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	<title>Bilshausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bilshausen&amp;diff=179120&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-01-26T04:04:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Bilshausen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/37/46/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/09/32/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bilshausen in GÖ-2016.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Göttingen&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Gieboldehausen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 176&lt;br /&gt;
|PLZ               = 37434&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05528&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03159005&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BHJ&lt;br /&gt;
|Straße            = Sandweg 1 A&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.bilshausen.de/ www.bilshausen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Matthias Diederich&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bilshausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Göttingen]] in [[Südniedersachsen]]. Sie liegt im Norden des [[Untereichsfeld]]s und ist Mitgliedsgemeinde der [[Samtgemeinde Gieboldehausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021-07-31 Luftaufnahme Bilshausen.jpg|mini|Luftaufnahme des Ortes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilshausen liegt am westlichen Rand des [[Rotenberg (Höhenzug)|Rotenbergs]] und wird in Südost-Nordwest-Richtung von der [[Rhume]] durchflossen, die mit ihrem Uferbereich hier als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Rhumeaue, Ellerniederung, Schmalau und Thiershäuser Teiche]] ausgewiesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich etwa 15&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Duderstadt]], 20&amp;amp;nbsp;km nordöstlich der Kreisstadt [[Göttingen]], 14&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Northeim]] und 13&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Osterode am Harz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | BESCHRIFTUNG=&lt;br /&gt;
 | MITTIG=&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Lindau (Eichsfeld)|Lindau]]&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Wulften am Harz]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=[[Hattorf am Harz]]&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Gillersheim]]&lt;br /&gt;
 | TEXTODERBILD=[[Datei:Compass card (de).svg|100px|alt=|Kompass]]&lt;br /&gt;
 | OST=&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Bodensee (Landkreis Göttingen)|Bodensee]]&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Wollbrandshausen]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Gieboldehausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name des Ortes ist der Sage nach dadurch entstanden, dass sächsische Einwanderer, die das Dorf gründeten, dort den heidnischen Gott [[Biel (Gottheit)|Biel]] verehrten. Die Ortsnamensforschung nimmt dagegen wie bei den meisten Orten mit der Endung [[-hausen]] den Bezug zu einem Personennamen an, in diesem Fall dem Kurznamen &amp;#039;&amp;#039;Bili&amp;#039;&amp;#039;, der auf das altsächsische &amp;#039;&amp;#039;bil&amp;#039;&amp;#039; = „Schwert, Beil“ zurückgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirstin Casemir, Uwe Ohainski, Jürgen Udolph: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jürgen Udolph]]: &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB)&amp;#039;&amp;#039;, Teil IV. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2003, {{ISSN|0436-1229}}, ISBN 3-89534-494-X, S. 52 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gründung fand vermutlich etwa im [[8. Jahrhundert|8.]] bis [[10. Jahrhundert]] nach Christus statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilshausen wird in der auf das Jahr 952 datierten Stiftungsurkunde für das [[Kloster Pöhlde]] erwähnt, bei der es sich jedoch um eine aus dem 13. Jahrhundert stammende Fälschung handelt. Einige [[Hügelgrab|Hügelgräber]] im „Großen Berg“ bezeugen jedoch, dass die Umgebung von Bilshausen schon zur [[Bronzezeit]] besiedelt war. Die offizielle Ersterwähnung stammt von 1235 (&amp;#039;&amp;#039;Ecclesia in Bilshusen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1242 gelangte Bilshausen und die einstige Kirche, durch eine Schenkung des [[Heinrich III. (Meißen)|Markgrafen