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	<title>Bildschirmarbeitsplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T20:34:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bildschirmarbeitsplatz&amp;diff=200608&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bildschirmarbeitsplatz&amp;diff=200608&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-29T07:25:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:DZero Control.jpg|mini|Bildschirmarbeitsplätze bei [[Fermilab]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PC-Arbeitsplatz fast horizontal.JPG|mini|Bildschirmarbeitsplatz mit Glasplatte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildschirmarbeitsplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Arbeitsplatz]], der sich in einem Arbeitsraum befindet und mit einem [[Computer|Bildschirmgerät]] und sonstigen [[Arbeitsmittel]]n ausgestattet ist. ({{§|2|arbst_ttv_2004|juris}} Abs. 5 [[Arbeitsstättenverordnung (Deutschland)|Arbeitsstättenverordnung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Informationstechnik|IT-Begriff]] verstanden ist er eine Kombination von Geräten, mit denen die [[Benutzerschnittstelle|„Mensch-Maschine-Schnittstelle“]] implementiert wird, und besteht aus einem [[Bildschirm]], Eingabegeräten wie [[Tastatur]] und [[Zeigegerät]] und der diese Geräte steuernden [[Software]]. Im erweiterten Kontext der [[Arbeitsphysiologie]] und der [[Ergonomie]] zählen darüber hinaus auch die sonstigen Arbeitsmittel wie [[Bürostuhl]], [[Schreibtisch|Arbeitstisch]], weitere optionale Ablagemöglichkeiten und weitere Geräte wie z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Telefon]] zum Bildschirmarbeitsplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildschirmarbeitsplätze gibt es in allen [[Büro]]s und Bereichen von [[Verwaltung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsvorschriften ==&lt;br /&gt;
Beschäftigte, die gewöhnlich bei einem nicht unwesentlichen Teil ihrer normalen Arbeit ein Bildschirmgerät benutzen, sind in der Europäischen Union durch die &amp;#039;&amp;#039;[[Bildschirmrichtlinie 90/270/EWG|EG-Richtlinie 90/270/EWG]] vom 29. Mai 1990 über Mindestvorschriften bezüglich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit an Bildschirmgeräten&amp;#039;&amp;#039; geschützt. In Deutschland wurden mehrere EG-Richtlinien umgesetzt, darunter die EG-Richtlinie 90/270/EWG.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Richtlinie|1990|270|titel=des Rates vom 29. Mai 1990}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-LegisSum|c11119|Arbeit an Bildschirmgeräten|abruf=2021-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Ermächtigung in {{§|19|ArbSchG|buzer}} [[Arbeitsschutzgesetz]] hat die Bundesregierung die [[Bildschirmarbeitsverordnung]] erlassen, die später in der [[Arbeitsstättenverordnung (Deutschland)|Arbeitsstättenverordnung]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsplatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ergonomic Workstation.svg|mini|Prinzipien guter [[Ergonomie]] am Bildschirmarbeitsplatz]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Ergonomische Maßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|①&lt;br /&gt;
|Die Bildschirmoberkante befindet sich auf Augenhöhe und hat mindestens 50 cm Abstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|②&lt;br /&gt;
|Der Bildschirm steht quer zum Fenster und kein Lampe strahlt direkt darauf. Seitlicher Tageslichteinfall im Raum dient dazu, Blendwirkungen und Kontrastreduzierung zu vermeiden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|③&lt;br /&gt;
|Lordosenstütze für den Rücken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|④&lt;br /&gt;
|Höhenverstellbare Armlehnen und [[Schreibtisch]] erlauben einen 90° Winkel im Ellenbogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|⑤&lt;br /&gt;
|Der Handballen lagert auf dem Tisch gleicher höhe wie die Tastatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|⑥&lt;br /&gt;
|Der Stuhl besitzt eine Wippmechanik und ermöglicht „aktives sitzen“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|⑦&lt;br /&gt;
|Die Sitzfläche kann in der Tiefe verstellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|⑧&lt;br /&gt;
|Höhenverstellbare Sitzfläche erlaubt einen Kniewinkel von 90°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|⑨&lt;br /&gt;
|Die Füße stützen sich flach auf dem Boden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|⑩&lt;br /&gt;
