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	<title>Biopharmakon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T10:49:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Biopharmakon&amp;diff=1297394&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-20820-38 am 3. April 2026 um 20:26 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-03T20:26:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biopharmaka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Einzahl: Biopharmakon; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biologika&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, lateinisch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|biologica}}&amp;#039;&amp;#039; oder englisch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|biologicals}}&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|biologics}}&amp;#039;&amp;#039;) sind [[Arzneistoff]]e, die mit Mitteln der [[Biotechnologie]] und [[Gentechnisch veränderter Organismus|gentechnisch veränderten Organismen]] hergestellt werden. Biopharmaka gehören zu den wachsenden Geschäftsfeldern der [[Pharmaunternehmen|Pharma-]] und Biotechnologieindustrie. Abzugrenzen hiervon ist das Gebiet der [[Biopharmazie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip, Herstellung und Anwendungsgebiete ==&lt;br /&gt;
Biopharmaka werden mit großem technologischen Aufwand sowie aufwändigen Entwicklungs- und Fertigungsmethoden hergestellt. Sie sollen gezielt in die Vorgänge des Körpers eingreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produziert werden [[Protein]]e (inklusive [[monoklonaler Antikörper]]) und [[Nukleinsäure]]n ([[DNA]], [[RNA]] wie [[Antisense-RNA]] sowie [[Antisense-Oligonukleotid]]e). Diese können in der [[Diagnostik]], aber auch für die [[Therapie]] eingesetzt werden, so z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Krebs (Medizin)#Behandlungsmöglichkeiten|Krebsbekämpfung]]. Es können auch veränderte menschliche Zellen dazu gerechnet werden: wenn eigene Blutzellen im Zuge eines [[Adoptiver Zelltransfer|adoptiven Zelltransfers]] dem Körper entnommen, im Labor genetisch verändert, vermehrt und wieder verabreicht werden, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Zytokin-induzierte Killerzelle|CAT-Lymphozyten]] bei Behandlung von bestimmten Leukämien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung kann prinzipiell mit Hilfe tierischer oder pflanzlicher Organismen geschehen. Biopharmaka können von [[Mikroorganismen]] (z.&amp;amp;nbsp;B. rekombinante &amp;#039;&amp;#039;[[Escherichia coli]]&amp;#039;&amp;#039; oder [[Hefen|Hefekulturen]]), [[Zellkultur|Zelllinien]] von [[Säugetiere]]n (z.&amp;amp;nbsp;B. [[CHO-Zellen]]) sowie von Pflanzen ([[pflanzliche Gewebekultur]]) in Bioreaktoren hergestellt werden. Werden Biopharmaka mit Hilfe genetisch veränderter Pflanzen produziert ([[Pflanzenbiotechnologie]]), bezeichnet man die Pflanzen als &amp;#039;&amp;#039;[[Pharmapflanze]]n&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkstoffgruppen ==&lt;br /&gt;
Wichtige Gruppen, in denen biotechnologisch hergestellte Wirkstoffe eingesetzt werden, sind etwa:&lt;br /&gt;
* [[Rekombinante Blutgerinnungsfaktoren|Blutgerinnungsfaktoren]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Octocog alfa, Nonacog alfa)&lt;br /&gt;
* [[Fibrinolyse|Fibrinolytika]] ([[Gewebespezifischer Plasminogenaktivator|Gewebespezifische Plasminogenaktivatoren]] wie [[Alteplase]])&lt;br /&gt;
* [[Hormon]]e (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Insulin]], [[Gonadotropine]], [[Wachstumshormon]]e wie [[Somatotropin]])&lt;br /&gt;
* [[Hämatopoese|Hämatopoetische]] Wachstumsfaktoren ([[Erythropoietin]], [[Koloniestimulierender Faktor|Koloniestimulierende Faktoren]] wie [[G-CSF]])&lt;br /&gt;
* [[Interferon]]e (Interferon-α, -β, -γ)&lt;br /&gt;
* [[Interleukin]]-Analoga, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Interleukin-2|rekombinantes Interleukin-2]] (rIL-2, Aldesleukin)&lt;br /&gt;
