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	<title>Bierutów - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bierut%C3%B3w&amp;diff=95069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: Einl. gestrafft</title>
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		<updated>2026-02-10T08:56:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einl. gestrafft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Bierutów&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Bierutów COA.svg|111px|Wappen von Bierutów]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Oleśnicki&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Oleśnicki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Bierutów&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Bierutów&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51.12458&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17.54572&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = {{Metadaten Einwohnerzahl PL-02|0214023-URB}}&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = {{EWD|PL|0214023}}&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 8.37&lt;br /&gt;
| Höhe               = 148&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 56-420&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 71&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = DOL&lt;br /&gt;
| Straße1            = DW451 [[Namysłów]]–[[Oleśnica]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Kalety–Wrocław|Oleśnica–Kluczbork]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bierutów&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|bʲɛˈrutuf}}] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Bernstadt an der Weide&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Bernstadt in Schlesien&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Powiat Oleśnicki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Sie liegt am linken Ufer der [[Widawa]] (&amp;#039;&amp;#039;Weide&amp;#039;&amp;#039;) und ist zugleich Sitz der [[Gmina Bierutów|Stadt- und Landgemeinde Bierutów]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bierutów liegt 15 Kilometer südöstlich von [[Oleśnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Oels&amp;#039;&amp;#039;) und 55 Kilometer östlich von [[Breslau]] in der [[Nizina Śląska|Schlesischen Tiefebene]]. Östlich der Stadt grenzt sie an die [[Woiwodschaft Opole]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Bierutów sind im Nordwesten [[Solniki Małe]] (&amp;#039;&amp;#039;Klein Zöllnig&amp;#039;&amp;#039;), im Osten [[Bukowie (Wilków)|Bukowie]] (&amp;#039;&amp;#039;Buchwald&amp;#039;&amp;#039;), im Süden [[Karwiniec]] (&amp;#039;&amp;#039;Langenhof&amp;#039;&amp;#039;) und im Westen [[Kijowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Vogelgesang&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FISCHER, STUCKART(1819) Schlesien p036 - Bernstadt.jpg|mini|Bernstadt um etwa 1815]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Bierutów kościół św Katarzyny (2) ID 596286.jpg|mini|Kirche St. Katharina]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ratusz w Bierutowie.jpg|mini|Rathaus am Ring um 1920]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wieża ratuszowa w Bierutowie 2025.jpg|mini|hochkant|Der Rathausturm als letztes Fragment des 1945 zerstörten Rathauses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Bernstadt gehörte zunächst zum [[Herzogtum Glogau]] und gelangte bei dessen Teilung 1312 an das [[Herzogtum Oels]], das seit 1329 ein [[Lehnswesen|Lehen]] der [[Krone Böhmen]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahre 1266. Als [[Lokator]] wird darin der [[Vogt]] Wilhelm [[Reichenbach (schlesisches Adelsgeschlecht)|von Reichenbach]] genannt. Zuvor hatte der [[Herzogtum Breslau|Breslauer Herzog]] [[Heinrich III. (Schlesien)|Heinrich III.]] an dieser Stelle, wo der bedeutsame Handelsweg von Breslau über [[Kluczbork|Kreuzburg]] nach [[Krakau]] die Weide überschritt und sich zuvor das slawische Dorf „Ligniza“ befand, die Stadt „Fürstenwald“ nach [[Neumarkter Recht]] gegründet. „Fürstenwald“ erhielt 1266 das [[Meilenrecht]]. Zum [[Weichbild]] Fürstenwald gehörten 20 umliegende Dörfer. Der Name Fürstenwald wurde schon 1269 in „civitas Beroldi“ geändert und daraus entwickelte sich schließlich über die Namensformen &amp;#039;&amp;#039;Beroldestat&amp;#039;&amp;#039; (1288) und &amp;#039;&amp;#039;Pernstatt&amp;#039;&amp;#039; (1495) die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bernstadt&amp;#039;&amp;#039;, die zur Unterscheidung von gleichnamigen Orten den Zusatz &amp;#039;&amp;#039;an der Weide&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Der polnische Name ist eine Abwandlung des deutschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bierutow.pl/asp/pl_start.asp?typ=14&amp;amp;sub=5&amp;amp;menu=27&amp;amp;strona=1 Historia] auf bierutow.pl, abgerufen am 27. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1412/13 wurde das Gebiet von Bernstadt aus dem [[Herzogtum Oels]] ausgegliedert, das als [[Herzogtum Bernstadt]] Residenz mehrerer Herzöge war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernstadt erhielt ein regelmäßiges Stadtbild, dessen Mitte ein quadratischer [[Ring (Marktplatz)|Ring]] bildete. Nach Breslau, [[Namysłów|Namslau]] und [[Brzeg|Brieg]] führten drei mit [[Stadttor]]en versehene Straßen aus der Stadt. Um 1323 entstand im östlichen Stadtgebiet eine Burg der [[Oleśnica#Sehenswürdigkeiten|Herzöge von Oels]], deren Gründung [[Konrad I. (Oels)|Konrad I.]] zugeschrieben wird. 1337 wurden die gotische Backsteinkirche und das Rathaus errichtet. 1430 plünderten die [[Hussitenkriege|Hussiten]] Bernstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erlöschen der Herzöge von Oels wurde Bernstadt ab 1492 Teil des [[Herzogtum Münsterberg|Herzogtums Münsterberg]]. Zwischen 1511 und 1515 erhielt die Stadt Breslau Bernstadt als [[Pfand (Recht)|Pfand]] wegen offenen Forderung an die Münsterberger Herzöge. Nach dem Tode des Herzogs [[Karl I. (Münsterberg-Oels)|Karl I.]] 1536 regierten dessen Söhne [[Joachim (Münsterberg-Oels)|Joachim]], [[Heinrich II. (Münsterberg-Oels)|Heinrich II.]] [[Johann (Münsterberg-Oels)|Johann]] und [[Georg II. (Münsterberg-Oels)|Georg II.]] bis 1542 zunächst gemeinsam. Anschließend erhielt Heinrich II. Bernstadt, das er zu seiner Residenz wählte. Er ließ 1543 die Burg zu einem Schloss umbauen und erweitern. Während seiner Herrschaft, die bis zu seinem Tod 1548 andauerte, erfolgte die Einführung der [[Reformation]] und die Errichtung einer [[Fürstenschule]]. Zu dieser Zeit war Bernstadt eine wirtschaftlich blühende Stadt, die neben Handwerkern und Händlern vor allem durch die [[Zunft]] der [[Weber|Tuchmacher]] geprägt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichs gleichnamiger Sohn [[Heinrich III. (Münsterberg-Oels)|Heinrich III.]] verkaufte Bernstadt 1574 an das Adelsgeschlecht [[Schindel (Adelsgeschlecht)|Schindel]], wodurch das Herzogtum erlosch. 1603 zerstörte ein Stadtbrand, den nur sechs Häuser überstanden, Bernstadt völlig. Heinrichs Bruder [[Karl II. (Münsterberg-Oels)|Karl II.]] erwarb die zerstörte Stadt 1604 von den Schindels zurück und errichtete das Herzogtum wieder. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war die Stadt mehrmals von [[Kaiserliche Armee (HRR)|Kaiserlichen]], [[Sächsische Armee|sächsischen]] und [[Schwedische Armee|schwedischen]] Truppen besetzt. 1659 brannte Bernstadt erneut nieder. Der Wiederaufbau zog sich hin, und erst 1680 entstanden das Rathaus und die [[#Sehenswürdigkeiten|Katharinenkirche]] wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 fiel Bernstadt mit dem größten Teil Schlesiens an [[Preußen]]. Nach dem Tod des Herzogs [[Karl (Württemberg-Bernstadt)|Karl von Württemberg-Bernstadt]] wurde 1745 das Schloss als Residenz aufgegeben und dem Verfall preisgegeben. Auch die Stadt, in der 140 Häuser das [[Braurecht]] besaßen, verlor dadurch an Bedeutung. 1787 hatte Bernstadt 1963 Einwohner. Mit den [[Preußische Reformen|Stein-Hardenbergischen Reformen]] wurde Bernstadt 1815 dem [[Kreis Oels|Landkreis Oels]] im [[Regierungsbezirk Breslau]] der [[Provinz Schlesien]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verordnung zur Eintheilung des preußischen Staats nach seiner neuen Begrenzung |Datum=1815 |Online=[https://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/182608 dilibri.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden Vorstädte angelegt und durch den nachfolgenden Straßenbau die Stadttore für den durch Bernstadt führenden Verkehr in den Jahren 1827 und 1887 abgetragen. 1868 wurde die Eisenbahnverbindung von Breslau über Oels nach Kreuzburg in Betrieb genommen, an der Bernstadt einen Bahnhof erhielt. Trotz der Bahnverbindung siedelte sich nur wenig Industrie in Bernstadt an. Die 1883 errichtete Zuckerfabrik war das größte Unternehmen der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Bernstadt als Teil des früheren Herzogtums Oels zum Thronlehen der [[Prinz von Preußen (Titel)|Kronprinzen von Preußen]] bestimmt worden war, wurde das Schloss wieder aufgebaut. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Bernstadt zwei evangelische Kirchen, eine katholische Kirche, eine [[Synagoge]], ein Schloss, das [[Amtsgericht Bernstadt an der Weide]] und ein Forstamt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Niederschlesische Operation|Niederschlesischen Operation]] der [[Rote Armee|Roten Armee]] wurde Bernstadt im Januar 1945 zur Hälfte zerstört. Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] fiel Bernstadt 1945 mit dem größten Teil [[Schlesien]]s an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Bierutów&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutschen Bewohner wurden, soweit sie nicht vorher geflohen waren, [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 3592 || davon 280 Katholiken und  126 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Johann G. Knie: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Breslau 1845, S. 785–786 ([https://books.google.de/books?id=f8AGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA785 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 3850 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=oels.