<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Billigsortiment</id>
	<title>Billigsortiment - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Billigsortiment"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Billigsortiment&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T13:03:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Billigsortiment&amp;diff=715214&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tärkein kampa: /* Wirtschaftliche Aspekte */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Billigsortiment&amp;diff=715214&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-05-18T12:34:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaftliche Aspekte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Billigsortiment&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Billigprodukt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Billigware&amp;#039;&amp;#039;) sind im [[Handel]] [[Produkt (Wirtschaft)|Produkte]] oder [[Dienstleistung]]en, die mit [[Niedrigpreispolitik|niedrigen Preisen]] [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|angeboten]] werden. Gegensatz ist das [[Luxusgut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
„Billig“ bedeutet preiswert im Hinblick auf das allgemeine [[Preisniveau]] oder das Preisverhältnis zu vergleichbaren Gütern oder Dienstleistungen. Im Hinblick auf das Preisniveau und die Beziehung zwischen [[Einkommen]] und [[Nachfrage]] gibt es volkswirtschaftlich drei Güterklassen, nämlich [[Inferiores Gut|inferiore Güter]], [[Normales Gut|normale Güter]] und [[Luxusgüter]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=FH0fBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA49&amp;amp;dq=Luxusg%C3%BCter+inferiore&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjivsqzyI7hAhUDsKQKHfEDDDAQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=Luxusg%C3%BCter%20inferiore&amp;amp;f=false Susanne Wied-Nebbeling/Helmut Schott, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 49]&amp;lt;/ref&amp;gt; Billigware gehört zu den inferioren Gütern, bei denen steigende Einkommen zu sinkender Nachfrage führen. Billigwaren bilden ein [[Marktsegment]], das ein anderes [[Konsumverhalten]] der [[Verbraucher]] aufweist als beispielsweise Luxusgüter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Zum Billigsortiment gehören sämtliche [[Massenware]]n im Niedrigpreis-Segment, die im [[Supermarkt]], vor allem aber beim [[Discounter]] ([[Aldi]], [[KiK]], [[Kodi (Unternehmen)|Kodi]]) oder im [[Sonderpostenmarkt]] ([[Schum EuroShop]], [[TEDi]]) angeboten werden. [[Produktpiraterie]] von [[Markenartikel]]n (beispielsweise [[Rolex]]) oder [[Modelabel]]s ([[Adidas]]) zählt ebenfalls zu den Billigwaren. Dagegen sind [[Handelsmarke]]n keine Billigprodukte mit minderer [[Produktqualität]] mehr, sondern den Markenartikeln qualitativ gleichwertige Produkte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.&amp;lt;ref&amp;gt;KPMG AG (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;No-Names von gestern – Markttreiber von morgen?&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Niedrigpreis-Segment gehören auch Handelsmarken wie „ja!“ ([[No-Name]]) oder in der [[Gastronomie]] das [[Junkfood]] oder [[Street Food]]. Im Dienstleistungssektor bieten [[Billigfluggesellschaft]]en ein Billigsortiment an. Auf dem [[Wohnungsmarkt]] gehören [[Sozialwohnung]]en zu diesem Marktsegment. Steigt das Einkommen, werden die Mieter aus der Sozialwohnung ausziehen müssen, sodass die Nachfrage nach Sozialwohnungen sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=0hYywaZfIiQC&amp;amp;pg=PA137&amp;amp;dq=Billigware+inferiore+G%C3%BCter&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwic6K-Az6nhAhVRM-wKHX0OAfQQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Lothar Wildmann, Einführung in die Volkswirtschaftslehre, Mikroökonomie und Wettbewerbspolitik, 2007, S. 138]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Low-Involvement-Produkte]] sind Produkte des Alltags mit geringem Preis, die kaum oder gar nicht erklärungsbedürftig sind und ohne Service auskommen ([[Lebensmittel]], [[Getränk]]e, [[Waschmittel]]). Der Kunde setzt sich beim Kauf dieser Güter nur wenig mit den Alternativen auseinander, weil er dem Kauf des Produktes keine hohe Bedeutung beimisst ({{enS|low-involvement}}, „geringes Interesse“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Billigprodukte sind dann [[Unpfändbarkeit|unpfändbar]], wenn sie nach {{§|811|zpo|juris}} Abs. 1 Nr. 1, 5 und 6 [[Zivilprozessordnung (Deutschland)|ZPO]] als [[unpfändbarer Gegenstand]] gelten. Unpfändbare Gegenstände nach § 811 Abs. 1 Nr. 1, 5 und 6 ZPO sind Gegenstände des persönlichen [[Gebrauchsgegenstand|Gebrauchs]], [[Hausrat]] oder der [[Beruf]]sausübung bzw. [[Erwerbstätigkeit]] dienende Sachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die [[Preis (Wirtschaft)#Selektionsfunktion|Selektionsfunktion]] des [[Preis (Wirtschaft)|Preises]] führt dazu, dass beim niedrigen Preisniveau meist Nachfrager in Frage kommen, deren Einkommen oder Vermögen gering ist. Wichtigste [[Zielgruppe]] für Billigwaren ist deshalb das [[Prekariat]]. Das [[Preis-Leistungs-Verhältnis]] kann bei einem Billigprodukt genauso günstig sein wie bei einem wertvollen Produkt, und zwar dann, wenn Preis und Leistung im genau gleichen Verhältnis steigen oder sinken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=K374kP16TiAC&amp;amp;pg=PA159&amp;amp;dq=Billigprodukte+Preis-Leistungs-Verh%C3%A4ltnis&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiCw8GM8Y7hAhVOqaQKHdHqA1QQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=Billigprodukte%20Preis-Leistungs-Verh%C3%A4ltnis&amp;amp;f=false Uli Burchardt, &amp;#039;&amp;#039;Ausgegeizt! Wertvoll ist besser - Das Manufactum-Prinzip&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 159]&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings ist die [[Nachhaltigkeit]] von Billigwaren geringer als bei Normalprodukten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niedrige Produktqualität und eine hohe [[Obsoleszenz]] der Billigwaren sind erforderlich, damit die [[Selbstkosten]] für einen günstigen [[Kaufpreis]] niedrig gehalten werden können. Preiserhöhungen von Markennamen führen zu einem erhöhten [[Absatzvolumen]] von No-Name-Artikeln,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=EvjJCK_JZEQC&amp;amp;pg=PA259&amp;amp;dq=Billigprodukte&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwig5-ST147hAhWE2KQKHYsHCfIQ6AEIMzAC#v=onepage&amp;amp;q=Billigprodukte&amp;amp;f=false Claudia Ossola-Haring, &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Kennzahlen zur Unternehmensführung&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 259]&amp;lt;/ref&amp;gt; was deren Zugehörigkeit zu den inferioren Gütern beweist. Billigprodukte sind deshalb echte [[Substitutionsgut|Substitutionsgüter]] zu den vergleichbaren teureren Varianten. Die Nachfrage nach Billigwaren nimmt bei steigenden Einkommen ab, weil der Verbraucher zu höherwertigen oder teureren Substitutionsgütern wechselt (etwa von [[Margarine]] zu [[Butter]]). Billigwaren sind keine Eigenschaft dieser Güter, sondern es handelt sich um das [[Marktverhalten]] einiger Marktteilnehmer mit bestimmten [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenzen]] in bestimmten Einkommenssituationen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=zLKeDQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA64&amp;amp;dq=inferiore+G%C3%BCter&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjAot2b1anhAhVK_qQKHUehDVQQ6AEIODAD#v=onepage&amp;amp;q=inferiore%20G%C3%BCter&amp;amp;f=false Steffen J. Roth, &amp;#039;&amp;#039;VWL für Einsteiger&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 64 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird ein von [[BAföG]] lebender [[Student]] seinen Hunger mit [[Junk Food]] stillen, später als [[Vorstandsmitglied]] eines [[Großunternehmen]]s jedoch im „Sterne-Lokal“ speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Billigprodukte wie [[Gebrauchsgegenstand|Gebrauchsgegenstände]] oder [[Textilie]]n stammen häufig aus [[Niedriglohnland|Niedriglohnländern]], weil die niedrigen [[Personalkosten]] den Kaufpreis senken. Im Hinblick auf die [[Einkommenselastizität]] &amp;lt;math&amp;gt;\eta_{i}&amp;lt;/math&amp;gt; sind Billigwaren negativ, also unelastisch:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\eta_{i} &amp;lt; 1&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Steigen mithin die Einkommen, geht die Nachfrage nach Billigwaren zurück. Bei [[Rezession]]en dagegen steigt die Nachfrage nach ihnen, sie sind relativ konjunkturunabhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1225298156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preispolitik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tärkein kampa</name></author>
	</entry>
</feed>