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	<title>Bill Frisell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TKhamburg am 25. Januar 2024 um 00:21 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bill Frisell Trio 01.jpg|mini|Bill Frisell auf dem [[INNtöne Jazzfestival]] 2021]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bill wiki (cropped).jpg|mini|Bill Frisell, 2004]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;William Richard „Bill“ Frisell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. März]] [[1951]] in [[Baltimore]], [[Maryland]]) ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Gitarrist]]. Er wird meist als [[Jazz]]-Musiker kategorisiert, hat aber auch in anderen musikalischen [[Genre]]s von [[Popmusik|Pop]] und [[Filmmusik]] bis zur [[Neue Musik|Neuen Musik]] gearbeitet. Er war neben [[John Scofield]] und [[Pat Metheny]] einer der bekanntesten und anerkanntesten Gitarristen der 1980er- und 1990er-Jahre und gilt als einer der individualistischsten und innovativsten Gitarristen. Sein signifikanter Klang macht ihn zu einem der stilbildenden Gitarristen der Gegenwart.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sarah Seidel |url=https://www.ndr.de/kultur/sendungen/round_midnight/Round-Midnight-Der-Gitarrist-Bill-Frisell-wird-70-,sendung1141364.html |titel=&amp;quot;Free, Folk, Frisell&amp;quot; - der amerikanische Gitarrist Bill Frisell wird 70 |hrsg=NDR |datum=2021-03-18 |abruf=2022-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Bill Frisell lernte als Kind [[Klarinette]], bevor er zur Gitarre wechselte. Über die Musik [[Wes Montgomery]]s entdeckte er den Jazz. Auf der [[Berklee College of Music|Berklee School of Music]] in [[Boston]] war Pat Metheny ein [[Kommilitone]]. Frisell lernte unter anderem bei [[Jim Hall (Musiker)|Jim Hall]]. Während eines Aufenthaltes in Europa machte er die Bekanntschaft des Jazzproduzenten [[Manfred Eicher]], der ihn mit Musikern seines Labels [[Edition of Contemporary Music|ECM]] wie etwa [[Jan Garbarek]] und [[Paul Motian]] aufnahm. Mit Motian spielte Frisell bis zu dessen Tod 2011 auf zahlreichen Konzerten und Platten zusammen, vorwiegend mit dem [[Saxophon]]isten [[Joe Lovano]]. Die Musik dieser Zeit war von einem zarten und schwebenden Klang geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den größten Teil der 1980er-Jahre lebte Frisell in [[New York City]] und war in der dortigen [[Downtown]]-Musikszene aktiv. Er arbeitete in dieser Zeit häufig mit [[John Zorn]] zusammen, unter anderem als Mitglied der Band [[Naked City (Band)|Naked City]]. Frisell leitete in diesem Zeitraum auch ein eigenes [[Trio (Musik)|Trio]] mit [[Kermit Driscoll]] ([[Bass (Instrument)|Bass]]) und [[Joey Baron]] ([[Schlagzeug]]). Seine Musik entwickelte sich in dieser Zeit mehr zu einem zupackenden, gerade in der Zusammenarbeit mit John Zorn auch oft „lärmenden“ Sound.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Hal Willner|Hal-Willner]]-Projektes &amp;#039;&amp;#039;Weird Nightmare: Meditations on [[Charles Mingus|Mingus]]&amp;#039;&amp;#039; arbeitete er 1992 mit [[Art Baron]], [[Greg Cohen]], [[Don Alias]] und [[Don Byron]] zusammen. Mitte der 1990er-Jahre löste Frisell sein Trio auf und zog nach [[Seattle]], [[Washington (Bundesstaat)|Washington]]. Er begann Elemente der [[Bluegrass]]- und [[Country]]musik in seine Musik zu integrieren, seit der Jahrtausendwende bereichert er seine Musik um Einflüsse aus der [[Brasilianische Musik|brasilianischen Musik]] und Elemente des [[Funk (Musik)|Funk]]. Er entwickelte sich damit zu einem Musiker mit deutlich [[Eklektizismus|eklektizistischem]] Stil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Musik Bill Frisells ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frisell lovano motian by MT.jpg|mini|[[Joe Lovano]], [[Paul Motian]] und Bill Frisell bei einem Live-Auftritt in Rom (2010?)]]&lt;br /&gt;
Ein besonderes Charakteristikum der Musik Bill Frisells ist sein individualistischer Sound, von [[Peter Erskine]] schon früh als „one-in-a-million sound“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Martin Kunzler]]: &amp;#039;&amp;#039;Jazz Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1988, S. 385&amp;lt;/ref&amp;gt; gerühmt, der in den 1990er-Jahren oft als „singend“ beschrieben wird. Er erweiterte das klangliche Spektrum seines Spiels später jedoch zunehmend, auch mithilfe elektronischer Effekte wie [[Gitarrensynthesizer]], [[Delay (Musik)|Delay]], [[Loop (Musik)|Looper]], [[Nachhall|Hall]] oder [[Sampling (Musik)|Sampling]]. Inzwischen verfügt er über ein ausgesprochen breites Repertoire von Ausdrucksmöglichkeiten auf seinem Instrument, bleibt aber immer auf Anhieb erkennbar. [[John Scofield]], der ihn als einen seiner Lieblingsgitarristen bezeichnete, meinte dazu: „Er transzendiert die Gitarre. Er beherrscht, was er macht –&amp;amp;nbsp;ein emotionaler und lyrischer Musiker.