59/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Birkenfeld in BIR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Birkenfeld&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Birkenfeld&lt;br /&gt;
|Höhe              = 397&lt;br /&gt;
|PLZ               = 55765&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06782&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07134010&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Schneewiesenstraße 21&amp;lt;br /&amp;gt;55765 Birkenfeld&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadt-birkenfeld.de/ www.stadt-birkenfeld.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Hans-Peter Lampel&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Stadtbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Birkenfeld-nahe-vom-burgberg.jpg|mini|hochkant=1.2|Stadtansicht vom Burgberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Birkenfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Stadt]] im [[Landkreis Birkenfeld]] im südwestlichen Teil von [[Rheinland-Pfalz]]. Sie ist Sitz der Kreisverwaltung, ein staatlich anerkannter [[Erholungsort]] und gemäß Landesplanung als [[Mittelzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Birkenfeld liegt im [[Nahe (Rhein)|Nahegebiet]] – nördlich des Flusses – am Rande des [[Naturpark Saar-Hunsrück|Naturparks Saar-Hunsrück]].&lt;br /&gt;
Der 10 km lange [[Steinaubach (Nahe)]] entwässert den Ort.&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeinden sind – im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden – [[Gollenberg (bei Birkenfeld)|Gollenberg]], [[Elchweiler]], [[Schmißberg]], [[Rimsberg]], [[Dienstweiler]], [[Hoppstädten-Weiersbach]], [[Ellweiler]], [[Dambach (bei Birkenfeld)|Dambach]], [[Brücken (bei Birkenfeld)|Brücken]], [[Buhlenberg]] und [[Ellenberg (Rheinland-Pfalz)|Ellenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name Birkenfeld ist [[Franken (Volk)|fränkischen]] Ursprungs und bedeutet „beim Feld mit den [[Birken]]“. Daraus lässt sich schließen, dass die heutige Siedlung an einer mit dichtem Birkenbestand auffälligen Stelle etwa im Jahre 500 von fränkisch-deutschen Bauern gegründet wurde. Bis heute gibt es einen hohen Birkenbestand im Vogelschutzgebiet an den Tongruben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Birkenfeld lautete ursprünglich „Bikenuelt“ (etwa im Jahre 700) oder „Birkinvelt“ bei der urkundlichen Erwähnung des [[Trier]]er Bischofs [[Egbert von Trier|Egbert]] im Jahr 981. Aus dieser Urkunde geht hervor, dass der Heilige [[Liutwin (Trier)|Liutwin]] (695–713 Erzbischof von Trier) die Kirchen zu Birkenfeld und [[Niederbrombach|Brombach]] dem Kloster [[St. Paulin]] in Trier geschenkt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde aus der [[Eisenzeit]] weisen jedoch auf eine dichte Besiedelung schon im 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. hin. Im 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. eroberten römische Legionen dieses Gebiet, das 400 Jahre lang unter [[Römisches Reich|römischer]] Herrschaft blieb. Dies belegen vor allem Funde in der unmittelbaren Umgebung der Stadt. Das heutige Birkenfeld befindet sich direkt an einer [[Römerstraße|römischen Straße]], die als Querverbindung zwischen zwei bedeutenden Heerstraßen diente, nämlich im Norden die Straße Trier-Bingen-Mainz (diese wurde im Jahr 350 in der &amp;#039;&amp;#039;[[Mosella (Ausonius)|Mosella]]&amp;#039;&amp;#039; von dem römischen Dichter [[Ausonius (Dichter)|Ausonius]] erwähnt und entspricht streckenweise der heutigen [[Hunsrückhöhenstraße]]) und im Süden die Straße Metz-Mainz. Diese Querverbindung, auch „Bronzestraße“ genannt, verband Glan-Nohen-Mosel miteinander. Die Bronzestraße kreuzte die [[Nahe (Rhein)|Nahe]] in [[Nohen]] („villa Aldena“) und verlief weiterhin direkt durch den Wasserschieder Wald, ein bis heute bestehender Staatsforst am Stadtrand von Birkenfeld, über [[Gollenberg (bei Birkenfeld)|Gollenberg]] an [[Börfink]] vorbei in Richtung Trier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fränkische Siedlung „Birkinvelt“ gehörte im 13. Jahrhundert zum Besitz der [[Spanheimer|Grafen von Sponheim]]. 1223 wurde die [[Grafschaft Sponheim]] geteilt, und Birkenfeld kam zur Hinteren Grafschaft Sponheim in den Besitz der Grafen auf der [[Starkenburg (Burgruine)|Starkenburg]] bei [[Trarbach]]. 1293 wird die [[Burg Birkenfeld]] erstmals erwähnt. 