Heinrich von Meißen]] in den Besitz der [[Deutscher Orden|Deutsch-Ordens-Ritter]], die es 1318 an die Herren von [[Plessen (Adelsgeschlecht)|Plesse]] verkauften und nach Göttingen weiterzogen&amp;lt;ref&amp;gt;Streich, Gerhard: &amp;#039;&amp;#039;Klöster, Stifte und Kommenden in Niedersachsen vor der Reformation&amp;#039;&amp;#039;, Verlag August Lax, Hildesheim 1986, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen der Gemeinde, ein blauer Schild mit drei silbernen Schrägbalken, entspricht dem Wappen des Bertram von Bilshausen, der 1314 Ordenshalter in Bilshausen war. Die Herren von Bilshausen waren vermutlich ursprünglich [[Ministeriale]] der Herren von Plesse, die in Bilshausen mit Aufgaben betraut worden waren. Urkundlich erwähnt wird bereits 1255 ein [[Vogt]] Konrad I. von Bilshausen (&amp;#039;&amp;#039;Conradus de Billeshusen cognomento advocatus&amp;#039;&amp;#039;). Weitere Angehörige des Geschlechts tauchen in den folgenden Jahrzehnten als Zeugen adliger Landverkäufe in Urkunden auf. 1317 verfügten die Herren von Bilshausen im Ort über acht [[Hufe]]n als Lehen der Grafen von [[Grafschaft Schwalenberg|Schwalenberg]], daneben über Besitz in [[Dorste]] sowie den späteren [[Wüstung]]en Ellingenhusen und Lemmershusen. Der Ritter Bertram von Bilshausen ist der einzige Angehörige des Geschlechts, der häufig, insgesamt (zwischen 1300 und 1340) sechzehnmal namentlich in Urkunden genannt wird. Er gehörte zum Gefolge Herzog [[Heinrich II. (Braunschweig-Grubenhagen)|Heinrich II. von Braunschweig-Grubenhagen]]. Das Geschlecht der Herren von Bilshausen, unter sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten eher zur unteren Schicht des [[Niederer Adel|niederen Adels]] gehörend, starb vermutlich 1395 mit dem Tode Ottos von Bilshausen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Winzer: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren von Bilshausen&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat- und Museumsverein für Northeim und Umgebung e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Northeimer Jahrbuch 2021&amp;#039;&amp;#039;, S. 24–35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1322 an gehörte Bilshausen politisch dem Bischof von [[Hochstift Hildesheim|Hildesheim]], obwohl es kirchlich dem Erzbischof von Mainz ([[Bistum Mainz|Erzbistum Mainz]]) unterstand, dessen Kurfürstentum es 1492 dann, zusammen mit dem Amt Lindau, für mehr als 300 Jahre auch politisch zugeordnet wurde. Nach 1802 kam Bilshausen vorübergehend zum Königreich [[Preußen]] und zum [[Königreich Westphalen]] ([[Kanton Gieboldehausen]] im [[Distrikt Duderstadt]], [[Departement des Harzes]]) und nach dem [[Wiener Kongress]] mit dem [[Untereichsfeld]] zum [[Königreich Hannover]], um dann 1866 wiederum preußisch zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Samtgemeinde Gieboldehausen und zum Landkreis Göttingen gehört Bilshausen seit der [[Gebietsreform]] von 1973, vorher gehörte es zum [[Landkreis Duderstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Gebiets- und Verwaltungsreform vgl. Blazek, Matthias: &amp;#039;&amp;#039;Von der Landdrostey zur Bezirksregierung – Die Geschichte der Bezirksregierung Hannover im Spiegel der Verwaltungsreformen&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 2004, ISBN 3-89821-357-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{ChartDirektEW |type=line | Ausrichtung=rechts&lt;br /&gt;
|x=1610, 1673, 1698, 1736, 1782, 1790, 1803, 1812, 1821, 1835, 1848, 1858, 1867, 1871, 1885, 1900, 1919, 1925, 1939, 1946, 1950, 1970, 1980, 1990, 2000, 2010, 2015, 2020&lt;br /&gt;
|y= 400,  436,  531,  650,  852,  909, 1033, 1076, 1134, 1340, 1370, 1422, 1316, 1320, 1420, 1297, 1259, 1324, 1574, 2185, 2221, 2461, 2342, 2399, 2470, 2355, 2217, 2206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner !! Jahr !! Einwohner !! