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	<title>Bilanzstrukturmanagement - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lómelinde: End-Tag fehlt kursiv mit Linkklammern verschachtelt</title>
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		<updated>2025-03-12T08:55:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/missing-end-tag&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/missing-end-tag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;End-Tag fehlt&lt;/a&gt; kursiv mit Linkklammern verschachtelt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bilanzstrukturmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Asset Liability Management}}; häufig abgekürzt: ALM) wird insbesondere im [[Bankwesen|Bank-]] und [[Versicherungswesen]] eine [[betriebliche Funktion]] des [[Risikomanagement]]s verstanden, die sich mit der Abstimmung der [[Bilanzposition]]en der [[Aktivseite|Aktiv-]] und [[Passivseite]] einer [[Bilanz]] befasst und dadurch die [[Controlling #Steuerungsaufgaben|Steuerung]] des damit verbundenen [[Zinsänderungsrisiko]]s übernimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Asset- &amp;amp; Liability Management&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Bruno Gehrig]], Heinz Zimmermann, &amp;#039;&amp;#039;Fit for Finance. Theorie und Praxis der Kapitalanlage&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage, Verlag Neue Zürcher Zeitung/Zürich, 1997, S. 321–343; ISBN 3-85823-697-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das  Bilanzstrukturmanagement ist [[Henner Schierenbeck]] zufolge ein [[strategisches Controlling]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schierenbeck2&amp;quot;&amp;gt;Henner Schierenbeck: [https://www.google.de/books/edition/Ertragsorientiertes_Bankmanagement/9OvNBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Bilanzstruktur&amp;amp;pg=PA291&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Ertragsorientiertes Bankmanagement&amp;#039;&amp;#039;], 1987, S. 291&amp;lt;/ref&amp;gt; und zielt darauf ab, das bilanzwirksame [[Kunde]]ngeschäft und den [[Interbankenhandel]] durch Maximierung des [[Zinsergebnis|Zinsüberschusses]] unter Einhaltung externer Bilanzstrukturnormen ([[Kapitaladäquanzverordnung]], [[Liquiditätsverordnung]], [[Solvabilität II]]) und betriebsinternen Regelungen ([[Risikoselektion]]) sicherzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Wagner, Günter Altrogge, Ludwig Pack: [https://www.google.de/books/edition/Betriebswirtschaftslehre_und_Unternehmen/PbHzBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Bilanzstrukturmanagement&amp;amp;pg=PA24&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensforschung&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 24 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilanzstruktur ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Bilanzstruktur&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Bilanzanalyse]] in horizontale und vertikale Bilanzstruktur unterteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Schween: [https://www.google.de/books/edition/Zins%C3%A4nderungsrisiken_im_Commercial_Bank/yDPvBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Bilanzstruktur&amp;amp;pg=PA3&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Zinsänderungsrisiken im Commercial Banking&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 3 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bilanzstrukturmanagement fokussiert sich dabei auf die &amp;#039;&amp;#039;horizontale Bilanzstruktur&amp;#039;&amp;#039;, also der Gegenüberstellung von [[Vermögenswert]]en ({{enS|assets}}) der [[Aktivseite]] und [[Verbindlichkeit]]en ({{enS|liabilities}}) der [[Passivseite]]. Dabei interessiert weniger das [[Anlagevermögen]]; vielmehr wird das [[Umlaufvermögen]] untersucht und den Verbindlichkeiten gegenübergestellt. Als [[betriebswirtschaftliche Kennzahl]] steht allgemein der [[Liquiditätsgrad]] im Vordergrund, der Aussagen zur [[Kapitalbindungsdauer]] macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bankwesen ==&lt;br /&gt;
