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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bildmischer</id>
	<title>Bildmischer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T23:10:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bildmischer&amp;diff=314591&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2019-10-02T09:57:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sony BVS-3200CP vision mixer.jpg|miniatur|Ein Bildmischer vom Typ [[Sony]] BVS-3200CP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildmischer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trickmischer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein Gerät, das benutzt wird, um zwischen verschiedenen [[Videotechnik|Videoquellen]] umzuschalten, diese zu mischen oder manchmal auch [[Spezialeffekte]] hinzuzufügen, ähnlich, wie ein [[Mischpult]] für Ton eingesetzt wird. Einen Bildmischer findet man typischerweise in einem [[Fernsehstudio]], einem Fernseh-[[Übertragungswagen]] oder an einem [[Schnittsteuerung|Linearschnittplatz]]. Der Begriff „Bildmischer“ kann sich auch auf die Person beziehen, die das Gerät bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fähigkeiten und Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Panasonic WJ-MX20 20051106.jpg|miniatur|Ein Bildmischer vom Typ [[Panasonic]] WJ-MX20]]Neben Hartschnitten (direktes Umschalten zwischen zwei Bildquellen) kann ein Bildmischer auch eine Reihe von Übergängen (Transitions) erzeugen, von simplen [[Überblendung (Film)|Überblendungen]] (Mix oder Dissolve) bis hin zu [[Wischblende]]n (Wipe). Zusätzlich können die meisten Mischer Stanzen ([[Keying|Keys]]) einblenden und Farbsignale erzeugen (in diesem Zusammenhang meist als „Mattes“ bezeichnet). Die meisten Bildmischer sind für den professionellen Bereich ausgelegt, daher haben die älteren analogen Modelle [[Component Video|Komponentenanschlüsse]] und moderne digitale Modelle [[Serial Digital Interface|SDI]]-Anschlüsse. Sie werden für [[Liveübertragung]]en, Aufzeichnungen auf [[Videokassette]]n und für den Linearschnitt benutzt. Im Schnittbereich sind sie allerdings größtenteils von [[Videoschnittsoftware]] abgelöst worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ältere professionelle Mischer benutzten auch [[FBAS]]-Signale als Quellen. Es gibt immer noch einige Bildmischer für den Amateur- und Semiprofibereich, die mit FBAS, [[S-Video]] oder auch [[FireWire]] arbeiten. Sie werden oft für [[Visual Jockey|VJing]], Präsentationen und kleinere Mehrkameraaufzeichnungen benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:bildmischer-tasten.jpg|miniatur|Tastenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Datei:bildmischer-fadebar.jpg|miniatur|Fadebar]]&lt;br /&gt;
Das Grundkonzept eines professionellen Bildmischers ist der &amp;#039;&amp;#039;Bus&amp;#039;&amp;#039;, einfach gesagt eine Reihe von Knöpfen, von denen jeder für eine Bildquelle steht. Wenn ein Knopf gedrückt wird, wird das entsprechende Signal auf den Ausgang des Busses geschaltet. Ältere Bildmischer hatten zwei gleichberechtigte Busse (A und B, ein solcher Mischer wird dann als &amp;#039;&amp;#039;A/B-Mischer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet). Einer dieser Busse konnte dann als Ausgangs- oder &amp;#039;&amp;#039;Programm&amp;#039;&amp;#039;bus ausgewählt werden. Die meisten modernen Mischer haben allerdings einen Bus, der &amp;#039;&amp;#039;immer&amp;#039;&amp;#039; der Programmbus ist. Der zweite Bus wird dann als Vorschaubus benutzt. Ein solcher Mischer wird als &amp;#039;&amp;#039;Flipflopmischer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, da man die Quellen von Programm- und Vorschaubus austauschen kann. Sowohl der Programm- als auch der Vorschaubus haben