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	<title>Bietlenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-07-09T04:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Bietlenheim&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason ville fr Bietlenheim Bas-Rhin.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Brumath|Brumath]]&lt;br /&gt;
|insee= 67038&lt;br /&gt;
|cp= 67720&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes de la Basse Zorn|Basse Zorn]]&lt;br /&gt;
|longitude= 7/46/53&lt;br /&gt;
|latitude= 48/43/10&lt;br /&gt;
|alt moy= 151&lt;br /&gt;
|alt mini= 133&lt;br /&gt;
|alt maxi= 168&lt;br /&gt;
|km²= 2.13&lt;br /&gt;
|image= Bietlenheim, Mairie.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= [[Mairie]] Bietlenheim&lt;br /&gt;
|siteweb= [http://www.bietlenheim.fr/ bietlenheim.fr]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bietlenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67038}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67038}}) im [[Elsass|elsässischen]] [[Département Bas-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Sie gehört zum [[Kanton Brumath]] und zum [[Communauté de communes|Gemeindeverband]] [[Communauté de communes de la Basse Zorn|Basse Zorn]]. Am 1. Januar 2015 wechselte Bietlenheim vom [[Arrondissement Strasbourg-Campagne]] zum [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.legifrance.gouv.fr/eli/decret/2014/12/29/2014-1722/jo/texte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Bietlenheim liegt auf einer mittleren Höhe von {{Höhe|151|FR|link=1}}. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 2,13&amp;amp;nbsp;Quadratkilometern. Bietlenheim liegt elf Kilometer südlich von [[Haguenau]]. Die Gemeinde ist umgeben von den Nachbargemeinden [[Weyersheim]], [[Geudertheim]] und [[Vendenheim]]. Die [[Zorn (Fluss)|Zorn]] durchfließt das südliche Gemeindegebiet. Durch die Nähe der Zorn besteht das Risiko von Überschwemmungen. Die letzten Überschwemmungen ereigneten sich während des [[Orkan Lothar|Orkans „Lothar“]] im Dezember 1999.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.info-mairie.com/commune/67720-bietlenheim |titel=Le village de Bietlenheim |werk=Info-Mairie.com |sprache=fr |abruf=2024-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Wappenbeschreibung]]: &amp;#039;&amp;#039;In Silber ein gestürzter roter [[Sparren (Heraldik)|Sparren]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühes Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Nègre schreibt in seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Toponymie générale de la France]]&amp;#039;&amp;#039; („Allgemeine Ortsnamenskunde Frankreichs“), dass der Ortsname aus dem [[Germanen|germanischen]] Namen &amp;#039;&amp;#039;Betilo&amp;#039;&amp;#039; und der Ortsnamensendung [[-heim]] zusammengesetzt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernest Nègre |Titel=[[Toponymie générale de la France]] |Band=2 |Verlag=Librairie Droz |Datum=1996 |ISBN=2-600-00133-6 |Seiten=812 |Sprache=fr |Online={{Google Buch |BuchID=jbpVLN1tRNoC |Seite=812}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das deutet darauf hin, dass Bietlenheim zur Zeit der [[Fränkische Landnahme|fränkischen Landnahme]] gegründet worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://artefax.de/geschichte/gelberberg/gelberbergsechs.html Die Gelbe Bürg in fränkischer Zeit]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohes Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Bietlenheim gehörte zu einer Reihe von Besitzungen, die die Grafen von [[Ötingen (Adlesgeschlecht)|Ötingen]] 1332 an die Herren von [[Lichtenberg (Adelsgeschlecht)|Lichtenberg]] verkauften.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dieser Zeit gehörte das Dorf zur [[Herrschaft Lichtenberg]] und dort zum [[Amt Brumath]]. Es war ein [[Lehenswesen|Lehen]] des [[Bistum Straßburg|Bischofs von Straßburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Knöpp, S. 4; Eyer, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herren von Lichtenberg wurden 1364 erstmals damit belehnt, zunächst in Gemeinschaft mit denen von [[Geroldseck (Adelsgeschlecht)|Geroldseck]], nach deren Aussterben waren sie die alleinigen Lehensnehmer.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mühle von Bietlenheim war aber [[allod]]ialer Besitz der Herren von Lichtenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1440 wurde eine der Auseinandersetzungen zwischen [[Jakob von Lichtenberg]] und seinem Bruder, [[Ludwig V. von Lichtenberg]] (* 1417; † 1474), durch eine Realteilung der Herrschaft zu beenden versucht. Das Amt Brumath erhielt dabei Ludwig V.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anna von Lichtenberg]] (* 1442; † 1474), eine der beiden Erbtöchter Ludwig V., heiratete 1458 den Grafen [[Philipp I. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp I. den Älteren von Hanau-Babenhausen]] (* 1417; † 1480), der eine kleine [[Sekundogenitur]] aus dem Bestand der [[Grafschaft Hanau]] erhalten hatte, um sie heiraten zu können. Durch die Heirat entstand die Grafschaft Hanau-Lichtenberg. Nach dem Tod des letzten Lichtenbergers, Graf Jakob, eines Onkels von Anna, erhielt Philipp I. d. Ä. 1480 die Hälfte der Herrschaft Lichtenberg, die andere Hälfte gelangte an seinen Schwager, [[Simon IV. Wecker]] von [[Zweibrücken-Bitsch]]. Das Amt Brumath wurde dabei zunächst ein [[Kondominat]] zwischen Hanau-Lichtenberg und Zweibrücken-Bitsch. Unter der Regierung des Grafen [[Philipp III. