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	<title>Bioko - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T08:47:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bioko&amp;diff=82118&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knkrdnz: Info zum Hauptstadtstatus aktualisiert</title>
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		<updated>2026-01-10T11:29:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Info zum Hauptstadtstatus aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Insel im Golf von Guinea. Zum Premierminister von Äquatorialguinea siehe [[Cristino Seriche Malabo Bioko]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
| NAME = Bioko &amp;lt;small&amp;gt;(Formosa, Fernando Póo)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BILD1 = Bioko.png&lt;br /&gt;
| BILD1-TEXT = Karte von Bioko&lt;br /&gt;
| BILD2 = Golf von Guinea.jpg&lt;br /&gt;
| BILD2-TEXT = Lage von Bioko im Golf von Guinea&lt;br /&gt;
| GEWAESSER = Golf von Guinea&lt;br /&gt;
| GRUPPE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 3/29/58/N&lt;br /&gt;
| LAENGENGRAD = 8/42/12/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = GQ&lt;br /&gt;
| KARTE = &lt;br /&gt;
| POSKARTE = &lt;br /&gt;
| POSMARK = &lt;br /&gt;
| POSMARKSIZE = &lt;br /&gt;
| LAENGE = 70&lt;br /&gt;
| BREITE = 32&lt;br /&gt;
| FLAECHE = 2017&lt;br /&gt;
| ERHEBUNG = [[Pico Basile|Pico Basilé]]&lt;br /&gt;
| HOEHE = 3012&lt;br /&gt;
| HOEHE-BEZUG = &lt;br /&gt;
| HAUPTORT = [[Malabo]]&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 334463&lt;br /&gt;
| EINWOHNER-PREFIX = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER-ART = &lt;br /&gt;
| ZENSUS = 2015&lt;br /&gt;
| ZENSUS-REFERENZ = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bioko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Vulkaninsel]] im [[Golf von Guinea]]. Sie hieß früher &amp;#039;&amp;#039;Fernando Póo&amp;#039;&amp;#039;. Die Einwohner gehören mehrheitlich den [[Bantu]]-Völkern der [[Bubi (Volk)|Bubi]] und [[Fang (Ethnie)|Fang]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://flagspot.net/flags/gq_bubi.html#apr Flags of the World – Group of Bubi Nationalists 1st April]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gehört Bioko zu [[Äquatorialguinea]], dessen ehemalige (bis 2025) Hauptstadt [[Malabo]] (früher Santa Isabel) an der Nordküste der Insel liegt. Gemeinden Biokos sind neben Malabo [[Rebola]], [[Luba (Stadt)|Luba]], [[Baney]], [[Riaba]] und [[Ureka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bioko hat eine Fläche von [[Größenordnung (Fläche)|2017&amp;amp;nbsp;km²]] und mehr als 300.000 Einwohner. Die Insel liegt bei 4° nördlicher Breite und 8° östlicher Länge etwa 40 km vor der Küste von [[Kamerun]]; bei klarer Sicht (nach Regenfällen) ist der [[Kamerunberg]] gut zu sehen. Von [[Malabo]] nach [[Bata (Stadt)]] auf dem äquatorialguineischen Festland [[Mbini]] sind es etwa 160 Seemeilen (290 km) in südsüdöstlicher Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende der [[Weichsel-Kaltzeit|letzten Eiszeit]] bildete Bioko das Ende einer Halbinsel, die mit dem Festland des heutigen Kamerun verbunden war. Durch den Anstieg des Meeresspiegels wurde sie vor etwa 10.000 Jahren vom afrikanischen Festland abgetrennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nature&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Vulkangebirge teilen die Insel in einen nördlichen und einen südlichen Teil, dem auch die beiden Provinzen [[Bioko Norte]] und [[Bioko Sur]] entsprechen. Der [[Pico Basile|Pico Basilé]] (fr. &amp;#039;&amp;#039;Santa Isabel&amp;#039;&amp;#039;) im Norden erreicht eine Höhe von 3012&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Moka (Bioko)|Moka]] versuchen Umweltschützer vor allem die Vielfalt der Affenarten zu erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbpp&amp;quot; /&amp;gt; Dazu gehört insbesondere der stark gefährdete [[Drill (Primat)|Drill]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.arkive.org/drill/mandrillus-leucophaeus/#src=portletV3web |text=Drill (Mandrillus leucophaeus) |wayback=20150714020743}} auf ARKIVE (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Landungsdenkmal bei Luba.JPG|hochkant|mini|Landungsdenkmal bei Luba]]&lt;br /&gt;
Die Insel wurde 1472 vom portugiesischen Seefahrer [[Fernão do Pó]] entdeckt und &amp;#039;&amp;#039;Formosa&amp;#039;&amp;#039; (die Wunderschöne) benannt. Gemäß dem [[Vertrag von Tordesillas]] gehörte das Gebiet Portugal, welches dort Zuckerrohrplantagen (auf Formosa und [[Annobón]]) sowie Sklavenhandel betrieb. Formosa kam durch einen Gebietstausch im [[Vertrag von Pardo]] 1778 an Spanien und bildete fortan [[Spanisch-Guinea]]. Zu Ehren des Entdeckers wurde die Insel in &amp;#039;&amp;#039;Fernando Póo&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Kurz darauf vertrieb eine [[Gelbfieber]]-Epidemie die Spanier von der Insel, die bis 1827 unbewohnt blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert migrierten die [[Bubi (Volk)|Bubi]] und die [[Fang (Volk)|Fang]] vom Festland auf die Insel und bauten dort Yams, Cassava, Reis und Maniok an. Außerdem produzierten sie Palmöl und Kaffee für den europäischen Markt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Hrsg=Willie F. Page | Titel=Encyclopedia of African History and Culture | Jahr=2005}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1827 bis 1844 vermietete Spanien die Insel und den Hafen (Port Clarence) in [[Malabo]] (Santa Isabel) den Briten, welche von dort aus den transatlantischen Sklavenhandel bekämpften. In den 1860er Jahren siedelte Spanien etwa 600 Siedler aus Kuba an. Der [[Vertrag von Paris (1900)]] verfestigte Spanisch-Guinea völkerrechtlich. 