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	<title>Binzen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Binzen&amp;diff=214243&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InkoBot: Bot: Anpassung an den Darkmode</title>
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		<updated>2025-11-21T19:24:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Anpassung an den &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:Dark_Mode&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:Dark Mode (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Darkmode&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Binzen.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/37/52/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/37/24/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Binzen in LÖ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Lörrach&lt;br /&gt;
|Höhe              = 284&lt;br /&gt;
|PLZ               = 79589&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07621&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08336008&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BIZ&lt;br /&gt;
|Straße            = Am Rathausplatz 6&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.binzen.de/ www.binzen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Andreas Schneucker&lt;br /&gt;
|Partei            = parteiunabhängig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Binzen, LÖ v O.jpg|mini|Binzen von Osten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Binzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Alemannische Dialekte|alemannisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Binze&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Landkreis Lörrach]] in [[Baden-Württemberg]]. Der Ort ist Sitz des [[Gemeindeverwaltungsverband Vorderes Kandertal|Gemeindeverwaltungsverbandes Vorderes Kandertal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grossraum Basel.svg|mini|Binzen im Dreiländereck]]&lt;br /&gt;
Binzen liegt im Dreiländereck von Deutschland, der Schweiz und Frankreich an den Südwestausläufern des Schwarzwaldes am Ausgang des [[Kandertal (Schwarzwald)|Kandertals]] im Großraum [[Basel]]-[[Weil am Rhein|Weil]]-[[Lörrach]]. Südlich von Binzen befindet sich der rund 460 Meter hohe [[Tüllinger Berg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Norden an eine [[Exklave]] von [[Efringen-Kirchen]], an [[Fischingen (Baden)|Fischingen]] und [[Schallbach]], im Osten an [[Rümmingen]], im Südosten an die Kreisstadt [[Lörrach]], im Süden an die Stadt [[Weil am Rhein]] und im Westen an [[Eimeldingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Binzen gehören das Dorf Binzen, die Häuser Autohof und Buchmühle sowie der Hof Obere Mühle. Im Gemeindegebiet liegt die [[Wüstung]] Eppalinchova.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 829–830; [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/23526/Eppalinchova+%5BW%C3%BCstung%5D Eintrag auf Landeskunde entdecken online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Zu Binzen gehört auch ein Teil der [[Kander (Schwarzwald)|Kander]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes als &amp;#039;&amp;#039;Binuzhaine&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem Jahr [[767]]. Nochmals wird es im Jahre 807 als &amp;#039;&amp;#039;Pinuzheim&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde des [[Kloster St. Gallen|Klosters St. Gallen]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stiftsarchiv St. Gallen|StiASG]], Urk. I 186. [https://www.e-chartae.ch/de/charters/view/370 Online auf e-chartae], abgerufen am 19. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen.&amp;#039;&amp;#039; Teil I, Urkundennummer 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf wurde als [[Alamannen|alamannisches]] Herrengut von den [[Franken (Volk)|Franken]] konfisziert und kam vor ca. 1200 Jahren in den Besitz des fränkischen Königs[[kloster]]s [[Basilika Saint-Denis|St. Denis]]. Später hatten verschiedene geistliche und weltliche Herrschaften Rechte in Binzen, wobei der Basler Bischof von besonderer Bedeutung war. Herrschaftssitz war das [[Schloss Binzen]]. &lt;br /&gt;
Der Binzener Burgvogt Wagner erbaute 1559 das &amp;#039;&amp;#039;[[Binzener Schlösschen]]&amp;#039;&amp;#039;, das später von den &amp;#039;&amp;#039;Wyß von Binzen&amp;#039;&amp;#039; bewohnt wurde.&lt;br /&gt;