meistens ihren eigenen [[Bildschirm|Monitor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres auffälliges Merkmal eines Bildmischers ist der &amp;#039;&amp;#039;Blendenhebel&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;T-Bar&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fader Bar&amp;#039;&amp;#039; genannt. Dieser Hebel erzeugt, ähnlich wie ein Tonfader, einen Übergang zwischen zwei Bussen. In einem Flipflopmischer ist die Stellung des Blendenhebels übrigens kein Anzeichen dafür, welcher Bus aktiv ist, weil ja der Programmbus immer aktiv (oder &amp;#039;&amp;#039;heiß&amp;#039;&amp;#039;) ist. Statt den Hebel mit der Hand zu bewegen, kann ein Knopf (üblicherweise „AutoTrans“ genannt) gedrückt werden, der den Übergang innerhalb einer einstellbaren Zeit durchführt. Ein weiterer Knopf, meist mit „Cut“ beschriftet, tauscht die beiden Busse sofort und ohne Übergang aus. Die Art des Übergangs kann im &amp;#039;&amp;#039;Transition Section&amp;#039;&amp;#039;-Bereich gewählt werden. Gängige Übergänge sind Blenden (analog zum [[Crossfader|Crossfading]] im Tonbereich) und Wischblenden, sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Wipes&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Bus eines Bildmischers ist der „Key Bus“. Von diesem kann ein Bildmischer auch mehrere haben, aber in diesem Fall teilen sie sich meist eine Reihe von Knöpfen. Hier kann ein Signal zum Einkeyen ausgewählt werden. Die Bildquelle, die zu sehen sein wird, wird als &amp;#039;&amp;#039;Fill&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, während die Maske, die die Transparenz des Signals bestimmt, &amp;#039;&amp;#039;Key&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Um dieses Maskensignal zu erzeugen, wird dem sog. &amp;#039;&amp;#039;Keyer&amp;#039;&amp;#039; neben dem &amp;#039;&amp;#039;Fill-Signal&amp;#039;&amp;#039; ein weiteres Signal zugeführt: &amp;#039;&amp;#039;Key-Source&amp;#039;&amp;#039;. Dies ist ein normales Videosignal und entspricht oft dem &amp;#039;&amp;#039;Fill&amp;#039;&amp;#039;, kann aber auch ein ganz anderes sein (&amp;#039;&amp;#039;Split-Funktion&amp;#039;&amp;#039;). Aus dem &amp;#039;&amp;#039;Key-Source&amp;#039;&amp;#039; erzeugt der Keyer anhand des Typs des gewählten Keys (Luminanz-, Linear-, Additiv- oder Chroma-Key) und den getroffenen Einstellungen (Clip, Gain, Density, Hue) das eigentliche Stanz-Signal, den Key. Die verschiedenen Key-Typen und Einstellungen werden im Key-Bereich des Mischers vorgenommen. Auch ohne Key-Source-Signal ist Keyen möglich: mit Hilfe des meist eingebauten Muster-Generators (Pattern). Dieser liefert ein eigenes Stanz-Signal, sofern man als Typ den Pattern-Key auswählt. &lt;br /&gt;
Stimmen Fill und Key-Source überein (typischerweise bei einem Chroma-Key), werden beide Signale simultan über den Key-Bus angewählt, ansonsten muss meist entweder die oft vorhandene Split-Taste gehalten werden und danach das Key-Source-Signal auf dem Key- oder Aux-Bus angewählt werden. Alternativ gibt es oft auch die Option &amp;#039;&amp;#039;Auto-Select&amp;#039;&amp;#039; bei der die Zuordnung von Fill und Key-Source über eine einstellbare Tabelle des Mischers festgelegt wird. Üblicherweise wird ein Key genauso ein- und ausgeschaltet wie eine Überblendung. Zu diesem Zweck kann die „Transition Section“ vom Programm- (oder &amp;#039;&amp;#039;Background-&amp;#039;&amp;#039;) auf Key geschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Hauptbusse bilden zusammen den Mischergrundbaustein namens &amp;#039;&amp;#039;Program | Preset&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;P|P&amp;#039;&amp;#039;. Größere Mischer können mehrere Bausteine dieser Art haben, die dann &amp;#039;&amp;#039;Mix/Effects&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;M/E&amp;#039;&amp;#039;, oft