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	<title>Binn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut am 10. April 2025 um 15:29 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-10T15:29:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Gemeinde Binn im Kanton Wallis, Schweiz. Für weitere Bedeutungen siehe [[Binn (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Binn&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Binn 2017.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Binn COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-VS&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Goms|Goms]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = &lt;br /&gt;
| BFS = 6054&lt;br /&gt;
| BILD = 2003-Binn.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Binn&lt;br /&gt;
| PLZ = 3996&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.366663&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.183325&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1400&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 65.0&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.binn.ch/gemeinde&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:CH Binn bridge.jpg|mini|Brücke über die [[Binna]] bei Binn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Binn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[walliserdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Bi&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[bɪ]}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]], Band V 1b.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Politische Gemeinde|Munizipalgemeinde]] und eine [[Burgergemeinde#Kanton Wallis|Burgergemeinde]] im [[Bezirk Goms]] sowie eine Pfarrgemeinde des [[Dekanat Ernen|Dekanats Ernen]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Wallis|Wallis]]. Sie liegt im [[Binntal]], einem Seitental der [[Rhone]], welches von der [[Binna]] durchflossen wird, weshalb es auch &amp;#039;&amp;#039;Binnatal&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde entstand aus der Talschaft Binn und besteht heute aus den bewohnten Orten [[Schmidighischere]], [[Wileren]], [[Giesse]], [[Fäld]] und [[Ze Binne]]. In der einwohnerstärksten Ortschaft Schmidighischere befindet sich die Gemeindeverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wallfahrtskapelle [[Heiligkreuz (Binn)|Heiligkreuz]] steht auf Binner Boden; das gleichnamige Maiensässgebiet hingegen erstreckt sich auch auf das Gemeindegebiet von [[Grengiols]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Binn wurde erstmals 1246 als &amp;#039;&amp;#039;Buyn&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt; eine andere Namensform, &amp;#039;&amp;#039;Bondolum,&amp;#039;&amp;#039; findet sich 1379. Bis ins 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sind beide Varianten nebeneinander geläufig, etwa 1589 &amp;#039;&amp;#039;Bin,&amp;#039;&amp;#039; 1609 &amp;#039;&amp;#039;Bindoli,&amp;#039;&amp;#039; 1654 &amp;#039;&amp;#039;Bundulo&amp;#039;&amp;#039; und 1667 &amp;#039;&amp;#039;Bin,&amp;#039;&amp;#039; was zusammen mit der ohnehin erst spät einsetzenden Überlieferung eine sichere Deutung bis anhin verunmöglicht hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]]. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S.&amp;amp;nbsp;157&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet der heutigen Gemeinde wurden [[latènezeit]]liche, [[Kelten|keltische]], [[Gallorömische Kultur|gallorömische]] und [[Römisches Reich|römische]] Grab- und Streufunde gemacht, was die Bedeutung des [[Albrunpass]]es als Übergang vom Wallis nach Oberitalien bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter bildete Binn einen Viertel des unteren Zenden Goms ([[Ernen]]), war aber zugleich bis 1798 ein selbständiges [[Meier]]tum. Die Gerichtsbarkeit lag beim [[Bistum Sitten|Bischof von Sitten]], der sich erst durch einen Mistral, ab dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch einen vom Volk gewählten und vom Bischof ernannten Meier vertreten liess. 1297 wird es als &amp;#039;&amp;#039;communitas&amp;#039;&amp;#039; erwähnt; seit 1429 besitzt es eigene Gemeindesatzungen. Eine selbständige Pfarrei bildet Binn seit 1296/1298.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbau der Strasse 1863/1864 und der Eröffnung des Hotels Ofenhorn 1883 gelangten die ersten Touristen und [[Mineralogie|Mineralogen]] ins Tal. Der Verkauf von [[Mineral]]ien bildete bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] einen lukrativen Nebenverdienst; anschliessend verfiel die Fundstelle Lengebach, bis sie 1958 wieder hergerichtet wurde. Die neuzeitliche Ausbeutung von [[Eisenerz]] wurde hingegen schon im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde eine wintersichere Fahrstrasse eröffnet, 1965 ein Strassentunnel in der Twingi. 1964 wurde das Tal zum [[Naturpark|Natur- und Heimatschutzgebiet]] erklärt («Landschaftspark Binntal»).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1920|| 1950|| 1990|| 2016&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 195|| 233|| 184|| 193|| 163|| 144&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rutile-177921.jpg|mini|[[Rutil]] aus dem Lerchentini]]&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft ist vom [[Tourismus]] und der [[Landwirtschaft]] geprägt. Die Gemeinde ist Teil des regionalen Naturparks Binntal. Binn ist bekannt für seine [[Mineral]]ien; 19 Mineralien findet man nur im Binntal. Es gibt geführte Exkursionen in die Berge, um Mineralien zu finden. In diesem Dorf gibt es noch zwei [[Strahler (Tätigkeit)|Berufstrahler]] (Kristallsucher), die von ihrem Beruf leben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Binn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den alten Holzhäusern in den Siedlungen gibt es folgende markante Bauwerke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche St. Michael, 1561–65&amp;lt;ref&amp;gt;Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Wilern&lt;br /&gt;
* Steinerne [[Bogenbrücke]] über die Binna, 1564, Schmidighischere&lt;br /&gt;
* Hotel Ofenhorn&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ofenhorn.ch/de/ |titel=Hotel Ofenhorn Binn |abruf=2019-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1881, Schmidighischere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kapellen&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrt]]skapelle Heiligkreuz, 1660&amp;lt;ref&amp;gt;Einsegnung eine Kapelle am Standort. Die Weihe der heutigen Kapelle am 29. Juli 1678.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kapelle Mariä Verkündigung, 1660&amp;lt;ref&amp;gt;Segnung einer Kapelle an diesem Standort. Am Giebel Jahrzahl 1764 ggf. Baujahr des Schiffes.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Giesse&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Martin, 1660&amp;lt;ref&amp;gt;Segnung der heutigen Kapelle.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Fäld&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Antonius, 1690, Schmidighischere&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Sebastian, 1725, Ze Binne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnergemeinden ==&lt;br /&gt;
Binn pflegt freundschaftliche Beziehungen zu [[Arbon]], [[Urtenen-Schönbühl]] und [[Baceno]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|2684|Binn|Autor=Alma Treyer|Datum=2004}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Walter Ruppen&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das innere Binntal, die Talschaft Binn&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Kunstdenkmäler der Schweiz&lt;br /&gt;
   |Reihe=Untergoms&lt;br /&gt;
   |BandReihe=2&lt;br /&gt;
   |Band=67&lt;br /&gt;
   |Verlag=Birkhäuser Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Basel&lt;br /&gt;
   |Datum=1979&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7643-1080-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=148–220}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Binn}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.binn.ch/gemeinde Offizielle Website der Gemeinde Binn]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|4924|Fäld (Binn)|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|5123|Schmidigehischere (Binn)|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Goms}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4538620-1|VIAF=153112389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1246]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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