Zu Anfang des 16. Jahrhunderts kam der größte Teil von Binzen in den Besitz der [[Markgrafschaft Baden-Durlach]], es dauerte aber noch bis 1769, bis der ganze Ort badisch war. Die älteste bekannte Beschreibung von Binzen datiert von 1583 und wurde vom damaligen Pfarrer Paul Cherler geschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Übersetzung abgedruckt bei [[Hubert Bernnat]]: &amp;#039;&amp;#039;Einer der ältesten Schulstandorte der Region.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Badische Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 18. August 2017 ([https://www.badische-zeitung.de/einer-der-aeltesten-schulstandorte-der-region--140740956.html badische-zeitung.de]), abgerufen am 11. Januar 2022.&amp;lt;br /&amp;gt;Die etwas umfassendere Originalversion der Übersetzung findet sich bei: [[Albert Ludwig (Theologe)|Albert Ludwig]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein vergessener Dichter des 16. Jahrhunderts (Pfarrer Paul Cherler, Binzen).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins.&amp;#039;&amp;#039; Band 82 (NF 43, 1930), S. 452–469 (Teilweise abgedruckt in: [[Fritz Schülin]]: &amp;#039;&amp;#039;Binzen, Beiträge zur Orts-, Landschafts- und Siedlungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Schopfheim 1967, S. 473–479).&amp;lt;br /&amp;gt;Ebenfalls abgedruckt bei [[Hermann Wiegand]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Markgräfler Dichterpfarrer der Reformationszeit – Paul Cherler (1541-1600).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Markgräflerland.&amp;#039;&amp;#039; Band 2017, S. 23–24. [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-2017-01/0025 Ub Freiburg] Das in Lateinisch abgefasste Original von Cherler ist in der Einleitung der 10. Ecloga seiner 1583 erschienenen &amp;#039;&amp;#039;Sacra eclogae X. de Iesu Christo&amp;#039;&amp;#039; auf den S. 122–123 zu finden [https://www.e-rara.ch/bau_1/content/zoom/3849265 Digitalisat bei e-rara].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] (1939) wurde ein Teil der Bevölkerung einiger Markgräfler Dörfer in Grenznähe evakuiert. Bereits vor Weihnachten 1939 wurde die Rückreise organisiert. Der Rückreisezug von [[Oberstdorf]] nach [[Müllheim im Markgräflerland|Müllheim]] verunglückte bei Markdorf ([[Eisenbahnunfall bei Markdorf]]), wobei 101 Menschen umkamen – davon 42 aus Binzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Binzen gehörte kirchlich zum [[Bistum Konstanz]], obwohl der [[Liste der Bischöfe von Basel|Bischof von Basel]] ein gewichtiger [[Grundherrschaft|Grund-]] und [[Lehnsherr]] war.&lt;br /&gt;
Seit Einführung der [[Reformation]] in der [[Markgrafschaft Baden-Durlach]] 1556&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Burger: &amp;#039;&amp;#039;Die Reformation im Markgräflerland.&amp;#039;&amp;#039; Weil am Rhein 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Binzen jedoch überwiegend [[Evangelische Landeskirche in Baden|evangelisch]] geprägt.&lt;br /&gt;
Für [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Gläubige ist die [[St. Maria (Weil am Rhein)|Kirche in Haltingen]] vorhanden, welche zum [[Erzbistum Freiburg]] gehört. Gemäß [[Zensus 2011]] waren 48,1 % der Bewohner von Binzen evangelisch, 20,4 % katholisch und 31,5 % gehörten einer anderen oder keiner Religionsgemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://ergebnisse.zensus2011.de/#dynTable:statUnit=PERSON;absRel=PROZENT;ags=083365005078,083365008008;agsAxis=X;yAxis=RELIGION_KURZ |wayback=20130621101339 |text=zensus2011.de |archiv-bot=2022-10-11 16:16:27 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Binzen, Rathaus.jpg|mini|hochkant|Rathaus Binzen]]&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Binzen ist Sitz des [[Gemeindeverwaltungsverband]]es Vorderes Kandertal, in dem die Gemeinden Binzen, [[Eimeldingen]], [[Fischingen (Baden)|Fischingen]], [[Rümmingen]], [[Schallbach]] und [[Wittlingen]] seit dem Jahr 1971 ihre Verwaltung zusammenfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Dem Gemeinderat gehören nach der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl vom 9. Juni 2024]] neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 14 Mitglieder an. Die Wahl führte bei einer Wahlbeteiligung von 70,7&amp;amp;nbsp;% zu folgendem Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px; white-space:nowrap; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Partei/Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2024&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2019&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! Stimmen || Sitze || Stimmen||Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Bürgerliste Binzen || 51,7&amp;amp;nbsp;% || 8 || 50,2 %&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler Binzen]]|| 32,6&amp;amp;nbsp;% || 4 || 36,1 %&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Unabhängige für Binzen || 15,7&amp;amp;nbsp;% || 2 || 13,7 %&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |70,7&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |66,5&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Mit Erreichen der Altersgrenze von 68 Jahren legte Ulrich May am 30. September 2012 nach 23-jähriger Amtszeit das