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	<title>Bilk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Primavera2023: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-24T16:52:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtteil von Düsseldorf&lt;br /&gt;
|Stadtwappen= DEU Düsseldorf COA.svg&lt;br /&gt;
|Stadt= Düsseldorf&lt;br /&gt;
|Stadtteil= Bilk&lt;br /&gt;
|Stadtteilnummer= 036&lt;br /&gt;
|Bild= &lt;br /&gt;
|Wappen= Führt kein Wappen.svg&lt;br /&gt;
|NameWappen= &lt;br /&gt;
|Lageplan= Düsseldorf Stadtteil Bilk.svg&lt;br /&gt;
|NameLageplan= Lage im Stadtgebiet&lt;br /&gt;
|Breitengrad= 51/12/29/N&lt;br /&gt;
|Längengrad= 6/46/36/E&lt;br /&gt;
|Höhe= 40.0&lt;br /&gt;
|Fläche= 6.07&lt;br /&gt;
|Einwohner= 41387&lt;br /&gt;
|Stand= 2023-06-30&lt;br /&gt;
|Eingemeindet= 4. April 1384&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk= [[Stadtbezirk 3 (Düsseldorf)|Stadtbezirk 3]]&lt;br /&gt;
|Autobahn1= 46&lt;br /&gt;
|Bundesstraße1= 1&lt;br /&gt;
|Bundesstraße2= 8&lt;br /&gt;
|Bundesstraße3= 326&lt;br /&gt;
|Zuggattung1=RE|Bahnlinie1=4&lt;br /&gt;
|Zuggattung2=RE|Bahnlinie2=6RRX&lt;br /&gt;
|Zuggattung3=RE|Bahnlinie3=10&lt;br /&gt;
|Zuggattung4=RE|Bahnlinie4=13&lt;br /&gt;
|Zuggattung5=RB|Bahnlinie5=39&lt;br /&gt;
|S-Bahn1= 1&lt;br /&gt;
|S-Bahn2= 6&lt;br /&gt;
|S-Bahn3= 8&lt;br /&gt;
|S-Bahn4= 11&lt;br /&gt;
|S-Bahn5= 28&lt;br /&gt;
|S-Bahn6= 68&lt;br /&gt;
|Stadtbahn1= U71&lt;br /&gt;
|Stadtbahn2= U72&lt;br /&gt;
|Stadtbahn3= U73&lt;br /&gt;
|Stadtbahn4= U79&lt;br /&gt;
|Stadtbahn5= U83&lt;br /&gt;
|Straßenbahn1= 704&lt;br /&gt;
|Straßenbahn2= 705&lt;br /&gt;
|Straßenbahn3= 706&lt;br /&gt;
|Straßenbahn4= 709&lt;br /&gt;
|Buslinie1= 723&lt;br /&gt;
|Buslinie2= 726&lt;br /&gt;
|Buslinie3= 727&lt;br /&gt;
|Buslinie4= 731&lt;br /&gt;
|Buslinie5= 735&lt;br /&gt;
|Buslinie6= 736&lt;br /&gt;
|Buslinie7= 780&lt;br /&gt;
|Buslinie8= 782&lt;br /&gt;
|Buslinie9= 785&lt;br /&gt;
|Buslinie10= 827&lt;br /&gt;
|Buslinie11= 835&lt;br /&gt;
|Buslinie12= 836&lt;br /&gt;
|Buslinie13= 893&lt;br /&gt;
|Nachtverkehr1= NE6&lt;br /&gt;
|Nachtverkehr2= NE7&lt;br /&gt;
|Nachtverkehr3= NE8&lt;br /&gt;
|Schnellbus1= SB50&lt;br /&gt;
|Schnellbus2= SB57&lt;br /&gt;
|Metrobus1= M3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bilk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] der [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] Landeshauptstadt [[Düsseldorf]]. Das Gebiet des ehemals selbstständigen Ortes wurde bereits 1384 nach Düsseldorf eingemeindet und umfasste neben dem heutigen Stadtteil Bilk auch die heutigen Stadtteile [[Oberbilk]], [[Unterbilk]] sowie [[Friedrichstadt (Düsseldorf)|Friedrichstadt]]. Bilk gehört zum [[Stadtbezirk 3 (Düsseldorf)|Stadtbezirk 3]] und war im Juni 2023 mit 41.387 Einwohnern auf einer Fläche von 6,07 Quadratkilometern der bevölkerungsreichste Stadtteil der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://duva-server.de/Duesseldorf/ASW/ASW.dll?aw=Bevölkerung%5CBevölkerung%20monatlich%20des%20Jahres%202023&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 6818 Einwohnern je Quadratkilometer ist Bilk überdurchschnittlich dicht besiedelt, die Stadt Düsseldorf hat etwa 2900 Einwohner pro Quadratkilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Im Norden verläuft die Stadtteilgrenze unmittelbar südlich der [[Bahnstrecke Mönchengladbach–Düsseldorf|Bahnstrecke Düsseldorf–Neuss]]; Bilk grenzt dort an die benachbarten Stadtteile [[Unterbilk]] und [[Friedrichstadt (Düsseldorf)|Friedrichstadt]] an. Östlich von Bilk liegen die Stadtteile [[Oberbilk]] und [[Wersten]]. Die Stadtteilgrenze zu Oberbilk verläuft unmittelbar östlich der [[Bahnstrecke Köln–Duisburg|Eisenbahnstrecke Düsseldorf–Köln]] und folgt südlich davon dann dem Straßenverlauf der Moritz-Sommer-Straße und des Bittwegs (jeweils Straßenmitte). Entlang der [[Bundesstraße 326|Werstener Straße]], des Ostufers eines ehemaligen Baggersees und des [[Düssel#Brückerbach|Brückerbaches]] verläuft die Grenze zu Wersten. Bilk umschließt entlang der Münchener Straße, Himmelgeister Straße (südlicher Teil), Ulenbergstraße, [[Aachener Straße (Düsseldorf)|Aachener Straße]] und Volmerswerther Straße das Gebiet von [[Flehe]]. Ebenfalls im Süden grenzt der Stadtteil entlang des südlichen Randes des [[Südfriedhof (Düsseldorf)|Südfriedhofs]] an die Felder von [[Volmerswerth]]. Im Westen schließen sich die Felder von [[Hamm (Düsseldorf)|Hamm]] an. Die Grenze verläuft hier parallel zum westlichen Rand des Südfriedhofs und weiter nördlich entlang der [[Bundesstraße 1#Düsseldorf|Völklinger Straße]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web |url=https://www.openstreetmap.org/relation/92374 |title=OpenStreetMap / Relation / Bilk (92374) |language=de |accessdate=2023-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung und Bebauung ===&lt;br /&gt;
