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	<title>Bingum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:54:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bingum&amp;diff=312602&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner ohne Beleg</title>
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		<updated>2025-09-12T12:24:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner ohne Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bingum&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Leer (Ostfriesland)&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Bingum COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/13/20&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/24/52&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 1&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.88&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ohne Beleg| Einwohner              = 1503&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2005 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26789&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0491&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Leer-Bingum.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Bingum im Leeraner Stadtgebiet&lt;br /&gt;
| Bild                   = Turm kirche bingum.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Turm der lutherischen Matthäikirche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bingum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der einzige westlich der [[Ems]] und damit im [[Rheiderland]] gelegene Stadtteil von [[Leer (Ostfriesland)]]. Der Ort wird durch die [[Jann-Berghaus-Brücke]] mit der Leeraner Kernstadt und dem Leeraner Stadtteil [[Leerort]] verbunden. Bingum grenzt an die Gemeinden [[Weener]] und [[Jemgum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um das Jahr 900 wurde die Siedlung erstmals urkundlich als Binninghem erwähnt, eine Gründung wird aber schon für das 7. oder 8. Jahrhundert vermutet. In der Folgezeit hatte der Ort häufig mit den Fluten der Ems zu kämpfen. Die Dorfhäuptlinge stellte lange Zeit eine Familie mit dem Namen Crumminga, danach waren es die Familie Sluiter und die Freiherren von Rheden. Später standen gewählte Schüttmeister dem Ort vor. Zu leiden hatte der Ort unter verschiedenen Kriegen, etwa der [[Geldrische Fehde (Ostfriesland)|Geldrischen Fehde]], dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen]] und dem [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 gehörte die Gemeinde Bingum zum Kreis Weener. Noch kurz vor der [[Machtergreifung]] der NSDAP 1933 hatte hier mehr als die Hälfte der Bevölkerung [[KPD]] oder [[SPD]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] ließen in Bingum [[Zwangssterilisation]]en durchführen. Während des Zweiten Weltkriegs gab es in Bingum ein [[Kriegsgefangenenlager]] mit 25 Inhaftierten, die Zwangsarbeit zu leisten hatten. Nach dem Krieg siedelten sich nur relativ wenige Flüchtlinge in Bingum an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1948 bis 1950 wurde die [[Jann-Berghaus-Brücke]] gebaut, welche seitdem die wichtigste Verbindung mit der Stadt Leer darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Gebietsreform]] in [[Niedersachsen]] war das Dorf an der Ems eine selbstständige Gemeinde im [[Landkreis Leer]]. Seit der Eingemeindung am 1. Januar 1973&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=262}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hat Bingum durch zahlreiche Neubaugebiete viele neue Einwohner hinzugewonnen, sodass die Einwohnerzahl nun bei etwa 2000 liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Silber (Weiß) über einem grünen Schildfuß, dieser belegt mit einem silbernen (weißen) Wellenbalken, ein roter Ziegelbrennofen (Ringofen) mit drei silbernen (weißen) Toren.&lt;br /&gt;
 |Quelle = [https://leer.de/Stadt-Leben/Stadt-Leer-Ostfriesland-/Wappen/index.php?La=1&amp;amp;object=tx,2586.7238.1&amp;amp;kat=&amp;amp;kuo=2&amp;amp;sub=0&amp;amp;NavID=2586.253&amp;amp;La=1 Gemeindewappen Bingum]&lt;br /&gt;
 |Begründung = Das von Ebo Pannenborg entworfene Wappen wurde am 11. April 1968 vom [[Regierungsbezirk Aurich|Regierungspräsidenten in Aurich]] verliehen. Die Haupterwerbsquelle der Bingumer war in den vergangenen Jahrhunderten das Ziegeleiwesen. Gleich mehrere [[Ziegelei]]en prägten das Bild des Ortes und des Lebens, in der Hochzeit der Vergangenheit waren es insgesamt zehn Betriebe gleichzeitig; der Ziegelbrennofen symbolisiert dieses. Der Schildfuß steht für die grünen Wiesen und Weiden, die das Dorf umgeben, der Wellenbalken deutet auf die [[Ems]], an deren Unterlauf Bingum liegt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Flagge Bingum.svg|100px]] || {{0|00}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hissflagge:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Die Flagge ist schwarz-rot-blau geteilt mit dem aufgelegten Wappen in der Mitte.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://leer.de/Stadt-Leben/Stadt-Leer-Ostfriesland-/Wappen/index.php?La=1&amp;amp;object=tx,2586.7238.1&amp;amp;kat=&amp;amp;kuo=2&amp;amp;sub=0&amp;amp;NavID=2586.253&amp;amp;La=1 Gemeindewappen Bingum]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bingum ==&lt;br /&gt;
