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	<title>Bindegewebsmassage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:46:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bindegewebsmassage&amp;diff=503271&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-03-07T07:19:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bindegewebsmassage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (BGM&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBA&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.g-ba.de/downloads/17-98-3064/HeilM-RL_2023-01-19_Heilmittelkatalog.pdf |titel=Heilmittelkatalog: Zweiter Teil – Zuordnung der Heilmittel zu Indikationen |werk=Heilmittel-Richtlinie |hrsg=[[Gemeinsamer Bundesausschuss]] |datum=2023-01-19 |format=PDF |sprache=de |abruf=2024-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), auch &amp;#039;&amp;#039;subkutane Reflextherapie&amp;#039;&amp;#039; (SRT) genannt, wurde [[1929]] von [[Elisabeth Dicke]] begründet. Es handelt sich um eine Massage, die als [[Neuraltherapie]] auf dem Konzept der [[Head-Zone|Headschen Zonen]] basiert. Es werden hierbei Haut-, Unterhaut- und Faszientechnik zur Behandlung der Bindegewebszonen eingesetzt. Über den kuti-viszeralen Reflexbogen wird dabei eine nervös-reflektorische Reaktion auf innere Organe, den Bewegungsapparat und die Haut ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bindegewebsmassage wird hauptsächlich eingesetzt, um spinale und periphere Gelenkfunktionsstörungen, Arthrose und rheumatische Erkrankungen, Nervenwurzelschmerzen, Ischialgien und Neuralgien zu behandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie A. Pendergast, Elisabeth H. Rummer: &amp;#039;&amp;#039;Bindegewebsmassage.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert Schleip (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch Faszien.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Fischer, München 2014, ISBN 978-3-437-55306-6, S. 245 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderform ist die so genannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Segmentmassage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (SM&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBA&amp;quot; /&amp;gt;), beruhend auf der Bindegewebsmassage nach Dicke und Leube als Form der [[Neuraltherapie|Segmenttherapie]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günter Clauser]]: &amp;#039;&amp;#039;Vegetative Störungen und klinische Psychotherapie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludwig Heilmeyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Inneren Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin / Göttingen / Heidelberg 1955. 2. Auflage: ebenda 1961, S. 1218–1297, hier: S. 1295 (&amp;#039;&amp;#039;Die Segmenttherapie&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; bei der einzelne Körpersegmente mit Haut-, [[Unterhaut]]- oder [[Faszie]]ntechnik bearbeitet werden. Diese Griffe werden vom Patienten als helles Schneidegefühl wahrgenommen. Die lokale Reaktion besteht aus einer Mehrdurchblutung des Gewebes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Die therapeutische Bedeutung der Bindegewebsmassage besteht in der Möglichkeit, Einfluss auf vegetative Regulationsmechanismen zu nehmen. Über den kuti-viszeralen und kuti-kutanen [[Reflexbogen (Physiologie)|Reflexbogen]] erfolgt eine [[Tonus]]normalisierung sowohl der Bindegewebsspannung als auch der inneren Organe, der Muskulatur, Nerven und Gefäße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Behandlungsbereich erfolgt über die Detonisierung der peripheren Blutgefäße zunächst eine lokale Durchblutungssteigerung. Diese [[Hyperämie]] stellt die erste Reaktion dar. Im behandelten Hautareal kommt es im Behandlungsverlauf zu einer Normalisierung der Gewebeelastizität.&lt;br /&gt;
Über den Reflexbogen werden zudem Organfunktionen im Sinne von [[Vasomotorik]], [[Sekretion]] und [[Motilität]] normalisiert.&lt;br /&gt;
Bei funktionellen Schmerzsyndromen ist eine schmerzlindernde Wirkung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bindegewebszonen ==&lt;br /&gt;
Die Bindegewebszonen sind weitgehend mit den [[Head-Zone|Headschen Zonen]] identisch.&lt;br /&gt;
Charakteristisch an ihnen ist, dass sie keine spontanen Beschwerden verursachen. Erst beim [[Palpation|Ertasten]] und Behandeln treten sie schmerzhaft in Erscheinung. Sie weisen eine erhöhte Spannung auf und haben eine verminderte Verschiebbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Bindegewebszonen gibt es (von [[kranial]] nach kaudal):&lt;br /&gt;
