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	<title>Bildwirkerei - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bildwirkerei&amp;diff=626499&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andreas A. Eichstaedt am 18. April 2026 um 18:50 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der von der [[Wissenschaft]] wiederaufgenommene [[mittelalter]]liche Ausdruck&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Charlotte Steinbrucker |url=https://www.rdklabor.de/wiki/Bildteppich_(Bildwirkerei,_Gobelin)#I._Benennung.2C_Technik_und_Verwendung |titel=Bildteppich (Bildwirkerei, Gobelin) |werk=Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte, Bd. II |hrsg= |datum=1940 |abruf=2018-01-17 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildwirkerei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet sowohl die [[Technik]] des Einwirkens von [[Abbild|Bildern]] und [[Motiv (bildende Kunst)|Motiven]] in ein textiles Flächengebilde als auch das [[Produkt (Wirtschaft)|Erzeugnis]] dieser Technik, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tapisserie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Bildwirkerei ist nicht zu verwechseln mit der [[Teppich#Wirk- und Knüpfteppich|Teppichwirkerei]] oder dem maschinell hergestellten [[Gewirke (Textil)|Gewirk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortschatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schweizer Tapisseur 001.jpg|mini|Fragment eines Schweizer Bildteppichs, 2. Viertel 15. Jh.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heilig-Geist-Kirche Hildegard von Bingen 21092013.JPG|mini|[[Wandbehang]] mit der Darstellung der Hildegard von Bingen aus der 2012 [[Profanierung|profanierten]] [[Filialkirche]] St. Hildegard von [[Herz-Jesu-Kirche (Frankfurt-Fechenheim)|Herz-Jesu]] in [[Frankfurt-Fechenheim|Fechenheim]], heute in der [[Heilig-Geist-Kirche (Frankfurt-Riederwald)|Heilig-Geist-Kirche]] in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]-[[Frankfurt-Riederwald|Riederwald]]]]&lt;br /&gt;
Die Technik der Bildwirkerei ist der [[Weberei]] verwandt, aber nicht mit ihr identisch, obgleich sie wie die Weberei einen [[Webstuhl|Handwebstuhl]] oder eine [[Webmaschine]] erfordert. Bei der Wirkerei werden die farbigen Schussfäden nur bis zum Rand der im [[Karton (Kunst)|Karton]] vorgegebenen Farbfläche hin- und zurückgewirkt, während sie bei der Weberei durch die gesamte Webebreite, von einer Kante zur anderen eingeschossen werden. Die Herstellung eines gewirkten Bildes ist nicht maschinell möglich, d.&amp;amp;nbsp;h., eine Bildwirkerei wird immer manuell gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Erzeugnis sind auch die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildteppich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wandteppich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; üblich. Vornehmlich die klassischen Werke nennt man seit dem 19. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Tapisserie&amp;#039;&amp;#039;, ein aus dem Französischen übernommenes [[Synonym]]. Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gobelins&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ausschließlich in der heute in [[Paris]] angesiedelten [[Gobelin-Manufaktur|Gobelinmanufaktur]] hergestellte Tapisserien zu bezeichnen. Um [[Attrappe|Imitationen]] handelt es sich bei der Gobelinmalerei, wobei die Motive auf ein Gewebe aufgemalt werden, und der Gobelinstickerei, eigentlich eine Petit-Point-[[Stickerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildwirkereien werden als Einzelwerke, als Bildfolgen und als Behänge hergestellt. Eine Bildfolge (frz. &amp;#039;&amp;#039;série&amp;#039;&amp;#039;) besteht aus mehreren, thematisch zusammengehörenden Motiven. Der Behang (frz. &amp;#039;&amp;#039;ensemble&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Garnitur, die der homogenen [[Raumausstattung]] einer [[Galerie (Architektur)|Galerie]], eines [[Zimmer#Gemach|Gemaches]] oder einer [[Zimmer]]flucht dient. Sie setzt sich aus Einzelwerken zusammen, in denen jeweils gleiche [[Farbe|Farbgebung]] und gleiches [[Sujet]] in abgewandelter Form aufgegriffen werden. Zu einem solchen Behang gehören außer mehreren großen Wandbehängen auch kleinere, in Farbgebung und Thema ebenfalls angepasste Werke wie Türbehänge und Möbelbezüge für [[Sitzmöbel]], Sitzkissen, [[Ofenschirm|Kaminschirme]] und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Die kunstvollen Wirkereien hatten neben