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Martin Kunzler: &amp;#039;&amp;#039;Jazz Lexikon. &amp;#039;&amp;#039;Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1988, S. 385&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine charakteristische Technik Frisells ist das sogenannte Neck-[[Bending]], ein Hin- und Her-Dehnen des Gitarrenhalses, um die Gitarre besser zu intonieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tobias Hoffmann |url=https://www.gitarrebass.de/stories/talkin-jazz-tobias-hoffmann-trifft-bill-frisell/ |titel=Talkin’ Jazz: Tobias Hoffmann trifft Bill Frisell |datum=2019-10-05 |sprache=de-DE |abruf=2023-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frisell hat seit den 1990er-Jahren mit vielen Musikern aus dem [[Jazz]]- und [[Popmusik|Popbereich]] wie beispielsweise [[Dave Douglas]], [[Charles Lloyd]], [[Ginger Baker]], [[Marianne Faithfull]], [[Lucinda Williams]], [[Elvis Costello]] und [[Burt Bacharach]] zusammengearbeitet und zahlreiche Aufnahmen veröffentlicht. Mitte der 1990er-Jahre spielte er auch Filmmusiken für Stummfilme von [[Buster Keaton]] ein. Im Jahr 2004 nahm er eine Platte auf, die von den Gemälden [[Gerhard Richter]]s inspiriert war. Frisell hat Originalmusik zu mehreren Filmen beigesteuert, darunter &amp;#039;&amp;#039;Das Millionen Dollar Hotel&amp;#039;&amp;#039; von [[Wim Wenders]], zwei Filme von [[Gus Van Sant]], &amp;#039;&amp;#039;Forrester – Gefunden!&amp;#039;&amp;#039; und sein Remake von &amp;#039;&amp;#039;Psycho&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;American Hollow&amp;#039;&amp;#039; von Rory Kennedy, eine [[Home Box Office|HBO]]-Dokumentation über eine Appalachen-Familie, eine Rundfunksendung über das menschliche Genom mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;The DNA Files&amp;#039;&amp;#039; und zwei Trickfilme des Zeichners [[Gary Larson]] (&amp;#039;&amp;#039;Tales from the Far Side I &amp;amp; II&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das internationale Musikfestival [[Ruhrtriennale]] kuratierte Frisell zwischen 2003 und 2005 die Reihe „[[Century of Song]]“, für die er exklusive Konzertabende mit [[Suzanne Vega]], [[Rickie Lee Jones]], [[Vic Chesnutt]], [[Loudon Wainwright]] III., [[Van Dyke Parks]], [[Chip Taylor]], [[Marc Ribot]], [[Vinicius Cantuária]], [[Ron Sexsmith]], [[Elvis Costello]] und anderen Songwritern erarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 wurde Frisell für sein Album &amp;#039;&amp;#039;Unspeakable&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Grammy]] („Jazzalbum des Jahres“) ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bill Frisell/Diskografie}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bill frisell 05N2394.jpg|mini|hochkant|Bill Frisell, [[Moers Festival|mœrs festival]] 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Philip Watson: &amp;#039;&amp;#039;Bill Frisell, Beautiful Dreamer: The Guitarist who changed the Sound of American Music.&amp;#039;&amp;#039; Faber &amp;amp; Faber, London 2022; ISBN 978-0-571-36166-3&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Michael Rüsenberg]] |url=https://www.jazzcity.de/index.php/buecher/2697-philip-watson-bill-frisell-beautiful-dreamer |titel=Philip Watson: Bill Frisell, Beautiful Dreamer |hrsg=jazzcity.de |datum=2022-05-02 |abruf=2022-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.billfrisell.com/ Offizielle Internetpräsenz] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/gitarrist-bill-frisell-jazz-70-geburtstag-100.html Porträt 2021 (BR-Klassik)]&lt;br /&gt;
* [http://www.bryanaaker.net/ Bill-Frisell-Diskografie] aktiv bis 2008 (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=WM_yAua_XcY Kurzfilmportrait über Bill Frisell und die Zusammenarbeit mit ECM Records]&lt;br /&gt;
* [https://www.allaboutjazz.com/php/news.php?id=31768 Bill-Frisell-Interview] auf allaboutjazz.com (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134378644|LCCN=n79129659|VIAF=120017748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frisell, Bill}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fusion-Musiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Gitarrist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammy-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frisell, Bill&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Frisell, William Richard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Jazzgitarrist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. März 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baltimore]], [[Maryland]], USA&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TKhamburg</name></author>
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