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	<title>Bima - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T18:35:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bima&amp;diff=800013&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Galerie */</title>
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		<updated>2025-08-08T16:41:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Galerie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Lesepult einer Synagoge, weitere Bedeutungen des Begriffes siehe bei [[Bima (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bima&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|בִּימָה&amp;amp;lrm;|Bīmah}}, pl. {{he|בִּימוֹת&amp;amp;lrm;|Bīmōt|de=Bühne[n]}}, von {{grcS|τὸ βῆμα|Bēma|de=[[Treppenstufe|Stufe]]}}&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Aussprache des [[Eta]] ({{Grek|η}}, im Altgriechischen langes ē) wie Ita (seit dem [[Mittelgriechische Sprache|Mittelgriechischen]] mit i) siehe [[Itazismus]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Almemor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{heS|אַלְמֵימָר&amp;amp;lrm;|Almejmar|de=[[Kanzel]]}}) ist der Platz in einer [[Synagoge]], von dem aus die [[Tora]] während des [[Gottesdienst#Judentum|Gottesdienstes]] verlesen wird. Bima und [[Toraschrein]] bilden dabei die [[Liturgie|liturgisch]]-funktionalen Zentren im Gottesdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;Im nicht-[[Rabbinisches Judentum|rabbinischen Judentum]], so bei den [[Karäer]]n, nennt sich eine zum Toraschrein und Bima vergleichbare Einrichtung in der [[Kenessa]] – „Heichal“ ({{heS|הֵיכָל&amp;amp;lrm;|de=Palast, Tempel}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
In der Regel besteht die Bima aus einem erhöhten [[Pult]] oder [[Podest#Architektur|Podium]], einem [[Tisch]] (&amp;#039;&amp;#039;Schulchan&amp;#039;&amp;#039;, {{heS|שֻׁלְחָן&amp;amp;lrm;|Šulḥān|de=Tisch}}), um die [[Tora]] dort aufzulegen, sowie jeweils einer Treppe für den Auf- und Abgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Aschkenasim]] ist die Bima traditionell im Zentrum der Synagoge situiert. Die zentrale Position wurde im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zum Kennzeichen [[Orthodoxes Judentum|orthodoxer]] Synagogen, während in [[Reformjudentum|liberalen]] jüdischen Gemeinden die Bima zum Toraschrein an die Ostseite gerückt und dort mit dem Toraschrein –&amp;amp;nbsp;und zumeist mit einer Kanzel&amp;amp;nbsp;– zu einer [[Podest|Estrade]] vereint angeordnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Sephardim]] wird das Lesepult &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tevah&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|תֵּבָה&amp;amp;lrm;|Tēḇāh / Tevah}}, pl. {{he|תֵּבוֹת&amp;amp;lrm;|Tēḇōt / Tevōt|de=Kasten [Kästen], Pult[e]}}) genannt und befindet sich traditionell an der dem Toraschrein gegenüberliegenden Seite des Synagogenraums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Sephardim leitet der [[Chasan (Kantor)|Vorbeter]] den Gottesdienst von der Tevah, bei den Aschkenasim vom [[Amud]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stützbima ==&lt;br /&gt;
In der [[Polen-Litauen|polnisch-litauischen Adelsrepublik]] entwickelte sich ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ein eigenständiger, baugeschichtlich völlig neuartiger Aufbau einer Synagoge. Dabei stehen auf einem quadratischen Bima-Podium in der Mitte der Synagoge in den Eckbereichen vier massive [[Säule]]n. Die [[Kapitell]]e dieser Säulen sind mit [[Rundbogen|Rundbögen]] verbunden, die ein Wand[[Geviert (Architektur)|geviert]] tragen, das nach oben mit einem [[Gesims]] abgeschlossen ist. Von diesem Gesims spannen [[Tonnengewölbe]] zu den Außenwänden. Die ganze Struktur kann als steinerner [[Baldachin]] aufgefasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stützbima gelangte im polnischen Synagogenbau bis in das 19. Jahrhundert zur Anwendung und wurde auch in anderen Ländern übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Lamey: &amp;#039;&amp;#039;Zur Genese der „Stütz-Bimah“ im frühneuzeitlichen polnischen Synagogenbau am Beispiel der Synagoge in Przemyśl.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Braunschweig 2007 (2010), [[doi:10.24355/dbbs.084-201004210922-0]]. Abgerufen am 31. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Inside old synagogue Krakow.JPG|[[Alte Synagoge (Krakau)|Alte Synagoge in Krakau]] mit freistehender Bima in der Mitte des Raumes&lt;br /&gt;
  SPAmster.JPG|[[Portugiesische Synagoge Amsterdams|Sephardische Synagoge in Amsterdam]], im Vordergrund die Tevah&lt;br /&gt;
  Berlin Synagoge Rykestrasse Hauptschiff.JPG|[[Synagoge Rykestraße]] in Berlin mit einer Estrade aus Toraschrein, Kanzel und Lesepult&lt;br /&gt;
  Synagoge Ansbach3.jpg|[[Synagoge (Ansbach)| Synagoge in Ansbach]], zentrale Bima mit achteckiger Steinbrüstung und acht gedrehten [[marmor]]ierten Holzsäulen&lt;br /&gt;
  Lutsk(Luck), Great synagogue.jpg|Stützbima in der [[Große Synagoge (Luzk)|Großen Synagoge von Luzk]] (1912)&lt;br /&gt;
  Synagoga w Pilicy, rzut.png|Rekonstruierter [[Grundriss]] der [[Synagoge (Pilica)|hölzernen Synagoge in Pilica]], im Zentrum des oberen Raumes unterhalb des [[Toraschrein]]s befindet sich die Bima nach [[Aschkenasim|aschkenasischem]] [[Ritus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carol Herselle Krinsky: &amp;#039;&amp;#039;Europas Synagogen – Architektur, Geschichte und Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; Fourier, Wiesbaden 1988, ISBN 3-925037-89-6.&lt;br /&gt;
* Katrin Keßler: &amp;#039;&amp;#039;Raum und Ritus der Synagoge.&amp;#039;&amp;#039; Imhof, Petersberg 2007, ISBN 978-3-86568-208-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bimot|Bima}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redekultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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