Bürgermeisteramt nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Loisl Mink |url=http://www.badische-zeitung.de/binzen/am-8-juli-wahl-des-neuen-buergermeisters--55241404.html |titel=Am 8. Juli Wahl des neuen Bürgermeisters |hrsg=Badische Zeitung |datum=2012-01-28 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141227035837/http://www.badische-zeitung.de/binzen/am-8-juli-wahl-des-neuen-buergermeisters--55241404.html |archiv-datum=2014-12-27 |archiv-bot=2019-08-27 08:28:47 InternetArchiveBot |abruf=2018-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. Juli 2012 wurde Andreas Schneucker mit 78,9 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Maier |url=http://www.badische-zeitung.de/binzen/binzen-verabschiedet-ulrich-may-grosse-fussstapfen-auf-einem-bestellten-feld--67676006.html |titel=Binzen verabschiedet Ulrich May: Große Fußstapfen auf einem bestellten Feld |hrsg=Badische Zeitung |datum=2012-12-31 |abruf=2018-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. Juli 2020 wurde Andreas Schneucker mit 82,7 % der Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Badische Zeitung |url=https://www.badische-zeitung.de/kontinuitaet-in-binzen-82-7-prozent-der-waehler-stimmen-fuer-andreas-schneucker |titel=Kontinuität in Binzen – 82,7 Prozent der Wähler stimmen für Andreas Schneucker - Binzen - Badische Zeitung |sprache=de |abruf=2020-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Unter rotem Schildhaupt, belegt mit einer aufgehenden Strahlensonne, in Blau eine goldene Garbe.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Binzen.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3877990460|Seite=41}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wappen wurde erst 1967 vom Innenministerium des Landes Baden-Württemberg verliehen. Die Sonne als Dorfsymbol (für Leben und Licht) wurde bereits in der [[Ernst Friedrich Leutrum von Ertingen#Die Leutrumsche Handschrift|Leutrumschen Handschrift]] Mitte des 18. Jahrhunderts erwähnt. Die Garbe verweist auf den Fleiß der Bewohner und die Fruchtbarkeit der Gemarkung. Das alte Ortswappen von 1905 hatte allerdings eine völlig andere Blasonierung. „In gespaltenem Schild vorn das badische Wappen, hinten in Silber auf blauem Wasser wachsende grüne Binsen.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Binzen.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3877990460|Seite=41}}; Fritz Schülin: &amp;#039;&amp;#039;Binzen. Beiträge zur Orts-, Landschafts- und Siedlungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 231 mit einer Zeichnung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Binzen, Laurentiuskirche 2.jpg|mini|[[Evangelische Kirche Binzen|Laurentiuskirche Binzen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;basilica sancti Laurentii&amp;#039;&amp;#039; zu Binzen wurde bereits im Jahr 807 urkundlich erwähnt. Obwohl von der frühen Baugeschichte der heutigen [[Evangelische Kirche Binzen|Evangelischen Kirche Binzen]] nichts bekannt ist, wird vermutet, dass es sich um ein massives, aus Stein errichtetes Gotteshaus handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde nach 1556 protestantisch, als Markgraf [[Karl II. (Baden-Durlach)|Karl II. von Baden-Durlach]] nach dem [[Augsburger Religionsfrieden]] für sich und seine Untertanen den Übertritt vollzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Laurentiuskirche ist mehrmals baulich verändert worden. Die bedeutendste und bis heute sichtbare Änderung erfolgte von 1822 bis 1824, als die alte Kirche – mit Ausnahme des Turmes – abgerissen und nach Plänen des badischen Baumeisters [[Friedrich Weinbrenner]] wieder aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Kulturdenkmale sind in der [[Liste der Kulturdenkmale in Binzen]] verzeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Binzen Gehöft.jpg|mini|Historische Hofanlage in Binzen]]&lt;br /&gt;
Überregionale Bekanntheit erlangte die Skulptur [[Dreispitz (Binzen)|Dreispitz]]  von Reinhard Bombsch beim Gewerbegebiet und Verkehrsknoten &amp;#039;&amp;#039;Dreispitz&amp;#039;&amp;#039;. Dem 2001 installierten Kunstwerk drohte ein behördlich angeordneter Abriss wegen angeblicher Verkehrsgefährdung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.binzen-skulptur-mit-ort-verbunden.67fe7e27-bebd-48d7-b10d-a294289c1d23.html &amp;#039;&amp;#039;Binzen. Skulptur mit Ort verbunden.&amp;#039;&amp;#039;] In: Weiler Zeitung vom 10. Dezember 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Seit 2013 finden im Rahmen der Konzertreihe „Klassik bewegt Binzen“ zwei Konzerte pro Jahr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Binzen ist eine Weinbaugemeinde, 55 [[Hektar]], das sind knapp 10 % der Gemeindefläche, sind mit Reben bestockt. Angebaut werden hauptsächlich die [[Rebsorte]]n [[Gutedel]] und [[Spätburgunder]], daneben [[Müller-Thurgau]], [[Nobling]] und [[Chardonnay]].&lt;br /&gt;
