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	<title>Birken-Eichenwald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:35:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Birken-Eichenwald&amp;diff=1060474&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von 178.4.192.211 (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.10)</title>
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		<updated>2021-12-08T16:16:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/178.4.192.211&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/178.4.192.211&quot;&gt;178.4.192.211&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:178.4.192.211&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:178.4.192.211 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.10)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Birken-Eichenwald, Zwiesel 2.JPG|mini|Birken-Eichenwald bei [[Zwiesel]]]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Birken-Eichenwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichen-Birkenwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine west- und mitteleuropäische  [[Pflanzengesellschaft]], in der [[Hänge-Birke]]n (&amp;#039;&amp;#039;Betula pendula&amp;#039;&amp;#039;) und [[Stiel-Eiche]]n (&amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039;) vorherrschen. [[Pflanzensoziologie|Pflanzensoziologische]] Einordnung: Assoziation &amp;#039;&amp;#039;Betulo (pendulae)-Quercetum roboris&amp;#039;&amp;#039;, Verband &amp;#039;&amp;#039;Quercion roboris&amp;#039;&amp;#039;, Ordnung &amp;#039;&amp;#039;Quercetalia roboris (-petraeae)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Birken-Eichenwälder [[Bestockung (Forstwirtschaft)|stocken]] auf trockenen bis frischen und sehr nährstoffarmen Böden wie reinem [[Quarzsand]] oder [[Sandstein]] mit der Bodenart [[Podsol]], wo die Lebensbedingungen für die [[Rotbuche]] nicht ausreichend sind, während die anspruchsloseren Baumarten Stiel-Eiche und Sand-Birke noch gedeihen können. Die Entstehung der Birken-Eichenwälder dürfte durch Beweidung und Waldbetrieb von Eichen- und Buchenwäldern auf relativ nährstoffarmen Böden gefördert worden sein. Die meisten Autoren gehen heute davon aus, dass natürliche Birken-Eichenwälder als [[Klimaxvegetation]] sehr selten sind und nur kleinflächig vorkommen. Meist handelt es sich bei Beständen dieses Waldtyps um durch vorhergehende Nutzung degradierte ehemalige Buchen- oder Buchen-Eichenwälder.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.floraweb.de/vegetation/PflGesHomepageLayout.php?taxon_id=7707 Übersicht bei FloraWeb]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Buchen-Eichenwald bildet eine Übergangsform zwischen Birken-Eichenwald und [[Rotbuchenwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
In Beständen dieses Waldtyps herrscht meist die Stieleiche (&amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039;) in der Baumschicht vor. Aufgrund des nährstoffarmen Standortes bleiben die Eichen immer mangelwüchsig. Entgegen dem durch den Namen vermittelten Eindruck sind Birken zwar stet, aber meist nur vereinzelt beigemischt. Birkenreiche Bestände sind in der Regel junge [[Sukzession (Biologie)|Sukzession]]sstadien. Der Wald als Ganzes ist ziemlich hell. Das liegt nicht nur daran, dass Birken und Eichen viel Licht durch ihr wenig dichtes Kronendach lassen, sondern aufgrund des geringen Nährstoffangebotes kann sich auch keine dichte [[Strauchschicht|Strauch-]] und [[Krautschicht]] ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Birken-Eichenwald ist relativ artenarm. Neben Birken und Eichen gedeihen hier unter anderem [[Zitterpappel]], [[Adlerfarn]], [[Heidelbeere]], [[Preiselbeere]], [[Besenheide]], [[Eberesche]], [[Faulbaum]], [[Besenginster]] und manchmal recht zahlreich das [[Maiglöckchen]]. (Manche Autoren trennen die zwergstrauchreichen Ausbildungen als eigenständige Pflanzengesellschaft Preiselbeer-Eichenwald, Vaccinio vitis idae-Quercetum, ab.) Wo der Winter mild genug ist, wächst auch die [[Europäische Stechpalme|Stechpalme]].&lt;br /&gt;
[[Bild:Birken-Eichenwald, Zwiesel.JPG|mini|Birken-Eichenwald ist typischerweise licht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Birken-Eichenwälder sind die [[zonale Vegetation]] von der portugiesischen bis zur dänischen Küste. Sie bilden in der niederländisch-nordwestdeutsch-jütländischen [[Geest]] die [[potentielle natürliche Vegetation]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.floraweb.de/vegetation/vegetationskarte.html Karte der potentiellen natürlichen Vegetation Deutschlands bei FloraWeb]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Osten dringt immer mehr die Kiefer ein. Kiefernreiche Birken-Eichenwälder gibt es zum Beispiel im [[Baruther Urstromtal]] und im [[Prignitz]]gebiet. In [[Extrazonale Vegetation|extrazonal]]en Inseln der Mittelgebirge kommen ebenfalls kleinräumig Birken-Eichenwälder vor. Ihr Hauptvorkommen in Deutschland liegt in den nährstoffarmen Gebieten des [[Niederrheinisches Tiefland|Niederrheinischen Tieflands]] und der [[Westfälische Bucht|Westfälischen Bucht]] wie im [[Emsland]], im [[Minden]]er Wald und den Wentruper Bergen bei [[Greven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Der forstwirtschaftliche Nutzen des Birken-Eichenwaldes ist gering, weshalb viele Bestände durch Kiefernforste ersetzt oder in Ackerland umgewandelt wurden. Viele Bestände unterliegen aber heute auch einer natürlichen [[Sukzession (Biologie)|Sukzession]] zum Buchenwald, die als Erholung nach nutzungsbedingter Degradierung anzusprechen ist. Er gilt nach der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] der Pflanzengesellschaften in Deutschland als stark gefährdet. Auch in Nordrhein-Westfalen, neben Niedersachsen das Hauptverbreitungsgebiet dieses Waldtyps, gilt heute der gleiche Gefährdungsgrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Waldgesellschaften Mitteleuropas]]&lt;br /&gt;
*[[Pflanzensoziologische Einheiten nach Oberdorfer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Richard Pott: &amp;#039;&amp;#039;Biotoptypen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 1996, ISBN 3-8001-3484-5&lt;br /&gt;
*Otti Wilmanns: &amp;#039;&amp;#039;Ökologische Pflanzensoziologie&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, UTB Quelle &amp;amp; Meyer, Heidelberg, 1984, ISBN 3-494-02027-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzengesellschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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