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	<title>Binntal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:31:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Binntal&amp;diff=641771&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-08-31T11:02:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:CH Binn bridge.jpg|mini|Binntal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Binn.jpg|mini|Blick auf Schmidighischere]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Binn.png|mini]]&lt;br /&gt;
[[File:Blick ins Binntal von Fäld aus.jpg|mini|Blick durch das Binntal von Fäld aus.]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Binntal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Binnatal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – ist ein Tal im südlichen Teil des Bezirks [[Bezirk Goms|Goms]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Wallis|Wallis]]. Das Binntal ist ein Seitental des [[Schweizer Rhonetal|Rhonetal]]s. Das Tal ist beinahe deckungsgleich mit dem Gebiet der Munizipalgemeinde [[Binn]], die Hauptsiedlung ist [[Schmidighischere]]. Die Wirtschaft ist vom Tourismus und der Landwirtschaft geprägt. Ein Grossteil des Tales steht im [[Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung|Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler]] der Schweiz. 2005 lebten etwa 200 Personen, verteilt auf verschiedene Weiler, im Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gräberfunde aus dem 5. Jh. v. Chr. lassen auf eine [[Kelten|keltische]] Besiedelung schliessen. Der [[Albrunpass]] war bereits zur Zeit der Römer ein wichtiger Übergang nach Italien. Im 13. Jahrhundert zogen die [[Walser]] über diesen Pass nach Italien.&lt;br /&gt;
Bis zum Bau der Strasse in den Jahren 1936–1938 erschwerte die enge [[Twingi]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;schlucht unterhalb von Binn den Zugang ins Binntal. Die Strasse wurde erst durch den Bau des 1,9&amp;amp;nbsp;km langen Tunnels durch den Felskopf der „Aebne Matte“ in den Jahren 1963/1964 wintersicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässer ==&lt;br /&gt;
Das Binntal wird von der [[Binna]] durchflossen. Im Tal liegen mehrere Bergseen, darunter der [[Mässersee]], der [[Halsensee]] und der [[Züesee]]. Der grösste See ist der [[Geisspfadsee]] am [[Geisspfad]]pass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralfunde ==&lt;br /&gt;
Das Binntal, vor allem die dort ansässige [[Grube Lengenbach]], ist ein bekannter Fundort für [[Mineral]]e und ihre [[Varietät (Mineralogie)|Varietäten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hdl.handle.net&amp;quot; /&amp;gt; Sie gehört zu den zehn berühmtesten Mineralfundstellen und [[Typlokalität]]en der Welt und ist seit dem 18. Jahrhundert bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mindat-Top50&amp;quot; /&amp;gt; Bisher konnten dort insgesamt 165 Minerale und 14 Varietäten nachgewiesen werden (Stand: 2019). Für 44 Minerale gilt Lengenbach zudem als Typlokalität wie unter anderem den [[Baumhauerit]], den nach dem bekannten Schweizer Mineralfotografen und Experten der Lengenbachminerale Walter Gabriel (*&amp;amp;nbsp;1943) benannten [[Gabrielit]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;HandbookofmineralogyGabrielite&amp;quot; /&amp;gt; die bisher nur in Lengenbach gefundenen Minerale [[Hatchit]] und [[Quadratit]] sowie den nach seiner Typlokalität benannten und ebenfalls bisher nur dort gefundenen [[Lengenbachit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mindat-Lengenbach&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gesamten Binntal konnten bisher über 330 Minerale und Varietäten, davon 288 eigenständige Mineralarten und 61 Typlokalitätminerale, entdeckt werden (Stand 2019).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mindat-Binntal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt geführte Exkursionen in die Berge, um Mineralien zu finden. Zwei [[Strahler (Tätigkeit)|Berufstrahler]] (Kristallsucher) können noch von ihrer Tätigkeit leben. Der grösste Quarzkristall, der im Binntal gefunden wurde, wurde am Turbhorn gefunden und ist 75 cm gross.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mechtenberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Im Binntal wird ein [[sanfter Tourismus]] gepflegt. Den Touristen stehen einige kleine Hotels, Ferienwohnungen sowie der Campingplatz Giessen zur Verfügung. Sämtliche Wander- und Bergwege im Binntal sind zusammen etwa 150&amp;amp;nbsp;km lang. Unterhalb des [[Albrunpass]]es befindet sich die Binntalhütte des [[Schweizer Alpen-Club]]s SAC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2002 starteten die Gemeinden Binn, Ernen und Grengiols das Projekt «[[Landschaftspark Binntal]]». Neun Jahre später und erweitert um die Gemeinden Bister, Blitzingen und Niederwald erhielt der Landschaftspark Binntal im September 2011 definitiv das Label «Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung».&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftspark-Binntal&amp;quot; /&amp;gt; Der «Landschaftspark Binntal» grenzt im Süden unmittelbar an den italienischen [[Naturpark Alpe Veglia und Alpe Devero]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zusammenhängende grenzüberschreitende (I/CH) Naturpark (Binntal – Devero – Binntal) bietet heute ein umfangreiches überregionales Netz von Wanderwegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;outdooractive&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Ruppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Binntal.&amp;#039;&amp;#039; (Schweizerische Kunstführer, Nr. 221). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1992, ISBN 978-3-85782-221-6.&lt;br /&gt;
