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	<title>Billigheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Billigheim&amp;diff=164070&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T14:56:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Billigheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/20/52/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/15/16/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Billigheim in MOS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Neckar-Odenwald-Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 226&lt;br /&gt;
|PLZ               = 74842&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06265, 06264&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08225009&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BGI&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 5 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Sulzbacher Straße 9&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.billigheim.de/de/startseite www.billigheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Martin Diblik&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Parteiloser|parteilos]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Billigheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Neckar-Odenwald-Kreis]]. Sie gehört zur europäischen [[Metropolregion Rhein-Neckar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Billigheim liegt im [[Bauland (Landschaft)|Bauland]] zwischen [[Odenwald]] und dem [[Jagst]]tal ca. 12&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Mosbach]] und 25 km nördlich von [[Heilbronn]].&lt;br /&gt;
Die [[Muschelkalk]]böden werden von der [[Schefflenz (Jagst)|Schefflenz]] entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden und &amp;#039;&amp;#039;-städte&amp;#039;&amp;#039; sind: [[Roigheim]], &amp;#039;&amp;#039;[[Möckmühl]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Neudenau]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gundelsheim (Württemberg)|Gundelsheim]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Landkreis Heilbronn]], sowie [[Neckarzimmern]], &amp;#039;&amp;#039;Mosbach&amp;#039;&amp;#039;, [[Elztal (Odenwald)|Elztal]] und [[Schefflenz]] im Neckar-Odenwald-Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Billigheim besteht aus fünf Ortsteilen: [[Allfeld]], Billigheim, [[Katzental (Billigheim)|Katzental]], [[Sulzbach (Billigheim)|Sulzbach]] und [[Waldmühlbach]]. Die Ortsteile sind räumlich identisch mit den früheren Gemeinden gleichen Namens, ihre offizielle Benennung erfolgt in der Form „Billigheim, Ortsteil …“. Die Ortsteile bilden zugleich [[Unechte Teilortswahl|Wohnbezirke]] im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.billigheim.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Hauptsatzung.pdf Hauptsatzung der Gemeinde Billigheim vom 13. Februar 2007] (PDF; 36&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ortsteil Allfeld gehören das Dorf Allfeld, die Höfe Eichhof, Gänslacherhof, Ober Bichelbacherhof (auch Beutelhof), Schopfenhof, Se(e)lbacherhof, Unter Bichelbacherhof (vgl. Ober Bichelbacherhof), das Gehöft Assulzer(Aüßer)hof und das Haus Untere Mühle (Sägmühle). Zum Ortsteil Billigheim gehören das Dorf Billigheim, der Weiler Schmelzenhof, der Ort „Stuhlseite, Mühle“ und die Häuser Ziegelhütte. Zu dem Ortsteil Sulzbach gehören die vier Talhöfe. Zu dem Ortsteil Katzental gehören die beiden Aussiedlerhöfe im Grund und der Röhrleinshof (Gätschenbergerhof). Zu dem Ortsteil Waldmühlbach gehört nur das gleichnamige Dorf.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Allfeld liegen die [[Wüstung]]en Selbach, Troppeneyhof und Marsel, dessen Lage nicht genau bekannt ist. Im Ortsteil Billigheim liegt die Wüstung Weilersberg, im Ortsteil Katzental die Wüstung Kröselingen und im Ortsteil Waldmühlbach liegen die Wüstungen Woluesloch und Inneres und mittleres Höflein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 319–322&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizeiliche Gliederung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Inkrafttreten der Polizeistrukturreform am 1. Januar 2014 gehört Billigheim zum Polizeipräsidium Heilbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Ungefähr im Jahre 1000 gründete Bischof [[Heinrich I. (Würzburg)|Heinrich]] von [[Bistum Würzburg|Würzburg]] ein [[Benediktinerinnen]]kloster in Billigheim, wovon die erste Erwähnung des Ortes als „Closter Bullikhemb“ zeugt. Der vermutliche ältere Ort wurde wohl von einem [[Franken (Volk)|fränkischen]] Regionalfürsten aus der Familie von Bulling gegründet. Im Jahr 1238 wurde das Kloster auf Wunsch der [[Nonne]]n in das [[Zisterzienserinnenkloster Billigheim]] umgewandelt und erlebte noch im 13. Jahrhundert seine Blüte, während der es bis zu seiner Auflösung auch die Ortsherrschaft innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1361 wurden Dorf und Kloster [[Kurmainz|kurmainzisch]] und wurde von der [[Kellerei (Amtsbereich)|Kellerei]] Allfeld verwaltet. 