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1610 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|  400 || 1848 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1370|| 1950 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2221&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1673 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|  436 || 1858 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1422|| 1970 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2461&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1698 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|  531 || 1867 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1316|| 1980 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2342&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1736 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|  650 || 1871 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1320|| 1990 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2399&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1782 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|  852 || 1885 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1420|| 2000 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2470&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1790 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|  909 || 1900 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1297|| 2010 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2355&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1803 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1033 || 1919 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1259|| 2015 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2217&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1812 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1076 || 1925 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1324|| 2020 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2206&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1134 || 1939 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1574||      ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1340 || 1946 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2185||      ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Einwohnerzahlen bis 1950 nach Fricke&amp;lt;ref name=&amp;quot;fricke-ew&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Reinhard Fricke |Hrsg=Gemeinde Bilshausen |Titel=Bilshausen vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Geschichte eines Dorfes im Eichsfeld, Teil 2 |Verlag=Mecke Druck und Verlag |Ort=Duderstadt |Datum=2016 |ISBN=978-3-86944-166-5 |Seiten=326}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; dabei bis 1925 jeweils Zahl der &amp;#039;&amp;#039;ortsanwesenden Personen&amp;#039;&amp;#039;, sofern verfügbar. Zahlen ab 1970 entstammen der amtlichen Statistik des Niedersächsischen Landesamts für Statistik, jeweils zum Stichtag 31. Dezember.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lsn-ew&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.nls.niedersachsen.de/statistik/default.asp |titel=LSN-Online: Tabelle Z100001G |hrsg=Landesamt für Statistik Niedersachsen |abruf=2022-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Gemeindewahl 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;wahl-2021&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bilshausen.de/kommunalwahlen-2021/ |titel=Kommunalwahlen 2021 |hrsg=Gemeinde Bilshausen |abruf=2022-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 62,8 % (+4,67 %p)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2016&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2021&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 52.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 54.48&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = UBB&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 43.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 29.51&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = 2016 als UWB&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 4.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 0&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 16.00&lt;br /&gt;
|FARBEDUNKEL2=8A8A8A|FARBEHELL2=d6d6d6}}&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat|Rat der Gemeinde]] Bilshausen besteht aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer [[Samtgemeinde]] mit einer Einwohnerzahl zwischen 2001 und 3000 Einwohnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nkomvg&amp;quot;&amp;gt;{{§§ |URL |2=https://www.voris.niedersachsen.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=KomVerfG+ND+%C2%A7+46&amp;amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;amp;max=true |3=§&amp;amp;nbsp;46 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] setzt sich der Rat wie folgt zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/031595402/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2080 |titel=Ergebnis Gemeindewahl 2021 |abruf=2022-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Überschrift = Gemeinderat 2021&lt;br /&gt;