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp III. von Hanau-Lichtenberg]] kam es dann zu einer Realteilung: Brumath kam ganz zu Zweibrücken-Bitsch. Dagegen gelangte das [[Amt Willstätt]], das ebenfalls aus dem Lichtenberger Erbe stammte und ein Kondominat zwischen beiden Häusern war, ganz zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Allerdings kam es 1570 zu einem weiteren Erbfall, der auch das Amt Brumath und damit das Dorf Bietlenheim zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg brachte&amp;lt;ref&amp;gt;Brumm, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Graf [[Jakob von Zweibrücken-Bitsch]] (* 1510; † 1570) und sein schon 1540 verstorbener Bruder [[Simon V. Wecker]] hinterließen nur jeweils eine Tochter als Erbin. Die Tochter des Grafen Jakob, [[Ludovica Margaretha von Zweibrücken-Bitsch|Margarethe]] (* 1540; † 1569), war mit [[Philipp V. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp V. von Hanau-Lichtenberg]] (* 1541; † 1599) verheiratet. Zu dem sich aus dieser Konstellation ergebenden Erbe zählte auch die zweite, nicht bereits durch Hanau-Lichtenberg regierte, Hälfte der ehemaligen Herrschaft Lichtenberg und darin auch das Amt Brumath mit Bietlenheim. 1570 wurde durch den regierenden Grafen von Hanau-Lichtenberg auch in Bietlenheim die [[Reformation]] durchgeführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;merimee&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.culture.gouv.fr/public/mistral/merimee_fr?ACTION=CHERCHER&amp;amp;FIELD_1=INSEE&amp;amp;VALUE_1=67038 |titel=Architecture |werk=Base Mérimée |hrsg=Ministère de la culture |sprache=fr |abruf=2011-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zwar in der [[Lutherische Kirche|lutherischen]] Variante.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Schickelé |Titel=État de l’Église d’Alsace avant la Révolution |Band=1 |Verlag=Lorber, Le Roux |Ort=Colmar, Strasbourg |Datum=1877 |Seiten=49+60 |Online=[https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k57730187/f96.image.r=Bietlenheim.langEN online] |Abruf=2011-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Reunionspolitik]] Frankreichs fiel 1680 auch das Amt Brumath und das Dorf Bietlenheim unter französische Oberhoheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 starb mit Graf [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]] der letzte männliche Vertreter des Hauses Hanau. Aufgrund der Ehe seiner einzigen Tochter, [[Charlotte Christine Magdalene Johanna von Hanau-Lichtenberg|Charlotte]] (* 1700; † 1726), mit dem Erbprinzen [[Ludwig VIII. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig (VIII.)]] (* 1691; † 1768) von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]] erbte dieser die Grafschaft Hanau-Lichtenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] fiel dann der linksrheinische Teil der Grafschaft Hanau-Lichtenberg – und damit auch Bietlenheim – an Frankreich. 1793 erhielt Bietlenheim als &amp;#039;&amp;#039;Biettenheim&amp;#039;&amp;#039; den Status einer Gemeinde und 1801 das Recht auf kommunale Selbstverwaltung. 1871 wurde die Gemeinde wegen Gebietsveränderungen durch den Verlauf des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Kriegs]] (1870–1871) in das neu geschaffene [[Reichsland Elsaß-Lothringen]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] eingegliedert. Das Reichsland Elsaß-Lothringen bestand bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] (1914–1918) und wurde danach aufgelöst. Bietlenheim gehörte daraufhin wieder zu Frankreich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=4226 |titel=Bietlenheim - notice communal |werk=cassini.ehess.fr |sprache=fr |abruf=2011-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !! 1798&amp;lt;ref&amp;gt;Matt, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2004 !! 2017&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 167 || 142 || 155 || 182 || 208 || 260 || 279 || 272 || 277&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bietlenheim, Temple protestant, ancienne chapelle Saint-Arbogast 2.jpg|mini|Kapelle St. Arbogast]]&lt;br /&gt;
Die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] Saint-Arbogast wurde 1835 erbaut. Sie dient heute den Protestanten als Gotteshaus. Eine ursprüngliche Kapelle am gleichen Ort wurde allerdings schon 1371 urkundlich erwähnt. In den Jahren 1962 und 1963 wurde das Gebäude restauriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merimee&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jean-Claude Brumm: &amp;#039;&amp;#039;Quelques dates importantes dan l’histoire …&amp;#039;&amp;#039;. In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480–1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 10f.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-922923-31-3}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils&amp;#039;&amp;#039;. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]], Signatur: N 282/6].&lt;br /&gt;
* Alfred Matt: &amp;#039;&amp;#039;Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt&amp;#039;&amp;#039;. In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480–1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 7–9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.culture.gouv.fr/public/mistral/memoire_fr?ACTION=CHERCHER&amp;amp;FIELD_1=INSEE&amp;amp;VALUE_1=67038 Bietlenheim in der Base Mémoire des Ministère de la Culture] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Haguenau-Wissembourg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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