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	<title>Birdschand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Koyaanisqatsi01: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-12-31T14:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt. Zum Verwaltungsbezirk siehe [[Birdschand (Verwaltungsbezirk)]].}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort im Iran&lt;br /&gt;
|Name                  = Birdschand&lt;br /&gt;
|lat_deg = 32 |lat_min = 52&lt;br /&gt;
|lon_deg = 59 |lon_min = 12&lt;br /&gt;
|Position             = left&lt;br /&gt;
|Provinz              = [[Süd-Chorasan]]&lt;br /&gt;
|Höhe                 = 1491&lt;br /&gt;
|Fläche               = &lt;br /&gt;
|Einwohner            = 178.020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://data.un.org/Data.aspx?d=POP&amp;amp;f=tableCode%3a240%3bcountryCode%3a364%3brefYear%3a2011%3bsexCode%3a0&amp;amp;c=2,3,6,8,10,12,14,16,17,18&amp;amp;s=_countryEnglishNameOrderBy:asc,refYear:desc,areaCode:asc&amp;amp;v=1 |titel=City population by sex, city and city type. Iran |werk=UNData |hrsg=United Nations Statistics Division |zugriff=2018-03-04 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand       = 2011&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte   = &lt;br /&gt;
|Vorwahl              = 0561&lt;br /&gt;
|Zeitzone             = &lt;br /&gt;
|Stadtgliederung      = 3 [[Stadtbezirk]]e&lt;br /&gt;
|Website              = www.birjandcity.com&lt;br /&gt;
|Bürgermeister        = &lt;br /&gt;
|Bild                 = Birjand View 2.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung     = Blick über Birdschand&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Birdschand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Birdjand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{faS|بيرجند|d=Bīrǧand|de=Sturmstadt}}) ist die Hauptstadt der [[iran]]ischen Provinz [[Süd-Chorasan]] (ehemals Subprovinz Birdschand) mit seinen 179.686 Einwohner (Stand: 2012), einer Landfläche von 88.404&amp;amp;nbsp;km² (März 2004) und einer Einwohnerdichte von 7 Einwohner je km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:قلعه تاریخی بیرجند.JPG|mini|Die Festung von Birdschand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birdschand ist eine sehr alte von über 20 Burgen umgebene Stadt an der [[Opium]]-[[Seidenstraße]]. Diese Straße wurde auch {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;opium crescent&amp;#039;&amp;#039;}} genannt, weil über diesen Weg Opium aus [[Afghanistan]] in Richtung [[Europa]] geschmuggelt wurde. Die Stadt im Osten Irans liegt auf kleinen Anhöhen in einem unfruchtbaren Tal und ist heute die einzige größere Stadt in einem Umkreis von über 200&amp;amp;nbsp;km. Birdschand hat sich aufgrund des schnellen Bevölkerungswachstums zu einem der bedeutendsten Zentren im Osten Irans, nach [[Maschhad]] und [[Zahedan]], entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birdschand ist ein wichtiges Zentrum für Baustoff-, Textil- und Teppichproduktion, Zucker- und Süßwarenindustrie, Landwirtschaft und Viehhaltung. Betrieben werden Kupfer-, Kalk- und Bleiminen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch gesehen war Birdschand der Sitz teilautonomer Herrscher und ein Zentrum für [[Karawane]]n, insbesondere zwischen Afghanistan und dem Rest Irans. Es liegt 1.309&amp;amp;nbsp;km entfernt südöstlich von [[Teheran]]. Die Stadt ist durch Gebirge und Salzwüsten (&amp;#039;&amp;#039;[[Lut (Wüste)|Dascht-e Lut]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Kawir (Wüste)|Dascht-e Kawir]]&amp;#039;&amp;#039;) vom Rest Irans abgegrenzt und besitzt den internationalen [[Flughafen Birdschand|Verkehrsflughafen Birdschand]] (IATA-Code XBJ), ist jedoch auch durch Straßenverbindungen erreichbar. Der Flughafen, erbaut vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], war der dritte Flughafen des Landes nach &amp;#039;&amp;#039;[[Flughafen Qaleh Morgi|Ghaleh Morghi]]&amp;#039;&amp;#039; in Teheran und dem [[Flughafen Buschehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt und die Region besitzen immer noch keine Schienenanbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Brückenstadt