|CDU|UBB| CDU   = 7&lt;br /&gt;
| UBB   = 6&lt;br /&gt;
| UBB Farbe = 8A8A8A&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ehrenamtlicher Bürgermeister ist seit Januar 2021 Matthias Diederich (CDU).&amp;lt;ref name=&amp;quot;bgm-2021&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Gieboldehausen/Matthias-Diederich-ist-neuer-Buergermeister-von-Bilshausen |titel=Matthias Diederich ist neuer Bürgermeister von Bilshausen |werk=goettinger-tageblatt.de |datum=2021-01-07 |abruf=2021-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Stellvertreter sind Thomas Wüstefeld (UBB) und Georg Engelhardt (CDU).&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinderat&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bilshausen.de/gemeinderat/ |titel=Der Gemeinderat von Bilshausen |hrsg=Gemeinde Bilshausen |abruf=2022-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bisherige Amtsinhaber seit 1945:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;fricke-bgm&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Reinhard Fricke |Hrsg=Gemeinde Bilshausen |Titel=Bilshausen vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Geschichte eines Dorfes im Eichsfeld, Teil 2 |Verlag=Mecke Druck und Verlag |Ort=Duderstadt |Datum=2016 |ISBN=978-3-86944-166-5 |Seiten=340–341}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2000–2021: Anne-Marie Kreis (CDU)&lt;br /&gt;
* 1964–2000: Carl Strüber (CDU)&lt;br /&gt;
* 1964: Paul Müller&lt;br /&gt;
* 1961–1964: Heinrich Jünemann&lt;br /&gt;
* 1949–1961: Hermann Dietrich&lt;br /&gt;
* 1946–1949: Fritz Engelhardt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen, Flagge und Siegel ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
DEU Bilshausen COA.svg|Wappen&lt;br /&gt;
Flagge Bilshausen.svg|Hissflagge&lt;br /&gt;
Siegel Bilshausen.png|Siegel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau drei silberne (weiße) Schrägbalken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen der Gemeinde wurde von der Duderstädterin Clara Gerlach entworfen und am 9. Juni 1938 vom [[Oberpräsident]]en der preußischen [[Provinz Hannover]] verliehen. Es entspricht dem Wappen des Ritters Bertram von Bilshausen, das in einer Urkunde aus dem Jahr 1314 dokumentiert ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wappenbuch-dud&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wappenbuch Landkreis Duderstadt |TitelErg=Zum Tag d. 75 jähr. Kreisjubiläums |Verlag=Wagner |Ort=Duderstadt |Datum=1960 |Seiten=17, 29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bringmann-wappen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Bringmann |Hrsg=Heimat- und Verkehrsverein Bilshausen |Titel=Bilshausen, Geschichte eines Dorfes im Eichsfeld, Teil I. Von den Anfängen bis zum 30jährigen Krieg |Verlag=Mecke Druck und Verlag |Ort=Duderstadt |Datum=1981 |Seiten=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung der Flagge: „Die Flagge ist blau-weiß quergestreift mit aufgelegtem Wappen in der Mitte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung des Siegels: „Das Dienstsiegel enthält das Wappen und die Umschrift „Gemeinde Bilshausen“.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;{{§§ |URL |2=http://www.bilshausen.de/sitedata/uploads/2016/02/Hauptsatzung_111103_gez.pdf |3=§&amp;amp;nbsp;3 Hauptsatzung der Gemeinde Bilshausen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Bilshausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Pfarrkirche St. Kosmas und Damian ===&lt;br /&gt;
[[Datei:StCosmas und Damian Bilshausen.jpg|mini|Katholische Pfarrkirche St. Kosmas und Damian]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochaltar der Sankt-Kosmas-und-Damian-Kirche in Bilshausen.JPG|mini|hochkant=0.7|Hochaltar der Sankt-Kosmas-und-Damian-Kirche in Bilshausen]]&lt;br /&gt;
Der heutige Kirchenbau entstand 1781 bis 1783 unter Einbeziehung des spätgotischen Vorgängerbau-Westturms von 1515 nach Plänen von Maurermeister Burchardt aus [[Nesselröden (Duderstadt)|Nesselröden]]. Der Saalbau mit polygonalem Ostabschluss zeichnet sich im Außenbau durch Fassaden aus Rotsandsteinqadermauerwerk mit einer Lisenengliederung aus und wurde in der Denkmaltopographie als „eine der schönsten Dorfkirchen des Spätbarock im Landkreis“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; bezeichnet. Das Innere zeigt sich als einschiffiger Saal, der von einer stuckverzierten Längstonne mit [[Stichkappengewölbe|Stichkappen]] überwölbt wird und dessen Wände mit einem aufwändigen Architekturdekor aus Wandpilastern und Gesimsen gegliedert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Veränderungen und Vereinfachungen machten 1983–1985 eine durchgreifende Restaurierung des Innern&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf-Jürgen Grote: &amp;#039;&amp;#039;Die katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian in Bilshausen/Eichsfeld. Rekonstruktion der Raumfassung vor dem Hintergrund der Restaurierungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen|Denkmalpflege, Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen]], Jg. 5, 1986, S. 116–121.