In einem 300 bis 600 Meter breiten Streifen südlich der Bahnstrecke Düsseldorf–Neuss ist eine [[Geschlossene Bauweise (Baurecht)|geschlossene Bauweise]] vorherrschend. Der nördliche Teil Bilks ist somit besonders dicht besiedelt. Es gibt hier auch mehr Geschäfte und Gewerbebetriebe als im übrigen Stadtteilgebiet. Dieser Teil wird auch von der [[Düssel#Südliche Düssel|Südlichen Düssel]], die hier aber oft durch Tunnel geführt wird, in Ost-West-Richtung durchflossen. Der meist locker bebaute Süden enthält mit dem [[Südfriedhof (Düsseldorf)|Südfriedhof]], dem Park an der ehemaligen [[Sternwarte Düsseldorf|Sternwarte]], dem Freizeitpark Ulenbergstraße und dem [[Botanischer Garten Düsseldorf|Botanischen Garten]] mehrere Grünflächen. Die [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf|Heinrich-Heine-Universität]], deren Campus und Klinik im Südosten des Stadtteils liegt, ist aktuell der am meisten prägende Faktor Bilks. Nicht nur in den Wohnheimen auf dem [[Campus]] und nördlich des Klinikgeländes, sondern auch im restlichen Stadtteil wohnen viele Studenten und Hochschulmitarbeiter. Zumindest in Bilk existiert eine insgesamt in Düsseldorf eher schwach ausgeprägte studentische Kneipenkultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{&amp;quot;|Text=In Urkunden aus dem Jahre 1395 ist sowohl von Oberbilk als auch von Arenbilk die Rede, nie jedoch von Unterbilk. Erst nach dem Bau des Bilker Bahnhofes taucht auf einer Karte aus dem Jahre 1891 plötzlich in feiner Schnörkelschrift der Name „Unterbilk“ auf. Ein städtischer Beamter hatte einen neuen Stadtteil auf dem Papier geschaffen. […] Doch Heimatfreunde wie Planer wissen: ‚Die Unterbilker fühlen sich als Bilker‘.|Sprache=de}}&amp;lt;ref&amp;gt;Landeshauptstadt Düsseldorf: {{cite web|url=http://www.duesseldorf.de/bv/03/infos/historie.shtml|title=Geschichte des Stadtbezirks 3 – Vom Gemüsevorort bis zum Regierungsviertel|accessdate=2009-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund kann zwischen der Bilker und Unterbilker Geschichte und oft auch zwischen dem Heimatbewusstsein der Bilker und Unterbilker nicht unterschieden werden, so dass die nachfolgend skizzierte Stadtteilgeschichte mehr umfasst als das, was innerhalb der heutigen Bilker Grenzen geschehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Duesseldorf Alt St Martin 2.jpg|mini|Kirche Alt St. Martin]]&lt;br /&gt;
Wie Funde von zwei Gräberfeldern zeigen, war Bilk im frühen Mittelalter (6. und 7. Jahrhundert) besiedelt. Beide Fundstellen liegen jedoch recht weit vom späteren Ortskern bei [[Alt St. Martin (Düsseldorf)|Alt St. Martin]] entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Siegmund: &amp;#039;&amp;#039;Merowingerzeit am Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; Rheinische Ausgrabungen 34. Rheinland-Verlag, Köln 1989, S. 276–278&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste schriftliche Erwähnung von Bilk&amp;lt;ref&amp;gt;Nach anderen ist in der Urkunde Bilk im Kirchspiel [[Wettringen (Münsterland)]] gemeint; vgl. [[Henning Kaufmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Gibt es in den Rheinlanden rechtsrheinische ācum-Namen?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Vierteljahrsblätter&amp;#039;&amp;#039; 38 (1974), S. 32–53, bes. S. 35f.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte zum 14. Februar 799 als Gutshof &amp;#039;&amp;#039;(villa Bilici)&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Theodor Joseph Lacomblet]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins&amp;#039;&amp;#039;, Bd. I. Wolf, Düsseldorf 1840, Nr. 12, S. 8 ([https://books.google.de/books?id=Ln1WAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA8 Google-Books]); [[Wilhelm Crecelius (Historiker)|Wilhelm Crecelius]]: &amp;#039;&amp;#039;Traditiones [[Kloster Werden|Werdensis]]&amp;#039;&amp;#039;, Teil I. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins&amp;#039;&amp;#039; 6 (1869), S. 1–68,  bes. S. 11 ([https://books.google.de/books?id=OLYCAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA2-PA11 Google-Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hugo Weidenhaupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der Stadt Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, Triltsch-Verlag, Düsseldorf 1979, ISBN 3-7998-0000-X, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt; wohl ein Königsgut mit Kirche. Die am südlichen [[Düssel]]arm gelegene kleine Tuffsteinkirche [[Alt St. Martin (Düsseldorf)|Alt St. Martin]] entstand vielleicht um 700. Erstmals urkundlich erwähnt wird sie jedoch erst 1019. Bei einer Auflistung der Besitzungen der Abtei Deutz von 1147 bestätigte der Papst [[Eugen III.]] neben vielen Anderen am Niederrhein für den Großraum Düsseldorf Eigentum in „Bilka“ und „Castrum Burgela“ ([[Haus Bürgel]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Joseph Lacomblet, in: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins oder des Erzstiftes Cöln, Urkunde 356&amp;#039;&amp;#039;, 1840, Band 1, 779–1200, S. [260]244. Onlinefassung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Aufstellung über die Besitzungen des [[Stift Gerresheim|Stiftes Gerresheim]] von 1218 waren für den Haupthof (Villae) Dern neben 62 weiteren Unterhöfen im heutigen Großraum Düsseldorf auch drei Unterhöfe in Bilk aufgelistet.