* Johannes Schwanz: &amp;#039;&amp;#039;Das Binntal und seine Mineralien&amp;#039;&amp;#039; (Mineralienführer durchs Binntal), 1994, ISBN 978-3-9520657-0-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ethorama|IfOvnDbZdxFx9yDQKBnj}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | autor= | url= http://www.binn.ch | titel= Offizielle Website von Binntal Tourismus | werk= binn.ch | abruf= 2019-07-16}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | autor= | url= http://www.grube-lengenbach.ch | titel= Die Grube Lengenbach im schweizer Oberwallis | werk= grube-lengenbach.ch | abruf= 2019-07-16}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | autor= Film: Friedrich Dreier, Sprecher: Th. Raber; Mitwirkende: Stefan Graeser, Ralph Cannon, Markus Ecker, Walter Gabriel | url= https://www.youtube.com/watch?v=ZhVQ6fIGM8s | titel=  Die Grube Lengenbach im Binntal, Wallis / 2005 | werk= youtube.com | hrsg= Hrsg.: Christian Weise Verlag, München | datum= 2013-10-03 | abruf= 2019-07-16}}&lt;br /&gt;
* Noah Businger: [https://blog.nationalmuseum.ch/2024/12/binntal-auf-der-spur-von-natur-und-kultur/ &amp;#039;&amp;#039;Binntal: Auf der Spur von Natur und Kultur&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 12. Dezember 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HandbookofmineralogyGabrielite&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Hrsg= John W. Anthony, Richard A. Bideaux, Kenneth W. Bladh, Monte C. Nichols | Titel= Gabrielite | Sammelwerk= Handbook of Mineralogy, Mineralogical Society of America | Datum= 2001 | Sprache= en | Online= https://www.handbookofmineralogy.org/pdfs/gabrielite.pdf | Format= PDF | KBytes= 200 | Abruf= 2018-08-19}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hdl.handle.net&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= | Titel= Die Mineralfundstelle Lengenbach im Binnatal. Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1966-1968 | Verlag= Harteveld Rare Books Ltd. | Ort= Fribourg, Schweiz | Datum= 1968 | Online= [https://epic.awi.de/id/eprint/36983/1/minerale-binnatal.pdf epic.awi.de] | Format= PDF | KBytes= 11292 | Abruf= 2019-07-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftspark-Binntal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url= http://www.landschaftspark-binntal.ch/de/der-park/naturpark.php | titel= Ein regionaler Naturpark | werk= landschaftspark-binntal.ch | hrsg= Landschaftspark Binntal | abruf= 2019-07-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mechtenberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Titel= Landschaftspark Mechtenberg / Mechtenberg Landscape Park | Sammelwerk= Unter freiem Himmel / Under the Open Sky | Verlag= De Gruyter | Ort= Berlin, Boston | ISBN= 9783034611053 | DOI= 10.1515/9783034611053.80}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mindat-Binntal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url= https://www.mindat.org/loc-3235.html | titel= Typlokalität Binntal, Kanton Wallis, Schweiz (Binn Valley, Valais, Switzerland). Fundortbeschreibung und Mineralliste | werk= mindat.org | hrsg= Hudson Institute of Mineralogy | abruf= 2019-07-16 | sprache= en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mindat-Lengenbach&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url= https://www.mindat.org/loc-3207.html | titel= Typlokalität Steinbruch Lengenbach, Im Feld, Binntal, Kanton Wallis, Schweiz (Lengenbach Quarry, Fäld (Imfeld; Im Feld; Feld), Binn Valley, Valais, Switzerland). Fundortbeschreibung und Mineralliste | werk= mindat.org | hrsg= Hudson Institute of Mineralogy | abruf= 2019-07-16 | sprache= en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mindat-Top50&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url= https://www.mindat.org/toptypelocs.php | titel= Top-50-Liste der Typlokalitäten (Most prolific type localities) | werk= mindat.org | hrsg= Hudson Institute of Mineralogy | abruf= 2019-07-16 | sprache= en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;outdooractive&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url= https://www.outdooractive.com/de/wanderungen/binn/wanderungen-in-binn/3595322/ | titel= Wanderungen in Binn | werk= outdooractive.com | hrsg= Outdooractive | abruf= 2019-07-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/22/00/N |EW=8/11/30/E |type=landmark |region=CH-VS}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4497387-1|VIAF=245826242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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