irrtümlich als „Mischer-Ebene“ interpretiert) genannt und durchnummeriert werden. Jede M/E-Sektion kann als Quelle in der P/P-Sektion und in jeder anderen &amp;#039;&amp;#039;M/E&amp;#039;&amp;#039; ausgewählt werden, was den Mischer wesentlich vielseitiger macht, da Effekte und Keys „offline“ erstellt werden können und dann mit einem einzigen Knopfdruck „auf Sendung“ gehen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der P/P-Sektion kommt noch eine weitere Keystufe namens &amp;#039;&amp;#039;Downstreamkeyer | DSK&amp;#039;&amp;#039;. Diese wird meistens für Texteinblendungen von [[Schriftgenerator]]en oder Graphiken (z.&amp;amp;nbsp;B. sogenannte [[Bauchbinde (Fernsehen)|Bauchbinden]]) benutzt und hat ihre eigenen „Cut“- und „Mix“-Knöpfe. Der Vorteile der Einordnung am Ende der Mischersektion ist, dass so vor dem Downstreamkeyer noch ein sauberes, d.&amp;amp;nbsp;h. von allen sendungsspezifischen Grafiken freies Bild abgenommen werden kann, der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Cleanfeed]]&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Downstreamkeyer folgt noch ein letzter Knopf, für gewöhnlich &amp;#039;&amp;#039;FTB&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fade To Black&amp;#039;&amp;#039; genannt. Dieser fungiert als „Notfallknopf“ für den Fall, dass versehentlich ein nicht behebbarer Mischerzustand auftritt und ein ungewolltes Signal am Ausgang anliegt. Dieser Knopf blendet den Ausgang dann auf ein Schwarzbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Bildmischer können noch zusätzliche Funktionen haben, zum Beispiel Fernsteuerung von [[Magnetaufzeichnung|MAZen]] (über ein [[General Purpose Interface]]), Aux-Kanäle zur Zuweisung von Quellen zu zusätzlichen Ausgängen, Makroprogrammierung oder Speicherung des aktuellen Mischerzustandes („Snapshot“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle großen Mischer haben zudem für jede Quelle einen so genannten [[Tally]]-Ausgang. Dieser führt ein Signal, sobald die Quelle (vollständig oder auch nur teilweise) auf den Ausgang des Bildmischer geschaltet wird. Über dieses Signal wird auch das Rotlicht auf den [[Elektronische Kamera|Kameras]] gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Verkabelung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Bildmischer verschiedene Bildquellen wie [[Magnetaufzeichnung|MAZen]] und [[Videokamera]]s zusammenführen, ist es sehr wichtig, dass alle diese Quellen ordnungsgemäß synchronisiert sind. In professionellen Einrichtungen erzeugt ein Synchrongenerator die Taktsignale für alle anderen Geräte. Synchronität kann auch hergestellt werden, indem der Bildmischer ein Taktsignal an die angeschlossenen Geräte sendet (&amp;#039;&amp;#039;[[Genlock]]&amp;#039;&amp;#039;). Signale, die nicht synchronisiert werden können (entweder weil sie von außerhalb der Einrichtung kommen oder weil das Gerät keine externe Synchronisation unterstützt), müssen durch einen [[Time Base Corrector]] laufen. Manche Mischer haben interne „frame-syncs“, wenn nicht, wird ein zusätzliches Gerät dafür benötigt. Wenn der Mischer für den Videoschnitt benutzt wird, muss die [[Schnittsteuerung]] (die üblicherweise den Bildmischer fernsteuert) auch synchronisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten größeren Bildmischer trennen aus Gründen der Lautstärke, Hitzeentwicklung und wegen der kürzeren Kabelwege das Bedienfeld eines Bildmischers vom eigentlichen Gerät. Das Bedienteil steht in der Regie, während die Haupteinheit, an der alle Kabel angeschlossen sind, mit dem Rest der Geräte im zentralen Geräteraum eingebaut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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