&amp;lt;ref&amp;gt;Fahne, Anton, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Fahnenburg und ihre Bildergalerie, Kapitel Stift Gerresheim&amp;#039;&amp;#039;, 1873, S. [26]16. Onlinefassung&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1250 muss auch die [[Honnschaft|Honschaft]] Gerresheim in Bilk Eigentumsrechte besessen haben. In einer Urkunde von 1273 wurden diese von der gesamten Bilker Gemark auf einen abgesonderten Bereich verkleinert. Bezeugt hatten diese Urkunde unter anderen die Edelherren „Theodorico und Henrico de Elner“ und „Wernero de Horst“.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Joseph Lacomblet, in: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheines und des Erzstiftes Cöln, Urkunde 649&amp;#039;&amp;#039;, 1840, Teil 2, 1201–1300, S. [417]379. Online-Ausgabe 2009[http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:5:1-702]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die für die Honschaft Gerresheim angeführten Rechte gehörten vermutlich ursprünglich auch dem Stift und waren von diesem zu einem früheren Zeitpunkt an die Honnschaft veräußert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adelsgeschlecht der „Ritter von Horst“ hatte im 13. Jahrhundert Eigentum in der Bilker Mark. Ritter Heinrich von Horst übertrug 1290 [[Heinrich von Windeck]], einem Mitglied aus der Familie der Grafen von Berg, für 50 Mark seinen Hof in Bilk zum Lehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lacomblet, Theodor Joseph, in: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins oder des Erzstiftes Köln, Urkunde Nr. 904&amp;#039;&amp;#039;, 1846, Band 2, S. [576]538.[http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:5:1-247 Digitalisierte Ausgabe ULB Bonn]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1206 gehörte das an einem nördlichen Düsselarm gelegene, erstmals 1159 erwähnte Fischerdörfchen „dusseldorp“, das Dorf an der Düssel, zum Kirchspiel von Alt St. Martin in Bilk. In diesem Jahr wurde eine Kapelle in der [[Altstadt (Düsseldorf)|Altstadt]] von Düsseldorf zur Pfarrkirche erhoben und ein eigenes Kirchspiel gebildet. Am 14. August 1288, nach der [[Schlacht von Worringen]], wurden Düsseldorf durch den Grafen [[Adolf V. (Berg)|Adolf V. von Berg]] die Stadtrechte verliehen und die Pfarrkirche zur Stiftskirche. Die Grafschaft wurde 1380 zum Herzogtum erhoben und das Schloss in Düsseldorf zum Regierungssitz der neuen Herzöge. Bei der Erweiterung von Düsseldorf Ende März 1384 wurden neben den Honschaften [[Golzheim (Düsseldorf)|Golzheim]] und [[Derendorf]] auch die große Dorfschaft Bilk der Stadt Düsseldorf zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Joseph Lacomblet, in: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheines und des Erzstiftes Cöln, Urkunde 878&amp;#039;&amp;#039;, 1853, Teil 3, 1301–1400, S. [783]771.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „städtischen Freiheiten“, die bei der Eingemeindung zugesagt worden waren, wurden in einer weiteren Urkunde eingeschränkt. In dieser Urkunde vom 4. April 1384 erhielten die Bilker nur dann auch alle „städtischen Freiheiten“, wenn sie zusätzlich auch in der Stadt eine Wohnung unterhielten.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Joseph Lacomblet, in: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheines und des Erzstiftes Cöln, Urkunde 880&amp;#039;&amp;#039;, 1853, Teil 3, 1301–1400, S. [785]773.