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	<title>Big Snuff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T20:11:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Big_Snuff&amp;diff=1667806&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NiTenIchiRyu am 11. April 2026 um 18:22 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-11T18:22:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
|Bild             = &lt;br /&gt;
|Deutscher Titel  = &amp;#039;&amp;#039;Big Snuff&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Originaltitel    = &amp;#039;&amp;#039;El Ángel de la muerte, The Slaughter,&amp;#039;&amp;#039; wiederveröffentlicht unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Snuff&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Produktionsland  = [[Argentinien]], [[Vereinigte Staaten|USA]]&lt;br /&gt;
|Originalsprache  = [[Englische Sprache|Englisch]]&lt;br /&gt;
|Erscheinungsjahr = 1976&lt;br /&gt;
|Länge            = 76&lt;br /&gt;
|FSK              = &amp;#039;&amp;#039;ungeprüft&amp;#039;&amp;#039;; indiziert&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesanzeiger vom 30. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Regie            = &lt;br /&gt;
* [[Michael Findlay (Filmschaffender)|Michael Findlay]]&lt;br /&gt;
* [[Roberta Findlay]]&lt;br /&gt;
* Horacio Fredriksson&lt;br /&gt;
|Drehbuch         = &lt;br /&gt;
* A. Bochin&lt;br /&gt;
* Roberta Findlay&lt;br /&gt;
* Michael Findlay&lt;br /&gt;
|Produzent        = &lt;br /&gt;
* [[Jack Bravman]]&lt;br /&gt;
* [[Allan Shackleton]]&lt;br /&gt;
|Musik            = Rick Howard&lt;br /&gt;
|Kamera           = &lt;br /&gt;
* Roberta Findlay&lt;br /&gt;
* Roberto Herz Kowicz&lt;br /&gt;
|Schnitt          = &lt;br /&gt;
|Besetzung        = &lt;br /&gt;
* [[Mirtha Massa]]: Terry London&lt;br /&gt;
* [[Margarita Amuchástegui]]: Angela&lt;br /&gt;
* [[Clao Villanueva]]: Hernandes&lt;br /&gt;
* [[Enrique Larratelli]]: Satan&lt;br /&gt;
* [[Ana Carro]]: Ana&lt;br /&gt;
* [[Aldo Mayo]]: Max Marsh&lt;br /&gt;
* Alfredo Iglesias: Hernandes&amp;#039; Vater&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Big Snuff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im Original &amp;#039;&amp;#039;El Ángel de la muerte&amp;#039;&amp;#039;, bzw. &amp;#039;&amp;#039;The Slaughter&amp;#039;&amp;#039;) ist ein äußerst niedrig budgetierter, dem [[Exploitationfilm|Exploitation]]-Genre zugehöriger [[Horrorfilm]] mit Elementen des [[Splatterfilm|Splatters]] und des [[Pornofilm|Erotikfilms]] unter der Regie von [[Roberta Findlay|Roberta]] und [[Michael Findlay (Filmschaffender)|Michael Findlay]]. Je nach Schnittfassung ist die Produktion auch unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;American Cannibale&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Snuff&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film erzählt die Geschichte eines skrupellosen Sektenanführers, der sich „Satan“ nennt und bestialische Verbrechen begeht. Die 1971 entstandene Inszenierung wurde durch die Taten der [[Manson Family]] inspiriert und mit überwiegend Spanisch sprechenden Laiendarstellern binnen weniger Wochen in Argentinien fertiggestellt. Eine Nachvertonung/[[Synchronisation (Film)|Synchronisation]] fand dann in den Vereinigten Staaten statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Marketing-Gag eines [[Filmverleih]]ers, wonach bei den chaotischen Dreharbeiten ein Mitglied des Filmteams getötet worden sei, erlangte der Film einen größeren Bekanntheitsgrad. Die vermeintlich reale Tötung von Menschen prägte später den Begriff des [[Snuff-Film]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Ein heruntergekommener Industriekomplex irgendwo in Argentinien. Eine aus überwiegend drogenabhängigen Frauen bestehende Rocker-Bande treibt hier ihr Unwesen. Sie alle sind Anhänger einer pseudo-religiösen [[Sekte|Gemeinschaft]], die von dem charismatischen Satan, einem Mittdreißiger, angeführt wird. Der „Auserwählte“ fordert von seinen Jüngern bedingungslosen Gehorsam und Unterwerfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages landet die selbstbewusste US-[[Pornodarsteller]]in Terry London im Beisein ihres Managers Max in [[Buenos Aires]], um dort zahlungskräftige Finanziers für einen Schmuddel-Streifen zu gewinnen. Max begehrt Terry leidenschaftlich, doch seine Angebetete erwidert seine Zuneigung nicht und vergnügt sich stattdessen heimlich mit einem jungen [[Playboy (Person)|Playboy]] namens Hernandes. Der sexhungrige Lebemann ist wiederum lose mit der attraktiven Angela liiert, die lediglich auf Geheiß Satans beim millionenschweren Gigolo verharrt. Der Sektenchef erhofft sich irgendwann den Millionärssohn auszunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hernandes trennt sich schließlich von Angela, die nun gänzlich Satan