der schmückenden auch verschiedene praktische Aufgaben zu erfüllen. Zum einen eine [[Wärmedämmung]], wodurch auch das [[Raumklima]] positiv beeinflusst wurde. Weiter halfen sie die [[Akustik]]probleme in großen, hohen Räumen zu lösen. Betrachtet man nur diese praktischen Funktionen von Bildwirkereien, wird man der Gattung allerdings nicht gerecht. Daneben haben viele Bildwirkereien und Bildwirkereifolgen große didaktische Funktionen. So sind z. B. die mittelalterlichen Bildwirkereien vom Oberrhein, die [[Wildleute]] und/oder [[Fabeltiere]] zeigen, Aufforderungen ein Leben nach höfischen Gesetzen zu leben. Die wilden Gestalten spiegeln das höfisch-ritterliche Ideal wider, dem der Betrachter nacheifern soll. Auch die zahlreichen Liebesallegorien derselben Provenienz zeugen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wandteppich,Wartburg.jpg|mini|Wandteppich in der [[Wartburg]] aus dem 14. Jhd. – Niederdeutsch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:11493 Antependium Verklärung Christi Franziskanermuseum klein.jpg|mini|[[Antependium]] mit Darstellung der [[Verklärung Christi]], Ende 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Eine echte handgewirkte Tapisserie entsteht auf einem senkrechten [[Webstuhl|Hochwebstuhl]] (Hautelisse-Stuhl) oder auf einem waagerechten [[Webstuhl|Flachwebstuhl]] (Basselisse-Stuhl). Verarbeitet werden [[Flachsfaser|Leinen]] und [[Baumwolle]] für die hochstrapazierten Kettfäden, [[Wolle]], [[Seide]], gelegentlich Leinen und, wenn es sich um sehr kostbare Werke handelt, [[Silber]] und [[Gold]]fäden für den [[Schussfaden|Schuss]]. Gewirkt wird auf der Rückseite des entstehenden Werkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage für das Motiv ist ein farbiger [[Entwurf]] oder auch ein [[Gemälde]]. Als Verbindungsglied zwischen dem Entwurf und dem Gewebe dient ein [[Karton (Kunst)|Karton]], auf dem die vorgegebenen [[Umriss|Konturen]], die Grenzen der verschiedenen [[Farbe|Farbflächen]] und die Farbgebung festgelegt worden sind. Dieser Karton wird als Webvorlage entweder im Rücken des Wirkers aufgestellt (Hochwebstuhl) oder unter den Kettfäden befestigt (Flachwebstuhl). Dies bedeutet, dass der Karton für einen Flachwebstuhl spiegelverkehrt gezeichnet werden muss oder, um Übertragungsfehler zu vermeiden, mit Hilfe durchsichtiger [[Pauspapier|Pausen]], den &amp;#039;&amp;#039;calques&amp;#039;&amp;#039;, als gespiegelte Umrisszeichnung übertragen wird. Die Übertragung der Konturen vom Karton auf die Kettfäden ist möglich. In beiden Fällen wird mit Spiegeln gearbeitet, und zwar am Hochwebstuhl mit einem großen Spiegel, um den Karton im Auge zu behalten, am Flachwebstuhl mit einem kleinen Handspiegel, um die Qualität der Vorderseite zu kontrollieren. Also wird der Karton des Hochwebstuhls, den der auf der Rückseite der Tapisserie arbeitende Wirker in einem Spiegel betrachtet, &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; spiegelverkehrt gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einarbeitung der Bilder wird Einwirken oder Durchwirken genannt. Bei Handarbeit wird das Schussgarn auf eine hölzerne sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Fliete]]&amp;#039;&amp;#039; aufgewickelt, die einem vorne spitz zulaufenden [[Klöppeln|Klöppel]] gleicht. Mit dem angespitzten Ende der Spitze der Fliete wird der Faden im Gewebe angedrückt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Teppichsaal, Domschatz Halberstadt.jpg|mini|Abraham-Engel-Teppich, um 1150, und Christus-Apostel-Teppich, um 1170, [[Domschatz Halberstadt]]]]&lt;br /&gt;
Das Wirken einer Tapisserie ist sehr zeitaufwändig. Es können vier bis acht Arbeitswochen pro Quadratmeter erforderlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochzeits- und Reformationsgedenkteppich Philipps I. von Pommern.jpg|mini|Croy-Teppich von 1554/1556, im Besitz der [[Universität Greifswald]]]]&lt;br /&gt;