im Handel und Verkehr zwischen den großen Städten im Nordosten Teheran und [[Maschhad]] sowie im Westen, [[Russland]] und den ehemaligen Sowjetrepubliken mit Afghanistan, [[Pakistan]], der [[Volksrepublik China]] und [[Indien]] hat die Stadt ihre Bedeutung bis heute erhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt (bzw. heute die Provinz) grenzt an den [[Hamun-See]]. Durch Birdschand fließt außerdem der Schah-Fluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region Birdschand grenzt im Norden an die Region [[Ghaeenat]], im Osten auf einer Länge von 140&amp;amp;nbsp;km an Afghanistan, im Süden an die Region [[Nahbandan]] und die iranische [[Kerman (Provinz)|Provinz Kerman]], im Westen an die Regionen [[Farduss]] und [[Tabass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region ist 34.893&amp;amp;nbsp;km² groß und eine Gebirgsregion. Die Stadt Birdschand ist dabei sowohl eine Provinzhauptstadt als auch das Regionszentrum. Im Süden liegt das [[Baghran]]-Gebirge, im Westen der Schah-Berg, Mo&amp;#039;men Abad-Gebirge. Die Flüsse sind saisonabhängig meist trocken. Die Region selbst umfasst zehn Dörfer und zwei Städte und ist die bevölkerungsreichste der Provinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Hügel inmitten der Stadt steht noch heute eine gewaltige Festung, die &amp;#039;&amp;#039;Paeen-Shahr-Burg&amp;#039;&amp;#039;. Die Stadt ist von einer Gebirgskette umgeben. Südöstlich der Stadt beginnen bei der Stadt [[Mud (Stadt)|Mud]] [[uran]]haltige Berge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich von Birdschand befindet sich in der verwalteten Region Tabass der einzige Vulkan [[Kuh-e Ateschan]] (‚Feuer-Berg‘) der Provinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unterscheidung der verschiedenen Volksgruppen ist bis auf sehr wenige Ausnahmen linguistischer Natur, da die Differenzierung nach ethnischen Kriterien kaum möglich ist. Aufgrund der wechselvollen Geschichte von [[Chorasan]] lebt in der Region heute eine multi-ethnische und multi-konfessionelle Bevölkerung. Die größte Bevölkerungsgruppe bilden die Sprecher [[Iranische Sprachen|iranischer Sprachen]], hauptsächlich sind [[Persische Sprache|Persisch]] und [[Paschtu]] vertreten, wobei Persisch sowohl zahlenmäßig als auch historisch und kulturell die dominierende Sprache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Minderheit bilden die Sprecher zentralasiatischer Mongolen- bzw. [[Turksprachen]], von denen [[Usbekische Sprache|Usbekisch]] sicherlich die wichtigste ist. Daneben findet man auch kleinere Gemeinden von [[Araber]]n und [[Kurden]]. Die Zahl der Kurden in ganz Chorasan beläuft sich heute auf um die 2.170.000. Sie sprechen [[Kurmandschi]], einen kurdischen Dialekt, und sind häufig in der Region Birdschand angesiedelt. Neben der iranischen Volksgruppe der Kurden gibt es in jüngster Zeit auch eine unbekannte Zahl afghanischer Flüchtlinge. Die große Mehrheit der Flüchtlinge sind [[Schia|schiitische]] Muslime persischer Abstammung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birdschand liegt auf der gleichen geographischen Ebene wie der angrenzende afghanische Provinzhauptstadt [[Farah (Stadt)|Farah]] mit seiner [[Farah (Provinz)|gleichnamigen Provinz]]. Menschen aus Birdschand und Farah sprechen einen ähnlichen persischen Dialekt, d.&amp;amp;nbsp;h. sehr alte persische Wörter, Begriffe, Bezeichnungen, die nur diese Menschen aus diesen beiden Städten verstehen und benutzen. Meistens haben schiitische Perser aus Birdschand Verwandte in Farah und umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt oberhalb der Stadt leben [[Sunniten]] aus dem Stamm der [[Belutschen]]. An nordöstlicher Grenze zu Afghanistan sind in der von Birdschand verwalteten Provinz sunnitische [[Paschtunen]]-Stämme beheimatet. Sowohl die hauptsächlich in [[Pakistan]] lebenden Belutschen als auch die überwiegend in Afghanistan ansässigen Paschtunen sind iranischer Abstammung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
In südlichen Gebieten warm und in Gebirgsregionen [[gemäßigtes Klima]].&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen ist die Region um Birdschand trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klimadaten (2002):&lt;br /&gt;
* Durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 169&amp;amp;nbsp;mm bzw. 169&amp;amp;nbsp;l/m², im März wird Maximum erreicht.&lt;br /&gt;
* Durchschnittliche Temperatur im Jahr beträgt 17,0&amp;amp;nbsp;°C, im Juli wird Maximum erreicht.&lt;br /&gt;
** Im Monat Juli wird mit 28,8&amp;amp;nbsp;°C der Scheitel der Parabel erreicht.&lt;br /&gt;
** Die Tiefsttemperatur wird mit 4,0&amp;amp;nbsp;°C im Januar erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Birdschand mit der &amp;#039;&amp;#039;Shokatiyeh&amp;#039;&amp;#039; eine der ersten öffentlichen Schulen Irans errichtet. Seitdem haben sich in der Stadt zahlreiche Hochschulinstitute etabliert und Birdschand hat weltweite Bekanntheit als Stadt der Wissenschaft und Forschung erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Birdschand gibt es folgende Hochschulen:&lt;br /&gt;
* Universität Birdschand&lt;br /&gt;
* Islamische Asad-Universität von Birdschand&lt;br /&gt;
* Birdschand-Universität für Medizin&lt;br /&gt;
* Universität Pajam Noor&lt;br /&gt;
* Bahonar-Akademie für Pädagogik&lt;br /&gt;
* Elite-Akademie&lt;br /&gt;
* Akademie für öffentliche Verwaltung&lt;br /&gt;
* Universität für Bergbau&lt;br /&gt;
* Sepide-Kaschani-Akademie für Frauenbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Birdschand und sein Umland gehörten bereits während der [[Achämeniden]]-Dynastie zur Entstehung des [[Persisches Reich|Persischen Reiches]]. Die Stadt fand in der frühen Geschichte u.&amp;amp;nbsp;a. in den Büchern von [[Ma&amp;#039;jm Albaldan]], [[Marco Polo]], [[Yāqūt ar-Rūmī|Yāqūt al-Hamawī ar-Rūmī]], [[Moghaddassi]], [[Hamdallah Mustaufi]] und [[Hafes Abru]] Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg gelang Birdschand erst nach dem [[Politische und soziale Geschichte des Islams|Einzug des Islam]] und liegt im Land [[Ghahestan]] (persisch: {{lang|fa-Latn|&amp;#039;&amp;#039;Kuhestan&amp;#039;&amp;#039;|de=Bergland}}). Seit 300 bis 400 Jahren ist sie der Regierungssitz dieser Region (arabisch: &amp;#039;&amp;#039;Dar Al-Malek&amp;#039;&amp;#039;). Eine Zeitlang (von der [[Pahlavi (Dynastie)|Pahlavi]]- bis kurz nach der [[Ruhollah Chomeini|Chomeini]]-Ära, 2004) war die Region Teil der [[Chorasan (Provinz)|Provinz Chorasan]] im Jahr 2004. Die alte noch größere Region [[Chorasan]] umfasste ein Gebiet, das sämtliche der ehemaligen Sowjetrepubliken östlich des [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meeres]] und [[Afghanistan]] einschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region heißt aufgrund der waldfreien Hochebenen im Norden der Stadt bis zu der heute in Afghanistan liegenden Stadt [[Herat]] Bergland. Bereits seit der [[Sassaniden]]-Dynastie war diese Region von kleinen und sehr weit voneinander entfernten Dörfern durchzogen. Birdschand war zu jener Zeit nur eine Siedlung. Bis heute ist die Region sehr dünn besiedelt und unberührt. In der [[Parther|Parthischen]]-Ära war der hier ansässige Stamm der [[Sagartier]] ein sehr enger Verbündeter der Parther und hat mit ihnen zusammen das gesamte parthisch Imperium (lateinisch {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;Regnum Parthorum&amp;#039;&amp;#039;}}) beherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Während der Sassaniden-Dynastie wurde das Gebiet Chorasan und Birdschand durch &amp;#039;&amp;#039;Sepahbod&amp;#039;&amp;#039; (=‚Generalleutnant‘ – Dreisterne-General) [[Padgoosban]] und vier [[Markgraf]]en –&amp;amp;nbsp;jeder Kommandeur einer der vier Teile Chorasans&amp;amp;nbsp;– fremdregiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Islamische Expansion|islamischen Eroberung]] Chorasans 651 wurde das Gebiet Chorasan in vier Gebiete geteilt, die nach den vier großen Städten [[Nischapur|Neyschabur]], [[Merw|Merv]], [[Herat]], und [[Balch]] benannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birdschand wurde des Öfteren in seiner frühen islamischen Geschichte von Erdbeben zerstört. In dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Farhanghe Aameh&amp;#039;&amp;#039; finden