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	<title>Billon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Billon&amp;diff=107828&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anagkai: Assoziative Verweise entfernt</title>
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		<updated>2025-08-03T07:40:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Assoziative Verweise entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:BatzenBern.jpg|mini|300px|[[Batzen]] des [[Kanton Bern|Kantons Bern]] von 1826 aus Billon]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Billon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[mittellatein]]isch &amp;#039;&amp;#039;billio&amp;#039;&amp;#039; „Zahlgut“) ist eine [[Legierung]] aus [[Kupfer]] und [[Silber]], deren Silbergehalt weniger als 500/1000 (50&amp;amp;nbsp;Prozent) beträgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Kahnt: &amp;#039;&amp;#039;Billonmünze.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das grosse&amp;lt;!--sic--&amp;gt; Münzlexikon. Von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Regenstauf 2005, S.&amp;amp;nbsp;50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Billonlegierung kann auch weitere unedle [[Metalle]] wie zum Beispiel [[Zinn]] oder [[Zink]] enthalten. Billon wurde für Kleingeld und [[Scheidemünze]]n verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|13664|Billon|Autor=Benedikt Zäch|Datum=2010-10-14|Zugriff=2012-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Man erkennt es am gegenüber Silber etwas dunkleren, rötlicheren Aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Billon&amp;#039;&amp;#039; trat in Frankreich im 13. Jahrhundert erstmals auf und stand für &amp;#039;&amp;#039;ungemünztes Metall&amp;#039;&amp;#039;; eine Bedeutung, die im englischen Sprachraum im heute noch gebräuchlichen Wort &amp;#039;&amp;#039;bullion&amp;#039;&amp;#039; fortbesteht. Im 15. Jahrhundert ging der Begriff auf &amp;#039;&amp;#039;wenig Edelmetall enthaltende Metallmassen und Münzen&amp;#039;&amp;#039; über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schrötter&amp;quot;&amp;gt;Friedrich v. Schrötter: &amp;#039;&amp;#039;Billon&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.(Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wörterbuch der Münzkunde]]&amp;#039;&amp;#039;, Berlin/Leipzig 1930, S. 74f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Billonmünzen ==&lt;br /&gt;
Billonmünzen gibt es seit der [[Antike]]. Während die ersten Billonmünzen der Städte der griechischen Insel [[Lesbos]] aus dem 6. und frühen 5. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. aus einer natürlichen Silber-Kupfer-Legierung bestanden, waren die meisten [[Karthago|karthagischen]], [[Seleukiden|persischen]], [[Ptolemaier|ptolemäischen]], [[Römisches Reich|römischen]], [[Byzantinisches Reich|byzantinischen]], [[mittelalter]]lichen und [[Frühe Neuzeit|frühneuzeitlichen]] Billonmünzen ein Resultat von Münzverschlechterungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich v. Schrötter: &amp;#039;&amp;#039;Billon-M.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.(Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Münzkunde&amp;#039;&amp;#039;, Berlin/Leipzig 1930, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wurden Billonmünzen vor ihrer Auslieferung aus der Münzstätte in einer [[Silbernitrat]]-[[Weinstein]]lösung „weiß gesotten“, wodurch sie mit einer dünnen [[Feinsilber]]schicht überzogen wurden und so das Aussehen einer vollwertigen Silbermünze erhielten. Diese wurde allerdings nach kurzer Umlaufzeit abgerieben, so dass ein rötlicher Kupferschimmer übrigblieb. Eine andere Methode, den schlechten Silbergehalt der Münze zu verbergen, war das [[Beizen]] mit einer kurzen Nachpolierung, wodurch Kupferanteile aus der Münzoberfläche herausgelöst wurden und dieser einen anfänglich strahlenden Silberschein verlieh.&amp;lt;!-- Quellen?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Münzen aus Billonlegierungen wurden seit dem Ausgang des Mittelalters in Deutschland und anderen Ländern aus [[inflation]]ären Gründen beziehungsweise aus Gründen der Zusatzgeldbeschaffung vieler Münzherren für die kleineren [[Münznominal|Nominale]] ausgeprägt, was anfangs noch verdeckt geschah. Sie bereiteten im 16. und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert den Übergang zur Scheidemünze vor und waren das Hauptzahlungsmittel der ärmeren Bevölkerungsschichten. In [[Inflation]]szeiten, so etwa in der [[Kipper- und Wipperzeit]] um 1620, wurden kleinere, vormalige [[Kurantmünze]]n aus Silber durch ständige Münzverschlechterung allmählich zu Billonmünzen, bevor sie dann nur noch aus Kupfer bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Jahrhundert wurden Klein- und viele Scheidemünzen meist in Billon geprägt, so zum Beispiel die preußischen Silbergroschen von 1821 bis 1873, die sächsischen [[Neugroschen]] von 1841 bis 1873 oder die Schweizer 5-, 10- und 20-[[Rappen]]-Stücke von 1850 bis 1877.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Billonmünze darf nicht mit der ähnlich klingenden [[Anlagemünze|Bullionmünze]], der modernen Wertanlagemünze, verwechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupferlegierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Silber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anagkai</name></author>
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