Die Wirkerei gehört neben der Weberei und der [[Töpferei]] zu den ältesten Handwerkskünsten der Menschheit. Sie wurde schon vor Jahrtausenden ausgeübt. Ihre Blütezeit erlebte die Bildwirkerei im [[Mittelalter]] und in der [[Renaissance]], zum Beispiel in den [[Millefleurs|Millefleurs-Wandteppichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten erhaltenen Fragmente von Bildwirkereien sind Grabbeilagen, die sich dank des trockenen Wüstenklimas in [[Ägypten]] über Jahrtausende erhalten haben. Aus dem griechischen [[Altertum]] sind Vasen mit Darstellungen von Webstühlen bekannt, aus spätantiker und frühchristlicher Zeit Wollwirkereien aus [[Kleinasien]] und Ägypten. Eine frühe koptische Wollwirkerei&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.khm.at/objektdb/detail/71420/?offset=0&amp;amp;lv=list &amp;#039;&amp;#039;Koptische Wollwirkerei&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Kunsthistorisches Museum Wien&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ist im Kunsthistorischen Museum in [[Wien]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ältesten westeuropäischen Spuren der Bildwirkerei gehören die mittelalterlichen Werke aus dem 12. und 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, die im [[Domschatz Halberstadt]] aufbewahrt werden (&amp;#039;&amp;#039;Abraham-Engel-Teppich&amp;#039;&amp;#039; um 1150, der älteste gewirkte Bildteppich Europas)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dom-schatz-halberstadt.de/dom-domschatz/der-domschatz/abraham-engel-teppich/ |titel=Abraham-Engel-Teppich |werk=Dom/Schatz Halberstadt |hrsg=Kulturstiftung Sachsen-Anhalt |datum=2020-05 |abruf=2021-04-05 |sprache=de en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und große, gegen Ende des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in Frankreich entstandene Zyklen wie die &amp;#039;&amp;#039;[[Apokalypse (Wandteppich)|Apokalypse]]&amp;#039;&amp;#039;, die in [[Angers]] zu bewundern ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Tapisserien (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Apokalypse (Wandteppich)]] in Angers&lt;br /&gt;
* [[Croÿ-Teppich]]&lt;br /&gt;
* [[Estherteppich]] im [[Pommersches Landesmuseum|Pommerschen Landesmuseum]]&lt;br /&gt;
* [[Hestia-Teppich]] in der [[Dumbarton Oaks|Dumbarton Oaks Collection]]&lt;br /&gt;
* [[Los Honores]]&lt;br /&gt;
* [[Spieleteppich]]&lt;br /&gt;
* [[Verdüre]]&lt;br /&gt;
* mittelalterliche Bildteppiche aus dem [[Kloster St. Clara (Bickenkloster)|Kloster St. Clara]] im [[Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Dame mit dem Einhorn&amp;#039;&amp;#039; im [[Musée national du Moyen Âge]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abraham-Engel-Teppich,&amp;#039;&amp;#039; um 1150, [[Domschatz Halberstadt]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christus-Apostel-Teppich&amp;#039;&amp;#039;, um 1170, Domschatz Halberstadt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karlsteppich&amp;#039;&amp;#039;, um 1245–1250, Domschatz Halberstadt&lt;br /&gt;
* Marienteppiche, um 1500–1510, Domschatz Halberstadt&lt;br /&gt;
* gotische Bildteppiche im [[Kloster Wienhausen]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Jagd des Einhorns&amp;#039;&amp;#039; in [[The Cloisters]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wildfrau mit Einhorn&amp;#039;&amp;#039; im [[Historisches Museum Basel|Historischen Museum Basel]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Flachsland-Teppich]]&amp;#039;&amp;#039; im Historischen Museum Basel&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tunisfeldzug#Tapisserie von Willem de Pannemaker|Tunisfeldzug]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Palacio Real (Madrid)|Palacio Real]] in Madrid&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Les Chasses de Maximilien]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Louvre|Musée du Louvre]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Histoire du Roy]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Schloss Versailles]]&lt;br /&gt;
* [[Hildesheimer Artemisia-Gobelins|Artemisia-Gobelins]] in der Hildesheimer Domkirche&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedenstaube, 1968&amp;#039;&amp;#039;,  Friedenskirche Detmold-Remmighausen von [[Anemone Schneck-Steidl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Teppich von Bayeux]]&amp;#039;&amp;#039; (2.&amp;amp;nbsp;Hälfte des 11.&amp;amp;nbsp;Jhs.) wird auch in der französischen Sprache irrtümlich als „Tapisserie“ bezeichnet. Es handelt sich jedoch tatsächlich um eine [[Stickerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionsstätten ==&lt;br /&gt;