Kopfzonen, Bronchialzone, Armzone, Magenzone, Leberzone, Herzzone, Nierenzone, Darmzone, Genitalzone, Blasenzone sowie Venen-Lymphzone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befund ===&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt einer jeden Behandlung ist eine ganzkörperliche Betrachtungsweise. Im Mittelpunkt der Befunderhebung steht die &amp;#039;&amp;#039;Hautfaltentastung nach Kibler&amp;#039;&amp;#039;, die [[Häfelin]] als Erster ab dem Jahre 1980 im Verlauf der &amp;#039;&amp;#039;[[Alfred Benninghoff|Benninghoffschen]] Spaltlinien&amp;#039;&amp;#039; erarbeitet hat. Er geht davon aus, dass die [[subkutan]]en Störungen des ganzen Körpers (Subcutane [[Turgor]]veränderungen, [[Adhäsion]]en, Narbenstörungen und Sensibilitätsstörungen) untereinander korrespondieren. Speziell für die Lösung von Adhäsionen hat Häfelin ab 1975 die &amp;#039;&amp;#039;Subcutane Petrissage&amp;#039;&amp;#039; entwickelt. Zur Weiterentwicklung der Bindegewebsmassage siehe: [[Subcutane Reflextherapie nach Häfelin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsgänge ===&lt;br /&gt;
Bei der Bindegewebsmassage nach Elisabeth Dicke wird nach einem strengen Behandlungsaufbau vorgegangen. Die Behandlung beginnt stets mit dem &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Aufbau&amp;#039;&amp;#039;. Darunter versteht man Arbeitsgänge in der Beckenregion. Nach wenigen Behandlungen werden die einzelnen Striche auf den ganzen Rücken und später unter Einbeziehung des Bauches als &amp;#039;&amp;#039;Großer Aufbau&amp;#039;&amp;#039; ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Dicke: &amp;#039;&amp;#039;Meine Bindegewebsmassage&amp;#039;&amp;#039;. Hippokrates-Verlag Marquardt &amp;amp; Cie., Stuttgart 1953, S. 16 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Therapieverlauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behandlungsbeginn: In der Regel kleiner Aufbau, im Bereich des kaudalen Rückenabschnitts ([[Kreuzbein]]) beginnend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behandlungsdauer: 10–30 min, in den ersten Behandlungen länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Techniken ==&lt;br /&gt;
* Flächige Techniken: Flächiges Verschieben des Unterhautgewebes mit Daumen und Fingerkuppen&lt;br /&gt;
* Hauttechnik: Flächiges oberflächliches Verschieben in der oberflächlichen Verschiebeschicht der Haut.&lt;br /&gt;
* Unterhauttechnik erfordert stärkeren Zug. Dabei gilt, je höher die Spannung, desto kürzer die Arbeitsgänge&lt;br /&gt;
* Faszientechnik am Faszien- und Muskelrand. An den Faszienrändern mit den Fingerkuppen mit kurzen Arbeitsgängen „anhaken“. Der Zug ist hier am stärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktionen ==&lt;br /&gt;
Während der Behandlung sollte der Patient ein helles, klares Schneidegefühl in dem behandelten Gewebsbereich verspüren. Dabei gilt: je höher die Gewebsspannung, desto größer das Schneidegefühl.&lt;br /&gt;
Des Weiteren kommt es zu einer temporären Quaddelbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indikationen ==&lt;br /&gt;
Indikationen der Bindegewebsmassage:&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Dicke: &amp;#039;&amp;#039;Meine Bindegewebsmassage&amp;#039;&amp;#039;. Hippokrates-Verlag Marquardt &amp;amp; Cie., Stuttgart 1953, S. 38 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erkrankungen des Bewegungsapparates: WS-Syndrome, Arthrosen, rheumatische Erkrankungen, nach Traumen&lt;br /&gt;
* Erkrankungen der inneren Organe: Atemwegserkrankungen, Erkrankungen der Verdauungsorgane, Erkrankungen im urogenitalen Bereich u.&amp;amp;nbsp;a. Entzündungen&lt;br /&gt;
* Gefäßerkrankung: Funktionelle arterielle Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, Migräne, Postthrombotisches Syndrom&lt;br /&gt;
* Neurologische Störungen: Paresen, Spastiken, Neuralgien&lt;br /&gt;
* Stress&lt;br /&gt;
* Morbus Sudeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontraindikationen ==&lt;br /&gt;
* Akute Entzündungen&lt;br /&gt;
* Akuter Asthmaanfall&lt;br /&gt;
* Herzerkrankungen&lt;br /&gt;
* Tumoren&lt;br /&gt;
* Akutes Fieber&lt;br /&gt;
* Akute Verletzungen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ruptur]]en)&lt;br /&gt;
* [[Myositis]]&lt;br /&gt;
* Akute Thrombosen&lt;br /&gt;
* offene Wunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Reflexzonenmassage]]&lt;br /&gt;
* [[Rolfing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gisela Ebelt-Paprotny: &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden Physiotherapie, Bernard Kolster.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer Verlag, 1998, ISBN 3-437-45160-X.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Dicke, [[Hede Teirich-Leube]]: &amp;#039;&amp;#039;Massage reflektorischer Zonen im Bindegewebe bei rheumatischen und inneren Erkrankungen. Eine neue Technik.&amp;#039;&amp;#039; Jena 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Faszientherapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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