1904 unterwarf Spanien die Bubi.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sunin&amp;quot; /&amp;gt; Von 1916 bis 1919 besetzte die deutsche [[Schutztruppe für Kamerun]] die Insel mit 6.000 Soldaten und 12.000 Zivilisten. Es gibt aus dieser Zeit Äquatorialguineer mit deutschen Familiennamen und Orte wie z. B. &amp;#039;&amp;#039;Frauendorff&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 wurde Spanisch-Guinea zu einem [[Überseegebiet]] und dessen Einwohner erhielten Rechte spanischer Staatsbürger. 1963 wurde es in Äquatorialguinea umbenannt und erhielt [[Autonomie]], 1968 folgte die Unabhängigkeit unter dem Nationalisten [[Francisco Macías Nguema]]. Nguema, der seinen Namen häufig wechselte, war bestrebt, spanische Namen zu verbannen und benannte die Insel 1973 nach sich selbst, &amp;#039;&amp;#039;Macías Nguema Byogo&amp;#039;&amp;#039;. Nach 1979, unter dem Präsidenten [[Teodoro Obiang Nguema Mbasogo|Teodoro Oblang]], wurde sie in &amp;#039;&amp;#039;Bioko&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das zur Zeit seiner Unabhängigkeit relativ wohlhabende Land hatte eine hohe Alphabetisierungsrate und eine überdurchschnittliche Gesundheitsversorgung. Das Pro-Kopf-Einkommen zählte zu den höchsten Afrikas, nicht zuletzt wegen der Kakaoplantagen Biokos, die von nigerianischen Migranten bestellt wurden. Präsident [[Francisco Macías Nguema]] trieb das Land in den 1970ern in den Ruin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten der Insel befinden sich Anlagen zur Verarbeitung der unmittelbar vor der Küste liegenden, außerordentlich großen Erdölvorkommen, die der politischen Führungskaste des Landes zu enormem Reichtum verhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der fruchtbaren Küstenebene werden [[Kakao]], [[Kaffee (Pflanze)|Kaffee]], [[Zuckerrohr]], [[Dessertbanane|Bananen]] und andere tropische Früchte angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Bioko bildet die Kulisse für [[Frederick Forsyth]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Die Hunde des Krieges]]&amp;#039;&amp;#039; von 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem alten Namen Fernando Póo ist die Insel ein wichtiger Schauplatz in der Roman-Trilogie &amp;#039;&amp;#039;[[Illuminatus!]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Robert Shea]] und [[Robert Anton Wilson]], die 1969 bis 1971 erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Spanien kontrollierte Insel Fernando Póo ist Schauplatz der 2024 erschienenen Action-Spionagekomödie &amp;#039;&amp;#039;[[The Ministry of Ungentlemanly Warfare]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* J. Wildbraed: [https://archive.org/details/vomkongozumniger02adol/page/298/mode/2up?view=theater &amp;#039;&amp;#039;Fernando Poo und Annobon&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Adolf Friedrich zu Mecklenburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kongo zum Niger und Nil&amp;#039;&amp;#039; (Band 2, 1912)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bioko}}&lt;br /&gt;
* [https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/abenteuer-erde/video-afrikas-geheimnisvolle-welten-die-insel-der-affen-100.html Die Insel der Affen]  Ein Film des WDR von Oliver Goetzel und Ivo Nörenberg; verfügbar in der Mediathek bis 5. September 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;sunin&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ibrahim Sundiata: &amp;#039;&amp;#039;From slaving to neoslavery: the bight of Biafra and Fernando Po in the era of abolition, 1827–1930&amp;#039;&amp;#039;, 1996, ISBN 0-299-14510-7, S. 3–8&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nature&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Cite web|url=https://www.nytimes.com/2010/09/17/health/17aids.html|title=Precursor to H.I.V. Was in Monkeys for Millennia|accessdate=2010-09-17|publisher=The New York Times|year=2010|author=Donald G. McNeil Jr.| language=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbpp&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{Webarchiv |url=http://www.bioko.org/index.php |text=Bioko Biodiversity Protection Program |wayback=20120303235733}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4016790-2|VIAF=122603515}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bioko| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Äquatorialguinea)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Golf von Guinea)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knkrdnz</name></author>
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