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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Biosimulation</id>
	<title>Biosimulation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T08:39:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Biosimulation&amp;diff=1735464&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GrammaBot: Bot: Automatischer Botauftrag (Wikipedia:Bots/Anfragen#Vorlage:EG-RL →Vorlage:EU-Richtlinie)</title>
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		<updated>2020-12-29T16:52:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Automatischer Botauftrag (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Bots/Anfragen#Vorlage:EG-RL_→Vorlage:EU-Richtlinie&quot; title=&quot;Wikipedia:Bots/Anfragen&quot;&gt;Wikipedia:Bots/Anfragen#Vorlage:EG-RL →Vorlage:EU-Richtlinie&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biosimulation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein geläufiger Überbegriff in der [[Systembiologie]] zur [[Numerische Simulation|numerischen Simulation]] biologischer Systeme. Ziel von Biosimulationen ist es, einen biologischen Prozess so in einem Modell abzubilden, dass dieses das Verhalten eines Systems vorhersagen kann (z.&amp;amp;nbsp;B. die Reaktion eines Organismus auf eine bestimmte Substanz). Weiterhin kann ein Modell auch dazu dienen, Wissenslücken aufzudecken oder neue [[Experiment#Biologie, Medizin, Pharmakologie|Experimente]] zu planen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage eines Modells bilden experimentell erhaltene Daten, aber auch analytisch abgeleitete Kenntnisse über den zu modellierenden Prozess. Aufgrund der Komplexität vieler biologischer Systeme werden häufig vereinfachte Modelle verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biosimulation in der Pharmazie ==&lt;br /&gt;
Der Biosimulation kommt insbesondere in der [[Pharmazie]] bei der Wirkstoffentwicklung eine besondere Bedeutung&lt;br /&gt;
zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bertau2008&amp;quot;&amp;gt;M. Bertau, E. Mosekilde, H.V. Westerhoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biosimulation in Drug Development.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage Wiley-VCH Verlag GmbH &amp;amp; Co. KGaA, Weinheim 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit, dass ein Wirkstoffkandidat letztendlich auch zugelassen wird, bei nur 11 % liegt,&amp;lt;ref&amp;gt;I. Kola, J. Landis: &amp;#039;&amp;#039;Can the pharameutical industry reduce attrition rates?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nat. Rev. Drug Discov.]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3, 2004, S. 711–715&amp;lt;/ref&amp;gt; helfen Biosimulationen, nicht-erfolgreiche Kandidaten in einer frühen Entwicklungsstufe zu identifizieren. Weiterhin kann die Biosimulation dazu beitragen, Informationen in bereits erhobenen Daten effizienter zu nutzen&lt;br /&gt;
und beispielsweise darauf basierende Vorhersagen zu erstellen. Modelle sind weiterhin hilfreich um Experimente und Studien zu planen und Hypothesen zu validieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz von Biosimulationen können Kosten gespart und die Anzahl von notwendigen Tier- und Humanstudien verringert werden, was auch im Sinn des sogenannten 3R-Prinzips und der EU-Direktive 86/609/EEC ist.&lt;br /&gt;
Ersteres fordert die Reduktion (engl. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;r&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eduction) beziehungsweise den Ersatz (engl. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;r&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eplacement) von Tierversuchen und die Verbesserung (engl. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;r&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;efinement) der eingesetzten Methoden&amp;lt;ref&amp;gt;J. Richmond: &amp;#039;&amp;#039;The 3Rs – Past, Present and Future.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Scand.J.Lab.Anim.Sci&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2(27), 2000, S. 84–92&amp;lt;/ref&amp;gt;. Letztere Direktive hat den Schutz von Tieren, welche Experimenten und anderen wissenschaftlichen Zwecken dienen, zum Inhalt&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Richtlinie|1986|609|format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zukünftig ist also der Ersatz von &amp;#039;&amp;#039;[[in vivo]]&amp;#039;&amp;#039;-Testverfahren durch &amp;#039;&amp;#039;[[in silico]]&amp;#039;&amp;#039;-Tests (Biosimulationen) möglich&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Models that take drugs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Economist (US)&amp;#039;&amp;#039; June 11, 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späteren Entwicklungsphasen ist die Biosimulation schon heute erfolgreich. So konnte die Firma&lt;br /&gt;
[[Hoffmann-La Roche]] die Zulassung für das [[Hepatitis C|Hepatitis-C]]-Medikament „Pegasys“ für eine bestimmte Gruppe an Patienten aufgrund von Biosimulationen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsvorhaben ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der Bedeutung der Biosimulation für die Wirkstoffentwicklung, existieren eine Reihe von industriellen und staatlich finanzierten Forschungsvorhaben, welche die Simulation der [[Metabolisierung]] einer Wirksubstanz zum Ziel haben:&lt;br /&gt;
* [[BioSim]]-Projekt; gefördert durch die [[EU]] im 6. Rahmenprogramm&lt;br /&gt;
* NSR Physiome Project&lt;br /&gt;
* Hepatosys, gefördert durch das deutsche [[BMBF]]&lt;br /&gt;
* MaCS Magdeburger Zentrum für Systembiologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Systembiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computersimulation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GrammaBot</name></author>
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