verfällt. Später ersticht Angela Max, obgleich die Motive etwas im Unklaren bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Monate später radikalisiert sich die kleine Glaubensgemeinschaft zusehends. Hernandes wird von Satans „Schwestern“ auf seinem Anwesen überfallen, malträtiert und schließlich [[Kastration|kastriert]]. Zuletzt wird die schwangere Terry – sie erwartet ein Baby von Hernandes – im Bett liegend bestialisch aufgeschlitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Roberta und Michael Findlay produzierte vornehmlich billige [[Trashfilm]]e im Horrorgenre. Einer dieser Beiträge ist der 1971 gedrehte &amp;#039;&amp;#039;The Slaughter&amp;#039;&amp;#039;, welcher Herstellungskosten von lediglich 30.000 US-Dollar hatte. Da das Werk über inhaltliche als auch handwerkliche Schwächen verfügte und zudem aufwändig synchronisiert werden musste – aus Kostengründen engagierte man größtenteils Laienschauspieler, die kein Englisch sprachen –, sah der Filmverleih &amp;#039;&amp;#039;Monarch Releasing Corporation&amp;#039;&amp;#039; zunächst von einer Veröffentlichung in den USA ab. Der Film versprach keinen sonderlichen Anklang beim Publikum zu finden. Zudem war der Film im Vorfeld an den Kinokassen Südamerikas gefloppt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als etwa fünf Jahre später die [[Manson Family]] wieder in den Mittelpunkt der Berichterstattung rückte (zuvor missglückte ein Attentat auf den damaligen US-Präsidenten [[Gerald Ford]]), erkannte der Leiter von &amp;#039;&amp;#039;Monarch Releasing Corp.&amp;#039;&amp;#039;, Allan Shackleton, das Potenzial von &amp;#039;&amp;#039;The Slaughter&amp;#039;&amp;#039; für eine reißerische Werbekampagne. Sowohl mit fingierten Pressemitteilungen als auch mit inszenierten Protesten besorgter Bürger weckte Shackleton das Interesse an dem [[B-Movie]], das schließlich in &amp;#039;&amp;#039;Big Snuff&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde. Zudem ließ der Filmproduzent eilig eine neue Schlussszene im Stile des [[Cinéma vérité]] unter der Regie von [[Simon Nuchtern]] &amp;lt;!-- gedreht im New Yorker Studio von [[Carter Stevens]] --&amp;gt; drehen, die sich gut in das fertige Werk integrierte, jedoch die Handlung nicht entscheidend vorantrieb. Die vermeintlich reale Zerstückelung einer Frau durch die Film-Crew und das angeblich illegale Zustandekommen der Aufnahmen sorgten schließlich für Aufsehen. Um den Eindruck einer realen [[Dokumentation]] zu verstärken, wurden alle Filmeinblendungen minimiert oder gänzlich entfernt. Daher fehlt auch die in Spielfilmen übliche Nennung des Filmtitels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Big Snuff&amp;#039;&amp;#039; wurde sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Deutschland ein Riesen-Skandal. In der Werbung durch den deutschen Filmverleiher und Filmproduzenten [[Alois Brummer]] wurde sogar behauptet, dass das Werk „in allen Staaten der USA vom FBI gejagt“ werde. Die deutsche Kinofassung wurde damals wegen Gewaltverherrlichung beschlagnahmt und nur in einer der berüchtigten Schluss-Sequenz beschnittenen Version wieder freigegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ofdb.de/view.php?page=text&amp;amp;fid=6040&amp;amp;rid=211623&amp;lt;/ref&amp;gt; Brummer musste sich später vor einem deutschen Gericht verantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Film &amp;#039;&amp;#039;Snuff&amp;#039;&amp;#039; (1978) im Zusammenhang mit dem Suizid der Erotikdarstellerin [[Claudia Fielers]] versuchte von Titel und Machart her an &amp;#039;&amp;#039;Big Snuff&amp;#039;&amp;#039; anzuknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Mitglieder einer überwiegend aus Mädchen bestehenden pseudo-religiösen Sekte begehen teils wahn-, teils spaßeshalber Folterungen, Verstümmelungen und Morde. Ein in jeder Hinsicht elendes und niederträchtiges Machwerk. – Wir raten ab.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Lexikon des internationalen Films]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;LdiF&amp;quot;&amp;gt;{{LdiF|26232}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0072184}}&lt;br /&gt;
* {{OFDb|6040}}&lt;br /&gt;
* [http://www.agonybooth.com/recaps/Snuff_1976.aspx Ausführliche Inhaltsangabe zum Film] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Schnittberichte|N=Big Snuff|ID1=4122|V1=deutsche Kinofassung - US Version}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Argentinischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Horrorfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Low-Budget-Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Snuff im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indizierter Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NiTenIchiRyu</name></author>
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