Die Liquiditätsanforderungen an [[Kreditinstitut]]e werden einheitlich in allen [[EU-Mitgliedstaaten]] durch die seit Januar 2014 geltende [[Kapitaladäquanzverordnung]] (CRR) geregelt ([[Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (Kapitaladäquanzverordnung)|Kapitaladäquanzverordnung]]), ergänzt durch nationale Vorschriften wie in Deutschland durch die [[MaRisk]] in BTR 3 ([[Konkretisierung]] aus {{§|25a|kredwg|juris}} [[Kreditwesengesetz|KWG]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Rundschreiben/2023/rs_05_2023_MaRisk_BA.html BaFin vom 29. Juni 2023, &amp;#039;&amp;#039;Rundschreiben 05/2023 (BA) - Mindestanforderungen an das Risikomanagement - MaRisk&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Liquiditätsverordnung]] (LiqV). Letztere gilt jedoch gemäß {{§|1|liqv|juris}} LiqV seit Januar 2018 lediglich noch für [[Spezialbank]]en wie [[Bürgschaftsbank]]en, [[Wohnungsunternehmen]] mit [[Spareinrichtung]], [[Wertpapierfirma|Wertpapierfirmen]] und [[Finanzdienstleistungsinstitut]]e gemäß {{§|1|kredwg|juris}} Abs. 1a KWG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle übrigen Kreditinstitute – insbesondere [[Universalbank]]en – gelten die Bestimmungen der Art. 411 bis 428 CRR. Gemäß Art. 412 CRR müssen Kreditinstitute über [[Liquide Mittel|liquide Aktiva]] &amp;lt;math&amp;gt;ZMB&amp;lt;/math&amp;gt; verfügen, deren Gesamtwert die Liquiditätsabflüsse &amp;lt;math&amp;gt;AZ&amp;lt;/math&amp;gt; abzüglich der Liquiditätszuflüsse &amp;lt;math&amp;gt;EZ&amp;lt;/math&amp;gt; unter [[Stresstest (Finanzwirtschaft)|Stressbedingungen]] abdeckt, damit gewährleistet wird, dass sie über angemessene Liquiditätspuffer verfügen, um sich einem möglichen Ungleichgewicht zwischen Liquiditätszuflüssen und -abflüssen unter erheblichen Stressbedingungen während 30 Tagen stellen zu können. Mathematisch ergibt sich aus dieser Anforderung des Art. 412 CRR folgende Definitionsgleichung:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;ZMB = EZ \geq AZ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
In Stressperioden dürfen Institute ihre liquiden Aktiva zur Deckung ihrer Netto-Liquiditätsabflüsse verwenden. Eine [[Meldepflicht]] begründet Art. 415 CRR, denn die Institute melden den zuständigen Behörden in einer einzigen [[Währung]] – unabhängig von der tatsächlichen [[Denomination (Währung)|Denomination]] – die in den CRR aufgezählten Bilanzpositionen und deren Bestandteile, einschließlich der Zusammensetzung ihrer liquiden Aktiva gemäß Artikel 416 CRR. Liquide Aktiva werden nach Art. 418 CRR mit ihrem [[Marktwert]] gemeldet, vorbehaltlich angemessener Abschläge, die mindestens die [[Duration]], das [[Kreditrisiko|Kredit-]] und [[Liquiditätsrisiko]] und typische Abschläge auf [[Pensionsgeschäft]]e in allgemeinen Stressphasen des Marktes widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den internen [[Managementprozess]]en veröffentlichte der [[Basler Ausschuss]] für Bankenaufsicht im Jahre 2000 die Empfehlung „Sound Practices for Managing Liquidity in Banking Organisations“. Im September 2008 wurde ebenfalls als Reaktion auf die [[Finanzmarktkrise]] eine überarbeitete Version veröffentlicht. Infolge der [[Finanzkrise ab 2007]] hat der Basler Ausschuss Empfehlungen zu quantitativen Vorschriften zur Begrenzung von Liquiditätsrisiken erarbeitet, die seit Dezember 2010 als &amp;#039;&amp;#039;Internationale Rahmenvereinbarung über Messung, Standards und Überwachung in Bezug auf das Liquiditätsrisiko&amp;#039;&amp;#039; vorliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Basler Ausschuss für Bankenaufsicht |Hrsg=Bank für Internationalen Zahlungsausgleich |Titel=Basel III: Internationale Rahmenvereinbarung über Messung, Standards und Überwachung in Bezug auf das Liquiditätsrisiko |Datum=2010 |ISBN=978-92-9131-331-0 |Online=[https://www.bis.org/publ/bcbs188_de.pdf bis.org] |Format=PDF |KBytes=349 |Abruf=2018-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierin werden zwei aufsichtliche Kennzahlen vorgeschlagen, mit deren Limitierung das Liquiditätsrisiko in der [[Kurze Frist|kurzen Frist]] (bis 30 Tage, [[Liquiditätsdeckungsquote]] LCR) und in der [[Mittlere Frist|mittleren Frist]] (bis 1 Jahr, [[strukturelle Liquiditätsquote]] NSFR) begrenzt werden soll. Außerdem werden [[Standard]]s für die Überwachungstätigkeit der Bankaufsichtsbehörden formuliert. In Bezug auf die LCR sowie die aufsichtlichen Standards wurde der Standard zum Januar 2013 nochmals überarbeitet („The Liquidity Coverage Ratio and liquidity risk monitoring tools“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Committee of European Banking Supervisors]] (CEBS, seit 2011 [[Ausschuss der Europäischen Aufsichtsbehörden für das Bankwesen]] EBA) hat im Dezember 