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	<title>Biotopvielfalt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:18:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Biotopvielfalt&amp;diff=629248&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-11-18T08:24:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biotopvielfalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Lebensraumvielfalt oder -diversität) ist ein Bewertungsmaßstab zur Landschaftsbewertung im [[Naturschutz]]. Sie bildet neben der [[genetische Vielfalt|genetischen]] und der [[Artenvielfalt]] die dritte Stufe der [[Biodiversität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biotopvielfalt meint das Vorkommen zahlreicher unterschiedlicher [[Biotoptyp]]en pro Fläche nebeneinander in dem betrachteten Landschaftsraum oder -ausschnitt. Handelt es sich gleichzeitig um Flächentypen mit unterschiedlicher Vegetationsstruktur, z. B. Wiesen, Wälder, Gebüsche, [[Staudenflur]]en nebeneinander, wird dies oft als &amp;#039;&amp;#039;Strukturvielfalt&amp;#039;&amp;#039; umschrieben. Biotopvielfalt erhöht die Artenvielfalt, weil in jedem Biotoptyp eine eigene Lebensgemeinschaft vorkommt, so dass beim Vorkommen zahlreicher Biotoptypen nebeneinander mehr Arten dieselbe Fläche besiedeln können. Dies gilt freilich nicht unbegrenzt, weil sowohl Arten wie auch Lebensgemeinschaften ein Minimumareal besitzen, unterhalb dessen entweder gar kein Vorkommen oder nur noch ein suboptimales oder verarmtes möglich ist. Biotopvielfalt kann aber insbesondere im zoologischen [[Artenschutz]] auch direkt bedeutsam sein, weil zahlreiche Tierarten komplexe Lebensräume mit zahlreichen Teil[[habitat]]en in erreichbarer Entfernung zueinander benötigen, z. B. Wasser- und Landlebensräume bei Amphibienarten oder Quartiere und Jagdhabitate von Fledermäusen. Treten Biotoptypen regelmäßig miteinander vergesellschaftet auf und besitzen diese eine gemeinsame, charakteristische Lebensgemeinschaft, spricht man von Biotopkomplexen. Manchmal kann man den Grenzbereich zwischen zwei Biotoptypen sogar als eigenen, linienförmigen eigenen Biotoptyp fassen. Dieser wird dann [[Ökoton]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Analyse der Biotopvielfalt sind zwei komplementäre Felder zu unterscheiden: Ein Gebiet kann bereits aus geomorphologischen, bodenkundlichen oder naturräumlichen Gründen, also von Natur aus, sehr vielfältig sein (&amp;quot;primäre [[Landschaftsstruktur]]&amp;quot;). Daraus erklärt sich z. B. der hohe Artenreichtum von Gebirgen oder durch eiszeitliche Einflüsse reliefierter Landschaften. Außerdem kann die menschliche (anthropogene) [[Landnutzung]] sehr kleinteilig oder großräumig-vereinheitlichend erfolgen. In traditionellen [[Kulturlandschaft]]en kann sich durch traditionelle bäuerliche Landnutzung ein kleinteiliges Mosaik aus [[Wiese (Grünland)|Wiese]]n, [[Acker|Äckern]], [[Feldrain|Rainen]], [[Hecke]]n und [[Streuobstwiese|Obstwiesen]] auch bei recht einheitlichen Standortbedingungen ergeben („sekundäre Landschaftsstruktur“). Die moderne, [[industrielle Landwirtschaft]] mit ihren großen Produktionseinheiten (Schlägen) vermindert durch Vereinheitlichung der Nutzung dann die Biotopvielfalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck Biotopvielfalt (oder zusammengeführt Biotop- und Artenvielfalt) wird meistens rein qualitativ-beschreibend als Merkmal zur Wertigkeit von Landschaften für den Naturschutz verwendet&amp;lt;ref&amp;gt;z. B. Norbert Sauberer, Dietmar Moser, Georg Grabherr Biodiversität in Österreich: Räumliche Muster und Indikatoren der Arten- und Lebensraumvielfalt. Haupt Verlag, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine quantitative Messung und weiterführende Berechnungen z. B. eines Diversitätsindex sind hier nicht üblich. Eine Ausnahme hiervon ist ein Anwendungsfeld, dass von der amerikanischen landscape ecology entwickelt und später nach Europa eingeführt worden ist. Dabei dienen sogenannte landscape metrics, eingedeutscht Landschaftsstrukturmaße, der großräumigen Beurteilung von Landschaften auf Grundlage von [[Geoinformationssystem|GIS]]-gestützten Luftbildauswertungen, also zur Beurteilung ganzer Landschaften mittels Fernerkundung, ohne Vor-Ort-Kartierung. Dabei können z. B, aufgrund der unterschiedlichen Farbwerte der Pixel verschiedene Vegetations- oder Nutzungstypen unterschieden werden. Anhand der räumlichen Anordnung homogen gefärbter und strukturierter Flächen können dann komplexe Maßzahlen ermittelt werden, die zur Charakterisierung ganzer Landschaften verwendet werden&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. z. B. K.H. Riitters, R.V. O’Neil, C.T. Hunsaker, J.D. Wickham, D.H. Yankee, S.P. Timmins, K.B. Jones, B.L. Jackson (1995): A factor analysis of landscape pattern and structure metrics. Landscape Ecology vol. 10 no. 1: 23–39.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dabei werden auch gängige Diversitätsindices, z. B. der [[Shannon-Index]] und die dazugehörende [[Evenness]] berechnet. Dieses Vorgehen ist von ökologischer Seite allerdings wiederholt als zu stark vereinfachend kritisiert worden&amp;lt;ref&amp;gt;z. B. {{cite book|author=C. Filip, K. Richter, M. Pietsch|year=2008|chapter=Biotoptypenvielfalt = Lebensraumvielfalt? – eine kritische Beleuchtung GIS-gestützter Raumdiversitätsanalysen aus artengruppenspezifischer Sicht|editor=Strobl, Blaschke, Griesebner |title=Angewandte Geoinformatik|pages=534–543|isbn=978-3879074952 |language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{cite book|editor=Walz, U., Lutze, G., Schultz, A., Syrbe, R.-U.|title=Landschaftsstruktur im Kontext von naturräumlicher Vorprägung und Nutzung – Datengrundlagen, Methoden und Anwendungen, IÖR-Schriften|volume=43|year=2004|publisher=Institut für ökologische Raumentwicklung e.&amp;amp;nbsp;V.|url=https://www.ioer.de/publikationen-produkte/ioer-schriften/ioer-schriften-43/|isbn= 3-933053-24-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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