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	<title>Bilten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tschubby am 25. Februar 2026 um 15:48 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Bilten&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = GW-GL-Bilten.gif&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GL&lt;br /&gt;
| BEZIRK = &amp;lt;small&amp;gt;(Glarus kennt keine Bezirke)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Glarus Nord]]&lt;br /&gt;
| BFS = 1602&lt;br /&gt;
| QUELLE = https://www.glarus-nord.ch/public/upload/assets/40615/iibligg_No1_22_web.pdf?fp=1&lt;br /&gt;
| PLZ = 8865&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH BLT&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.151107&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.020279&lt;br /&gt;
| HÖHE = 420&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 15.81&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 2460&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31.12.2021&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
| BILD = Bilten vilaghocentro 013.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Das Dorfzentrum mit dem Restaurant Hirschen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Bilten 2007.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2011]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bilten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in [[Hochalemannisch|einheimischer Mundart]]: [{{IPA|ˈb̥ɪlːtə}}])&amp;lt;ref name=&amp;quot;gs/ks&amp;quot;&amp;gt;Gabrielle Schmid/Andres Kristol: &amp;#039;&amp;#039;Bilten GL (Glarus)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire toponymique des communes suisses – [[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]] – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG).&amp;#039;&amp;#039; Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p.&amp;amp;nbsp;157.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine ehemalige [[politische Gemeinde]] des [[Kanton Glarus|Kantons Glarus]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf wurde im Rahmen der [[Glarner Gemeindereform]] auf den 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2011 mit den Gemeinden [[Filzbach]], [[Mollis]], [[Mühlehorn]], [[Näfels]], [[Niederurnen]], [[Oberurnen]] und [[Obstalden GL|Obstalden]] zur neuen Gemeinde [[Glarus Nord]] zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bilten liegt am Fusse des [[Planggenstock]]s, südlich des [[Linth]]kanals zwischen [[Walensee]] und [[Zürichsee]], etwa 50&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Zürich]]. Zum Gemeindegebiet gehörte fast der ganze nördliche Abhang von Planggenstock und [[Hirzli]] mit der Alp Nidern, die im Sommer bewirtschaftet wird. Sie ist durch die Ussberg-Nidernstrasse direkt mit [[Reichenburg]] verbunden. Ebenfalls ist Bilten der nördlichste Ort im Kanton Glarus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biltner Dorfbach grenzt die Dorfteile Rufi und Unterbilten ab. Bis 1887 trat er mehrfach über seine Ufer und wurde daher weitgehend kanalisiert. Zwischen der Grabenstrasse und der Eisenbahnlinie fliesst er in ein Auffangbecken, den sogenannten Kiessammler. Dann fliesst er gemächlich in einem künstlichen Bett in den Linthkanal.&lt;br /&gt;
Bilten ist sozusagen ein [[Strassendorf]] und besteht aus den Teilen Oberbilten, Rufi und Unterbilten. Nordöstlich des Dorfkerns resp. beidseits der Eisenbahnlinie befindet sich die Industriezone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordwesten, an der Grenze zum Kanton Schwyz, liegt die Streusiedlung [[Ussbühl]] (früher Uspo). Nordöstlich des Ussbühls befinden sich eine Kläranlage und der [[Torfstichsee]]. Dort wurde in der Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] Torf gestochen, so dass Grundwasser zum Vorschein kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bilten wird seit 1875 von der Eisenbahn-Hauptachse [[Zürich]]-[[Chur]]/-[[Buchs SG]] und seit 1974 von der Autobahn [[A3 (Schweiz)]] tangiert. Neben den Hauptstrassen nach [[Niederurnen]] und [[Reichenburg]] gibt es auch eine direkte Strassenverbindung in die sanktgallische Gemeinde [[Schänis]]. Das ergibt eine hervorragende Verkehrslage, der das Dorf seinen Namen als Industriestandort verdankt. Der wichtigste Arbeitgeber war seit den 1950er Jahren die Gebr. Kunz Fleisch- und Wurstproduktions AG, die 1995 in Konkurs ging. Ein Tochterunternehmen war die Tiefkühlhaus AG, für die eine Nachfolgefirma besteht. Das ehemalige Fabrikgebäude gehört der Hof Oberkirch AG in [[Kaltbrunn SG|Kaltbrunn]]. Die wohl bedeutendste Mieterin ist die Koku, eine Firma, die mit [[Konkursware]]n handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird Bilten und der Ussbühl vom Glarner Bus bedient. Konzessionärin sind die [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]], die den Transportauftrag an den Busbetrieb Emil Niederer in Obstalden vergeben. Niederer hatte sich als [[Postauto]]halter einen Namen gemacht und wird von Schulgemeinden mit Schülertransporten betraut.&lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Einsteigerzahl der Linie S2 und S27 der [[S-Bahn Zürich]] wird Bilten nur noch teilweise angefahren. Seitdem verbindet die Buslinie 524 Bilten mit Ziegelbrücke und Pfäffikon SZ im Stundentakt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2017-06-30/bilten-ziegelbruecke-kuenftig-im-bus|titel=Bilten–Ziegelbrücke künftig im Bus|werk=suedostschweiz.ch|datum=2017-06-30|abruf=2019-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist Bilten der Hauptstandort des PET-Flaschenherstellers Resilux. Weitere bedeutende Arbeitgeber sind die Wannerit AG sowie die Bauunternehmungen Feldmann und Toneatti. Die letztgenannte Firma wurde von [[This Jenny]] geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen [[Läderach]], das Pralinen und Konfekte herstellt, hat seit 2012 in Bilten seinen Produktionsstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft als &amp;#039;&amp;#039;Billitun&amp;#039;&amp;#039; ist in der Schenkungsurkunde des Grafen Arnold von [[Schloss Lenzburg|Lenzburg]] an das [[Kloster Schänis]] aus der Zeit um Mitte des 11. Jahrhunderts zu finden. Der Ortsname geht wahrscheinlich auf eine Zusammensetzung mit dem [[keltisch]]en Grundwort &amp;#039;&amp;#039;-dūnon&amp;#039;&amp;#039; ‚befestigte Siedlung‘ zurück. Als mögliches Vorderglied werden kelt. &amp;#039;&amp;#039;bilio-&amp;#039;&amp;#039; ‚Baum‘, [[Indogermanische Sprachen|idg.]] &amp;#039;&amp;#039;bil-&amp;#039;&amp;#039; ‚Sumpf‘ oder ein Personennamenstamm &amp;#039;&amp;#039;bili-&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gs/ks&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilten wurde um das Jahr 1405 zu Glarus geschlagen und kaufte sich im Jahr 1412 vom Schäniser Kloster los. Die erste Kapelle wurde 1345 in Ussbühl gebaut. Nach der [[Reformation]] waren die Biltener bis zur Errichtung der Kirche im Jahre 1607 in [[Niederurnen]] kirchgenössig. Ins Jahr 1762 fällt die Gründung der Schulgemeinde mit der Einführung einer Schulsteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 19. Jahrhundert war in Bilten ein Wirtschaftsstandort des heutigen Ausmasses nicht denkbar. Die Produktionsstätten waren von der Wasserkraft stark abhängig, und die [[Linth]], die sich immer wieder in neue Arme verzweigte, konnte diese Kraft nicht bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schliessung der Gebr. Kunz AG löste grosse Betroffenheit aus, und im Jahr 2002 wurden Steuereinbussen in sechsstelliger Gesamtsumme verzeichnet. Eine gemeinderätliche Wirtschaftskommission wurde gebildet, um neue Geschäfte in Bilten anzusiedeln. Auch dieses Gremium konnte die finanziellen Einbussen jedoch nicht wettmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Bilten ist auf den 1. Januar 2011 in der neuen Gemeinde [[Glarus Nord]] aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Bilten aus 400 m-Inlandflüge-LBS MH01-004255.tif|mini|Bilten, historisches Luftbild von 1925, aufgenommen aus 400 Metern Höhe von [[Walter Mittelholzer]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bilten - Miltsches Ritterhaus.jpg|mini|Das Miltsche Ritterhaus in Bilten]]&lt;br /&gt;
Die Wahrzeichen Biltens sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Miltsche Ritterhaus, datiert auf 1638, 1724 um ein Stockwerk erweitert, in welchem sich der namengebende [[Rittersaal]] befindet. 1977 zog dort [[Ulla Engeberg Killias]] ein und wurde mit der [[Restaurierung|Restauration]] dieses unter [[Denkmalschutz]] stehenden Bauwerks beauftragt.&lt;br /&gt;
* das Elsenerhaus. Es wurde 1608 erbaut und dessen Giebelstube 1618 von Heinrich Elsener, genannt Milt, im Renaissancestil ausgestattet. 1853–1944 war dort eine Knabenerziehungsanstalt untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Häuser stehen nebeneinander an der Elsenerstrasse, der ältesten Hauptstrasse im Kanton Glarus. Beide Häuser werden durch die Besitzer oder Mieter bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Energieversorgung ==&lt;br /&gt;
Die Elektrizität wird durch das [[Mittelspannungsnetz|Mittel-]] und das [[Niederspannungsnetz]] der Elektrizitätsversorgung Bilten (EVB) verteilt. Diese bezieht den Strom von der [[Axpo AG]], einem Grossverteiler. Die Haupttransformatorenstation befindet sich an der Sägestrasse. Die Freileitungen wurden in den 1980er- und 1990er-Jahren weitgehend unter den Boden verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bei den Landratswahlen 2006 erhielten die [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 494, die [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 385 und die [[Freisinnig-Demokratische Partei|FDP]] 229 [[Proporzwahl|Parteistimmen]]. Es sind keine anderen Parteien zur Wahl angetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wandelte sich die Gemeinde vom Bauerndorf zu einem Industrieort. Während dieser relativ kurzen Zeit verdreifachte sich ihre Bevölkerungszahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bilten preghejo 010.jpg|Die reformierte Kirche&lt;br /&gt;
Bilten komunuma domo 005.jpg|Das ehemalige Gemeindehaus&lt;br /&gt;
Bilten stacidomo 002.jpg|Der Bahnhof mit einer Bushaltestelle im Vordergrund&lt;br /&gt;
Bilten-Herrensitz-Milt.jpg|Elsenerhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ulla Engeberg Killias]] (1945–1995), Kunstmalerin&lt;br /&gt;
* [[Urs Freuler]] (* 1958), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Robert Huber (Politiker)|Robert Huber]] (1933–2016), schweizerisch-jenischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Eldin Jakupović]] (* 1984), Torhüter&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Lienhard]] (1822–1903), Auswanderer&lt;br /&gt;
* [[Christoph Stüssi]] (* 1938), ehemaliger Regierungsrat, inzwischen aus Bilten weggezogen&lt;br /&gt;
* [[Rolf Widmer]] (* 1971), ehemaliger Regierungsrat, Bankmanager&lt;br /&gt;
* [[Bandit (Rapper)]] (* 1975)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bilten|Bilten}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|759|Autor=Karin Marti-Weissenbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kanton Glarus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4088325-5|VIAF=235044057}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Glarus Nord)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Glarus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linthgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tschubby</name></author>
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