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	<title>Biomasseheizwerk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:00:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Biomasseheizwerk&amp;diff=1347376&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-02T09:40:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Biomasseheizwerk Luebeck.jpg|miniatur|2-MW-Biomasseheizwerk in [[Lübeck]] mit Holzhackschnitzel als Brennstoff]]Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biomasseheizwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (BMHW) ist ein [[Heizwerk]], das als Brennstoff [[Biomasse]] einsetzt. Die erzeugte Wärme wird in Form von Heißwasser oder Dampf über ein [[Wärmenetz]] an die Abnehmer geliefert. Im Gegensatz zum Biomassekraftwerk und zum [[Biomasseheizkraftwerk]] wird keine elektrische Energie erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich die Anlage im zu beheizenden Gebäude, spricht man, je nach Brennstoff, z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Holzheizung]], [[Hackschnitzelheizung]], [[Pelletheizung]] usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Heizwerk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Biomasseheizwerk Maria Gugging Aussenansicht.jpg|miniatur|Außenansicht eines 6-MW-Biomasseheizwerkes in [[Maria Gugging]] mit dem Brennstoff Holzhackschnitzel, die in den rechts abgebildeten Bunker abgekippt werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Biomasseheizwerk verwendet als Brennstoff Biomasse, unterscheidet sich in der Funktion ansonsten aber nicht von einem konventionellen [[Heizwerk]]. Es findet eine zentrale Erzeugung von Wärme oder Dampf in einem [[Heizkessel|Heiz-]] oder [[Dampfkessel]] statt. Über ein [[Nahwärme|Nah-]] oder [[Fernwärme|Fernwärme-Netz]] erfolgt die Verteilung. Abnehmer sind große Wohn-, Geschäfts-, Verwaltungsgebäude oder andere Verbraucher mit hohem [[Gebäudeheizung|Raumwärmebedarf]], [[Prozesswärme]]bedarf (oder Wärmebedarf (z.&amp;amp;nbsp;B. Schwimmbäder)). Vorteile der zentralen Wärmebereitstellung ist, dass nicht jeder Haushalt einen eigenen Heizkessel benötigt. Zudem ist eine bessere [[Abgasreinigung]] möglich. Nachteilig sind die hohen Kosten und Leitungsverluste im Wärmenetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden Biomasseheizwerke zumeist für den Leistungsbereich von 300 bis 20.000&amp;amp;nbsp;kW errichtet und haben zur Abdeckung der [[Spitzenlast|Lastspitzen]] einen [[Fossile Energie|fossil]] befeuerten Ausfalls- und Spitzenlastreserve-Kessel für Reservezwecke.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ternitz.gv.at/news.php?id=137 Biomasseheizwerk mit 22&amp;amp;nbsp;MW Gesamtleistung]&amp;lt;/ref&amp;gt; Größere Anlagen, also mit einer Gesamtleistung ab ca. 10.000&amp;amp;nbsp;kW, werden bevorzugt als (Biomasse-)Heizkraftwerken errichtet, in denen durch [[Kraft-Wärme-Kopplung]] eine kombinierte Erzeugung von Strom und Wärme stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Biomasseheizwerk hat immer einen eigenen Baukörper und besteht im Allgemeinen aus folgenden Anlagenteilen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brennstofflager, Brennstofftransporteinrichtung (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Dickstoffpumpe]], [[Schubboden]], [[Schneckenförderer]], [[Trogkettenförderer]]), Kesselbeschickung, [[Brennkammer|Brenn-]] oder Feuerkammer, [[Wärmetauscher]], [[Rauchgasreinigung]]szyklon, [[Elektrofilter]], [[Schornstein]], Entaschung und Aschecontainer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brennstoffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Biomasseheizwerk.jpg|miniatur|Außenansicht eines 5-MW-Biomasseheizwerkes in [[Mauthausen]] mit dem Brennstoff Holzhackschnitzel, die in die Lagerhalle neben dem Heizwerk gekippt werden. Biomassekesselleistung 2&amp;amp;nbsp;MW, Ölkesselleistung 3&amp;amp;nbsp;MW]]&lt;br /&gt;
Häufig eingesetzte Brennstoffe sind Sägespäne, Sägerestholz, Rinde, [[Hackschnitzel|Waldhackgut]], unbehandelte Resthölzer und/oder [[Holzpellets|Pellets]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von [[Bioenergie]], wie z.&amp;amp;nbsp;B. Wärme aus Biomasseheizwerken, wird durch Gesetze wie das [[Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz]] (EEWG) gefördert, da sie unter anderem ökologische Vorteile hat. &amp;#039;&amp;#039;(siehe Hauptartikel [[Bioenergie#Bewertung der Bioenergien|Bioenergie]] und [[Klimaneutralität]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Waldhackgut wird teilweise diskutiert, da dies die Nutzung des Ökosystems Wald und damit den Entzug von Nährstoffen erhöhen würde. In Biomasseheizwerken stellt Waldhackgut jedoch nur einen Teil des Brennstoffs dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