die Erdbeben-Geschichten Birdschands oft Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 820 kontrollierte der Klan der [[Abbasiden]] Chorasan und Birdschand, gefolgt durch die Regierungszeit des iranischen Klans der [[Tahiriden]] 896 und der [[Samaniden|Samanid]]-Dynastie im Jahr 900. Der Türke Sultan [[Mahmud von Ghazni]] eroberte Birdschand 994. Einige Jahre später unterlag er dem vormarschierenden Sultan [[Ahmad Sandschar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1157 wurde ganz Chorasan durch die [[Choresm-Schahs|Chwarazmiden]] besetzt und einige Zeit darauf, durch Mongolen erobert, dem Territorium der Mongolen [[Ilchane|Ilchanate]] hinzugefügt. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert begannen Unabhängigkeitsbewegungen. 1468 erlangte &amp;#039;&amp;#039;Amir Teimoor Goorkani&amp;#039;&amp;#039; (auch [[Timur|Tamerlane]] genannt) die Macht. 1507 wurde die Gegend durch usbekische Stämme (=Türken/Mongolen) besetzt und Birdschand zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Furg citadel Darmian County birjand iran 1.jpg|hochkant=1.2|mini|&amp;#039;&amp;#039;Furg&amp;#039;&amp;#039;-Zitadelle, Birdschand; u.i.B.: Zum Trocknen ausgelegte Safranfäden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt erlangte in der [[Safawiden]]-Dynastie (17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) erneut Bedeutung und entwickelte sich zum regionalen Regierungssitz, die Bedeutung als wichtigste Stadt im Osten musste sie jedoch bald wieder an die Pilgerstadt [[Maschhad]] abgeben ([[Imam-Reza-Schrein|Schrein]] des vergifteten 8.&amp;amp;nbsp;[[Imam]]s der [[Zwölferschiiten]] – [[Imam Reza]]). Aus der Zeit der Safawiden-Dynastie stammen die meisten bis heute erhaltenen Festungsanlagen. Die ursprünglichen Festungen wurden durch die Mongolen meist restlos zerstört, wobei auch der damalige Fürst der Stadt bei der Verteidigung ums Leben kam. Die beeindruckendste Festung ist die gewaltige &amp;#039;&amp;#039;Furg-Zitadelle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert wurden zahlreiche Kurden durch den Safawiden-Schah [[Abbas I. (Persien)|Abbas I.]] nach Chorasan deportiert und gewaltsam in den Städten [[Quchan]] (im nördlichen Chorasan gelegen) und Birdschand angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Safawiden-Dynastie wird in zahlreichen Schriften erwähnt, dass die Region viele Dichter, Schriftsteller und Wissenschaftler hervorgebracht hat und der Stadt Birdschand – auf dem Hügel Mahur errichtet – die Herrschaft über die Provinz Ghahestan oblag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehmhäuser, enge Gassen, kleine öffentliche Zentren, uralte [[Zisterne]]n, [[Moschee]]n und öffentliche Bäder sowie Karawansereien geben ein charakteristisches Bild der Stadt jener Zeit wieder. Sie dienten, insbesondere auch durch ihre Anordnung, der besseren Verteidigung der Stadt vor Feinden oder der Bekämpfung von Sandstürmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode des [[Afschariden|afscharidischen]] Schahs [[Nadir Schah]] 1747 kam es zu einer afghanischen Besatzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngste Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Verfall der historischen Stadt [[Ghaen]] in der Zeit der Safawiden-Dynastie (wahrscheinlich aufgrund eines Erdbebens) entwickelte sich Birdschand zum unangefochtenen Zentrum der Provinz Birdschand. Seitdem regierte der Alam-Klan über die Region als Gouverneur bis zum Ende der [[Kadscharen]]-Dynastie. Der Vater des Premiers Alam war der Amir von Birdschands Subprovinz Ghaenaat, bis in die [[Pahlavi (Dynastie)|Pahlavi-Dynastie]] hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der parallel zum staatlichen Gouverneur das Volk vertretende letzte Stammesführer/Fürst von Birdschand, war seinerseits mit dem Klan und dem vorletzten Kaiser [[Reza Schah Pahlavi]] verwandt und seine Macht bezog der Stammesführer aus dem ehemaligen Stadtteil [[Mud (Stadt)|Mud]]. Es heißt, dass alle dort ansässigen mit ihm verwandt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Reform der Stadtverwaltung zum Beginn der Pahlavi-Dynastie endete in Birdschand die