Unter den Produktionsorten sticht [[Aubusson (Creuse)|Aubusson]] (Frankreich) hervor. Seine Bedeutung wurde 2009 gewürdigt, als der Titel „Wandteppiche aus Aubusson“ in die [[Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit|UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit]] aufgenommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ich.unesco.org/en/RL/00250 |titel=Aubusson tapestry |datum=2009 |abruf=2023-12-17 |hrsg=UNESCO Intangible Cultural Heritage |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Traditionelle Wandteppiche“ aus [[Moldawien]] und [[Rumänien]] wurden im Jahr 2025 dort eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ich.unesco.org/en/RL/01167 |titel=Traditional wall-carpet craftsmanship in Romania and the Republic of Moldova |datum=2025 |abruf=2026-01-21 |hrsg=UNESCO Intangible Cultural Heritage |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Produktionsstätten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Arras]]&lt;br /&gt;
* [[Basel]]&lt;br /&gt;
* [[Beauvais]]&lt;br /&gt;
* [[Braunsdorf (Niederwiesa)|Braunsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Brügge]]&lt;br /&gt;
* [[Brüssel]]&lt;br /&gt;
* [[Chichester]] (West Dean College)&lt;br /&gt;
* [[Enghien (Belgien)|Enghien]] (Edingen)&lt;br /&gt;
* [[Felletin]]&lt;br /&gt;
* [[Gent]]&lt;br /&gt;
* [[Geraardsbergen]] (Grammont)&lt;br /&gt;
* [[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
* [[Madrid]]&lt;br /&gt;
* [[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
* [[Oudenaarde]] (Audenarde)&lt;br /&gt;
* [[Paris]]&lt;br /&gt;
* [[Straßburg]]&lt;br /&gt;
* [[Tournai]] (Doornik)&lt;br /&gt;
* [[Vorpommern]], Stätten der [[Pommersche Fischerteppiche|Pommerschen Fischerteppichwirkerei]], [[Freest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Kunsthandwerker, Künstler und Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Aufgeführt werden&lt;br /&gt;
: − Bildwirker,&lt;br /&gt;
: − Künstler, die Entwürfe für Bildwirkereien geliefert haben,&lt;br /&gt;
: − weitere Persönlichkeiten, die sich um die Bildwirkerei verdient gemacht haben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach den Ländern, in denen sie schöpferisch tätig waren, und in der chronologischen Reihenfolge der Geburtsjahre geordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
* [[Max Wislicenus]] (1861–1957), Künstler, Lehrer und Professor der [[Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau|Königlichen Kunst- und Gewerbeschule]] (Akademie ab 1911) zu Breslau, in der er 1904 eine Werkstatt für Bildwirkerei einrichtete, Mitbegründer der [[Werkstätten für Bildwirkerei Schloss Pillnitz]] (1919) bei Dresden&lt;br /&gt;
* [[Carlotta Brinckmann]] (1876–1965), deutsche Bildwirkerin und Textilrestauratorin, erste Werke 1901&lt;br /&gt;
* [[Wanda Bibrowicz]] (1878–1954), polnische Bildwirkerin und Leiterin der Textilabteilung der [[Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau|Königlichen Kunst- und Gewerbeschule]] (Akademie ab 1911) zu Breslau, Gründerin der [[Schlesische Werkstätte für Kunstweberei|Schlesischen Werkstätte für Kunstweberei]] in Oberschreiberhau/Schlesien (1911), Mitbegründerin der [[Werkstätten für Bildwirkerei Schloss Pillnitz]] bei Dresden (1919)&lt;br /&gt;
* [[Paul Thiersch]] (1879–1928), Kunstgewerbelehrer und Leiter der Handwerker- und Kunstgewerbeschule (heute [[Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle]]) in [[Halle (Saale)]], ließ ab etwa 1915 Tapisserien in der Schulwerkstatt produzieren&lt;br /&gt;
* [[Marie Thierfeldt]] (1893–1984), erster weiblicher Webemeister Ostpreußens, Lehrtätigkeit an der [[Kunstakademie Königsberg|Königsberger Kunstakademie]], später erfolgreiche Werkstatt in Hamburg&lt;br /&gt;
* [[Irma Goecke]] (1895–1976), Leiterin der Nürnberger Gobelin-Manufaktur, schuf erste Werke 1918&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Crodel]], geb. v. Fiebig (1895–1976), deutsche Malerin und Textilkünstlerin in Deutschland und U.S.A., Ehefrau von [[Charles Crodel]]&lt;br /&gt;
* [[Johanna Schütz-Wolff]] (1896–1965), deutsche Künstlerin und Bildwirkerin, schuf erste eigene Werke seit den 1920er Jahren, Begründerin der Textilklasse an der [[Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle|Burg Giebichenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Stundl]] (1897–1990), künstlerisch-technischer Leiter der [[Pommersche Fischerteppiche|Pommerschen Fischer-Teppich-Heimknüpferei]] mit Sitz in Greifswald&lt;br /&gt;
* [[Immeke Mitscherlich]], geborene Schwollmann (1899–1985), deutsche Textilkünstlerin, Absolventin des [[Bauhaus]]es&lt;br /&gt;
* [[Erich Klahn]] (1901–1978), Kartonmaler&lt;br /&gt;
* [[Alen Müller-Hellwig]] (1901–1993), Werkstatt im [[Burgtor (Lübeck)|Burgtor]] in Lübeck&lt;br /&gt;
* [[Wladimir Lindenberg]] (1902–1997), deutscher Arzt, Schriftsteller, Maler und Bildwirker russischer Herkunft, schuf seine ersten Wirkereien in den 1920er Jahren&lt;br /&gt;