* [[Impfstoff]]e (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hepatitis-B-Impfstoff]])&lt;br /&gt;
* [[Monoklonale Antikörper]]&lt;br /&gt;
* Wirkstoffe, die unmittelbar auf die [[Genexpression]] ([[Transkription (Biologie)|Transkription]], [[Translation (Biologie)|Translation]]) einwirken (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Transkriptionsfaktoren]], [[siRNA]]s oder [[microRNA]]s)&lt;br /&gt;
* Sonstige Produkte ([[TNF/TNFR-Superfamilie|Tumornekrosefaktor-Superfamilie]], therapeutische Enzyme)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Ergebnisse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Centrally authorised biotec, ATMP, RNA+DNA (EU).svg|mini|hochkant=1.7|Zentrale Zulassungen für humanmedizinische Biotechnologika, [[ATMP]] und RNA- /DNA-Therapeutika in der EU, dargestellter Zeitraum seit 2011 (Zahlen gemäß vfa-Datenbanken)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/datenbanken-zu-arzneimitteln www.vfa.de, Datenbanken zu Arzneimitteln]. Abgerufen am 28. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Ein Ziel der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Biopharmaka (der entsprechende Wissenschaftszweig wird [[Pharmazeutische Biotechnologie]] genannt) ist es, eine sichere Alternative zu den herkömmlichen Produktionssystemen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[CHO-Zellen]], zu entwickeln. Dabei werden [[Good Manufacturing Practice|GMP]]-Bedingungen am besten eingehalten, wenn die Pharmazeutika in abgeschlossenen Behältnissen kultiviert werden, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Bioreaktor]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Biopharmakon, das für therapeutische Zwecke zugelassen wurde, war ein mittels [[Rekombinante DNA|rekombinanter DNA]] biosynthetisch hergestelltes [[Insulin]] aus &amp;#039;&amp;#039;[[Escherichia coli|E. coli]]&amp;#039;&amp;#039; (rHI, Handelsname &amp;#039;&amp;#039;Humulin&amp;#039;&amp;#039;, entwickelt von [[Genentech]], jedoch lizenziert an [[Eli Lilly and Company|Eli Lilly]], Markteinführung 1982).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste aus der Milch einer gentechnisch veränderten [[Hausziege|Ziege]] gewonnene Arzneimittel war [[Antithrombin III#Rekombinantes humanes Antithrombin|rekombinantes Antithrombin]] &amp;#039;&amp;#039;(ATryn)&amp;#039;&amp;#039;. Es wurde im August 2006 in der EU für die Vermarktung zugelassen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://news.bbc.co.uk/1/hi/sci/tech/5041298.stm Go-ahead for &amp;#039;pharmed&amp;#039; goat drug], BBC, 2. Juni 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Jahr 2009 folgte die Zulassung in den USA.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fdanews.com/articles/114455-fda-approves-atryn-first-drug-from-genetically-engineered-animals |titel=FDA Approves ATryn, First Drug From Genetically Engineered Animals |abruf=2009-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl von Patenten für Biopharmaka ist seit den 1970er Jahren rasant angestiegen. 1978 bestanden insgesamt 30 Patente, 1995 bereits 15.600, 2001 wurden schon 34.527 Anmeldungen eingereicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Luke Foster: {{webarchiv| url    = http://scientific.thomson.com/free/ipmatters/pii/8180019/| wayback= 20071117204631| text   = Patenting in the Biopharmaceutical Industry – comparing the US with Europe}} 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemessen an den Umsatzzahlen und dem Spektrum möglicher medizinischer Indikationen ist das bedeutendste Biopharmakon weltweit [[Erythropoetin]] (Stand 2008). [[Rekombinantes Protein|Rekombinante]] Antikörper machten (Stand 2008) ca. 30 % aller in der [[Klinische Studie|klinischen Prüfung]] befindlichen Biopharmaka aus; das zeigt, welches Potential für das Wachstum der Biotechnologie in der Produktion dieser Produkte steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschäftigung des Institutes für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Jahr 2013 ergab, dass neun Biologika