|Kopfstütze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|⑪&lt;br /&gt;
|An den Bodenbelag angepasste Rollen (Haftbremsrollen für glatte Böden)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergonimie schließt den Nutzer mit ein. Der sollte in Haltung geschult werden, ausreichend Pausen bekommen und über die Notwendigkeit ausgleichender [[Körperliche Aktivität|körperlicher Aktivität]] und langfristiger Gesundheitsauswirkungen aufgeklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf Reflexionsblendungen sind matte Oberflächen vorteilhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingabegeräte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Raton vertical .png|mini|Vertikalmaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verbesserung der [[Ergonomie]] empfehlen sich bei Dauerarbeitsplätzen der Einsatz von [[Tastatur#Ergonomische Bauformen|ergonomischen Tastaturen]] und [[Computermaus#Ergonomie|ergonomischen Mäusen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik |NummerReihe=2008,3 |Auflage=1 |Verlag=Hauptverband der Gewerblichen Berufsgenossenschaften |Ort=Sankt Augustin |Datum=2008 |Reihe=BGIA-Report |ISBN=978-3-88383-731-4 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch lassen sich [[Körperhaltung|Haltungsprobleme]] minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Raumbeleuchtung ==&lt;br /&gt;
Ein Absolutwert für eine gute Beleuchtung kann nicht angegeben werden. Bei der Gestaltung guter Beleuchtungsverhältnisse sollten folgende Punkte Berücksichtigung finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* angemessene [[Beleuchtungsstärke]]&lt;br /&gt;
* Gleichmäßigkeit der [[Beleuchtung]] (harmonische Leuchtdichteverteilung)&lt;br /&gt;
* Begrenzung der [[Blendung (Überbelichtung)|Blendung]]&lt;br /&gt;
* [[Kontrast]]&lt;br /&gt;
* [[Lichtrichtung]]&lt;br /&gt;
* [[Schatten]]&lt;br /&gt;
* [[Lichtfarbe]]&lt;br /&gt;
* [[Farbwiedergabe]]&lt;br /&gt;
* [[Interferenz (Physik)|Interferenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Bedeutung für die Beurteilung der Beleuchtung hat die Beleuchtungsstärke (Beleuchtungsstärke E = Lichtstrom/Fläche).&lt;br /&gt;
Die Beleuchtungsstärke sollte umso höher sein, je schwieriger die Sehaufgabe ist. Um Kontraste richtig wiederzugeben, muss im Arbeitsbereich eine möglichst gleichmäßige Beleuchtungsstärke herrschen. In der DIN 5035 sind die für bestimmte Sehaufgaben erforderlichen Nennbeleuchtungsstärken festgelegt. Die Nennbeleuchtungsstärke ist dabei als der empfohlene örtliche und zeitliche Mittelwert der Beleuchtungsstärke definiert und bezieht sich auf den mittleren Alterungszustand der Beleuchtungsanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innenraumbeleuchtung mit Tageslicht erfolgt durch Fenster. Diese haben neben der Beleuchtung noch die wichtige Aufgabe, eine Sichtverbindung zwischen Arbeitsplatz und Außenwelt herzustellen. Da das Tageslicht großen tages- und jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen ist, hat man zur Beurteilung von Tageslicht den Tageslichtquotienten eingeführt. Die Intensität des Tageslichts fällt insbesondere in tiefen Räumen zur Raumtiefe steil ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die künstliche Beleuchtung wird oftmals auf Bildschirm-Arbeitsplatz-Leuchten (BAP-Leuchten) zurückgegriffen. Diese Leuchten müssen eine Blendbewertung ([[Unified Glare Rating|UGR-Wert]]) ≤ 19 besitzen, um offiziell als BAP-Leuchte ausgewiesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optisch-visuelle Faktoren ==&lt;br /&gt;
Bei der [[Ergonomie|ergonomischen]] Gestaltung des Bildschirmarbeitsplatzes sollten relevante optisch-visuelle Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Verschiedene Leistungsfunktionen der Augen spielen eine Rolle, wie u.&amp;amp;nbsp;a. die Adaptation, Akkommodation, Konvergenz, Fixation, Sehschärfe, Wahrnehmungstiefe und -zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für gutes Sehen ohne Beschwerden bei Bildschirmarbeit kann eine individuell optimierte Brille erforderlich sein, insbesondere bei Alterssichtigkeit. Entsprechend der Brille und den individuellen Seheigenschaften lässt sich der Bildschirm relativ zum Auge ergonomisch positionieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ergonomic-vision.ifado.de/ W. Jaschinski und M. König: &amp;#039;&amp;#039;Besser sehen und arbeiten am Computer: Ein Internet-Beratungstool.