* [[Woty]] oder Woty Werner, eigentlich Anneliese Werner (1903–1971), war eine deutsche Bildweberin, [[Malerei|Malerin]] und Entwerferin, 1959 Teilnehmerin der [[documenta 2]] in [[Kassel]]&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Kadow]], geborene Jäger (1906–1979), Textilentwerferin, Leiterin der Meisterklasse für Textilkunst und der textilgestalterischen Abteilung der Studienstätte Textilkunst Krefeld an der [[Hochschule Niederrhein|Textilingenieurschule Krefeld]], schuf u.&amp;amp;nbsp;a. Tapisserien für öffentliche Räume&lt;br /&gt;
* [[Hildegard Osten]] (1909–2000), Werkstatt der Künstlerin in Lübeck&lt;br /&gt;
* [[Edith Müller-Ortloff]] (1911–1994), Bildteppichkünstlerin, Gründerin des Meersburger Bildteppich-Ateliers&lt;br /&gt;
* [[Werner Rataiczyk]] (1921–2021) und [[Rosemarie Rataiczyk]] (1930–2025), Textilkünstler in [[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
* [[Marielies Riebesel]] (1934–2015), Textilkünstlerin in [[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Schaper (Maler)|Karl Schaper]] (1920–2008) betrieb zusammen mit seiner Frau Susanne Schaper die Bildweberei in ihrem Atelierhaus in [[Apelnstedt]] (Gemeinde Sickte) bei Wolfenbüttel.&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Schäffler-Wolf]] (1928–2015), schuf zahlreiche Tapisserien für öffentliche Räume&lt;br /&gt;
* [[Else Bechteler-Moses]] (1933–2023, geboren in Berlin), Teppichkünstlerin&lt;br /&gt;
* [[Anemone Schneck-Steidl]] (* 1934 in Sonthofen/Allgäu; † 2020) war eine deutsche Künstlerin, Textilgestalterin und Stickerin.  Sie studierte an der Akademie der Künste in München als Meisterschülerin von Richard Seewald. Zu ihrem umfangreichen Lebenswerk gehören mehr als 45 großflächige Textilarbeiten.&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Grosse]] (* 1942 in Hannover), studierte an der Kunstakademie Karlsruhe Malerei sowie an der [[Kunstakademie Düsseldorf]] Gobelinweberei und freie Grafik. Sie ist seit 1967 freischaffend in Düsseldorf tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
* [[Fritz Riedl]] (1923–2012), österreichischer Künstler und abstrakter Bildweber&lt;br /&gt;
* [[Josef Schulz (Künstler)|Josef Schulz]] (1933–2005), Tapisseriekünstler, Maler, emeritierter Universitätsprofessor der Wiener Akademie für bildende Künste.&lt;br /&gt;
* [[Hildegard Absalon]] (* [[1935]] in [[Bozen]], [[Südtirol]]), österreichische Künstlerin und Bildweberin&lt;br /&gt;
* [[Elfi Baumgartner]] (* [[1944]] in [[Dornbirn]], [[Vorarlberg]]), österreichische Künstlerin und Bildweberin, Atelier in Wien&lt;br /&gt;
* [[Ingo Knebl]] (* [[1952]] in [[Linz]]), österreichischer Künstler und Bildweber&lt;br /&gt;
* [[Andrea Muliar]] (1953–2020), österreichische Künstlerin und Bildweberin.&lt;br /&gt;
* [[Evelyn Gyrcizka]] (* 1953), österreichische Künstlerin und Bildweberin. Die Künstlerin arbeitet außerdem in den Bereichen Buchkunst, Graphik, Malerei, Objektkunst, bevorzugt im Bereich Textilkunst.&lt;br /&gt;
* [[Päivi Vähälä]] (* [[1954]] in [[Finnland]]), seit 1976 in Österreich lebende Künstlerin und Bildweberin&lt;br /&gt;
* [[Nadeshda Dimitrova]] (* [[1. Februar]] [[1979]] in [[Bulgarien]]), seit 1997 in Österreich lebende Künstlerin und Bildweberin. Die Künstlerin arbeitet außerdem in den Bereichen Malerei, Grafik und Film.&lt;br /&gt;
* [[Felix Haspel]] (* 1951), akademischer Maler, Skulpteur, Aquarellist und Tapisserieweber. Er lehrte über 25 Jahre im Bereich Textilkunst als Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dänemark ===&lt;br /&gt;
* [[Kari Guddal]] (* 1952), stellt ihre Tapisserien in ihrem Atelier in [[Kopenhagen]] her&lt;br /&gt;
* [[Martin Nannestad Jørgensen]] (* 1959), moderner Bildwirker aus Kopenhagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flandern ===&lt;br /&gt;
* [[Pasquier Grenier]] († 1493), Bildwirker in [[Tournai]]&lt;br /&gt;
* [[Peter Heymanns]]: [[Croÿ-Teppich]] (1554) nach Cranach&lt;br /&gt;
* [[David Teniers III.]] (1638–1685), Sohn des flämischen Malers [[David Teniers der Jüngere]]. Teniers ebenfalls gleichnamiger Sohn (* 10. Juli 1638; † 11. Februar 1685), Tapisseriemaler und dekorative [[Tapisserie]].&lt;br /&gt;
* [[Reydam]] der Ältere (um 1660?) und der Jüngere (bis ca. 1710). Werkstatt in [[Brüssel]], bekannte Gobelins in der Stiftskirche [[Kremsmünster]] (Zyklus ägyptischer Josef) und auf Schloss Glücksburg (Metamorphosen des Ovid).&lt;br /&gt;