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilk bestand damals aus den drei Honschaften: Arienbilk, oder auch Orienbilk genannt, das heutige Oberbilk, Muhlhoven, etwa das aktuelle Unterbilk, und Kirchbilk mit St. Martin, der Kern des heutigen Stadtteiles Bilk. Diese drei Honschaften &amp;#039;&amp;#039;Bilk&amp;#039;&amp;#039; unterhielten bereits vor der Eingemeindung nach Düsseldorf ein eigenes Schöffengericht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-27603 Digitalisierte Ausgabe der ULB Düsseldorf] Düsseldorfer Geschichtsverein: Teil 3, H. Eschenbach, in Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Zur Verfassungsgeschichte der Stadt Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, S. [69]52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Bilker Gericht wurde 1394 durch den Herzog Wilhelm von Berg aufgelöst und durch das Düsseldorfer Gericht ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Joseph Lacomblet, in: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheines und des Erzstiftes Cöln, Urkunde 1001&amp;#039;&amp;#039;, 1853, Teil 3, 1301–1400, S. [899]887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die großflächige Ortschaft Bilk bestand aus einer Reihe von Höfen und Häusern entlang der südlichen Düssel im Verlauf der heutigen [[Suitbert]]usstraße und Martinstraße bis zur neuen Bilker Kirche St. Martin, die an der Stelle der 1686 erbauten [[Loretokapelle (Düsseldorf-Bilk)|Loretokapelle]] steht. Bilk war in drei Bezirke gegliedert: in Kirchbilk (Alt St. Martin), Mühlenhofen und Arenbilk (Oberbilk). Größere Höfe sind namentlich bekannt: Burghof, Deuzerhof,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdzd/periodical/pageview/10618081?query=Kux Verkauf des Deuzerhofes zu Bilk – am Dienstag den 20. April 1841 und am folgenden Tage der in der Gemeinde Unterbilk so genannte &amp;#039;&amp;#039;Deuzerhof&amp;#039;&amp;#039; nebst den dazugehörigen Gemeinden Unterbilk, Stoffeln und Flehe, so wie Bilker und Hammerfelde Parzellen verkauft werden. (Veräußerer waren vornehmlich Familienmitglieder mit Namen Kux)], in Düsseldorfer Zeitung (No. 45), Beilage vom 14. Februar 1841&amp;lt;/ref&amp;gt; Fechelshof oder Rheindorfer Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1805 wurde der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste von Parkanlagen in Düsseldorf|Alte Bilker Friedhof]]&amp;#039;&amp;#039;, heute eine großzügige Parkanlage mit Spiel- und Liegewiesen an der Volmerswerther Straße, angelegt. An der Gestaltung des Friedhofs, der am 1. April 1904 geschlossen wurde, wirkte auch [[Maximilian Friedrich Weyhe]] mit. Nach mehreren Erweiterungen umfasste die Anlage zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Fläche von 27 Hektar. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Friedhof schwer von Bomben verwüstet. In der Nachkriegszeit wurde dann eine kleine umzäunte Gedächtnisstätte mit dem Rest des ehemaligen Friedhofkreuzes und acht Grab- und Gedenksteinen von zwölf bekannten Bilker Bürgern aufgestellt. Der Sternwartpark, besser bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Alter Bilker Friedhof&amp;#039;&amp;#039;, zeichnet sich durch seine abwechslungsreich gestaltete Landschaftsform aus, sanfte Hügel, Mulden, Alleen und geschwungene Wege wechseln sich ab. Auf dem Hundefreigelände an der Nordwestecke des Sternwartparks befinden sich parallel zur Volmerswerther Straße Überreste eines kleinen [[Bunker|Tiefbunkers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1852 entstand südöstlich von Düsseldorf in [[Oberbilk]] eine bedeutende Metall- und Eisenindustrie. 1854 genehmigte der preußische König [[Friedrich Wilhelm IV.]] eine notwendige Erweiterung der Stadt, die nach Süden hin über die heutige [[Friedrichstadt (Düsseldorf)|Friedrichstadt]] Bilk mit Düsseldorf verband. Wegen der Verlagerung des Eisenbahnverkehrs in den 1891 am heutigen Standort eröffneten [[Düsseldorf Hauptbahnhof|Düsseldorfer Hauptbahnhof]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtarchiv_Hauptbahnhof&amp;quot;&amp;gt;Stadtarchiv der Landeshauptstadt Düsseldorf: [https://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/zeitleiste/zeitleiste-07-1880-bis-1900/1891 Der Hauptbahnhof wird eröffnet], abgerufen am 11. Februar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; musste die seit 1870 nach Fertigstellung der [[Hammer Eisenbahnbrücke]] bestehende Eisenbahnstrecke von Düsseldorf über den [[Rhein]] nach [[Neuss]] verlegt und durch Bilk geführt werden. Der Stadtteil wurde auf diese Weise zerschnitten, erhielt aber auch einen [[Haltepunkt Düsseldorf-Bilk|eigenen Bahnhof]]. Aus dem nördlich gelegenen Teil wurde [[Unterbilk]], der südliche Teil behielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Bilk&amp;#039;&amp;#039;. Die alte Eisenbahnstrecke vom alten Düsseldorfer Bahnhof in Nähe des heutigen [[Graf-Adolf-Platz]]es entlang des jetzigen Medienhafens zur Hammer Eisenbahnbrücke wurde aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:bst-close.jpg|mini|Denkmal für die Sternwarte]]&lt;br /&gt;