&amp;#039;&amp;#039; Dortmund 2015: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund. Nachgeschlagen am 7. September 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Negativdarstellung (helle Zeichen auf dunklem Grund) entstehen zeitbehaftete und belastende [[Adaptation (Auge)|Adaptionsvorgänge]] des Auges, wenn zwischen Bildschirm und gedruckter Information gewechselt wird. Daher ist die Positivdarstellung (dunkle Zeichen auf hellem Grund) zu bevorzugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle Bildschirmarbeitsplätze sind (abgesehen von Dunkelräumen) im Hinblick auf Blendung günstiger, da sich auf hellem Hintergrund [[Reflexion (Physik)|Reflexionen]] oder Störlichtquellen weniger spiegeln. Mangelnde Zeichenschärfe im seitlichen Gesichtsfeld führt zu [[Kopfschmerzen]] sowie tränenden und brennenden Augen. Die Bildfolgefrequenz sollte größer sein als die [[Flimmerverschmelzungsfrequenz]] (~50&amp;amp;nbsp;Hz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Starrer Blick&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Office Eye Syndrome}}) wird bei der Computerarbeit die konzentrierte Fixierung der Bildschirmdarstellung und -inhalte verstanden. Durch die Fixierung des Bildschirms „vergisst“ das Auge quasi den Lidschlag (der Lidschlag wird unbewusst unterdrückt).&lt;br /&gt;
Der regelmäßige Lidschlag ist essentiell wichtig für den Aufbau des Tränenfilms, denn bei jedem Lidschlag wird die für den Tränenfilm schützende Lipidschicht über den Tränenfilm erneut aufgetragen und stabilisiert. Die Lipidschicht verhindert die Verdunstung oder das Ablaufen des Tränenfilms vom Auge und verhindert somit die Entstehung des trockenen Auges ([[Keratoconjunctivitis sicca]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehrere Bildschirme ==&lt;br /&gt;
Mit zunehmender Digitalisierung und Vernetzung der Büroarbeit steigt der Anteil der Bildschirmarbeitszeit. Ebenso nimmt der Bedarf an nutzbarer Bildschirmoberfläche zu, da etliche Programme oder Bildschirmmasken gleichzeitig genutzt werden. Deshalb werden oftmals mehrere Bildschirme eingesetzt. Messtechnische Untersuchungen haben gezeigt, dass je nach Bildschirmkonfiguration und Aufgabentyp die erbrachten Leistungen qualitativ und quantitativ variierten. Insgesamt sprechen die Ergebnisse der physiologischen Untersuchungen und die Präferenzen der Versuchspersonen für die Verwendung von Doppelbildschirm-Varianten anstelle eines Einzelbildschirms. Physiologisch limitierende Faktoren bei der Arbeit an Doppelbildschirmen gibt es kaum und ebenso keine Hinweise auf eine mögliche Gefährdung durch Büroarbeit an Doppelbildschirmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.dguv.de/ifa/fachinfos/arbeiten-4.0/neue-formen-der-arbeit/bueroarbeitsplaetze-mit-mehreren-bildschirmen/index.jsp|titel=IFA – Arbeiten 4.0: Neue Formen der Arbeit – Neue Bürowelten – Büroarbeitsplätze mit mehreren Bildschirmen|autor=Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.&amp;amp;nbsp;V.|sprache=DE|abruf=2017-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheitsrisiken ==&lt;br /&gt;
18 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im Büro und am Bildschirm, Tendenz steigend. Viele dieser Beschäftigten sitzen oft stundenlang am Schreibtisch. In Folge des [[Bewegungsmangel]]s kann das zu chronischen Schäden führen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-II-Diabetes, Übergewicht und Schmerzen in Rücken und Arm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2015/quartal_2/details_q2_102849.jsp|titel=DGUV: Pressemitteilungen 2. Quartal 2015|autor=Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.&amp;amp;nbsp;V.|sprache=DE|abruf=2017-02-07|archiv-url=https://web.archive.org/web/20170207072136/http://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2015/quartal_2/details_q2_102849.jsp|archiv-datum=2017-02-07|offline=ja|archiv-bot=2022-10-11 12:08:48 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Barrierefreiheit ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der barrierefreien Arbeitsgestaltung sollen Bildschirmarbeitsplätze für Menschen mit Behinderung oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen ohne größeren Aufwand nutzbar sein. Gesundheitliche Einschränkungen können visueller, auditiver, taktiler, motorischer oder kognitiver Art sein. Durch die [[Ergonomie|ergonomische]] Gestaltung der Arbeitsmittel in der [[Informationstechnik|Informationstechnologie]] können