&amp;lt;/ref&amp;gt; erforderlich, „deren Ziel die Rückgewinnung der verlorengegangenen Einheit von Innenraum und Ausstattung als geschlossenes Interieur“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]. [[Baudenkmale in Niedersachsen]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5.3: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Göttingen, Teil 2:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Altkreis Duderstadt mit den Gemeinden Friedland und Gleichen und den Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet von Peter Ferdinand Lufen, hrsg. vom Niedersächsischen Landesverwaltungsamt – [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Institut für Denkmalpflege]], CW Niemeyer, Hameln 1997, ISBN 3-8271-8257-3, S. 87–88. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dtbrd_nds_bd5_3/0090 Digitalisat], abgerufen am 18. Juli 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; war. Ein Hauptgegenstand der Restaurierung war der [[Barock|spätbarocke]], zweistöckige [[Altar|Hauptaltar]] mit einer in rund 1400 Restauratoren-Arbeitsstunden&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Rolf-Jürgen Grote: &amp;#039;&amp;#039;Die katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian in Bilshausen/Eichsfeld. Rekonstruktion der Raumfassung vor dem Hintergrund der Restaurierungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen|Denkmalpflege, Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen]], Jg. 5, 1986, S. 116–121, hier S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; wiederhergestellten weiß-goldenen Farbfassung. Flankiert wird der Hochaltar von Figuren der Kirchenpatrone, des heiligen Brüderpaares Kosmas und Damian,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pfarrgemeinde-bilshausen.de/unser-profil/kirchorte/kirchort-bilshausen/kirche-bilshausen/ |titel=St. Kosmas und Damian Bilshausen |werk=pfarrgemeinde-bilshausen.de |hrsg=Pfarrgemeinde St. Kosmas &amp;amp; Damian |abruf=2021-07-18 |kommentar=Mit zahlreichen weiteren Informationen zur Innenausstattung und einem „Kleinen Kirchenführer“ (PDF)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Auszug ist eine Darstellung der Verkündigung zwischen den heiligen Bonifatius und Martin zu sehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Monika Tontsch: &amp;#039;&amp;#039;Bilshausen, St. Kosmas und Damian&amp;#039;&amp;#039;, in: Die Kirchen im Eichsfeld, Kirchen- und Kunstführer. Hrsg. Verein für Eichsfeldische Heimatkunde e. V. und Heimatverein Goldene Mark (Untereichsfeld) e. V.; zweite, bearbeitete und erweiterte Auflage, Mecke Druck und Verlag, Duderstadt 2011, ISBN 978-3-936617-92-4, S. 41–42, hier S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 1989 eingesetzte Altarbild mit einer Kreuzigung stammt aus der [[Lindau (Eichsfeld)#Katholische Kirche Sankt Peter und Paul|Lindauer Pfarrkirche]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Auch Kanzel und Emporen wurden auf ihre ursprüngliche Farbigkeit in Weiß und Gold zurückgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Rundfenster der hinteren Chorwand sind Dreifaltigkeitsfiguren und ein [[Heiligenschein|Strahlenkranz]] eingesetzt worden, während man in den beiden der Empore gegenüberliegenden Fenstern Fragmente [[mittelalter]]licher Glasmalerei vorfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel wurde 1857 vom Orgelbauer [[Johann Andreas Engelhardt]] aus Herzberg gebaut und 1984 durch die [[Gebr. Krell|Orgelbauwerkstatt Krell]] aus Duderstadt restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2015 gehören zur katholischen Pfarrgemeinde Bilshausen auch die Kirchorte [[Lindau (Eichsfeld)|Lindau]], [[Krebeck]] und [[Renshausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pfarrgemeinde-bilshausen.de/unser-profil/kirchorte/ |titel=Unsere Kirchorte |werk=pfarrgemeinde-bilshausen.de |hrsg=Pfarrgemeinde St. Kosmas &amp;amp; Damian |abruf=2021-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-lutherische Pauluskirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pauluskirche Bilshausen.jpg|mini|Evangelische Pauluskirche (2011)]]&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherische Pauluskirche geht auf Spenden der Amerikanischen Sektion des [[Lutherischer Weltbund|Lutherischen Weltbunds]] mit Unterstützung des [[Gustav-Adolf-Werk]]s zurück und wurde nach nur knapp fünf Monaten Bauzeit am 7. Oktober 1951 eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.otto-bartning.info/images/stories/brosch42-49/43-Bilshausen.jpg |titel=Pauluskirche in Bilshausen |werk=otto-bartning.de |abruf=2013-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/bilshausen/ |titel=Bilshausen |werk=Kirchengemeindelexikon |hrsg=Landeskirchliches Archiv Hannover |datum=2018-12-21 |abruf=2021-07-18 |kommentar=Mit Einweihungsfoto}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Kirchenbau plante der [[Darmstadt|Darmstädter]] Architekt [[Otto Bartning]], nach dessen Plänen über hundert sogenannte [[Notkirche]]n entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.otto-bartning.de/bartning/kirchen.php |titel=Liste aller 104 erbauten Bartning-Notkirchen |werk=otto-bartning.de |hrsg=Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e. V. |abruf=2021-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die evangelische Pauluskirche in Bilshausen im katholisch geprägten Eichsfeld ist eines von 33 Notkirchen-Gotteshäusern des Typs [[Gemeindezentren und Diasporakapellen von Otto Bartning#Diasporakapelle|Diasporakapelle]], die von Bartning als Holzgerüst-Fertigbau mit teilweise gemauerten Umfassungswänden entworfen und durch einfache Bauformen und Materialbeschaffung zu einem multifunktionalen Bau entwickelt wurde. Die besondere Holzkonstruktion ist dem Kirchenbau äußerlich kaum anzusehen, da sie seit der Erbauungszeit von verputzten Backsteinwänden verdeckt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Auf dem Dach sitzt ein niedriger  [[Dachreiter]]aufsatz für die 1960 gegossene Bronzeglocke, die von dem Stuttgarter Glockengießer Heinrich Kurtz stammt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gottesdienstraum für rund 100 Personen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulfrid Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Bilshausen, St. Paulus&amp;#039;&amp;#039;, in: Die Kirchen im Eichsfeld, Kirchen- und Kunstführer. Hrsg. Verein für Eichsfeldische Heimatkunde e. V. und Heimatverein Goldene Mark (Untereichsfeld) e. V.; zweite, bearbeitete und erweiterte Auflage, Mecke Druck und Verlag, Duderstadt 2011, ISBN 978-3-936617-92-4, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird geprägt durch die offene Dachbinder-Konstruktion und verglaste Giebelseiten. Charakteristisch ist auch in Bilshausen die durchgehende [[Holzvertäfelung]] des Kirchenraums, welche nach Bartning Behaglichkeit und Gemeindenähe vermitteln sollte. Der schlichte Tischaltar mit einem [[Altarkreuz]] aus Ahornholz ist ein Werk des Holzschnitzers Marksteiner aus Wulften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Der Altar kann nach Bedarf in einer Wandnische mit Klappläden weggeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://kulturkirchen.org/kirchen/526ff3e8e7e982e11f000003/Pauluskirche |titel=Pauluskirche, Bilshausen |werk=kulturkirchen.org |hrsg=Kulturbüro des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) |abruf=2021-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss an den Kirchenraum besteht ein Gemeinschaftsraum, dessen Dach ans Hauptdach angeschleppt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pauluskirche in Bilshausen ist bisher nicht in das Verzeichnis der Baudenkmale nach Niedersächsischem Denkmalschutzgesetz aufgenommen,&amp;lt;ref&amp;gt;telefonische Auskunft der Unteren Denkmalschutzbehörde, Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; doch startete die Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e. V. im Jahr 2012 eine Initiative, um noch bestehende Typenkirchen Bartnings gemeinsam als Flächendenkmal in die Liste des [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbes]] aufnehmen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heinz Hobrecht |url=http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Duderstadt/Uebersicht/Pauluskirche-soll-Weltkulturerbe-werden |titel=Pauluskirche soll Weltkulturerbe werden |hrsg=Göttinger Tageblatt |datum=2012-11-12 |abruf=2013-04-04 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160311201826/http://www.goettinger-tageblatt.de/Duderstadt/Uebersicht/Pauluskirche-soll-Weltkulturerbe-werden |archiv-datum=2016-03-11 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.otto-bartning.de/unesco/ Bartning-Typenkirchen als UNESCO-Weltkulturerbe] auf der Homepage der Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e.