Binzen ist Unternehmenssitz der [[Glatt Unternehmensgruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Binzen, Chanderli.jpg|mini|Halt der Lok 30 (Chanderli) der Kandertalbahn in Binzen anlässlich des 34. Binzener Dorffestes am 16. Mai 2009]]&lt;br /&gt;
Binzen liegt an der [[Kandertalbahn]], einer Nebenbahn, die von [[Haltingen]] an der [[Bahnstrecke Mannheim–Basel|Rheintalbahn]] nach [[Kandern]] führt. Der Verkehr auf der Strecke wurde 1983 nach von einem Unwetter verursachten Streckenschaden eingestellt. Heute findet an Sommersonntagen [[Museumsbahn|Museumsbetrieb]] mit einer Dampflok [[Preußische T 3|T 3]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Binzen verläuft der Badische Weinradweg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwald-tourismus.info/erleben/radfahren/tourenrad-und-e-bike/fernradwege/badischer-weinradweg Badischer Weinradweg auf www.schwarzwald-tourismus.info]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er beginnt in Grenzach-Wyhlen und führt über Schweizer Gebiet und Alt-Weil (Weil am Rhein Ost) nach Binzen und weiter über Efringen-Kirchen und oberhalb des Rheintals nach Schliengen. Sein Ziel ist [[Laudenbach (Bergstraße)|Laudenbach]] im Norden Baden-Württembergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Binzen liegt direkt an der Hochrheinautobahn [[Bundesautobahn 98|A 98 (E54)]] (Anschlussstelle 4, „Kandern“) von [[Weil am Rhein]] nach [[Stockach]]. Über den [[Lucke (Pass)|Luckepass]] gelangt man sowohl auf die Anschlussstelle zur Autobahn wie auch zur Kreisstraße nach Rümmingen und Lörrach. An der westlichen Gemeindegrenze befindet sich an der Anschlussstelle 3 „Binzen“ ein [[Autohof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Schon seit mehr als 500 Jahren ist Binzen Schulstandort. Seit 1558 sind alle Rektoren namentlich nachweisbar. Mit der „Mittelpunktschule Vorderes Kandertal“ verfügt Binzen heute über eine [[Grundschule|Grund-]] und [[Hauptschule]] mit [[Werkrealschule]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Kultur und Sehenswürdigkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Cherler]] (1541–1600), lutherischer Pfarrer (Schüler von [[Simon Sulzer]]) und Dichter war 1565 bis 1600 Pfarrer in Binzen&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Hetzel]] (1835–1908), Schriftstellerin, die in der Schweiz lebte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Fritz Schülin]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Gemeindeverwaltung Binzen&lt;br /&gt;
   |Titel=Binzen, Beiträge zur Orts-, Landschafts- und Siedlungsgeschichte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Uehlin&lt;br /&gt;
   |Ort=Schopfheim&lt;br /&gt;
   |Datum=1967}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Amédée Membrez]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Burgvogtei Binzen unter den Fürstbischöfen von Basel 1503–1769&lt;br /&gt;
   |Verlag=Herder &amp;amp; Co. Verlagsbuchhandlung&lt;br /&gt;
   |Ort=Freiburg im Breisgau&lt;br /&gt;
   |Datum=1928}}&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Großherzogthums Baden.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen und Leipzig, 1901, Fünfter Band: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Lörrach.&amp;#039;&amp;#039; S. 3–4 ([http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm5/0009 digi.ub.uni-heidelberg.de]).&lt;br /&gt;
* [[Albert Köbele]] und Fritz Schülin: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch|Ortssippenbuch]] der Gemeinden Binzen und Rümmingen, Landkreis Lörrach in Baden, 1598–1966&amp;#039;&amp;#039; (= Badische Ortssippenbücher. 18). Köbele, Grafenhausen 1967.&lt;br /&gt;
* Ulrich May: &amp;#039;&amp;#039;Musterlösung am „Dreispitz“ in Binzen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Markgräflerland.&amp;#039;&amp;#039; Band 1/2005, S. 103–107 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-2005-01/0105 dl.ub.uni-freiburg.de] Digitalisat der UB Freiburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Vorderes Kandertal#Binzen|Binzen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.binzen.de/ Offizielle Internetseite der Gemeinde Binzen]&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14833|Titel=Binzen|Linktext=Archivmaterial}}&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14835|Titel=Binzen+-+Altgemeinde~Teilort|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Lörrach}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden des Gemeindeverwaltungsverbandes Vorderes Kandertal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4088341-3|VIAF=239012166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binzen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lörrach]]&lt;br /&gt;
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