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	<title>Biogene Entkalkung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T20:14:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Biogene_Entkalkung&amp;diff=555194&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tigerente: Tausche Bild</title>
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		<updated>2023-10-06T19:05:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tausche Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Biogene Entkalkung Wolfgangsee 20230814a.jpg|mini|Die milchig-türkise Färbung des [[Wolfgangsee]]s im Sommer ist eine Folge biogener Entkalkung.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biogene Entkalkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Bicarbonat-Assimilation&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man einen Prozess, bei dem [[submers]]e [[Wasserpflanzen]] und [[Phytoplankton]] durch ihren [[Photosynthese|photosynthetischen]] Verbrauch an [[Kohlenstoffdioxid]] das Gleichgewicht von gelöstem [[Calciumhydrogencarbonat]] und [[Kohlensäure]] so verschieben, dass es zur Kristallisation und Fällung von [[Calciumcarbonat]] kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Ein Teil der Algen- und Pflanzenarten kann seinen Bedarf an Kohlenstoffdioxid auch aus [[Hydrogencarbonat]] decken. Sie beziehen ihren Kohlenstoffbedarf zunächst aus freiem Kohlenstoffdioxid, da sie hierfür weniger Energie aufwenden müssen. Erst wenn diese Kohlenstoffquelle weitgehend verbraucht ist, entnehmen sie den im Hydrogencarbonat gebundenen Kohlenstoff und geben dabei unmittelbar [[Hydroxidion]]en ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl beim Entzug des Kohlenstoffdioxids aus dem Dissoziationsgleichgewicht als auch bei der Nutzung von Hydrogencarbonat kommt es zu einer Steigerung des pH-Wertes mit der Folge einer Verschiebung des Massenverhältnisses zwischen Hydrogencarbonat und Carbonat zugunsten des Carbonats. Dabei überschreiten die Konzentrationen an gelöstem [[Calcium]] und [[Carbonat]] miteinander multipliziert das [[Löslichkeitsprodukt]] von Calciumcarbonat, welches folglich kristallisiert und ausfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorgang läuft regelmäßig in Seen und Teichen ab. Die im Sommer in Alpenseen häufig beobachtbare milchige Trübung des Wassers geht darauf zurück. In [[Karpfenteich]]en ist die biogene Entkalkung an der Tagesordnung und man versucht oft, sie durch die Ausbringung von Kalk auszugleichen. Dieser Maßnahme liegt allerdings ein Denkfehler zugrunde. Zwar wird der pH-Wert momentan durch Sekundäreffekte gesenkt, doch die Gefahr einer erneuten pH-Steigerung erhöht sich mittel- und langfristig sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aquaristik ==&lt;br /&gt;
Auch im [[Aquarium]] ist dieser Effekt der Steigerung des [[pH-Wert]]es durch die Photosynthese der Pflanzen und durch den CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Verlust durch die Belüftung unerwünscht. Übersteigt der pH-Wert den Toleranzbereich der im Aquarium gepflegten Lebewesen, kann dies zu einer Schädigung sowohl von Fischen wie auch anderen Lebewesen führen. Eine dichte Bepflanzung eines Aquariums, die so den Sauerstoffbedarf sicherstellt, geht bei ausreichender Beleuchtung immer einher mit einem hohen Kohlendioxidverbrauch. Weitere Einflussfaktoren sind der auf die Fütterung zurückgehende Nährstoffgehalt, der Fischbesatz, Temperatur, Bodengrund, Wasserbewegung und die Häufigkeit des [[Teilwasserwechsel]]s. Kleine Aquarien sind erfahrungsgemäß eher einer biogenen Entkalkung mit einer entsprechenden pH-Wert-Steigerung ausgesetzt als große. Der Kohlendioxidgehalt des Wassers, der den pH-Wert steuert, kann durch einen [[Kohlenstoffdioxid-Dauertest|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Dauertest]] überprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Bedeutung der Kohlensäure in Karpfenteichen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichs Fischerei.&amp;#039;&amp;#039; 44, 1991, {{ISSN|0029-9987}}, S. 49–64.&lt;br /&gt;
* Hans-Georg Kramer: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenaquaristik á la Kramer.&amp;#039;&amp;#039; Tetra-Verlag, Berlin-Velten 2009, ISBN 978-3-89745-190-2, S. 66.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aquarientechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tigerente</name></author>
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