mittelalterliche Ära, bei der sich Stammesführer (von Birdschand, seiner Distrikte und Gegebenenfalls seiner Region) für wichtige Entscheidungen im Stadtrat zusammensetzten. Danach befand sich einzig der Fürst von Birdschand bis zu seinem Tod weiterhin im Stadtrat, als Stadtkämmerer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den fortwährenden Rückeroberungen während der Herrschaft der türkischstämmigen [[Kadscharen]]-Kaiser, kam es zu heftigen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den von den Briten unterstützten sunnitischen Afghanen in dem östlichen Chorasan-Gebieten und dem sich wieder in einem Handstreich in iranischen Besitz befindlichen Gebieten Herat des westlichen Chorasans und Birdschands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enormer Wassermangel behinderte die Stadtentwicklung Birdschands jenerzeit besonders aufgrund eines größeren Bevölkerungszuwachs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großen Landverlusten, nicht nur Birdschands, an den zu jener Zeit der britischen Interessensphäre zugeteilten Afghanistan wurde mit dem [[Frieden von Paris 1857|Frieden von Paris]] 1857 endgültig eine neue Ostgrenze gezogen, wobei die am dichtesten besiedelten Regionen des derzeitigen Chorasans Iran abhandenkamen und Afghanistan aus dem persischen Verband austrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu leiden hatte Birdschand in jener Zeit auch durch den Konflikt des persischen Reiches mit dem Zaren-Russland, wobei die nordwestlichen Provinzen (ehem. Sowjetrepubliken) nach und nach abhandenkamen und das gesamte Land in einem erheblichen wirtschaftlichen und Verteidigungsnotstand stürzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 trafen Großbritannien und das russische Zarenreich eine vertragliche Vereinbarung über Iran. Demnach akzeptierte Russland die britische Herrschaft über Afghanistan und die Wüstenstrecke der Südostecke, nordöstlich von [[Bandar Abbas]] würde den Briten zugeteilt, wobei die handelswichtigen Regionen Azerbaidjan, die reichen Provinzen des [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meeres]], [[Chorassan]], das Land um Teheran und die Städte [[Yazd]] und [[Isfahan]] der Russischen Machthoheit überlassen wurden. An dem Vertrag hielten sich die Parteien bis nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und der [[Oktoberrevolution]] mit anschließenden Bürgerkrieg, wo das russische Reich seine außenpolitische Stoßkraft über Jahrzehnte einbüßte und damit der staatliche Zerfall Irans und der russische Vorstoß nach Bagdad und dem persischen Golf abgewandt werden konnte. Anders als die Briten beließen die Russen es nicht hauptsächlich dabei, Einfluss auf die Verwaltung und das Militär zu üben, sondern versuchten die totale Kontrolle auszuüben. Gleich nach dem Einmarsch wurden persische Amtsträger hingerichtet. Frauen wurde die traditionelle Bedeckung vom Leib gerissen, was insbesondere die religiöse Führung reizte. Birdschand blieb dabei weitestgehend von den Geschehnissen der internen Aufteilung Irans zwischen Großbritannien und Russland unberührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Kadscharen-Herrscher [[Nāser ad-Din Schah]] ermordet wurde, trat an seiner Stelle der von den meisten Historikern als schwache Persönlichkeit betrachtete [[Mozaffar ad-Din Schah]] an die Macht. Er folgte buchstäblich den wirtschaftlichen und politischen Ratschlägen aus Russland. Mit der Hilfe der Mullahs gelang es Großbritannien ihn vom Thron zu stürzen. Eine düstere Zeit setzte sich fort, von der auch in Birdschand zu spüren war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der darauf folgende Einmarsch der Türken, die zu Beginn noch von den meisten Iranern als Befreier angesehen wurden, hinterließ eine Politik der verbrannten Erde, wodurch die Türken den Hass der Iraner sogar vor den Russen auf sich zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Kino der Stadt wurde gegen Ende der Kadscharen-Herrschaft eröffnet. Sein Strom bezog es aus einer Fabrik namens „Marschal“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Birdschand galt in der Geschichte des Öfteren als letzte