&amp;amp;nbsp;V., abgerufen am 4. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.otto-bartning.de/anzeige.php?id=51 |titel=Pauluskirche Bilshausen, Bartning-Notkirche Typ „Diasporakapelle“ |werk=otto-bartning.de |hrsg=Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e. V. |abruf=2021-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kapelle St. Maria ===&lt;br /&gt;
Am östlichen Ortsrand von Bilshausen befindet sich auf dem Hessenberg eine kleine [[Klus (Kapelle)|Klus]], die auch als &amp;#039;&amp;#039;Muttergotteskapelle&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Sie wurde im Jahr 1801 in Fachwerkbauweise errichtet und 2011 instand gesetzt. Im Inneren befindet sich eine Marienstatue aus dem [[Gröden|Grödner Tal]] (Südtirol).&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Godehardt: &amp;#039;&amp;#039;Bilshausen, St. Maria&amp;#039;&amp;#039;, in: Die Kirchen im Eichsfeld, Kirchen- und Kunstführer. Hrsg. Verein für Eichsfeldische Heimatkunde e. V. und Heimatverein Goldene Mark (Untereichsfeld) e. V.; zweite, bearbeitete und erweiterte Auflage, Mecke Druck und Verlag, Duderstadt 2011, ISBN 978-3-936617-92-4, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kapelle steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es ein reges Vereinsleben mit über 20 Vereinen, darunter fünf Sportvereinen, drei Chören und drei Musikzügen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bilshausen.de/vereine-und-verbaende/ |titel=Vereine und Verbände |werk=bilshausen.de |hrsg=Gemeinde Bilshausen |abruf=2021-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der älteste Verein im Ort ist die &amp;#039;&amp;#039;Schützenbruderschaft von 1613 Bilshausen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sb-bilshausen.de/Historie.htm |titel=Historie |werk=sb-bilshausen.de |hrsg=Schützenbruderschaft von 1613 Bilshausen e. V. |abruf=2021-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft, Bildung und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Bis ins 20. Jahrhundert hinein war Bilshausen überwiegend landwirtschaftlich geprägt, obwohl sich viele Einwohner mit Heimarbeit oder als Handelsleute und Bauarbeiter ihren Unterhalt „in der Fremde“ verdienen mussten (Wanderarbeit). Bilshausen war bekannt für seine Stroh- und Korbwaren, besonders jedoch für die Kanarienhähne, die im Eichsfeld und im Harz gezüchtet und bis nach Übersee verkauft wurden. Seit 1907 beschäftigte eine der größten Zigarrenfabriken des Eichsfeldes für fast 70 Jahre viele Frauen des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Jacobi-Tonwerke&amp;#039;&amp;#039;, die schon im 19. Jahrhundert im Süden des Ortes gegründet und seit 1934 im Ortsteil Strohkrug angesiedelt sind, gehört zu den wenigen Ziegeleien der Gegend, die bis heute noch produzieren. Des Weiteren hat sich das Wirtschaftsunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Piller Dynasine GmbH&amp;#039;&amp;#039; (ein Unternehmen der Langley Holding, England) im Gewerbegebiet „Im Alten Felde“ niedergelassen. Schwerpunkt ist die Montage von [[USV]]-Systemen auf Basis von Dieselgeneratoren sowie deren Prüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Der katholische Kindergarten &amp;#039;&amp;#039;St. Bernardus&amp;#039;&amp;#039; geht auf die 1915 eröffnete &amp;#039;&amp;#039;Klein-Kinderschule&amp;#039;&amp;#039; zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Axel Artmann: {{Webarchiv |url=http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Duderstadt/Uebersicht/100-Jahre-Kindergarten-St.-Bernardus-Bilshausen |text=&amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Kindergarten St. Bernardus Bilshausen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150627050301}} In: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Tageblatt&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 26. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der hiesigen Grundschule werden Schülerinnen und Schüler aus [[Bodensee (Landkreis Göttingen)|Bodensee]], [[Krebeck]] und [[Renshausen]] zusammen mit den Bilshäuser Schülern unterrichtet. Die Hauptschule wurde zum Ende des Schuljahres 2008/2009 aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Tageblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Juni 2009, {{Webarchiv |url=http://www.ghs-bilshausen.de/Images/aktuell/presse/2009/frames_18.06.09.htm |text=ghs-bilshausen.de |archive-is=20120731032843}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßen- und Bahnverkehr ===&lt;br /&gt;