1462 wurde Billigheim vom [[Pfalzgraf]]en [[Ludwig I. (Pfalz-Zweibrücken)|Ludwig von Zweibrücken]] belagert und angegriffen. Unter Kommando von [[Keckhans von Gemmingen|Hans von Gemmingen]] konnte der Ort aber erfolgreich verteidigt und die Angreifer geschlagen werden. Durch [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] und [[Reformation]] im 16. Jahrhundert wurde das Kloster geschwächt und 1584 schließlich von Erzbischof [[Wolfgang X. von Dalberg|Wolfgang von Dalberg]] aufgehoben. Der Keller von Allfeld war zugleich Hofmeister zu Billigheim. Um 1700 wurde der Sitz der Kellerei von Allfeld nach Billigheim verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] wurde Kurmainz [[Säkularisation|säkularisiert]] und die Kellerei Billigheim fiel 1803 an das [[Fürstentum Leiningen]]. Die Leininger Fürsten errichteten 1803 im Ort ein Schloss, das im Jahre 1902 durch ein Feuer vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Seit der Gründung des [[Rheinbund]]s 1806 gehört Billigheim zum [[Großherzogtum Baden]]. Es gehörte zum [[Verwaltungsgliederung Badens|Amt Mosbach]] und ab 1936 zum [[Landkreis Mosbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1973 wurde Waldmühlbach nach Billigheim eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=484}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1974 entstand die heutige Gemeinde Billigheim durch die Vereinigung der Gemeinden Allfeld, Billigheim und Katzental.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; Sulzbach kam am 1. Februar 1974 hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=485}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform]], die am 1. Januar 1973 in Kraft trat, wurde das Gebiet der heutigen Gemeinde vom aufgelösten Landkreis Mosbach in den Odenwaldkreis umgegliedert. Dieser wurde wegen der Namensgleichheit mit dem [[Odenwaldkreis|hessischen Landkreis]] am 10. September 1974 in [[Neckar-Odenwald-Kreis]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Billigheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1894 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 880&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/cgi-bin/psview?document=UB-Bestand%2F61 |text=Neumanns Orts-Lexikon des Deutschen Reichs |archivebot=2018-04-01 16:12:40 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 881&amp;lt;ref name=&amp;quot;verwaltungsgeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=mosbach.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 824&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohnerzählung&amp;quot;&amp;gt;Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 2: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordbaden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1945 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 969&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohnerzählung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1772&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.billigheim.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Billigheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben entstammen dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3830&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3937&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3570&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3606&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3724&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3622&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3620&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3380&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4817&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4495&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Datum&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4617&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5292&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5309&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5659&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5748&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5853&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5862&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5742&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5900&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5972&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Billigheim und seine Ortsteile sind aufgrund der historischen Zugehörigkeit zu Kurmainz und zum [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] vorwiegend [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] geprägt. Es gibt jedoch auch eine [[Evangelische Kirche|evangelische]] Gemeinde in dem Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Billigheim Denkmal Synagoge.JPG|mini|100px|Denkmal für die ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger]]&lt;br /&gt;