Bekannt geworden ist Bilk auch in der [[Astronomie]] durch die [[Sternwarte Düsseldorf|Düsseldorfer Sternwarte]]. 1843 richtete [[Johann Friedrich Benzenberg]] (1777–1846) in Bilk in der Nähe von Alt St. Martin die private &amp;#039;&amp;#039;Sternwarte Charlottenruhe&amp;#039;&amp;#039; ein und führte dort Himmelsbeobachtungen durch. Nach seinem Tod übernahm die Stadt Düsseldorf die Sternwarte. Zwischen 1852 und 1890 entdeckte hier der Nachfolger Benzenbergs, der Astronom [[Karl Theodor Robert Luther]] (1822–1900), 24 [[Asteroid|Planetoiden und Asteroiden]] (von [[(17) Thetis|Thetis]] am 17. April 1852 bis [[(288) Glauke|Glauke]] am 20. Februar 1890), die als die &amp;#039;&amp;#039;24 Düsseldorfer Planeten&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurden. 1943 wurde die Düsseldorfer Sternwarte während eines Bombenangriffs zerstört. Der ausgeglühte Körper des Fernrohres der Sternwarte steht heute als Erinnerung vor dem Westturm von Alt St. Martin. Schaut man durch das Rohr, erblickt man den Hahn auf dem Kirchturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der westlich von Unterbilk gelegenen Rheinhalbinsel Lausward (Lauswerth) wurde 1876 die erste Pferderennbahn Düsseldorfs eröffnet. Von 1890 bis 1896 entstand hier der neue städtische Hafen. 1955 wurde mit dem Bau des [[Kraftwerk Lausward|Kraftwerkes Lausward]] begonnen. Der stadtnahe östliche Teil des [[Hafen (Düsseldorf)|Düsseldorfer Hafens]] entwickelte sich seit 1990 zum Schwerpunkt verschiedener Telekommunikationsfirmen und Werbeagenturen und wird deshalb auch [[Medienhafen]] genannt. Dort wurden 1982 der [[Rheinturm|Fernmeldeturm]], 1988 das neue Gebäude des [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtags Nordrhein-Westfalen]], das [[WDR-Studio Düsseldorf|WDR-Funkhaus Düsseldorf]] und 1999 der &amp;#039;&amp;#039;Neue Zollhof&amp;#039;&amp;#039; von dem namhaften Gegenwartsarchitekten [[Frank Gehry|Frank O. Gehry]] fertiggestellt. 1996 wurde unweit des Medienhafens das auf dem südlichen Ende des [[Rheinufertunnel (Düsseldorf)|Rheinufertunnels]] stehende [[Stadttor (Düsseldorf)|Düsseldorfer Stadttor]] mit seiner [[Doppelfassade]] und einem dynamischen Klimasystem eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verwaltung und Fussgaengereingang des Universitaetsklinikums Duesseldorf in Duesseldorf-Bilk, von Westen.jpg|mini|Eingangsbereich Universitätsklinikums Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Zeitgleich mit dem Bau der Städtischen Krankenanstalten südlich der Moorenstraße zwischen Witzelstraße und Himmelgeister Straße in [[Stoffeln (Düsseldorf)|Stoffeln]] im Jahr 1907 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Akademie für praktische Medizin&amp;#039;&amp;#039;, aus der schließlich 1965 die [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf|Universität Düsseldorf]] hervorging, gegründet. Südlich des Geländes der Krankenanstalten wuchs der Campus der Universität, zu dem auch der 1974 eröffnete [[Botanischer Garten Düsseldorf|Botanische Garten]] gehört. 1973 gingen die Städtischen Krankenanstalten in Bilk in die Trägerschaft des Landes [[Nordrhein-Westfalen]] über und wurden in [[Universitätsklinikum Düsseldorf]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Personen ===&lt;br /&gt;
* Der Politiker und Jurist [[Jakob Salentin von Zuccalmaglio]] (1775–1838) wurde in Bilk geboren.&lt;br /&gt;
* Der Pfarrer von St. Martin, [[Anton Joseph Binterim]] (1779–1855), war [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Geistlicher]], [[Katholische Theologie|Theologe]] und [[Kirchenhistoriker]] sowie Abgeordneter in der [[Preußische Nationalversammlung|Preußischen Nationalversammlung]] von 1848&lt;br /&gt;
* Joseph Wimmer (1781–1860), der Schlossermeister von Düsseldorf Joseph Wimmer rettete die brennende [[St. Lambertus (Düsseldorf)|St.-Lambertus-Kirche]] am 11. Januar 1815 vor dem sicheren Untergang. (Gedenkstein auf der historischen Grabanlage)&lt;br /&gt;
* [[Johann Josef Scotti]] (1787–1866) (Gedenkstein auf der historischen Grabanlage)&lt;br /&gt;
* [[Ernst Deger]] (1809–1885) (Gedenkstein auf der historischen Grabanlage)&lt;br /&gt;
* Pfarrer Johann Wilhelm Palm (1810–1897) (Gedenkstein auf der historischen Grabanlage)&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Freiligrath]] (1810–1876) wohnte 1850/51 an der Neusser Straße 133, gegenüber der Loretokapelle (heute gegenüber der Bilker Kirche in Unterbilk).&lt;br /&gt;
* Maria Melos (* 19. Juli 1819; † 8. Oktober 1888), Ferdinand Freiligraths Schwägerin und [[Gottfried Keller]]s Judith nach einer Figur aus dem Roman [[Der grüne Heinrich]] (Gedenkstein auf der historischen Grabanlage)&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Lassalle]] (1825–1864) wohnte vorübergehend 1856/57 im Hause der [[Sophie von Hatzfeldt|Gräfin Sophie von Hatzfeldt]] (1805–1881) an der Friedrichstraße 53, heute Unterbilk.&lt;br /&gt;
* [[Woldemar Harleß]] (1828–1902) (Gedenkstein auf der historischen Grabanlage)&lt;br /&gt;
* Wilhelm Kreutzer (1825–1892),  er war über vierzig Jahre Hauptlehrer in Bilk. (Gedenkstein auf der historischen Grabanlage)&lt;br /&gt;