Zuflucht für die iranischen Flüchtlingswellen ([[Schiiten]], [[Zoroastrier]], [[Ismailiten]], (sunnitischen) Araber, [[Kurden]] usw.) nach [[Indien]]. Auch in den Afghanistan-Kriegen gab es hier große Flüchtlingswellen der Tadschiken, Usbeken und unterschiedlicher Afghanenstämmen aus Afghanistan. Die Stadt war auch Ziel arabischer Flüchtlinge, die der Tyrannei der [[Abbasiden]]-Kalifats zu entfliehen versuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute noch kennzeichnen Spuren und erhaltene Überbleibsel der Zoroastrier die Stadt und ihre Region. Auch für die [[Bahai]]-Religion hat die Stadt durch die fortdauernden blutigen Pogrome gegen vermeintlichen Bahai-Anhänger traurige Berühmtheit erlangt. Die Ortschaften im Umkreis der Stadt sind bekannt als Hochburg der ismailitischen Glaubensanhänger, die einst auf der Flucht vor den sunnitischen Herrschern, ob Kalif, Sultan oder der Khan, sich nun hier sicher fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt und ihre Region war aufgrund ihrer isolierten, geringen und heterogenen Bevölkerung, des Öfteren Ziel verschiedener politischer und religiöser Bewegungen, die hier Fuß zu fassen hofften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der großen Bahai-Lehrmeister, [[Nabíl-i-A`zam]], war hier einst vom Gouverneur [[Sultan-Murad Mirza]] ([[Hisamu&amp;#039;s-Saltanih]]) einige Zeit in Gefangenschaft gesetzt worden und wieder freigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Oberster Führer (Iran)|oberste geistliche Führer]] Irans, [[Ajatollah]] [[Sejjed]] [[Ali Chamenei]] selbst, wurde wegen „Verwicklung in islamische Umtriebe“ in der Stadt Birdschand 1963 in Haft gesetzt und nach einer kurzen Zeitspanne wieder freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Konflikt zwischen [[Russland]] und dem [[Britisches Weltreich|britischen Empire]] hatte die neutrale Stadt einen ähnlichen Status wie [[Berlin]]. Dort entstanden beiderseitige diplomatische Vertretungen beginnend mit der britischen Botschaft 1894.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Englische Truppen rückten durch Birdschand nach Chorasan vor, nachdem ein Protektoratsabkommen vom 9. August 1919 vom persischen Parlament nicht ratifiziert wurde und revolutionäre Wirren in Russland auch südlich des Kaukasus übergriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Vertrages zw. RSFSR und Iran vom 26. Februar 1921 hätte darauf folgend ein Aufenthalt sowjet-feindlich gesinnter Personen auch in Birdschand einen Einmarsch zur Folge gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1941 marschierten im Rahmen der [[Anglo-sowjetische Invasion Irans|anglo-sowjetischen Invasion Irans]] sowjetische und britische Truppen unter Bruch des Völkerrechts in Iran ein. Ohne organisierte Abwehr fiel Birdschand den Briten zu, die vom Irak und vom Golf aus operierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sowjets unter anderem im restlichen Chorasan sämtliches Vieh und den gesamten landwirtschaftlichen Ertrag, Fabriken und sogar Schienen ins eigene Land abtransportierten und sich in dem durch einen dichten Militärkordon vom übrigen Persien getrennte Regionen Hunger und Seuchen grassierte und Iraner als Zwangsarbeiter rekrutiert worden oder zwangsdeportiert, ging es dem von Nordiran isolierten Birdschand vergleichsweise besser. Bittere Armut und fehlende medizinische Versorgung standen jedoch auch hier im Mittelpunkt der Probleme. Opium diente als Allzweckheilmittel. Malaria war hier zu jenerzeit weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg flogen russische Kampfpiloten nach Birdschand und kauften Nahrung. Die Stadt hatte als erste iranische Stadt moderne Wasser- und Entwässerungsversorgung sowie gleichzeitig mit der Landeshauptstadt Teheran eine öffentliche Schule &amp;#039;&amp;#039;Schukatije&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg, unter der Herrschaft Reza Schah Pahlavis, wurde Birdschand durch eine Bundesstraße (persisch &amp;#039;&amp;#039;Schahrah&amp;#039;&amp;#039;) mit der südlichen Provinzhauptstadt [[Zahedan]] und der nördlichen Provinzhauptstadt [[Maschhad]] verbunden, die zudem zur Eisenbahn führte.&lt;br /&gt;