1332 wurden Birkenfeld die [[Stadtrecht]]e durch Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig den Bayern]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode des letzten Grafen von Sponheim ging 1437 das Erbe, die Hintere Grafschaft, an die [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]] und die [[Grafschaft Veldenz|Grafen von Veldenz]]. 1584 residierte eine Seitenlinie der [[Wittelsbach]]er, der Pfalzgraf [[Karl I. (Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld)|Karl&amp;amp;nbsp;I.]] von [[Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld]], in diesem Ort. Diese Seitenlinie erbte später zuerst die [[Kurpfalz]] und dann [[Bayern]]. 1584 begannen auch die Ausbauarbeiten der Burg zu einem Fürstenschloss im [[Renaissance]]stil. Genau 140 Jahre später wurden die letzten Reste der Fürstlichen Hofhaltung auf Schloss Birkenfeld aufgelöst. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) wurde die Stadt 1635 unmittelbarer Kriegsschauplatz. Im gleichen Jahr brach die [[Pest]] in Birkenfeld aus und forderte 416 Todesopfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 wurde Birkenfeld unter Markgraf [[Karl Friedrich (Baden)|Karl Friedrich]] Sitz des [[Oberamt (Baden)|Oberamtes]] der Markgrafschaft Baden. In dieser Zeit blühte Birkenfeld auf. Der Ort erlebte einen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. 1779 wurde beispielsweise die erste Höhere Schule gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]] durch [[französische Revolution]]struppen wurde die Region im Jahr 1797 von [[Erste Französische Republik|Frankreich]] [[Annexion|annektiert]]. Von 1798 bis 1814 war Birkenfeld [[Chef-lieu|Hauptort]] des gleichnamigen [[Kanton Birkenfeld|Kantons]] im [[Département de la Sarre|Departement der Saar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1797 beging der als &amp;#039;&amp;#039;Schinderhannes&amp;#039;&amp;#039; bekannt gewordene Räuber [[Johannes Bückler]] einen nächtlichen Einbruch in die Tuchfabrik der [[Gebrüder Stumm]] – die späteren Kohle- und Stahlunternehmer an der Saar. Das während dieses Einbruchs gestohlene Tuch verkaufte der Schinderhannes zum großen Teil an einen Hehler in [[Hundheim (Morbach)|Hundheim]] bei dem [[Stumpfer Turm (Morbach)|Stumpfen Turm]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Bayerlein: &amp;#039;&amp;#039;Schinderhannes-Ortslexikon.&amp;#039;&amp;#039; Mainz-Kostheim 2003, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] (1815) gelangte das Gebiet des späteren [[Fürstentum Birkenfeld|Fürstentums Birkenfeld]] 1817 an das [[Großherzogtum Oldenburg]]. Unter der oldenburgischen Herrschaft wurde 1821 das neue Schloss, das heute Sitz der Kreisverwaltung ist, gebaut. Nicht nur das neue Schloss, sondern auch weitere Gebäude im Regierungsviertel, wie beispielsweise die Infanteriekaserne (bis 1963 Gebäude des Gymnasiums, heute [[Verteidigungslastenverwaltung|Amt für Verteidigungslasten]]) prägen bis heute das Birkenfelder Stadtbild im klassizistischen Stil der Oldenburger Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[NS-Staat|Dritten Reich]] wurde der Ort am 1. April 1937 Teil des [[Preußen|preußischen]] [[Landkreis Birkenfeld|Landkreises Birkenfeld]], der aus den ehemaligen oldenburgischen Gebieten und dem [[Restkreis Sankt Wendel-Baumholder]] gebildet wurde. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte Birkenfeld zur [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] und ist seit 1946 Kreisstadt in Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2014 war Birkenfeld ein bedeutender Militärstandort der Amerikaner und danach für die [[Bundeswehr]]. Die 2.&amp;amp;nbsp;[[Luftwaffendivision]] hatte ihren Sitz in der Heinrich-Hertz-Kaserne. In Verbindung mit dem [[Kommandobunker Börfink]] war Birkenfeld bis 2002 ein wichtiger [[NATO|NATO-Standort]]. Während der [[Flüchtlingskrise in Europa 2015]] wurden in der Heinrich-Hertz-Kaserne 1.100 Flüchtlinge untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/trier/aufregung-in-oberhambach-protest-gegen-fluechtlinge-in-ferienpark/-/id=1672/did=16296478/nid=1672/dj9n3m/index.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Aufregung in Oberhambach: Protest gegen Flüchtlinge in Ferienpark&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20151025081600}} swr.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Birkenfeld.jpg|Das Oldenburgische Birkenfeld 1829&lt;br /&gt;
   Birkenfeld-merian.jpg|Schloss Birkenfeld, heute Burgruine&lt;br /&gt;
   Danner-Suessmilch -- Schloss Birkenfeld um 1840.jpeg|Das „neue“ (oldenburgische) Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Birkenfeld, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0713402010&amp;amp;tp=46975 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |hrsg=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |abruf=2022-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm&lt;br /&gt;