* Kaplan Johann Adam Jansen (1829–1865) (Gedenkstein auf der historischen Grabanlage)&lt;br /&gt;
* Pfarrer Franz Heinrichs (1837–1891) (Gedenkstein auf der historischen Grabanlage)&lt;br /&gt;
* Georg Percy Freiligrath (1852–1891), Sohn von Ferdinand Freiligrath (Gedenkstein auf der historischen Grabanlage)&lt;br /&gt;
* Die Schriftsteller [[Heinrich Spoerl]] (1887–1955) und Sohn [[Alexander Spoerl]] (1917–1978) haben in der Ober-Real-Schule am Fürstenwall 100 (heute Albrecht-Dürer-Schule) in Unterbilk die Schulbank gedrückt. Aus diesen Erfahrungen sind die Romane &amp;#039;&amp;#039;[[Die Feuerzangenbowle]]&amp;#039;&amp;#039; (1933) von Heinrich Spoerl und &amp;#039;&amp;#039;[[Memoiren eines mittelmäßigen Schülers]]&amp;#039;&amp;#039; (1950) von Alexander Spoerl entstanden.&lt;br /&gt;
* Der Unternehmer [[Johann Heinrich Spoerl]] (1862–1915), Vater des Schriftstellers Heinrich Spoerl und Konstrukteur der ersten deutschen [[Rotationsdruckmaschine]], gründete 1884 in Bilk die „[[J.H. Spoerl Maschinenfabrik]]“. 1904 errichtete er für sein Unternehmen in der Tußmannstrasse 70 ein neues, heute noch bestehendes Fabrikgebäude.&lt;br /&gt;
* Der Musiker [[Jürgen Engler (Musiker)|Jürgen Engler]] wurde 1960 in Bilk geboren.&lt;br /&gt;
* Der Koch und Geschäftsmann [[Ralf Bos]] wurde 1961 in Bilk geboren.&lt;br /&gt;
* Die Schriftstellerin [[Sabine Klewe]] lebt in Bilk.&lt;br /&gt;
* [[Jacques Tilly]] baut in einem ehemaligen Straßenbahndepot in Bilk seine satirischen Figuren für den [[Düsseldorfer Karneval|Düsseldorfer Rosenmontagszug]].&amp;lt;ref&amp;gt;David Baum: Der Zugvogel, in: Stern Nr. 9, 20. Februar 2020, S. 94–98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und weitere Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Individualverkehr ===&lt;br /&gt;
In West-Ost-Richtung über den Südring, die Kopernikusstraße und Auf’m Hennekamp verläuft der sogenannte Düsseldorfer Lastring durch Bilk. Die Stadtteilgebiete nördlich davon liegen in der [[Umweltzone]]. Im Süden befindet sich die [[Bundesautobahn 46|Autobahn A 46]], die zwischen dem Klinikgelände und dem übrigen Campus der [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf|Universität]] in einem [[Universitätstunnel|Tunnel]] verschwindet. Westlich dieses Tunnels ist der Stadtteil über die Anschlussstelle Düsseldorf-Bilk an die Autobahn angeschlossen. Mehrere Durchgangsstraßen durchziehen Bilk in Nord-Süd-Richtung und nehmen den Kraftverkehr stadtein- und -auswärts auf. Im Westen berührt die [[Bundesstraße 1]] über die Völklinger Straße den Stadtteil. Über die nördliche Merowingerstraße und im weiteren Verlauf über die Münchener Straße – eine Anfang der 1990er Jahre zur Entlastung einiger Bilker und Fleher Wohngebiete fertiggestellte mehrspurige Autostraße – durchquert der Durchgangsverkehr Bilk in und aus Richtung Universität, [[Benrath]] und [[Garath]]. Schließlich ist die Stadtmitte über die Erasmusstraße, Mecumstraße, Witzelstraße und Werstener Straße an die Autobahn A 46 in Richtung [[Hilden]] und [[Wuppertal]] angebunden. Mecumstraße und Erasmusstraße gehören zu den am stärksten befahrenen Straßen Düsseldorfs und sind in der Vergangenheit öfter durch Überschreitung der [[Feinstaub]]-Grenzwerte in die Schlagzeilen geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Personennahverkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf-d-bilk.jpg|mini|S-Bahnhof Bilk]]&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Düsseldorf-Bilk|Bahnhof Bilk]] befindet sich direkt an der Stadtteilgrenze noch auf [[Unterbilk]]er Gebiet. Der Haltepunkt ist seit dem 18. März 2022 Haltestelle der RE-Linien RE4, RE 6, RE 10 und RE13, sowie der RB-Linie 39. Des Weiteren halten dort die S-Bahn-Linien S 8, S. 11 und S 28 sowie mehrere Stadtbahnlinien (U 71, U 72, U 73, U 83) und die Buslinien (SB56, M3, 835, 836 und NE 7). Weitere Haltepunkte der S-Bahn-Linien S 8, S. 11 und S 28 direkt an der Stadtteilgrenze von Bilk sind [[Haltepunkt Düsseldorf Völklinger Straße|Völklinger Straße]] und [[Haltepunkt Düsseldorf Friedrichstadt|Friedrichstadt]]. Mit der Fertigstellung der [[Wehrhahn-Linie]] und seiner Erweiterung zum Regionalbahnhof wurde der Bahnhof zusätzlich zum Haltepunkt im [[Stadtbahn Düsseldorf|Stadtbahnnetz]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/stadtbahn/streckennetz/whl.shtml Infos zur Wehrhahn-Linie]&amp;lt;/ref&amp;gt; vorher fuhren hier die Straßenbahnlinien 703, 713, 706, 707, 708 und 712. Der [[Haltepunkt Düsseldorf Volksgarten|S-Bahnhof Volksgarten]] ist Haltestelle der S-Bahn-Linien S 1, S. 6 und S 68 sowie der Straßenbahnlinie 706.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Straßenbahnlinien (701 und 704) und Buslinien (SB 50, 723, 726, 735, 780, 782, 785, 827, 893, M3, NE 8 und 809) verkehren im übrigen Stadtteilgebiet. Seit dem 30. August 2010 ist das in Bilk gelegene Universitätsgelände mit der Verlängerung der Stadtbahnlinie U 79 bis zur Station &amp;#039;&amp;#039;Universität Ost/Botanischer Garten&amp;#039;&amp;#039; an das Stadtbahnnetz angeschlossen, seit Februar 2016 auch mit der Linie U 73. Darüber hinaus verkehren die im August 2018 eingerichteten Metrobuslinie  M1, M2 und M3 im gesamten Stadtgebiet. Hierbei stellt die Linie M3 die Anbindung nach Düsseldorf-Bilk dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelhandel ===&lt;br /&gt;