Unter der Herrschaft Reza Schah Pahlavis, wurde die erste Stadtverwaltung mit zwölf Beamten gegründet und das erste Krankenhaus der Stadt „Imam Reza“ in Betrieb genommen. Der erste Bürgermeister der Stadt Herr Afschar war sechs Jahre im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Safran 2.jpg|mini|Safranpflanze]]&lt;br /&gt;
Wegen der [[Safran]]- und Teppichproduktion erlangte die Stadt Weltberühmtheit. Die qualitativ feinsten Chorasan-Teppiche sind im Handel nach einem früheren Stadtteil als Mud-Teppiche bekannt. Birdschand vermarktet zudem eine fast ausschließlich in seiner Provinz vorkommende und angebaute Frucht namens [[Anaab]] – hauptsächlich in getrockneter Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein starkes Erdbeben zerstörte 1968 die Stadt und forderte 12.000 Menschenleben. Die Stärke des Bebens erreichte 7,0. 1978 hatte die Stadt eine Bevölkerung von 46.943. Die Bevölkerung der Region Süd-Chorasan lag bei 196.615. Die Stadt war zu jener Zeit das regionale Verwaltungszentrum von Süd-Chorasan und hatte drei weitere Verwaltungsbezirke unter sich, die jeweils von seinen drei Städten Darmiyan, Khoosf und Nahbandan verwaltet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist die Stadt wieder vollständig aufgebaut, allerdings ist die Erdbebengefahr nach wie vor überdurchschnittlich groß.&lt;br /&gt;
Bei einem Beben der Stärke 7,3 am 10. Mai 1997 kamen bis zu 2.400 Menschen um. Das Beben hatte nahe der Grenze zu Afghanistan elf Dörfer verwüstet und auch in Birdschand erheblichen Schaden angerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die parallel laufenden Afghanistan-Konflikte ([[Sowjetisch-Afghanischer Krieg]], [[Krieg in Afghanistan]]) berührten die Stadt durch zahlreiche Flüchtlingswellen. Nach dem Waffenstillstand Irans mit dem Irak 1988 widmete sich das Augenmerk der Regierung Birdschands verstärkt dem Drogenproblem und der Arbeitslosigkeit. Schutzwälle gegen den Drogenschmuggel und schwere Auseinandersetzungen zwischen den Schmugglern und der Bundespolizei kennzeichneten entscheidend die Nachkriegszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Machtübernahme von [[Reza Schah Pahlavi]] und der Zentralisierung der politischen Macht, verlor Birdschand bereits vor der [[Islamische Revolution|Islamischen Revolution]] seine geopolitische Bedeutung zwischen den imperialen Mächte Russland und dem [[Britisches Weltreich|Britischen Empire]]. Durch Reza Schah Pahlavi wurde Birdschand Teil der Provinz Chorasan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschenden der Provinz Birdschand wurden ihrer regionalen Macht mit der Pahlavi-Dynastie beraubt und der Widerstand des Volkes gegen die Zuordnung ihres Landes dauerte über vierzig Jahre. Der Widerstand formierte sich bereits in der Amtszeit des Kaisers [[Mohammad Reza Pahlavi]].&lt;br /&gt;
Als Teil der immer noch größten iranischen Provinz Chorasan erlangte Birdschand erst am 29.&amp;amp;nbsp;September 2004 (genehmigt durch das iranische Parlament am 18.&amp;amp;nbsp;Mai 2004 und den [[Wächterrat]] am 29.&amp;amp;nbsp;Mai 2004) wieder die Eigenständigkeit in Iran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Schah Seyyed Ali Kazemi]] (†&amp;amp;nbsp;1984 in Birdschand), letzter Stammesführer/Fürst von Birdschand&lt;br /&gt;
* [[Asadollah Alam]] (* 1919 in Birdschand; †&amp;amp;nbsp;1978), Premier und Hofminister sowie Birdschands größter Landeigner&lt;br /&gt;
* [[Mohammad Hassan Ganji]] (1912–2012), Vater der Meteorologie und modernen [[Geographie Irans]]&lt;br /&gt;
* [[Sima Bina]] (*&amp;amp;nbsp;1944 in Birdschand) ist eine berühmte Sängerin sowie Song-Schreiberin der iranischen Volksmusik&lt;br /&gt;
* [[Mohammad Reza Hafeznia]], Professor für politische Geographie und Geopolitik&lt;br /&gt;
* [[Abd al-Ali al-Birjandi]], bekannter Astronom des 16. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* [[Ahmad Kamyabi Mask]], Professor für [[Theaterwissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Tschenschat-Höhle&lt;br /&gt;
* Deragon-Höhle in Sarayan&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Schluchten, Täler, Wasserfälle und andere Natur-/Landschaftssehenswürdigkeiten&lt;br /&gt;