| width=450&lt;br /&gt;
| float=none|tcolor=0&lt;br /&gt;
| Name=Birkenfeld&lt;br /&gt;
| maxEinwohner= 8000&lt;br /&gt;
| werte= (1815,1660)(1835,2627)(1871,2562)(1905,2558)(1939,4174)(1950,4097)(1961,5142)(1970,6194)(1987,5728)(1997,6969)(2005,6885)(2015,6883)(2017,6923)(2023,7236)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Am 30. Juni 2005 waren 50,0 %  der Einwohner [[evangelisch]], 30,9 % katholisch und 19,1 % waren [[konfessionslos]] oder gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=30.06.2005&amp;amp;ags=13402010&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0713402010 |titel=Gemeindestatistik |werk=KommWis |datum=2005-06-30 |abruf=2021-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Stand Juni 2025 waren von den Einwohnern 33,9 % evangelisch, 22,1 % katholisch und 44,0 waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=30.06.2025&amp;amp;ags=13402010&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0713402010 Stadt Birkenfeld Gemeindestatistik.] statistik.ewois.de; abgerufen am 9. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem jährlich um 1 Prozentpunkt gesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
{{Quelle}}&lt;br /&gt;
Neben den beiden großen Kirchengemeinden –&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Evangelische Kirche]]ngemeinde Birkenfeld&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Römisch-katholische Kirche|Katholische Kirchengemeinde]] St. Jakobus Birkenfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– gibt es eine &amp;#039;&amp;#039;[[Mennoniten-Brüdergemeinden|Mennoniten-Brüdergemeinde]]&amp;#039;&amp;#039; und eine &amp;#039;&amp;#039;[[Neuapostolische Kirche]] mit einem Mitglied&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=30.06.2025&amp;amp;ags=13402010&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0713402010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Birkenfeld ist seit 1947 [[Kreisstadt]] und bildet mit 30 weiteren [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinden]] eine [[Verbandsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Verbandsgemeinde]] – die [[Verbandsgemeinde Birkenfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2010 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „[[Ort der Vielfalt]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rhein-zeitung.de/lokales/nahe-zeitung/birkenfeld-darf-sich-kuenftig-als-ort-der-vielfalt-fuehlen_arid-155102.html |titel=Birkenfeld darf sich künftig als Ort der Vielfalt fühlen |werk=Nahe-Zeitung |datum=2010-10-27 |abruf=2026-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtrat]] in Birkenfeld besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Stadtbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Sitzverteilung im Stadtrat:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rlp-wahlen.de/M174/Stadtrat/ |titel=Ergebnisse Stadtratswahl Birkenfeld in Birkenfeld |werk=rlp-wahlen.de |abruf=2024-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Freie Demokratische Partei|FDP]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Wählergruppe|BFL]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Wählergruppe|BfB]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Freie Wähler Rheinland-Pfalz|FW]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;|  [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|22 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 7 || 11 || – || 4 || –&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–|| 22 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 9 || {{0}}9 || 1 || 2 || 1&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–|| 22 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 8 || {{0}}8 || 1 || 2 || 3&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–|| 22 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;BFL&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Birkenfelder Freie Liste e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;BfB&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Bürger für Birkenfeld e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Peter Nauert ist der erste Bürgermeister, der in einer Urwahl der Birkenfelder Bürger gewählt wurde. Seine beiden Vorgänger, Manfred Dreier und Erich Mörsdorf, standen in Personalunion sowohl der Stadt als auch der Verbandsgemeinde Birkenfeld vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Käufer war der letzte hauptamtliche Bürgermeister der Stadt Birkenfeld. Zwar wurde er 1968 noch mit großer Mehrheit für weitere 12 Jahre im Amt bestätigt, musste dann aber bereits 1970 aufgrund der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen Gemeindereform]], bei der Städte unter 7500 Einwohner in [[Verbandsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Verbandsgemeinden]] eingegliedert wurden, sein hauptamtliches Amt als [[Stadtbürgermeister]] aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eugen Ruppenthal von 1923 bis 1933 und von 1949 bis 1953&lt;br /&gt;