Einkaufsmöglichkeiten mit mehreren Geschäften befinden sich&lt;br /&gt;
* auf der Aachener Straße zwischen Suitbertusstraße und Kopernikusstraße&lt;br /&gt;
* auf der Himmelgeister Straße zwischen Am Steinberg und Ulenbergstraße&lt;br /&gt;
* am Karolingerplatz und&lt;br /&gt;
* am Aachener Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Trödelmarkt Aachener Platz&amp;#039;&amp;#039; ist einer der größten Trödelmärkte Deutschlands. Er findet seit 1976 jeden Samstag auf dem Bilker Schützenplatz an der Ulenbergstraße statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen und Hochschulen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf.jpg|mini|Campus der Heinrich-Heine-Universität]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Botanischer garten duesseldorf.jpg|mini|Botanischer Garten mit [[Kuppelgewächshaus]]]]&lt;br /&gt;
In Bilk liegen vier Grundschulen und eine Realschule. Stadtweite Bedeutung haben die berufsbildenden Schulen Max-Weber-Berufskolleg und Walter-Eucken-Berufskolleg an der Suitbertusstraße sowie das Schulzentrum zwischen Brinckmann- und Redinghovenstraße mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Geschwister-Scholl-Gymnasium Düsseldorf|Geschwister-Scholl-Gymnasium]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Hulda Pankok|Hulda-Pankok]]-Gesamtschule&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich-Hertz-Berufskolleg (Düsseldorf)|Heinrich-Hertz-Berufskolleg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Campus in Bilk sind neben den Lehr- und Forschungseinrichtungen aller Fakultäten der [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf|Heinrich-Heine-Universität]] auch die Fachbereiche &amp;#039;&amp;#039;Sozial- und Kulturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039; der [[Fachhochschule Düsseldorf]] angesiedelt. Sehenswert sind das Freigelände und die Gewächshäuser – insbesondere der markante [[Kuppelgewächshaus|Kuppelbau]] – des [[Botanischer Garten Düsseldorf|Botanischen Gartens]] der Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Der rund 900 aktive Mitglieder zählende &amp;#039;&amp;#039;St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Bilk e.&amp;amp;nbsp;V. 1445&amp;#039;&amp;#039; ist der zweitgrößte Düsseldorfer Schützenverein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|url=http://www.schuetzen-bilk.de/sb/A_114,1,0,006,0,0,0,0_UeberDieBilkerSchuetzen.html|title=Schützen-Bilk – über die Bilker Schützen|accessdate=2009-08-07|offline=yes|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110324145609/http://www.schuetzen-bilk.de/sb/A_114,1,0,006,0,0,0,0_UeberDieBilkerSchuetzen.html|archivedate=2011-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er veranstaltet das gemeinsame Schützenfest der Stadtteile Bilk und Unterbilk mit der Kirmes auf dem Schützenplatz an der Ulenbergstraße unweit des Aachener Platzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heimatverein &amp;#039;&amp;#039;Bilker Heimatfreunde e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; unterhält das &amp;#039;&amp;#039;Hermann-Smeets-Archiv&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Jadehüske&amp;#039;&amp;#039;, Himmelgeister Straße 73, mit Sammlungen über [[Ferdinand Freiligrath]], [[Hermann Harry Schmitz]] und über die Bilker Sternwarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei ältesten Sportvereine in und um Bilk,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|url=http://www.bilkinfo.de/organisationen/sportvereine.html|title=bilkinfo – Stadtteilseiten Düsseldorf-Bilk – Sportvereine|accessdate=2009-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die auch mehrere Sportarten anbieten, sind der&lt;br /&gt;
* Friedrichstädter Turnverein v. 1880 e.&amp;amp;nbsp;V. Düsseldorf,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|url=http://www.ftv-duesseldorf.de/index2.html|title=Website des Friedrichstädter Turnvereins v. 1880 e.&amp;amp;nbsp;V. Düsseldorf|accessdate=2009-08-07|offline=yes|archiveurl=https://web.archive.org/web/20090925014605/http://www.ftv-duesseldorf.de/index2.html|archivedate=2009-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[DJK TuSA 06 Düsseldorf|DJK TuSA 06 e.&amp;amp;nbsp;V. Düsseldorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|url=http://www.tusa06.de/|title=Website der DJK TuSA 06 e.&amp;amp;nbsp;V.|accessdate=2009-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und&lt;br /&gt;