Seit dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] gab es in Billigheim eine [[Judentum|jüdische]] Gemeinde. 1804 wurde eine [[Synagoge]] in der Schefflenztalstraße erbaut und von 1835 bis 1876 gab es eine [[Jüdische Elementarschule (Baden)|jüdische Elementarschule]]. 1842 lebten 140 Juden in Billigheim. Diese Zahl verringerte sich in der Folgezeit. 1933 lebten noch 30 jüdische Bürger im Ort. In der Gemarkung Neudenau befand sich die Beerdigungsstätte; erste Begräbnisse wurden vermutlich bereits im 18. Jahrhundert vorgenommen. Während der [[Novemberpogrome 1938]] demolierten [[Sturmabteilung|SA]]-Angehörige die Inneneinrichtung der Synagoge, ein Brand konnte aber verhindert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/a-b/400-billigheim-baden-wuerttemberg |titel=Billigheim (Baden-Württemberg) |werk=Jüdische Gemeinde |abruf=2025-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der sogenannten „&amp;#039;&amp;#039;Aktion Buerckel&amp;#039;&amp;#039;“ wurden am 22. Oktober 1940 die letzten zehn verbliebenen jüdischen Gemeindemitglieder ins französische [[Camp de Gurs|Internierungslager Gurs]] deportiert. Mindestens sieben von ihnen starben dort oder in [[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz]]. Die Synagoge wurde 1990 abgerissen. Das Türgewand der Synagoge blieb erhalten und ist heute eine Gedenkstätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenktafel&amp;quot;&amp;gt;Tafel an der Gedenkstätte&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Shmuel Spector, Geoffrey Wigoder, Elie Wiesel |Titel=The Encyclopedia of Jewish Life Before and During the Holocaust |Verlag=NYU Press |Datum=2001 |ISBN=0-8147-9376-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Billigheim-rathaus.jpg|mini|Rathaus von Billigheim]]&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
In Billigheim wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Diese garantiert den Ortsteilen eine festgelegte Anzahl von Sitzen. Aus Billigheim und Sulzbach kommen mindestens je fünf, aus Allfeld mindestens vier, aus Katzental und Waldmühlbach mindestens je zwei Gemeinderäte. Der Gemeinderat hat normalerweise 18 Mitglieder. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e (Ausgleichssitze) verändern. 2024 besteht er aus 20 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08225009/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=5194&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-19124_id_29838 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;Center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;10&amp;quot; |{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND = DE&lt;br /&gt;
|TITEL = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRNEU = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT = 2019&lt;br /&gt;
|GUV            = &lt;br /&gt;
| PARTEI1      = CDU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 50.57&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 56.1&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = FW(BW)&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 36.59&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 19.8&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 12.84&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 24.1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |50,57&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |56,1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|FW&lt;br /&gt;
|[[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |36,59&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |19,8&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |12,84&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |24,1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;64,01 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;59,4 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der [[Bürgermeister (Baden-Württemberg)|Bürgermeister]] wird in direkter Wahl für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1974–1982 || Hermann Rieth (krankheitsbedingt in Ruhestand getreten)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1982–2000 || Ronald Schwammel (krankheitsbedingt in Ruhestand getreten)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001–2017 || Reinhold Berberich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seit 2017 || Martin Diblik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 84,62 Prozent der Stimmen wurde im Januar 2017 Martin Diblik zum Bürgermeister gewählt, der langjährige Amtsinhaber Reinhold Berberich bekam 14,44 Prozent der Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Beck |url=https://www.rnz.de/nachrichten/mosbach_artikel,-Mosbach-Paukenschlag-in-Billigheim-Herausforderer-schlaegt-Amtsinhaber-_arid,250036.html |titel=Paukenschlag in Billigheim: Herausforderer schlägt Amtsinhaber |werk=rnz.de |datum=2017-01-23 |abruf=2017-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 19. Januar 2025 wurde Diblik mit 98,7 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Caspar Oesterreich |url=https://www.rnz.de/region/neckartal-odenwald_artikel,-Buergermeisterwahl-Billigheim-Vertrauensbeweis-fuer-Martin-Diblik-_arid,1490585.html#google_vignette |titel=Bürgermeisterwahl Billigheim: Vertrauensbeweis für Martin Diblik |werk=rnz.de |datum=2025-01-19 |abruf=2025-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
