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	<title>Bildungsarmut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:38:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bildungsarmut&amp;diff=751597&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: Revert, nichts dazu im Text</title>
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		<updated>2024-09-29T13:36:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert, nichts dazu im Text&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildungsarmut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der individuelle Mangel an Bildungszertifikaten und Bildungskompetenzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Voigt, Matthias, |Titel=Bildungsarmut : Determinanten, Herkunftseffekte und Mechanismen des Hauptschulübertritts |Ort=Wiesbaden |Datum=2017 |ISBN=978-3-658-20177-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Defizit kann absolut oder relativ zum Bildungsreichtum der umgebenden Gesellschaft ausgedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung von Bildungsarmut ==&lt;br /&gt;
Mit den Kompetenzstufen der [[PISA-Studien]] ist es möglich, Bildungsarmut als absolute Bildungsarmut zu benennen. Absolute Bildungsarmut liege vor, so [[Jutta Allmendinger]] und [[Stephan Leibfried]], wenn die unterste Kompetenzstufe in der Skala der PISA-Studien nicht erreicht werde. Hier liege ein funktionaler [[Analphabetismus]] vor. Auch mit Bildungszertifikaten ließe sich Bildungsarmut messen: Absolute Bildungsarmut heißt, dass keine Bildungszertifikate vorliegen, relative Bildungsarmut, dass der Anteil an Bildungszertifikaten einen bestimmten Wert unterschreitet, der sich an der Durchschnittsverteilung gesellschaftlicher Bildungstitel misst.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jutta Allmendinger]] / Stephan Leibfried: &amp;#039;&amp;#039;Bildungsarmut&amp;#039;&amp;#039;. In:  [https://www.bpb.de/apuz/27619/bildungsarmut#art2 &amp;#039;&amp;#039;Aus Politik und Zeitgeschichte (B 21-22/2003) &amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Konzepte zur Messung von Bildungsarmut&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#8DB6CD&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;60&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;350&amp;quot;| Zertifikate (25- bis 64-Jährige)&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;350&amp;quot;| Kompetenzen (15-Jährige)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#B9D3EE&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Absoluter Maßstab||„Bildungsarmut lässt sich anhand fehlender Abschlusszertifikate messen; der Mindeststandard kann durch das Bestehen des Abiturs oder eine abgeschlossene Berufsausbildung definiert werden (SEK II-Abschluss); ein Fehlen wäre dann ein Merkmal für Bildungsarmut.“||„Zur Bestimmung der Höhe der Bildungsarmut kann der Anteil der Personen dienen, der im PISA-Test lediglich maximal die Kompetenzstufe 1 erreicht.“&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CAE1FF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Relativer Maßstab||&amp;quot;Als bildungsarm wird der Personenkreis definiert, der, in Zertifikaten gemessen, nur einen  bestimmten Anteil an der Bildung des Durchschnittseinwohners aufweist.&amp;quot;||&amp;quot;Als bildungsarm wird der Personenkreis&lt;br /&gt;
definiert, der, in Kompetenzen (Kompetenzstufen des PISA-Tests) gemessen, nur einen bestimmten Anteil an der durchschnittlichen Bildung des entsprechenden Altersjahrgangs oder Durchschnittseinwohners aufweist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#8DB6CD&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;(IW: Bildungsarmut und Humankapitalschwäche in Deutschland, 2006, S. 6)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkswirtschaftliche Verwendung des Begriffs ==&lt;br /&gt;