* Oswald Morenz von 1953 bis 1961&lt;br /&gt;
* Werner Käufer von 1961 bis 1970&lt;br /&gt;
* Erich Mörsdorf von 1971 bis 1990&lt;br /&gt;
* Manfred Dreier von 1990 bis 2000, SPD&lt;br /&gt;
* Peter Nauert von 2000 bis 2014, CDU&lt;br /&gt;
* [[Miroslaw Kowalski]] von 2014 bis 2023, CDU&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Lampel seit 2024, SPD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde Kowalski mit einem Stimmenanteil von 79,01 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1340000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |hrsg=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2020-09-15 |kommentar=siehe Birkenfeld, Verbandsgemeinde, dritte Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2023 legte er das Amt jedoch vorzeitig nieder, da er am 16.&amp;amp;nbsp;November das Amt des Landrats im Landkreis Birkenfeld antrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Axel Munsteiner |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/nahe-zeitung_artikel,-letzte-ratssitzung-als-buergermeister-am-schluss-gab-es-stehenden-applaus-fuer-miroslaw-kowalski-_arid,2596368.html |titel=Letzte Ratssitzung als Bürgermeister: Am Schluss gab es stehenden Applaus für Miroslaw Kowalski |werk=Nahe-Zeitung |datum=2023-11-15 |abruf=2023-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahlen 2024]] setzte sich Hans-Peter Lampel bei einer Wahlbeteiligung von 52,4 % mit 55,1 % der Stimmen gegen seine einzige Mitbewerberin Christine Tholey-Martens (CDU) durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1340201000 |titel=Birkenfeld, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Wahlen in RLP |abruf=2024-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Stadtwappen, das vom Ministerium des Innern zu [[Freistaat Oldenburg|Oldenburg]] am 29. Oktober 1923 genehmigt wurde, entstammt einem alten Gerichtssiegel aus dem Jahre 1577. Es zeigt auf blauem Grund auf einem grünen Hügel einen bewurzelten Baum in natürlicher Farbe. Ein Teil des Stammes ist mit einem rot-silber-[[Geschacht (Heraldik)|geschachten]] Schild bedeckt. Der Baum, der eine Birke darstellt, deutet auf den Ortsnamen hin &amp;#039;&amp;#039;([[Redendes Wappen]])&amp;#039;&amp;#039;. Der aufgelegte Schild erinnert an das Wappen der Hinteren [[Grafschaft Sponheim]], zu der die Stadt einst gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Zu der französischen Stadt [[Audun-le-Tiche]] im [[Département Moselle]] besteht seit 2010 eine [[Gemeindepartnerschaft|Städtepartnerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Lambdazismus im Ortsdialekt ===&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten wies der Birkenfelder Ortsdialekt eine Besonderheit auf: Er ersetzte häufig die Laute /d/ und /t/ durch /l/ ([[Lambdazismus]]); gleiches galt für den Laut /r/. Wortbeispiel: „Fulerlale“ für „Futterladen“, oder, als Satzbeispiel, der Birkenfelder Küster „Fuchs Karl“ zum Kirchenrat und Pfarrer Haag: „Jo, jo, Herr Kirjerot, pririje kann e jela, awa noch lang net loule!“ (Ja, ja, Herr Kirchenrat, predigen kann ein jeder, aber noch lange nicht läuten!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lambdazismus ist jedoch aus dem Birkenfelder Dialekt mittlerweile völlig verschwunden und stattdessen dem im [[Hunsrückisch|Hunsrücker Dialekt]] üblichen [[Rhotazismus]] gewichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Landesmuseum des Vereins für Heimatkunde im Landkreis Birkenfeld&amp;#039;&amp;#039; bietet einen Überblick über 2500 Jahre [[Kulturgeschichte]]. Im Mittelpunkt steht die interaktiv ausgerichtete Keltenerlebnisausstellung „Kelten, Kunst und Kult erleben“. Dort werden dem Besucher anhand von Rekonstruktionen und archäologischen Funden und Repliken das Leben und das [[Handwerk]] dieser vorgestellt. Daneben beschäftigt sich ein großer Teil der Ausstellung mit der Regional- und Territorialgeschichte des