überdies alle Beschäftigten bei der Arbeit entlastet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Arbeit für Menschen mit Einschränkungen zu ermöglichen bzw. zu erleichtern, müssen die Arbeitsplätze mit alternativen Arbeitsmitteln der Informationstechnik ausgestattet sein, die an die individuellen Bedürfnisse der Nutzenden anpassbar sind. Hierzu zählen Einstellungen in den [[Betriebssystem]]en, z. B. Anpassungen für Farbgebung, Kontrast und Schriftgröße, Einstellungen zur Spracheingabe und akustischen Ausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine noch größere Rolle für einen angepassten Bildschirmarbeitsplatz spielen alternative Eingabemittel zur Texteingabe (Fußtastatur, Großfeldtastatur, Einhandtastatur, geteilte Tastatur) und Cursorsteuerung (Joystick, Augensteuerung mit Kamera, Trackball, Mundsteuerung) sowie alternative Ausgabemittel zur Text- und Tonwiedergabe (Braillezeile, Vorlesen/Sprachausgabe, Tontext in [[Gebärdensprache]] und [[Leichte Sprache|leichter Sprache]]). Vor der Auswahl eines Hilfsmittels sollte immer eine individuelle Betrachtung der Bedürfnisse und der erforderlichen Hilfsmittel stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) |url=https://publikationen.dguv.de/forschung/ifa/ifa-report/3902/ifa-report-3/2020-barrierefreie-eingabe-und-ausgabemittel-in-der-informationstechnik |titel=IFA Report 3/2020: Barrierefreie Eingabe- und Ausgabemittel in der Informationstechnik |abruf=2022-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten|Grund=Sammelsurium}}&lt;br /&gt;
Die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der [[Informationstechnik]] zeigt sich besonders auch bei Bildschirmarbeitsplätzen: Bis zur Einführung von [[Personal Computer]]n (PC) konnten als Bildschirmarbeitsplatz nur spezielle, [[Terminal (Computer)|&amp;#039;Terminal&amp;#039;]] genannte Geräte verwendet werden. Danach übernahmen die PCs mithilfe einer [[Terminalemulation|Emulationssoftware]] deren Funktion. Auf dezentralen [[Arbeitsplatzrechner]]n laufende [[Anwendungssoftware]] kann mit den [[Benutzer]]n direkt über die im Rechnerbetriebssystem vorhandenen [[Betriebssystem#Bildschirm|Schnittstellen]] kommunizieren. Internetanwendungen verwenden [[Webbrowser]] zum Handling der Bedieneroberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Farbbildschirmen mit maximal fünf Vordergrundfarben sollte auf im Grenzbereich liegende [[Spektralfarbe]]n wie Rot und Blau verzichtet werden, da das Auge hier am wenigsten empfindlich ist und diese Farben nicht gleichzeitig scharf gesehen werden können, so dass die [[Akkommodation (Auge)|Akkommodation]] zusätzlich gefordert ist (Akkomodationsdifferenzen aufgrund chromatischer [[Abbildungsfehler|Aberration]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Röhrenbildschirme ===&lt;br /&gt;
Flimmernde Lichtquellen (auch oberhalb der Grenze der [[Flimmerverschmelzungsfrequenz]]) führen nachweislich zu schnellerer Ermüdung der Augen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.iaw.uni-bremen.de/ergo-time/augen/seiten/10bseh.htm |text=IAW Uni Bremen: Ergo-T.I.M.E. |wayback=20070704162313 |archiv-bot=2019-08-27 06:59:13 InternetArchiveBot}} Online-Version vom 23. September 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bisher wenig beachtet ist die Tatsache, dass die Kombination flimmernder Beleuchtungsquellen wie [[Leuchtstofflampe]]n in Verbindung mit der Nutzung flimmernder [[Kathodenstrahlröhrenbildschirm|CRT-Bildschirme]] zu Augenbeschwerden führen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eyecarecontacts.com/computers_and_eyestrain.html E. Lawrence Bickford: Computers and Eyestrain]. Revised 19. Januar 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich verstärkt die Überlagerung unterschiedlicher Flimmerfrequenzen Ermüdungserscheinungen der Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte beachtet werden, dass nicht nur [[Kathodenstrahlröhrenbildschirm|CRT-Bildschirme]], sondern auch [[Leuchtstofflampe]]n mit konventionellen Vorschaltgeräten flimmern, was ebenso zu schnellerer Ermüdung führt. Durch den Einsatz elektronischer Vorschaltgeräte lässt sich dies vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4006638-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büromöbel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ergonomie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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