* [[van der Borght]] und [[van der Hecke]], Manufaktur zu Brüssel (Höhepunkt um 1740). Wichtigste Tapisseriesammlung Norddeutschlands in [[Schloss Glücksburg (Glücksburg)|Schloss Glücksburg]] (siehe oben) nach Motiven von David Teniers dem Jüngeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frankreich ===&lt;br /&gt;
* [[Pablo Picasso]] (1881–1973), spanischer Maler, Bildhauer, Keramiker. Erster Entwurf für eine Tapisserie: „L&amp;#039;Inspiration“ (1933 in Aubusson ausgeführt).&lt;br /&gt;
* [[Georges Braque]] (1882–1963), französischer Maler. Er lieferte zahlreiche Entwürfe für die Manufakturen von Felletin und Aubusson.&lt;br /&gt;
* [[Sonja Delaunay]] (1885–1979), französische Malerin russischer Herkunft, Gattin des Malers [[Robert Delaunay]]. Sie lieferte Entwürfe an die Manufaktur von Felletin.&lt;br /&gt;
* [[Jean Arp]] (1886–1966), französischer Maler und Bildhauer. Erster Entwurf für eine Tapisserie: „Ombre de Fruit“ (1952 in Aubusson ausgeführt).&lt;br /&gt;
* [[Jean Cocteau]] (1889–1963), französischer Schriftsteller, Dichter, Grafiker und Filmregisseur. Erster Entwurf: „Judith et Holopherne“ (1948 an die Aubusson-Manufaktur geliefert).&lt;br /&gt;
* [[Jean Lurçat]] (1892–1966), französischer Maler und Kartonmaler, Meister und Hauptvertreter der zeitgenössischen Kartonmalerei, dem die Wiederbelebung der Bildwirkerei zu verdanken ist. Erster Entwurf für eine Tapisserie: „L&amp;#039;Orange“ (1933 an die Aubusson-Manufaktur geliefert). Er schuf etwa 800 Kartons.&lt;br /&gt;
* [[Marcel Gromaire]] (1892–1971), französischer Maler&lt;br /&gt;
* [[Alexander Calder]] (1898–1976), amerikanischer Bildhauer. Erster Entwurf für eine Tapisserie: „Le Soleil Rouge“ (1967). Er schuf danach zahlreiche großformatige Entwürfe für die Manufakturen in Felletin und Aubusson.&lt;br /&gt;
* [[Salvador Dalí]] (1904–1989), spanischer Maler. Er ließ seine Werke in Aubusson wirken, wo er höchstpersönlich an der Abnahme der vollendeten Werke teilnahm sowie an der Vernähung der Schlitze.&lt;br /&gt;
* [[Henri-Georges Adam]] (1904–1967)&lt;br /&gt;
* [[Victor Vasarely]] (1906–1997), französischer Maler ungarischer Herkunft. Er ließ ab 1949 in Aubusson und Felletin „Experimentelle Tapisserien“ und kinetische Werke mit Metallfäden ausführen.&lt;br /&gt;
* [[Yaacov Agam]] (* 1928), französischer [[Kinetische Kunst|Kinetik]]- und [[Op-Art]]-Künstler israelischer Herkunft. Er lieferte abstrakte Entwürfe an die Aubusson-Manufaktur, die Anfang der 70er Jahre ausgeführt wurden.&lt;br /&gt;
* [[Jean Daprai]] (* 1929 [[Rovereto]]), französischer Maler. Ausführung von Entwürfen für Tapisserien für den Sultan von Brunei zum Thronjubiläum 1991–1992 (1990, in Aubusson ausgeführt).&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Müller: &amp;#039;&amp;#039;Bildband Jean Daprai&amp;#039;&amp;#039;, Rain 2001, ISBN 3-9807169-5-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Richard Texier]] (* 1955 [[Niort]]), französischer Maler. Erste Entwürfe für Tapisserien: die Bildfolge „Droits de l&amp;#039;Homme“ (1988, in Aubusson ausgeführt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spanien ===&lt;br /&gt;
* [[Francisco de Goya]] (1746–1828), spanischer Hofmaler. Zwischen 1775 und 1792 entwarf er zur Ausschmückung der Königlichen Paläste [[Museo del Prado|Prado]] und [[Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial|Escorial]] 63 Wandteppiche in der Tapisserienmanufaktur &amp;#039;&amp;#039;Santa Barbara&amp;#039;&amp;#039; in [[Madrid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2019/20 [[München]]: Die Fäden der Moderne. Matisse, Picasso, Miró ... und die französischen Gobelins, [[Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung|Kunsthalle München]], 6. Dezember 2019 – 8. März 2020.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunsthalle-muc.de/ausstellungen/details/die-faeden-der-moderne/ |titel=Die Fäden der Moderne |abruf=2021-01-09 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210111162739/https://www.kunsthalle-muc.de/ausstellungen/details/die-faeden-der-moderne/ |archiv-datum=2021-01-11 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016/17 [[Halle (Saale)]]: Gewebte Träume. Der Bildteppich in Mitteldeutschland. Reflexionen auf Jean Lurçat, [[Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)]] gemeinsam mit der [[Kunstverein „Talstrasse“|Kunsthalle „Talstrasse“]], 10. Oktober 2016 – 29. Januar 2017.