Birkenfelder Landes. Geschichtliche Höhepunkte stellen in diesem Zusammenhang das [[Hochmittelalter]] (13. bis 15. Jahrhundert) sowie ab dem frühen 20. Jahrhundert die Oldenburger Zeit des Fürstentums Birkenfeld dar. Regelmäßig wechselnde Ausstellungen beschäftigen sich mit historischen und aktuellen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maler-Zang-Haus ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar neben dem Landesmuseum Birkenfeld befindet sich das Maler-Zang-Haus. Das 1883 im bürgerlich-klassizistischen Stil erbaute Haus ist das ehemalige Wohnhaus des Malers Hugo Zang (1858–1946). Im Jahr 2006 wurde damit begonnen, das Haus denkmalschutzgerecht zu restaurieren. Seit 2008 beherbergte das Gebäude neben der Volkshochschule des Landkreises Birkenfeld sieben Galerieräume für wechselnde Ausstellungen regionaler und überregionaler Künstler. Die Kreisverwaltung hat 2016 das Gebäude umgewidmet und nutzt die Räumlichkeiten nur noch als Büroräume.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/trier/maler-zang-haus-in-birkenfeld-schliessungsplaene-sorgen-fuer-aerger/-/id=1672/did=17331506/nid=1672/a2fq3b/index.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Maler-Zang-Haus in Birkenfeld: Schließungspläne sorgen für Ärger&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20160722062720}} swr.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Birkenfeld-nahe-torhaus.jpg|mini|Das Torhaus der Birkenfelder Burg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Birkenfeld Schloss P1070302 c GS.JPG|mini|Neues Schloss aus der Oldenburger Zeit (1819–21) von J. W. L. Brofft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Birkenfeld-nahe-alte-schule.jpg|mini|Die Alte Schule am Kirchplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Birkenfeld-nahe-jugendherberge.jpg|mini|Die frühere Jugendherberge. Das Gebäude wurde auf dem Burggelände über den Grundmauern des einstigen Pfarrhauses errichtet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Bauten in Birkenfeld sind die &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Birkenfeld|Burgruine Birkenfeld]]&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Birkenfelder Schloss&amp;#039;&amp;#039;, die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Oldenburgische Kaserne&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Alte Stadthaus&amp;#039;&amp;#039;. Die Burg Birkenfeld war einst die Residenz der Wittelsbacher Linie [[Pfalz-Birkenfeld]]. Das Schloss war das Residenzschloss des [[Großherzogtum Oldenburg|Großherzogs von Oldenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur- und Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmäler in Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturdenkmale in Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit und Tourismus ==&lt;br /&gt;
Neben den historisch bedeutsamen Bauwerken der Stadt, dem Landesmuseum Birkenfeld und dem Maler-Zang-Haus bietet die Landschaft des Mittelgebirgsraumes zwischen [[Hunsrück]] und [[Nahe (Rhein)|Nahe]] Aktivitäts- und Erholungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderwege ===&lt;br /&gt;
Der überregional verlaufende [[Nahehöhenweg]] streift die Stadt Birkenfeld. Der [[Sironaweg]], der entlang einer Vielzahl keltisch-römischer Funde führte, ist nicht mehr als durchgehender Wanderweg ausgeschildert. Die einzelnen Stationen können jedoch besichtigt werden. Mit dem Premiumwanderweg Nohener Nahe-Schleife verläuft eine der 111 Traumschleifen des [[Saar-Hunsrück-Steig]]es rund fünf Kilometer von Birkenfeld entfernt entlang der Nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradwege ===&lt;br /&gt;
Der etwa 120 Kilometer lange [[Nahe-Radweg]] und die Rheinland-Pfalz-Route verlaufen unmittelbar durch das Zentrum der Stadt. Sie werden ergänzt durch drei lokale Rundradtouren, R1, R2 und R3 mit einer Gesamtlänge von knapp 80 Kilometern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft der Stadt ist hauptsächlich durch kleinere und mittlere Betriebe geprägt. Durch die Geschichte als Residenz- und Verwaltungsstadt hat eine größere industrielle Entwicklung in Birkenfeld nicht stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Elisabeth-Stiftung (Birkenfeld)|Elisabeth-Stiftung]] des [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuzes]] (DRK) ist mit dem Krankenhaus, dem [[Berufsförderungswerk Birkenfeld]], privaten Fachschulen, Maßnahmen für Jugendliche sowie einem Altenheim mit über 600 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Stefan-Morsch-Stiftung]] hat ihren Sitz in Birkenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des ehemaligen [[Bahnhof Birkenfeld|Bahnhofs]] ist in den 1990ern ein [[Existenzgründer]]zentrum (BIG-Center) errichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straßennetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