2009 ebenfalls Leitlinien vorgelegt („Guidelines on Liquidity Buffers &amp;amp; Survival Periods“), die auf die bankinternen Risikomanagementprozesse im Sinne der [[Basel II#Säule 2: Bankaufsichtlicher Überprüfungsprozess|zweiten Säule von Basel II]] zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LiqV stellt [[Zahlungsmittelbestand|Zahlungsmittelbestände]] (unterteilt in Laufzeitbänder je nach [[Liquiditätsgrad]]; {{§|3|liqv|juris}} LiqV) und [[Verbindlichkeit|Zahlungsverpflichtungen]] (ebenfalls unterteilt in Laufzeitbänder je nach [[Laufzeit (Wirtschaft)|Laufzeit]]; {{§|4|liqv|juris}} LiqV) gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versicherungswesen ==&lt;br /&gt;
Die Bilanzstruktur von Versicherungsunternehmen ist durch die Eigenheiten der Versicherungsproduktion geprägt. Daher existiert für Versicherungsunternehmen, anstelle der allgemeinen Bilanzgliederung (nach {{§|266|hgb|juris}} HGB), ein eigenes [[Versicherungsbilanzierung|Bilanzformblatt]] (nach {{§|2|rechversv|juris}} [[RechVersV]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Hanspeter Gondring: [https://www.google.de/books/edition/Versicherungswirtschaft/rsU8CgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Bilanzstruktur&amp;amp;pg=PA264&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Versicherungswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;]. 2015, S. 264.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bilanzstruktur ist für die [[Schadenversicherung|Schaden-]], [[Unfallversicherung|Unfall-]], [[Lebensversicherung|Lebens-]] und [[Krankenversicherung]]en und [[Rückversicherer]] einheitlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach {{§|124|vag_2016|juris}} Abs. 1 Nr. 2 [[Versicherungsaufsichtsgesetz (Deutschland)|VAG]] sind bei Versicherungsunternehmen die [[Vermögenswert]]e des [[Sicherungsvermögen]]s so anzulegen, dass [[Sicherheit]], [[Qualität]], [[Marktliquidität|Liquidität]] und [[Rentabilität]] des [[Portfolio]]s als Ganzes sichergestellt werden; außerdem muss die [[Standort|Belegenheit]] der Vermögenswerte ihre [[Verfügbarkeit]] gewährleisten. Damit beinhaltet in der [[Versicherungsbetriebslehre]] das Liquiditätsrisiko die Gefahr, dass [[Kapitalanlage]]n nicht so zeit- und sachgerecht in [[Primärliquidität]] umgewandelt werden können, damit ein Versicherungsunternehmen seine fälligen Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank von Fürstenwerth, Alfons Weiß: [https://www.google.de/books/edition/VersicherungsAlphabet_VA/oKNE_W44NkMC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=liquidit%C3%A4tsrisiko+versicherungen&amp;amp;pg=PA414&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;VersicherungsAlphabet (VA).&amp;#039;&amp;#039;] 2001, S. 414.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Rechtsbegriff]] Liquiditätsrisiko wird als dasjenige Risiko definiert, dass Versicherungsunternehmen nicht in der Lage sind, Kapitalanlagen und andere Vermögenswerte zu realisieren, um ihren finanziellen [[Verbindlichkeit|Verpflichtungen]] bei [[Fälligkeit]] nachzukommen ({{§|7|vag_2016|juris}} Nr. 19 VAG). Das  Liquiditätsrisiko von Versicherungen wird allgemein als gering eingestuft, solange der [[Versicherungsvertrag|Versicherungsbestand]] nicht abnimmt, [[Versicherungsprämie]]n adäquat [[Prämienkalkulation|kalkuliert]] sind, die [[Risikoselektion]] mindestens der Grundgesamtheit entspricht, die Reservierung ausreicht und das Sicherungsvermögen vorsichtig angelegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Jost: [https://www.google.de/books/edition/Asset_Liability_Management_bei_Versicher/JvPSBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=liquidit%C3%A4tsrisiko+versicherungen&amp;amp;pg=PA20&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Asset-Liability Management bei Versicherungen&amp;#039;&amp;#039;]. 1995, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 124 VAG wird durch die [[Anlageverordnung]] (AnlV) [[Konkretisierung|konkretisiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fred Wagner: [https://www.google.de/books/edition/Gabler_Versicherungslexikon/HGApBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=wartezeit+objektives+risiko&amp;amp;pg=PA32&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Gabler Versicherungslexikon&amp;#039;&amp;#039;]. 