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Grit Warnat |werk=Volksstimme Magdeburg |url=https://www.volksstimme.de/kultur/ausstellungen-gewebte-schaetze |titel=Gewebte Schätze |abruf=2021-01-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016/17 [[Halle (Saale)]]: Jean Lurçat. Meister der französischen Moderne. Bildteppich, Malerei, Grafik, [[Kunstverein „Talstrasse“|Kunsthalle „Talstrasse“]], 11. August 2016 – 29. Januar 2017.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://kunstverein-talstrasse.de/cpt-ausstellungen/jean-lurcat/ |titel=Jean Lurçat |werk=Kunsthalle Talstrasse |abruf=2021-01-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016 [[Paris]]: Jean Lurçat. Au seul bruit du soleil, La Galerie des Gobelins zusammen mit der Fondation Jean et Simone Lurçat, [[Académie des Beaux-Arts]], 4. Mai – 18. September 2016.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mobiliernational.culture.gouv.fr/fr/expositions-et-evenements/jean-lurcat-18921966-au-seul-bruit-du-soleil |titel=Jean Lurçat (1892-1966), Au seul bruit du soleil |werk=Mobilier National |abruf=2021-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015/16 Los Angeles: Woven Gold. Tapestries of Louis XIV, [[J. Paul Getty Museum|The J. Paul Getty Museum]], 15. Dezember 2015 – 1. Mai 2016.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.getty.edu/art/exhibitions/french_tapestries/ |titel=Woven Gold: Tapestries of Louis XIV |werk=The Getty Museum |datum=2016 |abruf=2023-12-17 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Brassat]]: &amp;#039;&amp;#039;Tapisserien und Politik. Funktionen, Kontexte und Rezeption eines repräsentativen Mediums.&amp;#039;&amp;#039; Mann, Berlin 1992, ISBN 3-7861-1641-5 (Zugleich: Marburg, Univ., Diss., 1989).&lt;br /&gt;
* Anna Rapp Buri, Monica Stucky-Schürer: &amp;#039;&amp;#039;Zahm und Wild. Basler und Straßburger Bildteppiche des 15. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz 1990, ISBN 3-8053-1174-5 (Ausstellungskatalog Basel, 1990), (seitdem mehrere Auflagen).&lt;br /&gt;
* Christina Cantzler: &amp;#039;&amp;#039;Bildteppiche der Spätgotik am Mittelrhein. 1400–1500.&amp;#039;&amp;#039; Wasmuth, Tübingen 1990, ISBN 3-8030-5055-3 (Zugleich: Mainz, Univ., Diss., 1989).&lt;br /&gt;
* Guy Delmarcel, Erik Duverger: &amp;#039;&amp;#039;Bruges et la Tapisserie.&amp;#039;&amp;#039; Exposition Chefs-d&amp;#039;œuvre de la Tapisserie brugeoise. Poortere, Brügge 1987 (Ausstellungskatalog Brügge 1987).&lt;br /&gt;
* Guy Delmarcel: &amp;#039;&amp;#039;Golden weavings. Flemish tapestries of the Spanish crown.&amp;#039;&amp;#039; Gaspard de Wit Stichting, Malines u. a. 1993 (&amp;#039;&amp;#039;Peristromata&amp;#039;&amp;#039; 1), (Ausstellungskatalog).&lt;br /&gt;
* Joseph Duverger: &amp;#039;&amp;#039;Brusselse patroonschilders uit de XIVe en de XVe eeuw.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bloeitijd van de Vlaamse Tapijtkunst.&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;âge d&amp;#039;or de la tapisserie flamande.&amp;#039;&amp;#039; Internationaal Colloquium, 23–25 mei 1961. Koninklijke Vlaamse Academie voor Wetenschappen, Brüssel 1969, S. 205–226.&lt;br /&gt;
* Birgit Franke: &amp;#039;&amp;#039;Alttestamentliche Tapisserie und Zeremoniell am Burgunderhof.&amp;#039;&amp;#039; In: Jörg Jochen Berns, Thomas Rahn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeremoniell als höfische Ästhetik in Spätmittelalter und Früher Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1995, ISBN 3-484-36525-0, S. 332–352 (&amp;#039;&amp;#039;Frühe Neuzeit&amp;#039;&amp;#039; 25).&lt;br /&gt;
* Birgit Franke: &amp;#039;&amp;#039;Tapisserie – „portable grandeur“ und Medium der Erzählkunst.&amp;#039;&amp;#039; In: Birgit Franke, [[Barbara Welzel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der burgundischen Niederlande. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1997, S. 121–139.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Göbel (Architekt)|Heinrich Göbel]]: &amp;#039;&amp;#039;Wandteppiche&amp;#039;&amp;#039;. Klinkhardt &amp;amp; Biermann, Leipzig 1923–1934 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/goebel1923ga?sid=178243c4beafba68f75198de9de1a1b4 Digitalisat])&lt;br /&gt;