An das Fernstraßennetz ist Birkenfeld durch die [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße 41|41]] (Ost-West-Verbindung: [[Mainz]] nach [[Saarbrücken]]) und [[Bundesstraße 269|269]] ([[Bernkastel-Kues]] nach [[Saarlouis]]), sowie die [[Autobahn]] [[Bundesautobahn 62|62]] angeschlossen. Diese Autobahn ist zugleich auch die wichtigste Nord-Süd-Verbindung und stellt die Verbindung nach [[Trier]] bzw. [[Kaiserslautern]] her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner ist über die [[Bundesstraße 269|B&amp;amp;nbsp;269]] die [[Hunsrückhöhenstraße]] ([[Bundesstraße 327|B&amp;amp;nbsp;327]]) und damit der [[Flughafen Hahn]] erreichbar (50&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birkenfeld wird von der Regio-Linie 330 Idar-Oberstein – Oberbrombach – Birkenfeld Talweiherplatz stündlich, am Wochenende zweistündlich, angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schienennetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch den fünf Kilometer entfernten Bahnhof [[Neubrücke (Nahe)|Neubrücke]] ist Birkenfeld an die [[Nahetalbahn]] von [[Saarbrücken]] nach [[Frankfurt am Main]] angebunden. So ist man in 45 Minuten in Saarbrücken und in weniger als zwei Stunden in Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das früher nach Birkenfeld führende Endgleis ([[Birkenfelder Eisenbahn]]) wurde stillgelegt und ist heute ein Radweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Staatliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Seit 1996 ist auf der Fläche eines ehemaligen US-Militärlazaretts, in der Nachbargemeinde Hoppstädten-Weiersbach, ein [[Fachhochschule (Deutschland)|Fachhochschulstandort]] etabliert worden. Der [[Umwelt-Campus Birkenfeld]] trägt, als Standort der [[Hochschule Trier]], verstärkt zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region Birkenfeld bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für schulpflichtige Kinder gibt es ein breites Angebot. Die Grundschule sowie die Regionale Schule seit 2003 auch als [[Ganztagsschule]].&lt;br /&gt;
* Grundschule&lt;br /&gt;
* [[Realschule plus]]&lt;br /&gt;
* [[Gymnasium Birkenfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/inland/regional/rheinlandpfalz/swr-gymnasium-in-birkenfeld-unterricht-auf-der-grossbaustelle-100.html &amp;#039;&amp;#039;Gymnasium in Birkenfeld: Unterricht auf der Großbaustelle&amp;#039;&amp;#039;] am 9. Oktober 2025 auf tagesschau.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Förderschule Schwerpunkt Lernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Bedeutung hat die [[Elisabeth-Stiftung (Birkenfeld)|Elisabeth-Stiftung]] mit spezifischen Qualifizierungsangeboten für Menschen mit (körperlichen und psychischen) Behinderungen sowie privaten Fachschulen. Die Absolventen kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Angebote sind u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Volkshochschule]] (VHS) für den Landkreis Birkenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behörden ===&lt;br /&gt;
Birkenfeld ist Standort folgender Behörden:&lt;br /&gt;
* [[Landkreis Birkenfeld|Kreisverwaltung]]&lt;br /&gt;
* [[Verbandsgemeinde Birkenfeld|Verbandsgemeindeverwaltung]]&lt;br /&gt;
* [[Bundesagentur für Arbeit]]&lt;br /&gt;
* [[Katasteramt]]&lt;br /&gt;
* [[Polizeiinspektion]]&lt;br /&gt;
* [[Forstamt]]&lt;br /&gt;
* [[Nationalpark Hunsrück-Hochwald|Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit- und Sportanlagen ===&lt;br /&gt;
An Freizeit- und Sportanlagen gibt es u.&amp;amp;nbsp;a. ein beheiztes [[Freibad]], das &amp;#039;&amp;#039;Stadion am Berg&amp;#039;&amp;#039;, mehrere Sporthallen, einen [[Tierpark]], zwei [[Bücherei]]en, eine Fachbibliothek und das Jugendzentrum. Im Jahr 2000 wurde am Jugendzentrum eine Skate-Anlage errichtet, die 2005 zu einer Fun-Box, einer Quarter, einer Ramp und einem Hindernis ausgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Einrichtung ===&lt;br /&gt;