[[File:Schafschleuse aufm-Deich EOS60D-5045 LWS.jpg|mini|Emsdeich bei Bingum mit Schafschleuse]]&lt;br /&gt;
Zum Stadtteil Bingum gehören neben dem eigentlichen Dorf Bingum auch die beiden Dörfer &amp;#039;&amp;#039;Bingumgaste&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Coldam&amp;#039;&amp;#039;. Daneben gibt und gab es auch noch einige kleinere Wohnplätze: &amp;#039;&amp;#039;Einhaus&amp;#039;&amp;#039; ist ein Überrest des nach Westen gewanderten Ortes [[Weenermoor]]. Auf dem Gebiet der Stadt Weener finden sich analog dazu die Wohnplätze Tweehusen und Dreehusen, deren Namen nicht eingedeutscht wurden. &amp;#039;&amp;#039;Neubingum&amp;#039;&amp;#039; nennt sich die seit 1925 entstandene Neubausiedlung nördlich des alten Dorfs. Die Gehöfte &amp;#039;&amp;#039;Nortmerfähr&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Uthörn&amp;#039;&amp;#039; existieren heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bingum gibt es eine Grundschule, weiterführende Schulen werden von den hier ansässigen Schülern in Leer ([[Ubbo-Emmius-Gymnasium Leer|Ubbo-Emmius-Gymnasium]], [[Teletta-Groß-Gymnasium]], Fachgymnasien) oder in Jemgum (Haupt- und Realschule Carl-Goerdeler-Schule) besucht. Im Bingumer Ortskern steht mit der [[Matthäikirche (Bingum)|Matthäikirche]] eine der im Rheiderland seltenen [[Lutheraner|lutherischen]] Kirchen, die sich mit den in den benachbarten Jemgumer Ortsteilen [[Holtgaste]] und [[Pogum]] gelegenen Kirchengemeinden eine Pfarrstelle teilt. Weiterhin ist in Bingum ein Sportverein, der BSV Bingum, ansässig. Bingum hat zudem einen kleinen [[Ems]]hafen, der hauptsächlich von [[Sportboot]]en genutzt wird. Er wird von der kleinen Insel [[Bingumer Sand]] vor Wind und Wellen geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bingumgaste ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bingumgaste Luftbild.jpg|mini|Luftbild von Bingumgaste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bingumgaste]] gehört zum Ortsteil Bingum und ist damit Teil der Stadt Leer/Ostfriesland. Es findet sich zum ersten Mal auf einer Karte von 1589 als „Binningergast“ eingezeichnet. Es handelt sich dabei um zu Bingum gehörende Getreideäcker, die auf einer erhöhten Geestinsel westlich der Ortschaft Bingum liegen. 1823 gab es hier 27 Feuerstellen mit 151 Einwohnern. 1848 waren es bei gleicher Einwohnerzahl 21 Wohngebäude. Ende 2008 lebten 53 Einwohner in Bingumgaste in 23 Wohngebäuden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einhaus wird 1823 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und 1824 auch als „Eenhus“ bezeichnet. Es liegt am Weg von Bingumgaste durch den Hammrich nach Weener und bedeutet „einzelnes Haus“ wohl in Abgrenzung zu den beiden anderen Wohnplätzen an diesem Weg, die „Dreehusen“ und „Tweehusen“ heißen und zur Stadt Weener gehören. 1823 gab es hier sechs Einwohner, 1848 waren es vier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Coldam ==&lt;br /&gt;
Coldam liegt etwas südlich des Dorfes Bingum, an der Straße nach Weener an der Ems. Der Ort erscheint 1595 erstmals auf einer Karte. Der Ortsname bedeutet entweder &amp;#039;&amp;#039;kalter Damm&amp;#039;&amp;#039;, im Sinne von &amp;#039;&amp;#039;nicht mehr verwendeter Damm&amp;#039;&amp;#039;, oder &amp;#039;&amp;#039;erhöhter Damm&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1823 lebten in Coldam 106 Menschen, 1848 waren es 114 Einwohner in 17 Gebäuden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Weßels]] (Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft): [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Bingum.pdf &amp;#039;&amp;#039;Bingum&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 27. Juni 2020 (PDF; 667&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; In Coldam befindet sich ein privat geführtes Kunstzentrum in einem historischen Bauernhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Duhm]] (1847–1928), Theologe&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Janssen]] (1886–1972), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Mühring]] (1927–1985), Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wilhelm Lange&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Familien der Kirchengemeinde Bingum (1760–1900)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Upstalsboom-Gesellschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Aurich&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-925365-80-X&lt;br /&gt;
   |Seiten=&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Ostfrieslands Ortssippenbücher, Bd. 33; Deutsche Ortssippenbücher, Bd. A 192}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Bingum.pdf Beschreibung von Bingum] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Leeraner Stadtteile}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4348317-3|VIAF=1434156619117828780001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheiderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Leer (Ostfriesland))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ems]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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