In geteiltem Schild oben in Blau schräggekreuzt ein goldener (gelber) [[Krummstab]] und ein goldenes (gelbes) [[Patriarchenkreuz|Patriarchenhochkreuz]] mit Kleeblattenden, beide umschlungen von einem silbernen (weißen) Tuch, unten in Silber (Weiß) ein achtspeichiges Rad.&lt;br /&gt;
Das Wappen erinnert mit Krummstab und Kreuz an das ehemalige Frauenkloster in Billigheim und mit dem Rad an die kurmainzische Ortsherrschaft vor 1803 ([[Mainzer Rad]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wappen der fünf Ortsteile ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;6&amp;quot; widths=&amp;quot;60&amp;quot; heights=&amp;quot;75&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen Allfeld.png|Allfeld&lt;br /&gt;
 DEU Billigheim COA.svg|Billigheim&lt;br /&gt;
 Wappen Katzental.png|Katzental&lt;br /&gt;
 Wappen Sulzbach Billigheim.png|Sulzbach&lt;br /&gt;
 Wappen Waldmuehlbach.png|Waldmühlbach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* Altofen-Krottendorf ([[Óbuda]]-[[Békásmegyer]], 3. Bezirk von [[Budapest]]/[[Ungarn]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1965 schloss die [[Nichtbundeseigene Eisenbahn|private]] [[Schefflenztalbahn]] Billigheim ausgehend von [[Schefflenz#Gemeindegliederung|Oberschefflenz]] an das Eisenbahnnetz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schule-Billigheim.jpg|mini|hochkant=1.67|Grund- und Werkrealschule Billigheim]]&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Billigheim gibt es neben einer [[Grundschule|Grund-]] und [[Werkrealschule]] im Ortsteil Billigheim, wobei die Kinder der Klassen 1 und 2 aus Billigheim, Katzental und Waldmühlbach in der Grundschule in Waldmühlbach untergebracht sind, auch je eine Grundschule in Allfeld und in Sulzbach. Außerdem gibt es fünf Kindergärten in der Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Billigheim |url=http://www.billigheim.de/index.php?id=87 |titel=Bildung und Betreuung – Schulen |sprache=de |abruf=2018-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Billigheim Sonderabfalldeponie 2011 12 28.jpg|mini|hochkant=1.67|Ansicht der Sonderabfalldeponie von Osten (Dez. 2011)]]&lt;br /&gt;
=== Sonderabfalldeponie ===&lt;br /&gt;
1984 eröffnete das Land Baden-Württemberg in Billigheim als Ersatz für die geschlossene Deponie in [[Malsch (bei Heidelberg)|Malsch]] die „Sonderabfalldeponie Billigheim“ für [[Andienungspflicht|andienungspflichtige]] [[Gefährliche Abfälle|Sonderabfälle]]. Eigentümer der Deponie ist die landeseigene Sonderabfall-Deponiegesellschaft Baden-Württemberg mbH (SAD). 2000 wurde die [[HIM GmbH|HIM]] mit der Betriebsführung beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapazität der Deponie beträgt insgesamt rund 930.000&amp;amp;nbsp;m³, wovon im Juni 2020 rund 810.000&amp;amp;nbsp;m³ verfüllt waren. Die geschätzte Restlaufzeit beträgt noch rund 8–10 Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen zur Sonderabfalldeponie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.him.de/standorte.php/Billigheim/Sonderabfalldeponie-Billigheim Beschreibung auf der Website der HIM]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.sad-bw.de/ Website der SAD Sonderabfall-Deponiegesellschaft Baden-Württemberg]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Peter Reinhardt |Titel=Die Geschichte eines Irrtums |Sammelwerk=Heilbronner Stimme |Datum=2009-07-18 |Online=[https://www.stimme.de/suedwesten/nachrichten/sonstige-Die-Geschichte-eines-Irrtums;art1960,1600406 bei stimme.de]}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(alle abgerufen am 29. Dezember 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Bevor Dietmar von [[Lauda (Lauda-Königshofen)|Lauda]] zum [[Zweiter Kreuzzug|Zweiten Kreuzzug]] (1147–1149) aufbrach, gründete er am Bach [[Schefflenz (Jagst)|Schefflenz]] in Billigheim ein Nonnenkloster, das 1166 erstmals urkundlich erwähnt wird und das 1238 durch den Würzburger Bischof [[Hermann I. von Lobdeburg]] dem [[Zisterzienser]]orden angeschlossen wurde. Es war anfänglich [[Kloster Ebrach]] unterstellt, später dem nahe gelegenen [[Kloster Schöntal]]. Der ursprüngliche Name &amp;#039;&amp;#039;Marienbrunn&amp;#039;&amp;#039; wich anderen Bezeichnungen, u.