Die seit dem Jahr 1959 militärische Nutzung des Bundeswehrstandorts Heinrich-Hertz-Kaserne in Birkenfeld, langjähriger Standort der [[2. Luftwaffendivision]], wurde Ende 2017 mit Zwischennutzung als eigenständige Aufnahmeeinrichtung für [[Asylbewerber|Asylanten]] endgültig aufgegeben. 2024 wurde die Liegenschaft an einen Privatinvestor verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Warth-trauernde-birkenfeld.jpg|mini|hochkant|Die &amp;#039;&amp;#039;Trauernde&amp;#039;&amp;#039; auf dem Birkenfelder Friedhof, Entwurf von Christian Warth]]&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth von der Pfalz (1540–1594)|Elisabeth von der Pfalz]] (1540–1594), zweite Frau des Herzogs Johann Friedrich&amp;amp;nbsp;II. von Sachsen&lt;br /&gt;
* [[Anna Sophia von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld]] (1619–1680), Äbtissin des Stifts Quedlinburg&lt;br /&gt;
* [[Karl II. Otto (Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld)|Karl&amp;amp;nbsp;II. Otto]] (1625–1671), Herzog und Pfalzgraf von Birkenfeld&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Liebenstein]] (1781–1824), badischer Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Carl Ludwig Frommel]] (1789–1863), Maler, Radierer, Kupfer- und Stahlstecher&lt;br /&gt;
* [[August Barnstedt (Jurist, 1823)|August Barnstedt]] (1823–1914), Regierungspräsident des Fürstentums Birkenfeld&lt;br /&gt;
* [[Emil Volkers]] (1831–1905), Pferdemaler&lt;br /&gt;
* Christian Warth (1836–1890), Modelleur und Zeichner (bekannt für die in Serienproduktion von [[Villeroy &amp;amp; Boch]] hergestellte Figur &amp;#039;&amp;#039;Trauernde&amp;#039;&amp;#039;, die auf zahlreichen Friedhöfen zu finden ist)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/nahe-zeitung_artikel,-figur-auf-birkenfelder-friedhof-die-trauernde-ist-heute-gesuchtes-sammlerobjekt-_arid,2255567.html Nahe-Zeitung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Julius Upmann]] (1838–1900), Chemiker, Sprengstoffexperte&lt;br /&gt;
* [[Wilhelmine Amalie Wöhler]] (1841–1887), Malerin&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Schmidt (Kunsthistoriker)|Wilhelm Schmidt]] (1842–1915), Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Julius von Wedderkop]] (1849–1921), Offizier und Hofbeamter&lt;br /&gt;
* [[Alfred Eppler]] (1867–1923), Mineraloge&lt;br /&gt;
* [[Jakob Winter (Politiker)|Jakob Winter]] (1879–1965), Landwirt und Politiker (CDP/CDU)&lt;br /&gt;
* [[Otto Pick (Politiker)|Otto Pick]] (1882–1945), Reichstagsabgeordneter der DDP&lt;br /&gt;
* [[Gustav Behrens (Prähistoriker)|Gustav Behrens]] (1884–1955), Historiker und Museumsdirektor&lt;br /&gt;
* [[August Rippel-Baldes]] (1888–1970), Begründer der Mikrobiologie&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Rau (Historiker)|Reinhold Rau]] (1896–1971), Historiker und klassischer Philologe&lt;br /&gt;
* [[Edmunda Klein]] (1898–1995), Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen&lt;br /&gt;
* [[Julius Pauly]] (1901–1988), Jurist und Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Eugenia von Skene]] (1906–?), Kapo im Konzentrationslager Ravensbrück&lt;br /&gt;
* [[Walter Bleicker]] (1909–2000), Ehrenbürger, Geschäftsführender Vorstand der Elisabeth-Stiftung von 1966 bis 1980&lt;br /&gt;
* [[Hermann Fink (Anglist)|Hermann Fink]] (1929–2002), Anglist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Gerd Menne]] (1939–2020), Fußballspieler und Trainer&lt;br /&gt;
* [[Ernst Theilen]] (* 1940), Jurist, Landrat und Staatssekretär (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Günter Hässy]] (1944–2007), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Hans Theo Siepe]] (* 1947), Romanist und Literaturwissenschaftler, Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Heiner Flassbeck]] (* 1950), Wirtschaftswissenschaftler, Staatssekretär a.&amp;amp;thinsp;D., ehemaliger Chef-Volkswirt der UNCTAD&lt;br /&gt;
* [[Hans-Werner Wahl]] (* 1954), Psychologe und Alternsforscher&lt;br /&gt;
* [[Joachim Theis]] (* 1955), römisch-katholischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Martin Meier (Kirchenmusiker)|Martin Meier]] (* 1961), Landeskirchenmusikdirektor der ev. Landeskirche Thüringen&lt;br /&gt;
* [[Frank Palm]] (* 1962), Professor für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie&lt;br /&gt;
* [[Ulrich von Plettenberg]] (* 1964), römisch-katholischer Priester und Generalvikar im Bistum Trier&lt;br /&gt;
* [[Heike Abidi]] (* 1965), Werbetexterin und Autorin, die auch unter den Pseudonymen &amp;#039;&amp;#039;Emma Conrad, Jana Fuchs&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Maya Seidensticker&amp;#039;&amp;#039; schreibt&lt;br /&gt;
* [[Jörn Leonhard]] (* 1967), Historiker und Universitätsprofessor&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [[Wolfgang Norman Dalheimer]] (* 1967), Keyboarder, Arrangeur und musikalischer Leiter der TV-Total Band [[heavytones]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Lorielle London]] (* 1983), Entertainerin&lt;br /&gt;