** Teil 1, &amp;#039;&amp;#039;Die Niederlande&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, 1923&lt;br /&gt;
** Teil 2, &amp;#039;&amp;#039;Die romanischen Länder. Die Wandteppiche und ihre Manufakturen in Frankreich, Italien, Spanien und Portugal&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, 1928&lt;br /&gt;
** Teil 3, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die germanischen und slawischen Länder. Deutschland einschließlich Schweiz und Elsass (Mittelalter), Süddeutschland (16. bis 18. Jahrhundert)&amp;#039;&amp;#039;. 1933&lt;br /&gt;
** Teil 3, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die germanischen und slawischen Länder. West-, Mittel-, Ost- und Norddeutschland, England, Irland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Russland, Polen, Litauen&amp;#039;&amp;#039;. 1934&lt;br /&gt;
* Dora Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Wandteppiche.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen der Bildwirkerei bis zum Ende des 16. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt &amp;amp; Biermann, Braunschweig 1963 (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek für Kunst- und Antiquitätenfreunde&amp;#039;&amp;#039; 33, {{ZDB|518703-5}}).&lt;br /&gt;
* Dora Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Tapisseriekunst des 17. und 18. Jahrhunderts. Die Geschichte ihrer Produktionsstätten und ihrer künstlerischen Zielsetzungen.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien u. a. 1995, ISBN 3-205-98163-4.&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Pentzlin/Howaldt|Gabriele Howaldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildteppiche der Stilbewegung&amp;#039;&amp;#039;, Kunst in Hessen und am Mittelrhein, Band 4. Eduard Roether Verlag, 1964.&lt;br /&gt;
* [[Birgit Jooss]]: &amp;#039;&amp;#039;„Echte, authentische Kunst“ – Bildteppiche auf der [[Documenta II|zweiten documenta]] 1959.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Fritz Winter (Maler)|Fritz Winter]]. documenta-Künstler der ersten Stunde&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, der Fritz-Winter-Stiftung und der Museumslandschaft Hessen Kassel, München 2020, ISBN 978-3-943616-75-0, S. 98–105.&lt;br /&gt;
* Fabienne Joubert: &amp;#039;&amp;#039;La Tapisserie.&amp;#039;&amp;#039; Brepols, Turnhout 1993, ISBN 2-503-36067-X (&amp;#039;&amp;#039;Typologie des sources du Moyen Age occidental&amp;#039;&amp;#039; 67).&lt;br /&gt;
* [[Betty Kurth]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Bildteppiche des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Schroll, Wien 1926.&lt;br /&gt;
* [[Hans Lanz (Kunsthistoriker)|Hans Lanz]]: &amp;#039;&amp;#039;Gotische Bildteppiche&amp;#039;&amp;#039;. Hallwag, Bern/Stuttgart 1955; Reihe Orbis Pictus.&lt;br /&gt;
* Björn Raupach: &amp;#039;&amp;#039;Gewirkte Lebensfreude. Der Gobelin in der DDR,&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2018, KUNSTUNDWERK, ISBN 978-3-947565-00-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Charlotte Steinbrucker]]|Titel= Bildteppich (Bildwirkerei, Gobelin)|Sammelwerk=Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte|Band=2|Jahr=1940|Spalten=707–740|Online=https://www.rdklabor.de/w/?oldid=107056}}&lt;br /&gt;
* Barbara Welzel: &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen zu Kunstproduktion und Kunsthandel.&amp;#039;&amp;#039; In: Birgit Franke, Barbara Welzel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der burgundischen Niederlande. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1997, ISBN 3-496-01170-X, S. 141–157.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tapestry|Tapisserie|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Tapisserie}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Die gewebten Tapeten. (Woermann 1887)|Die gewebten Tapeten der  Königlichen Gemäldegalerie zu Dresden im Katalog von 1887}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4006648-4}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/teppiche-3/index.htm | wayback=20080623024433 | text=Tapisserien aus bayerischen Schlössern und Museen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Immaterielles Kulturerbe Frankreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4006648-4|LCCN=sh85132407|NDL=00572710}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verfahren (Weberei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildwirkerei| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immaterielles Kulturerbe (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Republik Moldau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Repräsentatives immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Multinationales immaterielles Kulturerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas A. Eichstaedt</name></author>
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