In den vergangenen beiden Jahrzehnten wurden Biomasseheizwerke neu gebaut. Ende der 1980er Jahre nahm die Nutzung von Brennholz ab, da die vollautomatische Wärmebereitstellung durch Öl- und Gasheizung deutlich komfortabler war. Um die Nutzung von Holz zu ermöglichen, begannen einzelne Landesregierungen in Österreich, den Ausbau von Fernwärme zu fördern. Vorreiter war hier das Bundesland [[Land Salzburg|Salzburg]], und so entstanden in [[Lofer]], [[Lamprechtshausen]], [[Bramberg am Wildkogel]] usw. die ersten Biomasseheizwerke mit Fernwärme vor/um 1990. Später schufen auch andere Regierungen wie [[Niederösterreich]] oder [[Bayern]] durch Investitionsförderungen eine wirtschaftliche Grundlage, sodass in den genannten Bundesländern um das Jahr 2000 zahlreiche Anlagen errichtet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 2000 begannen die Regierungen der Europäischen Union den Ausbau der Biomassenutzung zu fördern. Heute üblich sind staatliche Förderungen für den Aufbau von Biomasseheizwerken in der Höhe von bis zu 30 % der Investitionen. In Österreich wurden beispielsweise seither mehr als 1000 Biomasseheizwerke mit einer Kesselleistung von mehr als 500 kW errichtet, die teilweise gesamte Orte, teilweise nur Industriebetriebe mit Wärme versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Stand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Biomasseheizwerk 300 kW.jpg|miniatur|Außenansicht eines 300-kW-Biomasseheizwerkes mit [[Pellets]] als Brennstoff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raumaustragung Hackschnitzel.JPG|miniatur|Raumaustragung von Hackschnitzel aus einem Brennstofflagerbunker zum Heizkessel]]&lt;br /&gt;
Biomasseheizwerke werden heute mit einem biogenen Leistungsbereich zwischen 300&amp;amp;nbsp;kW und 5&amp;amp;nbsp;MW errichtet. Kleinere Einheiten werden zumeist im wärmeabnehmenden Objekt aufgestellt, größere Einheiten erzeugen meist als [[Biomasseheizkraftwerk]]e sowohl Strom als auch Wärme. Durch die Weiterentwicklung des [[Organic Rankine Cycle|Organic-Rankine-Cycle-Prozesses]] (ORC) kann die Stromerzeugung in Heizwerken (Heizkraftwerken) wirtschaftlich werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hessenenergie.de/Downloads/Dl-Nach/dln-tfbio/dln-tfbio-pdfs/5_TF-Duvia_Turboden.pdf |wayback=20120617172034 |text=Biomasse-KWK mit ORC-Technik, Konferenzvortrag 2006 |archiv-bot=2023-06-16 14:52:09 InternetArchiveBot }} (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stromerzeugung bei Biomasseheizkraftwerken wird im Rahmen des [[Erneuerbare-Energien-Gesetz]] (EEG) gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|EEG+2014|buzer|text=Volltext des EEG 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere Anlagen mit geringer Leistung erhalten einen Vergütungsaufschlag auf Strom, der in das Netz eingespeist wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland bestehen mehr als 1200 Biomasseheizwerke mit einer Leistung von größer 500&amp;amp;nbsp;kW thermisch.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.bioenergie.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=290&amp;amp;Itemid=6 Der Bioenergiemarkt in Zahlen 2009; Bundesverband Bioenergie e.&amp;amp;nbsp;V.] Stand 1. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gesamte Biowärme im Jahre 2009 aus fester Biomasse betrug 95&amp;amp;nbsp;TWh oder 7 % des gesamten Marktes am Wärmesektor, wobei sich der Marktanteil innerhalb der vorhergehenden fünf Jahre nahezu verdoppelt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.bioenergie.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=96&amp;amp;Itemid=57 Wärmesektor; Bundesverband Bioenergie e.&amp;amp;nbsp;V.] Stand 1. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit|BMU]]: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Erneuerbare Energie in Zahlen&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_ee_zahlen_bf.pdf |wayback=20111215160330 |format=PDF; 3,39&amp;amp;nbsp;MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://www.qmholzheizwerke.at Arbeitsgemeinschaft Qualitäts-Management für Holzheizwerke für Schweiz, Deutschland, Österreich.]: &amp;#039;&amp;#039;Planungshandbuch (für Biomasseheizwerke)&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-937441-94-8&lt;br /&gt;
* [http://www.evn.at/Medien/10-Jahre-Warme-aus-Biomasse-fur-die-Stadtgemeinde-.aspx?listnode=/Medien Zehnjährige Bestandsjubiläum des Biomasseheizwerks Gföhl Stand: 22. Februar 2009]&lt;br /&gt;
* Hermann Stockinger, Ingwald Obernberger; &amp;#039;&amp;#039;Systemanalyse der Nahwärmeversorgung mit Biomasse&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 978-3-9501980-1-0.&lt;br /&gt;
* [[Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe|Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.&amp;amp;nbsp;V.]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden Bioenergie – Planung, Betrieb und Wirtschaftlichkeit von Bioenergieanlagen&amp;#039;&amp;#039;, Gülzow (2005), zweite, überarbeitete Auflage, ISBN 3-00-015389-6, als [http://fnr-server.de/cms35/fileadmin/biz/pdf/leitfaden/datensammlung/ PDF-Datei] erhältlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.qmholzheizwerke.at/ Arbeitsgemeinschaft Qualitäts-Management für Holzheizwerke für Schweiz, Deutschland, Österreich.]&lt;br /&gt;
* [http://www.qm-heizwerke.at/ Qualitäts-Management für Holzheizwerke in Österreich.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heizwerk|&amp;quot;Biomasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heizwerkstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biomasseverbrennung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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