* Dschame-Moschee von Birdschand&lt;br /&gt;
* Tschahr-Deracht-Moschee&lt;br /&gt;
* Schrein des Imamzadeh Musa&lt;br /&gt;
* Alam-Palast&lt;br /&gt;
* [[Lakh-Mazar-Inschrift|Lach-Mazar]]-Fels&lt;br /&gt;
* Über 20 Festungen sowie Stadt-Ruinen der parthischen Dynastie aus der Zeit 247 v. Chr. bis 226 n. Chr. (wie die Ruinen einer riesigen Stadtzitadelle von Nahbandan)&lt;br /&gt;
* Furg-Zitadelle (12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Paen-Schahr-Burg (12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Ghala-Burg von Sarayan&lt;br /&gt;
* Kolah Farangi – herrschaftliches Anwesen in Birdschand (erbaut während der [[Zand-Dynastie]])&lt;br /&gt;
* Amir-Abad-Garten&lt;br /&gt;
* Behgard-Garten&lt;br /&gt;
* Akbariyeh-Garten&lt;br /&gt;
* Band-e-Dare Damm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Two cheetahs together.jpg|mini|Geparden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lion female.jpg|mini|[[Asiatischer Löwe]] &amp;#039;&amp;#039;Panthera leo persisca&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige in der Region Birdschand anzutreffenden Arten:&lt;br /&gt;
* [[Asiatischer Löwe]] (&amp;#039;&amp;#039;Panthera leo persica&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Achtung:&amp;#039;&amp;#039; der hier vor etwa einem Jahrhundert noch ansässige persischer Löwe ist aktuell nur im Zoo zu bewundern und nur in Nordwestindien (Gir Forests) noch in freier Wildnis (etwa 200)&lt;br /&gt;
* Persischer [[Leopard]]&lt;br /&gt;
* Persischer [[Gepard]]&lt;br /&gt;
* [[Manul]]&lt;br /&gt;
* Ind. [[Mungo]]&lt;br /&gt;
* [[Kleinfleck-Ginsterkatze]]&lt;br /&gt;
* [[Mauswiesel]]&lt;br /&gt;
* [[Skorpion]]e&lt;br /&gt;
* [[Anopheles]]-Mücke&lt;br /&gt;
* [[Gämse]]&lt;br /&gt;
* Versch. [[Fledermaus|Fledermäuse]]&lt;br /&gt;
* [[Asiatischer Esel|Asiatischer Wildesel]]&lt;br /&gt;
* [[Alexandersittich]]&lt;br /&gt;
* [[Steinadler]]&lt;br /&gt;
* [[Goldfasan]]&lt;br /&gt;
* [[Wiedehopf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten in Birdschand und seiner Region wird von [[UNEP]] (bei der Untersuchung der Artenvielfalt und Artensterben) als mittelmäßig eingestuft (Stand 2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärstützpunkte ==&lt;br /&gt;
Der Militärflugplatz von Birdschand Chur liegt 50&amp;amp;nbsp;km westlich der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heeresschlachtordnung des östlichen Operationssektors Birdschand stellt eine Luftlandekräfte-Gruppe bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe Birdschand existieren folgende militärische Einrichtungen:&lt;br /&gt;
* Sarji: Waffenfabrik/Arsenal&lt;br /&gt;
* Tabas: Waffenfabrik/Arsenal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Gouverneur: [[Vajhollah Khedmatgozar]]&lt;br /&gt;
* Kronprinz: [[Marcel Kasemi]]&lt;br /&gt;
* Bürgermeister: [[Mohsen Sadeh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevölkerungswachstum in der Stadt: 2 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevölkerungsdichte der Stadt: 3697 Personen pro km²&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Birdschand wird häufig in ausländischen Teppich-Werbeprospekten und Zeitungen mit [[Bidschar]] verwechselt. Des Öfteren wird aber auch nur der Name seines international viel bekannteren früheren Stadtteils [[Mud (Stadt)|Mud]] angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Großstädte in Iran]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.birjandmiras.ir/eng/content.htm Allgemeine Tourismus- und Kultur-Informationszentrum]&lt;br /&gt;
* [http://www.birjand.ac.ir/ Universität Birdschand]&lt;br /&gt;
* [http://www.iau-birjand.ac.ir/ Islamische Asad-Universität von Birdschand]&lt;br /&gt;
* [http://www.bums.ac.ir/ Birdschand-Universität für Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinzhauptstadt in Iran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Süd-Chorasan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschul- oder Universitätsstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koyaanisqatsi01</name></author>
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