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	<title>Biotinylierung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:36:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Biotinylierung&amp;diff=1232491&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jü: Strukturformel von Biotin</title>
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		<updated>2019-03-24T08:14:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Strukturformel von Biotin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;background-color:#ffdead;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Namensgebendes Biotin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Biotin structure.svg|290px]] &amp;lt;br /&amp;gt; Biotin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biotinylierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet den Vorgang der [[kovalent]]en Bindung von [[Biotin]] an ein [[Molekül]], meistens ein [[Protein]] oder [[DNA]]. Dies geschieht bei manchen Proteinen als [[posttranslationale Modifikation]]. Die Biotinylierung wird auch im [[Labor]] gezielt eingesetzt, um ein Molekül zu Zwecken einer [[Molekülmarkierung]] (z.&amp;amp;nbsp;B. bei einer Detektion im [[ELISA#Signalverstärkung|ELISA]], [[ELISPOT]], [[Immunhistochemie]] und [[Western Blot]]) oder einer [[Proteinreinigung|Aufreinigung]] zu markieren. Anschließend macht man sich die starke spezifische Wechselwirkung zwischen Biotin und [[Avidin]] bzw. [[Streptavidin]] zunutze.&lt;br /&gt;
== Anwendungsbeispiele ==&lt;br /&gt;
Eine Biotinylierung kann künstlich in Moleküle eingeführt werden, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;in vivo&amp;#039;&amp;#039; durch [[Protein-Tag]]s wie Avi-Tag, BCCP-Tag, [[Strep-tag II|Strep-Tag]] oder &amp;#039;&amp;#039;in vitro&amp;#039;&amp;#039; durch Kopplung mit reaktiven Biotinen wie [[N-Hydroxysuccinimid|NHS]]-Biotin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Biotinylierung kann zur Aufreinigung Biotin-markierter Stoffe (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Nukleinsäuren]]) genutzt werden. Hierbei gibt man die Biotin-markierte Zielsubstanz auf eine [[Affinitätschromatographie]]säulen, deren Säulenmaterial kovalent gebundenes Avidin trägt. Das Biotin bindet das Avidin, anschließend spült man die Oberfläche, so dass nicht gebundene Stoffe weggewaschen werden. Die biotinylierten Moleküle lassen sich durch geeignete Biotin-haltige oder denaturierende [[Elution]]slösungen anschließend ebenfalls von der Oberfläche abtrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kopplung mit Biotin wird auch zur Markierung bestimmter Moleküle (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Protein]]) genutzt. In manchen Fällen sind die nachzuweisenden Moleküle direkt biotinyliert und können beispielsweise über einen Avidin-gekoppelten Farbstoff sichtbar gemacht werden. Oft aber wird zugunsten der Signalstärke auf einen direkten Nachweis verzichtet und eine Reihe von Zwischenreaktionen eingefügt. Dies hat zusätzlich den Vorteil, dass für den Nachweis verschiedener Moleküle größtenteils das gleiche Sortiment von Substanzen eingesetzt werden kann – lediglich die erste Substanz (oftmals [[Antikörper]]), die eine spezifische Bindung mit dem Ziel eingeht muss ausgetauscht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* L. M. Prescott, J. P. Harley, D. A. Klein: &amp;#039;&amp;#039;Microbiology.&amp;#039;&amp;#039; 5th Edition. McGraw Hill, Boston 2002, ISBN 0-07-232041-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Molekularbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biochemische Methode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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