Bilshausen ist über die Bundesstraße [[B 247]] mit den Nachbarorten [[Lindau (Eichsfeld)|Lindau]] und [[Gieboldehausen]] sowie über die Landesstraße L 523 mit [[Wulften am Harz]] und [[Bodensee (Landkreis Göttingen)|Bodensee]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Stilllegung der Strecke 1996 hatte Bilshausen einen Haltepunkt an der [[Bahnstrecke Leinefelde–Wulften]]. Der Personenverkehr wurde bereits 1974 eingestellt. Heute ist die frühere Bahntrasse von Wulften bis Rollshausen durchgehend als Fahrradweg ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderweg ===&lt;br /&gt;
Bilshausen liegt am Wanderweg [[Solling-Harz-Querweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Sr. M. Lucentia, Ordensschwester im St.-Bernardus-Stift&lt;br /&gt;
* Friedrich Rudolph, kath. Pfarrer in Bilshausen 1934–1958&lt;br /&gt;
* Alfons Opielka, kath. Pfarrer in Bilshausen 1958–1979&lt;br /&gt;
* Carl Strüber (1931–2015), Ehrenbürgermeister&amp;lt;ref name=&amp;quot;ehrenbuerger&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bilshausen.de/bilshausen-heute/ |titel=Bilshausen heute |hrsg=Gemeinde Bilshausen |abruf=2022-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Bilshausen geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Wiese]] (1859–1905), mehrfache Kindermörderin&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiese&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard Wosnik |Titel=Beiträge zur Hamburgischen Kriminalgeschichte unter besonderer Berücksichtigung des Kriminal-Museums nach Quellen und Urkunden, Bd. 1, Heft 2 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Hamburg |Datum=1926 |Seiten=41-59}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Bringmann: &amp;#039;&amp;#039;Bilshausen: Geschichte eines Dorfes im Eichsfeld. Teil 1: Von den Anfängen bis zum 30jährigen Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Heimat- und Verkehrsverein Bilshausen, Bilshausen 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5.3: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Göttingen, Teil 2:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Altkreis Duderstadt mit den Gemeinden Friedland und Gleichen und den Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet von Peter Ferdinand Lufen, hrsg. vom Niedersächsischen Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege, CW Niemeyer, Hameln 1997, ISBN 3-8271-8257-3, S. 87–88. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dtbrd_nds_bd5_3/0090 Digitalisat], abgerufen am 18. Juli 2021)&lt;br /&gt;
* Klaus Freyberg: &amp;#039;&amp;#039;Bilshausen, Eichsfeld wie es früher war.&amp;#039;&amp;#039; Geiger, Horb am Neckar 1998, ISBN 3-89570-477-6.&lt;br /&gt;
* Klaus Freyberg: &amp;#039;&amp;#039;1050 Jahre Bilshausen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfeld,&amp;#039;&amp;#039; Band 46, 2002, S. 329–330.&lt;br /&gt;
* Hans Reinhard Fricke: &amp;#039;&amp;#039;Bilshausen, Geschichte eines Dorfes im Eichsfeld, Teil 2: Vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Gemeinde Bilshausen, Mecke Druck und Verlag, Duderstadt 2016, ISBN 3-86944-166-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bilshausen.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Harteisen, Ansgar Hoppe, [[Hansjörg Küster]], [[Torsten W. Müller]], [[Haik Thomas Porada]], [[Gerold Wucherpfennig]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Eichsfeld. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Landschaften in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 79). [[Verlag Böhlau]], Wien, Köln, Weimar 2018, S. 184–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bilshausen.de/ Offizielle Internetpräsenz der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4086634-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Göttingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4086634-8|VIAF=248983714}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilshausen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1235]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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