2011, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gilt gemäß {{§|1|anlv_2016|juris}} AnlV nur für [[Kleinunternehmen|kleine Versicherungsunternehmen]], [[Pensionskasse]]n und [[Sterbekasse]]n, welche bei der [[Kapitalanlage]] des Sicherungsvermögens die allgemeinen Anlagegrundsätze des § 124 Abs. 1 VAG in Verbindung mit {{§|234h|vag_2016|juris}} VAG zu beachten haben. Dabei schreibt {{§|2|anlv_2016|juris}} AnlV abschließend die Anlageformen vor, die nach {{§|3|anlv_2016|juris}} AnlV bestimmte Höchstgrenzen nicht überschreiten dürfen (Mischung) und nach {{§|4|anlv_2016|juris}} AnlV durch [[Risikostreuung]] auf verschiedene [[Emittent (Finanzmarkt)|Emittenten]] oder [[Schuldner]] zu verteilen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je niedriger die [[betriebswirtschaftliche Kennzahl]] der [[Schadenquote]] ausfällt, umso geringer ist das versicherungstechnische Liquiditätsrisiko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Das  Bilanzstrukturmanagement geht davon aus, dass die Bilanzstruktur sowohl die [[Risiko]]struktur als auch die [[Rentabilität]]sstruktur bestimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schierenbeck2&amp;quot; /&amp;gt; Bei der Risikostruktur kann für Zwecke der [[Risikoanalyse]] auf das [[Risikomanagement]] zurückgegriffen werden; die Rentabilitätsstruktur betrachtet die Struktur der [[Ertragslage]], insbesondere der [[Gewinnspanne]].&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Liessmann: [https://www.google.de/books/edition/Gabler_Lexikon_Controlling_und_Kostenrec/yLWfBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Bilanzstruktur&amp;amp;pg=PA73&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Controlling und Kostenrechnung&amp;#039;&amp;#039;]. 1997, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Zinsgeschäft]] ([[Einlagengeschäft]], [[Kreditgeschäft]]) wird über die [[Zinsspanne]] (die das Zinsänderungsrisiko enthält) in den jeweiligen Geschäftsbereichen gesteuert, die wiederum dem Bilanzstrukturmanagement [[Verantwortung (Organisation)|verantwortlich]] sind. Dem Bilanzstrukturmanagement kommt insgesamt die Aufgabe zu, eine gleichermaßen unter Risiko- und Rentabilitätsaspekten akzeptable optimale Bilanzstruktur zu definieren und jedes [[Bankgeschäft]] und jeden [[Versicherungsvertrag]] danach auszurichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schierenbeck&amp;quot;&amp;gt;Henner Schierenbeck: [https://www.google.de/books/edition/Bank_und_Versicherungslexikon/85iUDgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Bilanzstruktur&amp;amp;pg=PA137&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Bilanzstruktur-Management&amp;#039;&amp;#039;]. In: Henner Schierenbeck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bank- und Versicherungslexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligte Geschäftsbereiche ==&lt;br /&gt;
Dem  Bilanzstrukturmanagement sind in der [[Aufbauorganisation]] im [[Handel (Finanzwirtschaft)|Handel]] insbesondere der [[Devisenhandel]], [[Geldhandel]] und [[Wertpapierhandel]], sowohl im Kundengeschäft als auch im [[Eigenhandel]], unterworfen. Fast alle Bankgeschäfte – gleichgültig, ob bilanzwirksam oder nicht – verursachen für sich alleine oder in ihrem strukturellen Zusammenwirken [[Finanzrisiko|Finanzrisiken]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schierenbeck&amp;quot; /&amp;gt; Es gilt, diese Risiken zu [[Risikoidentifikation|identifizieren]] und im Sinne der [[Risikotragfähigkeit]] durch [[Risikominderung]] zu begrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans-Joachim Zwiesler&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Klaus Spremann&lt;br /&gt;
   |Titel=Asset-Liability-Management – die Versicherung auf dem Weg von der Planungsrechnung zum Risikomanagement&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Versicherungen im Umbruch. Werte schaffen, Risiken managen, Kunden gewinnen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-540-22063-1&lt;br /&gt;
   |Seiten=117–131&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.risknet.de/fileadmin/eLibrary/Grundlagen_ALM-Zwiesler.pdf risknet.de]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4413520-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement (Bank)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement (Versicherung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versicherungswesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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