für die Anwendung bei rheumatoider Arthritis sinnvoll sind, auch wenn Langzeitdaten und Direktvergleiche noch fehlen. Abatazept (englisch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|abatacept}}&amp;#039;&amp;#039;), [[Adalimumab]], [[Certolizumab pegol]], [[Golimumab]] und [[Tocilizumab]] unterstützten die Remission, linderten Symptome und erhöhten den körperlichen Funktionsstatus und die Lebensqualität. Bei [[Anakinra]], [[Etanercept]], [[Infliximab]] und [[Rituximab]] gebe es zwar keine Belege, aber zumindest Hinweise, dass sie in der Therapie der rheumatoiden Arthritis einen Nutzen bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iqwig.de/download/A10-01_Kurzfassung_Abschlussbericht_Biologika-Zweitlinientherapie-bei-rheumatoider-Arthritis.pdf Biologika – Zweitlinientherapie bei rheumatoider Arthritis] (PDF; 488&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biosimilars ==&lt;br /&gt;
[[Biosimilars]] sind wirkstoffähnliche Nachfolgeprodukte von Biopharmaka. Sie gehören nicht zur Produktklasse der Generika. Bei Zulassung niedermolekularer chemischer Generika darf sich der Hersteller auf die pharmakologischen und klinischen Studien des Originalproduktes beziehen, die bei Erstzulassung eingereicht wurden. Biosimilars sind biotechnologisch erzeugte, proteinbasierte Nachahmer-Arzneistoffe, die nach dem Ablauf der Patentzeit eines Originalwirkstoffs zugelassen werden. Als Biotechnologie-Erzeugnisse unterliegen sie natürlichen Schwankungen, beispielsweise in der [[Isoform]]-Verteilung, was dazu führt, dass keine Charge der anderen zu hundert Prozent gleicht. Selbst innerhalb einer einzelnen Charge kann es zu minimalen Abweichungen kommen. Deshalb können auch Referenzprodukt und Biosimilar nie völlig identisch sein und man spricht von Similarität, also Ähnlichkeit. Obwohl es Unterschiede in der Quantität spezifischer Varianten geben kann, darf ein Biosimilar keine klinisch relevanten Unterschiede zum Originalwirkstoff haben und muss äquivalente Sicherheit und Wirkung zum Originalwirkstoff aufweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=William C. Lamanna, Johann Holzmann, Hillel P. Cohen, Xinghua Guo, Monika Schweigler |Titel=Maintaining consistent quality and clinical performance of biopharmaceuticals |Sammelwerk=Expert Opinion on Biological Therapy |Datum=2018-01-10 |ISSN=1744-7682 |Seiten=1–11 |DOI=10.1080/14712598.2018.1421169 |PMID=29285958}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Zulassung erfordert aufwändigere Verfahren und Überwachungsmaßnahmen als bei klassischen Generika.&lt;br /&gt;
Aus Sicht der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft [[AkdÄ]] sind auf Grund der Anforderungen bei der Zulassung die Nachweise für Wirksamkeit, Qualität und Unbedenklichkeit vorhanden. Biosimilars sind den Originalpräparaten gleichwertig und können am Beginn einer Behandlung ebenso eingesetzt werden wie diese.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.akdae.de/Stellungnahmen/Weitere/20081209.pdf Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Stellungnahme der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft zu Biosimilars. Berlin, 9. Dezember 2008 (PDF; 124&amp;amp;nbsp;kB).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Für Wirkstoffe in [[Biosimilars]] ist die Benennung international nicht einheitlich geregelt. In Europa wird das [[Internationaler Freiname|INN]]-System in gleicher Weise für einen Wirkstoff eines [[Originalpräparat|Originalarzneimittels]] wie auch dessen Biosimilars benutzt, so dass alle einen identischen INN-Namen tragen. Dies verhindert eine von proprietären Namen losgelöste Unterscheidbarkeit, was in bestimmten Fällen problematisch sein kann.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Sträter: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.aerzteblatt.de/archiv/175130/Arzneimittelsicherheit-Biosimilars-aus-Sicht-des-Juristen Arzneimittelsicherheit: Biosimilars aus Sicht des Juristen]&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutsches Ärzteblatt|Dtsch Arztebl]] 2016; 113(9): A-373 / B-317 / C-317.