&amp;amp;nbsp;a. „Klösterlein zu den Sieben Seligkeiten“. Als sich 1584 beim Tod der letzten Äbtissin, Katharina II. von Günderode, nur noch eine Nonne im Kloster befand, hob der Erzbischof von Mainz, [[Wolfgang X. von Dalberg|Wolfgang von Dalberg]], das Kloster auf. Von den Bauten hat sich nur die Klosterkirche, ursprünglich Marienkirche, heute Pfarrkirche [[St. Michael (Billigheim)|St. Michael]], erhalten, die von 1972 bis 1975 modern erweitert wurde. Krummstab und Kreuz im Wappen der Gemeinde Billigheim erinnern an das einstige Kloster, ferner in [[Heilbronn]] der [[Liste der Pfleghöfe in Heilbronn|Billigheimer Hof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=↑ Ilse Fischer |Titel=Stätten der Gastlichkeit in und um Heilbronn |Sammelwerk=Historischer Verein Heilbronn |Auflage=20. Veröffentlichung |Ort=Heilbronn |Datum=1951 |Seiten=49.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:Billigheim-stmichael-cc.jpg|mini|Pfarrkirche St. Michael]]&lt;br /&gt;
In der Ortsmitte von Billigheim befindet sich die katholische Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;[[St. Michael (Billigheim)|St. Michael]]&amp;#039;&amp;#039;, die im 12. Jahrhundert als Klosterkirche des Klosters Billigheim erbaut wurde. Nach Aufhebung des Klosters 1584 wurden die restlichen Klostergebäude abgerissen. 1971–1975 wurde die Kirche renoviert und durch einen Erweiterungsbau und einen freistehenden Turm zu ihrer heutigen Gestalt vergrößert. Der eichenhölzerne Dachstuhl des Langhauses aus dem 12. Jahrhundert gilt als große Kostbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Pfarrkirche St. Michael befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;Remise&amp;#039;&amp;#039;, ein Wirtschaftsgebäude, das 1625 aus den Steinen des abgebrochenen Konventsgebäudes des Klosters errichtet wurde und seit den 1970er Jahren Kindergarten ist. Die Remise trägt das Wappen von Erzbischof [[Johann Schweikhard von Cronberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte &amp;#039;&amp;#039;Schul- und Rathaus&amp;#039;&amp;#039; mit dem markanten Glockentürmchen wurde 1838 errichtet. Im Ort befinden sich zahlreiche weitere historische Anwesen und [[Bildstock|Bildstöcke]]. Die &amp;#039;&amp;#039;evangelische Kirche&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige, später erweiterte [[Notkirche]] von 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;#039;&amp;#039;Arcoplatz&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Apsis]] der ehemaligen [[Gotik|gotischen]] Pfarrkirche zu sehen. An dieser Stelle wurde bereits im 9. oder 10. Jahrhundert eine hölzerne Kapelle errichtet, die dem [[Erzengel]] [[Erzengel Michael|Michael]] geweiht war. Hier befand sich auch der Friedhof des Ortes. Die Kapelle wurde im 11./12. Jahrhundert durch einen Brand zerstört. Im 13. Jahrhundert wurde als Nachfolgebau die gotische Pfarrkirche St. Michael gebaut. Diese diente bis zur Aufhebung des Klosters als Pfarrkirche. Seither wurde die Klosterkirche als Pfarrkirche genutzt und der alte Bau diente zunächst noch als Friedhofskapelle. Den Namen erhielt dieser Platz von den Grafen von Leiningen-Billigheim zur Erinnerung an Gräfin Gabriele von Leiningen, geb. [[Arco (Adelsgeschlecht)|von Arco]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Billigheim - Rathaus - 2019-04-01 16-22-58.jpg|Altes Rathaus&lt;br /&gt;
Datei:Billigheim-remise.jpg|Remise&lt;br /&gt;
Datei:Billigheim-evkirche.jpg|Evangelische Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Billigheim Arcoplatz.jpg|Arcoplatz&lt;br /&gt;
Datei:Allfeld-kirchblick2012.jpg|Allfeld Blick zur Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Billigheim - Brücke - 2019-04-01 16-37-19.jpg|Billigheim – historische Brücke über die Schefflenz im ehemaligen Klosterbereich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
Eine Gedenktafel an der &amp;#039;&amp;#039;Friedhofshalle&amp;#039;&amp;#039; sowie das Türgewand der ehemaligen Synagoge in der Schefflenztalstraße erinnern an die Deportation der jüdischen Frauen und Männer des Ortes, von denen mindestens sieben durch den [[Holocaust|NS-Terror]] ums Leben kamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenktafel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* Ludwig Burger (1850–1936), Tonsetzer und [[Regens Chori]] des [[Preßburger Kirchenmusikverein bei St. Martin|Kirchenmusikvereins bei St. Martin]] in [[Bratislava|Preßburg]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Ritter von Goebel]] (1855–1932), Botaniker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.billigheim.de/de/startseite Gemeinde Billigheim]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5972/Billigheim LEO-BW, Landeskunde entdecken online], Billigheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Billigheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4088324-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Billigheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Neckar-Odenwald-Kreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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