[[Bildungsökonomie|Bildungsökonomisch]] wird &amp;#039;&amp;#039;Bildungsarmut&amp;#039;&amp;#039; auch mit [[Humankapital]]schwäche übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkswirtschaftlich sei daran gelegen, Bildungs[[armut]] zu vermeiden, da diese als Humankapitalschwäche Wachstumsimpulse der Wirtschaft unterbinden könne, wie die OECD-Studie &amp;#039;&amp;#039;The Sources of Growth&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;OECD – Organisation for Economic Co-Operation and Development (2003): &amp;#039;&amp;#039;The Sources of Economic Growth&amp;#039;&amp;#039;, Paris&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Jahr 2003 dies für die Bundesrepublik Deutschland prognostiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;DIW (2006): &amp;#039;&amp;#039;Bildungsarmut und Humankapitalschwäche in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; Köln, S. 4 {{Webarchiv|url=http://www.bavc.de/bavc/mediendb.nsf/gfx/3C97EF893989E9ECC125744E003C2814/$file/IW-Studie.pdf |wayback=20150218142017 |text=Bildungsarmut und Humankapitalschwäche in Deutschland |archiv-bot=2019-08-27 07:05:44 InternetArchiveBot }} (PDF; 701&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang der 1990er Jahre bleibt der Anteil der Menschen ohne Sekundarstufe-II-Abschluss ebenso wie der Anteil der&lt;br /&gt;
Menschen ohne Berufsausbildung gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Damit hat sich die relative Position Deutschlands im internationalen Vergleich verschlechtert. Ein Anstieg der Bildungsarmut ist vor allem bei jungen Menschen zu beobachten.“&amp;lt;ref&amp;gt;IW (2006): &amp;#039;&amp;#039;Bildungsarmut und Humankapitalschwäche in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; Köln, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den individuellen Folgen von Bildungsarmut zählen geringere Einkommensmöglichkeiten, ein geringeres Berufsprestige sowie ein größeres Arbeitslosigkeitsrisiko. Gesellschaftliche Auswirkungen sind bildungsökonomisch gesehen zum einen negative Folgen für das wirtschaftliche Wachstum, zum anderen höhere Ausgaben der öffentlichen Haushalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen der Bildungsarmut in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Das Gutachten des [[Institut der deutschen Wirtschaft|Instituts der deutschen Wirtschaft]] von 2006 sieht drei Ursachen für die Entstehung von Bildungsarmut:&lt;br /&gt;
# mangelnde frühkindliche Förderung durch die Eltern&lt;br /&gt;
# mangelnde Unterstützung während der Schulzeit&lt;br /&gt;
# ungünstiges Schulumfeld&lt;br /&gt;
Diese Ursachen könnten behoben werden durch:&lt;br /&gt;
# den Ausbau [[Frühpädagogik|frühkindlicher Förderung]]&lt;br /&gt;
# den Ausbau von [[Ganztagsschule]]n&lt;br /&gt;
# die Schaffung einer besseren Förderkultur&amp;lt;ref&amp;gt;IW (2006): &amp;#039;&amp;#039;Bildungsarmut und Humankapitalschwäche in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; Köln, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Portal|Bildung}}&lt;br /&gt;
* [[Bildungsbenachteiligung]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsbenachteiligung in der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jutta  Allmendinger (1999): &amp;#039;&amp;#039;Bildungsarmut – zur Verschränkung von Bildungs- und Sozialpolitik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Soziale Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 50, H. 1. S. 35–50.&lt;br /&gt;
* [https://www.bpb.de/apuz/27619/bildungsarmut Jutta Allmendinger / Stephan Leibfried (2003): &amp;#039;&amp;#039;Bildungsarmut&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aus Politik und Zeitgeschichte (B 21-22/2003)&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Christina Anger / Axel Plünnecke / Susanne Seyda / Dirk Werner / unter Mitarbeit von: Holger Schäfer (2006): &amp;#039;&amp;#039;Bildungsarmut und Humankapitalschwäche in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Köln&lt;br /&gt;
* [https://christine-kamm.de/home/#search=%22Bildungsarmut%22 Thomas Hinz / Frithjof Zerger / Jochen Groß (November 2004): &amp;#039;&amp;#039;Neuere Daten und Analysen zur Bildungsarmut in Bayern&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 520 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungsbeteiligung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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