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2017 veröffentlichte die US-[[Food and Drug Administration]] (FDA) eine Leitlinie für die Benennung von biologischen Arzneimitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.fda.gov/downloads/drugs/guidances/ucm459987.pdf Nonproprietary Naming of Biological Products]&amp;#039;&amp;#039; - Guidance for Industry. FDA, Center for Drug Evaluation and Research (CDER), Center for Biologics Evaluation and Research (CBER). Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Demzufolge wird an den INN eines biotechnologisch hergestellten Wirkstoffs ein Vier-Buchstaben-[[Suffix]] ohne eigene Bedeutung angefügt (z.&amp;amp;nbsp;B. Infliximab-abda, Infliximab-dyyb, Infliximab-qbtv&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.fda.gov/Drugs/DevelopmentApprovalProcess/HowDrugsareDevelopedandApproved/ApprovalApplications/TherapeuticBiologicApplications/Biosimilars/ucm580432.htm U.S. Food and Drug Administration: FDA-Approved Biosimilar Products]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Zunächst nur bei Biosimilars praktiziert, erhalten inzwischen auch neu zugelassene Original-Biologika ein solches Suffix. Auch wurden in einigen Fällen 3-Buchstaben-[[Präfix]]e vergeben, um Originator-Varianten zu differenzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Japan verlangen die Vorschriften ebenfalls, einen Biosimilar-Wirkstoff mit einem eindeutigen, nicht geschützten Namen (&amp;#039;&amp;#039;Japanese Accepted Name&amp;#039;&amp;#039;, JAN) zu kennzeichnen. Für einen Biosimilar-Wirkstoff ist der INN desjenigen im Referenzprodukt zu nennen, gefolgt von dem Zusatz „biosimilar“ und einer (in der Reihenfolge der Zulassung) fortlaufenden Nummer (z.&amp;amp;nbsp;B. filgrastim biosimilar 1, filgrastim biosimilar 2 usw.).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.gabionline.net/Reports/Naming-and-interchangeability-for-biosimilars-in-Japan Naming and interchangeability for biosimilars in Japan]&amp;#039;&amp;#039; Generics and Biosimilars Initiative (GaBI) online, 7. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die australische Behörde [[Therapeutic Goods Administration|TGA]] verkündete im Januar 2018, das bestehende System des &amp;#039;&amp;#039;Australian Biological Name&amp;#039;&amp;#039; (ABN) beibehalten und keine zum INN zusätzlichen nicht-proprietären Kennzeichnungen wie etwa das 4-Buchstaben-Suffix in den USA anwenden zu wollen. Für Meldungen im Rahmen der Pharmakovigilanz sei zusätzlich zum Wirkstoffnamen obligatorisch der Handelsname des Präparats anzugeben, für alle generellen Belange werde zur Identifizierung des Arzneimittels auf der Verpackung ein Barcode nach EU-Vorbild eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.tga.gov.au/submissions-received-and-tga-response-nomenclature-biological-medicines Submissions received and TGA response: Nomenclature of biological medicines]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kosten von Biopharmaka ==&lt;br /&gt;
Biotechnologisch hergestellte Arzneimittel gehen mit hohen Jahrestherapiekosten einher. In Deutschland entfallen rund 13 Prozent der Arzneimittelausgaben, die im Jahr 2011 zu Lasten der GKV 27,1 Milliarden € betrugen, auf diese Klasse. In der Schweiz hatten Biologika 2020 mit 1,5 Milliarden Schweizer Franken einen Anteil von 23 % an den gesamten Aufwendungen für Arzneimittel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dominik Feldges |url=https://www.nzz.ch/wirtschaft/biosimilars-sandoz-pfizer-und-amgen-buhlen-um-marktanteile-ld.1670117?fr=operanews |titel=Auf die Anbieter von Biosimilars warten goldene Zeiten |werk=Neue Zürcher Zeitung |datum=2022-02-21 |abruf=2022-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneimittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biotechnologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-20820-38</name></author>
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