* [[Matthias Henn]] (* 1985), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Kiro (* 1988), Bassist der Band [[Cinema Bizarre]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Simon Kaiser]] (* 1999), Biathlet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Friedrich von Schmidt]] (1764–1857), Pfarrer in Birkenfeld, später Kabinettsprediger der Königin [[Karoline Friederike Wilhelmine von Baden|Karoline von Bayern]] und erster evangelischer Pfarrer in München, gilt als Vater der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern|Evangelischen Kirche in Bayern]].&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Wedderkop]] (1807–1882), Richter in Birkenfeld und Parlamentarier&lt;br /&gt;
Zahlreiche Persönlichkeiten gingen in Birkenfeld zur Schule:&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Back (Kunsthistoriker)]] (1860–1932), Kunsthistoriker und Museumsdirektor in Darmstadt&lt;br /&gt;
* [[John Henry Mackay]] (1864–1933), schottisch-deutscher Schriftsteller&amp;lt;ref&amp;gt;Axel Redmer: &amp;#039;&amp;#039;John Henry Mackay – ein Birkenfelder Schüler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalender Landkreis Birkenfeld&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 273–280.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Cassebohm]] (1872–1951), Jurist und Politiker, u.&amp;amp;nbsp;a. Ministerpräsident des Freistaates Oldenburg&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Goering]] (1887–1936), Schriftsteller, Kleist-Preis (1930)&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Storm]] (1888–1942 im KZ Dachau), ein Märtyrer der katholischen Kirche&lt;br /&gt;
* [[Paul Brenner (Politiker)]] (1905–1988), Landtagsabgeordneter (CDU) und erster Beigeordneter von Birkenfeld&lt;br /&gt;
* [[Klaus Rüter]] (* 1940), Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker (SPD).&lt;br /&gt;
* [[Nicole (Sängerin, 1964)|Nicole]] (* 1964), Sängerin, Siegerin des Eurovision Song Contest mit „[[Ein bißchen Frieden]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Brucker: &amp;#039;&amp;#039;Birkenfelder Land Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Geiger-Verlag, 1990, Birkenfeld&lt;br /&gt;
* Kurt Hartong: &amp;#039;&amp;#039;Die Birkenfelder „Revolution“ vom Sommer 1919&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oldenburger Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1978/79, S. 83–130; [https://digital.lb-oldenburg.de/ihd/content/pageview/164531 lb-oldenburg.de]&lt;br /&gt;
* [[Franz-Josef Heyen]], Theresia Zimmer: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch des Landkreises Birkenfeld&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Landkreis Birkenfeld und Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz. Band 6. Selbstverlag der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, Koblenz 1966.&lt;br /&gt;
* Hugo Klar: &amp;#039;&amp;#039;Aufsätze zur Heimatkunde des Landkreises Birkenfeld&amp;#039;&amp;#039;. Band II. 1974, Sonderheft 24, Hrsg. Verein für Heimatkunde im Landkreis Birkenfeld.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich,. Achim Wendt: &amp;#039;&amp;#039;„… wo trotzig noch ein mächtiger Thurm herabschaut“. Burgen im Hunsrück und an der Nahe&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2493-0, S. 32–35 (zu Burg/Schloss Birkenfeld).&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Birckenfeld |Band=5 |Seite=17–18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Birkenfeld (Nahe)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Birkenfeld (Nahe)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-birkenfeld.de/ Offizielle Website der Stadt Birkenfeld]&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Rheinland-Pfalz/Landkreise/Birkenfeld/St%c3%a4dte_und_Gemeinden/Birkenfeld|Birkenfeld}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13402010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Birkenfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4006922-9|LCCN=no2012042528|VIAF=232577035}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naheland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisstadt in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1332]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hunsrück]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eduevokrit</name></author>
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