* SV Grün-Weiß-Rot 1930 e.&amp;amp;nbsp;V. Düsseldorf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|url=http://www.sv-gwr.de/|title=Website des Sportvereins Grün-Weiß-Rot 1930 e.&amp;amp;nbsp;V.|accessdate=2011-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sportstätten ===&lt;br /&gt;
Die Sportplätze von DJK TuSA und SV Grün-Weiß-Rot befinden sich südlich der Freizeitparks Ulenbergstraße in [[Flehe]]. Auf dem Campus liegt das Sportzentrum der [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf|Heinrich-Heine-Universität]] mit Fußballplatz, Tennisplätzen, Leichtathletikbahn und zwei Sporthallen. In den [[Düsseldorf Arcaden]] befindet sich ein Hallenbad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Bilker Kirche.jpg|mini|hochkant|Apsis von Alt St. Martin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Düsseldorf Bilk - Nessie-2021-after-restoration.jpg|mini|Entlüftungsrohre eines Abwasserkanals, im Volksmund Nessie genannt]]&lt;br /&gt;
Die [[Alt St. Martin (Düsseldorf)|Kirche Alt St. Martin]] an der Martinstraße ist das älteste noch sichtbare Baudenkmal Düsseldorfs. Die am südlichen [[Düssel]]arm gelegene kleine Tuffsteinkirche wird auch &amp;#039;&amp;#039;Alte Bilker Kirche&amp;#039;&amp;#039; genannt und entstand vielleicht um 700 als Stiftung durch den [[Suitbert|hl. Suitbertus]] an der Stelle eines heidnischen Germanenheiligtums. Sie lässt sich als Saalkirche, die spätestens um 900 durch einen Brand zerstört wurde, nachweisen. Der Kirchenbau St. Martin wurde erstmals im Jahre 1019 urkundlich erwähnt. Die heute dreischiffige [[Romanik|romanische]] „Miniatur“-Pfeiler[[Basilika (Bautyp)|basilika]] ist innen etwa 11 Meter breit und 20 Meter lang. Das Mittelschiff und der fünfgeschossige Westturm sind die ältesten Teile der Kirche und stammen im Kern aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Nach 1200 wurde die Kirche um den Chor mit Apsis nach Osten erweitert. Mit dem Umbau der Seitenschiffe erfolgten im 15. und 17. Jahrhundert weitere Änderungen. Im Inneren haben sich romanische Deckenmalereien, die um 1245 entstanden sind, erhalten. Das Eingangsportal ist vom Düsseldorfer Künstler [[Bert Gerresheim]] gestaltet und stellt die Taten des Kirchenpatrons [[Martin von Tours]] dar. Die Türgriffe zeigen den hl. Bischof [[Hilarius von Poitiers]], der Martin zum Priester geweiht hat, und den Gelehrten [[Sulpicius Severus]], der die Biografie des heiligen Martin um 395 verfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Udo Achten (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf zu Fuß, 17 Stadtteilrundgänge durch die Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 1. Aufl., VSA-Verlag, Hamburg 1989.&lt;br /&gt;
* Karl Endmann: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf und seine Eisenbahnen in Vergangenheit und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl., Motorbuch Verlag, Stuttgart 1987.&lt;br /&gt;
* Oswald Gerhard und Wilhelm Kleeblatt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Sagen aus Stadt und Land&amp;#039;&amp;#039;. Werkgetreue Neuausgabe von 1926, Verlag der Goethe-Buchhandlung, Düsseldorf 1982.&lt;br /&gt;
* [[Karl Emerich Krämer]]: &amp;#039;&amp;#039;Durchs Düsseltal nach Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;. 1. Aufl., Mercator-Verlag Gert Wohlfahrt, Duisburg/München 1968.&lt;br /&gt;
* Sonja Schürmann: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf, Eine moderne Landeshauptstadt mit 700jähriger Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039;. 1. Aufl., DuMont Kunst-Reiseführer, Köln 1988.&lt;br /&gt;
* Hermann Smeets: &amp;#039;&amp;#039;Villa Bilici. Düsseldorf-Bilk früher und heute&amp;#039;&amp;#039;. 1. Aufl., herausgegeben von der Stadt-Sparkasse Düsseldorf, Triltsch Druck und Verlag, Düsseldorf 1983.&lt;br /&gt;
* Hugo Weidenhaupt: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der Stadt Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;. 4. Aufl., Verlag L. Schwann, Düsseldorf 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Düsseldorf-Bilk}}&lt;br /&gt;
* [https://www.duesseldorf.de/bv/03.html Landeshauptstadt Düsseldorf – Stadtbezirk 3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile in Düsseldorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4222951-0|VIAF=202932053}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilk| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Primavera2023</name></author>
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