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 4150 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 4426 || davon 3606 Evangelische, 607 Katholiken und 209 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 4298 || mit der Garnison (eine Schwadron [[Dragoner]] Nr. 8), meist Evangelische&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Band=2 |Seite=721 |SeiteBis=722 |Lemma=Bernstadt |Eintragsnummer=1 |zenoID=20006318150}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 4518 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 4868 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Bierutów zamek - wieża (4) ID 596288.jpg|mini|Reste des Residenzschlosses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Bierutów kościół św cmentarny Św Trójcy (1) ID 596287.jpg|mini|Friedhofskirche St. Trinitatis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Bierutów kościół św Józefa Oblubieńca NMP (6).jpg|mini|Katholische Pfarrkirche St. Joseph]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Bernstadt]]&amp;#039;&amp;#039; ist nur noch in Teilen erhalten, darunter der Renaissanceturm und das barocke Portal der Schlossmauer.&lt;br /&gt;
* Die römisch-katholische [[Filialkirche]] &amp;#039;&amp;#039;St. Katharina&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kościół św. Katarzyny Aleksandryjskiej&amp;#039;&amp;#039;) wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet; im 17. Jahrhundert durch zwei Brände zerstört und 1661 bis 1686 wieder aufgebaut. Der Hauptaltar wurde 1661 vom [[Herzogtum Oels|Oelser]] Herzog [[Silvius I. Nimrod (Württemberg-Oels)|Silvius I. Nimrod]] gestiftet; aus dem gleichen Jahr stammt die Kanzel. Das Gestühl ist um 1680 entstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio143&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen.&amp;#039;&amp;#039; Schlesien. München 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gotteshaus diente seit der [[Reformation]] bis 1945 als evangelisches Schloss- und Pfarrkirche. Nach dem Übergang an Polen 1945 wurde es teilweise abgetragen und in den 1960er Jahren restauriert.&lt;br /&gt;
* Die katholische &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Joseph&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kościół św. Józefa Oblubieńca&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1891–1893 nach Entwurf des [[Erzbistum Breslau|Breslauer]] [[Diözesanarchitekt|Diözesanbaumeister]]s [[Joseph Ebers]] errichtet. Neben der Kirche steht das neogotische Pfarrhaus aus der gleichen Zeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio143&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ruine der evangelischen &amp;#039;&amp;#039;Friedhofskirche St. Trinitatis&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Świętej Trójcy&amp;#039;&amp;#039;). Das Gebäude wurde 1622–1630 erbaut und brannte 1945 nieder.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Rathausturm&amp;#039;&amp;#039; ist der 2004 restaurierte Turm des zerstörten Rathauses. Er wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet und nach einer Beschädigung 1945 umgestaltet. Er steht als einziger Rest des [[Ring (Marktplatz)|Rings]] im Ortsmittelpunkt. Der Turm erhielt eine ferngesteuerte Uhr mit einem um 12 Uhr ablaufenden Musikstück.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;historische Stadtzentrum&amp;#039;&amp;#039; wurde zum [[Kulturgut|Nationalen Kulturerbes]] erklärt.&lt;br /&gt;
* Ehemalige [[Synagoge (Bierutów)|Synagoge]], erbaut 1809.&lt;br /&gt;
* Empfangsgebäude des Bahnhofs&lt;br /&gt;
* Reste der mittelalterlichen Stadtmauer&lt;br /&gt;
* Historische Mühle aus Backstein&lt;br /&gt;
* Denkmal zum 700. Jahrestag der Stadt Bierutów&lt;br /&gt;
* Denkmal für Papst Johannes Paul II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Bierutów unterhält seit dem 10. Mai 1997 eine Partnerschaft mit [[Bernstadt a. d. Eigen|Bernstadt auf dem Eigen]] in der [[Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Andreas Acoluthus]] (1654–1704), Orientalist und Sprachforscher&lt;br /&gt;
* [[David Behme]] (1605–1657), evangelischer Pfarrer und Kirchenlieddichter&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Nimptsch]] (1672–1726), Arzt&lt;br /&gt;
* [[Luise Elisabeth von Württemberg-Oels]] (1673–1736), durch Heirat Herzogin von Sachsen-Merseburg&lt;br /&gt;
* Mendel Jochem (&amp;#039;&amp;#039;Menachem ben Chajim&amp;#039;&amp;#039;) Pringsheim (1725–1794), Pächter des Schloßbrau-Urbars, Vorfahre der [[Juden in Deutschland|deutsch-jüdischen]] Familie [[Pringsheim (Familie)|Pringsheim]]&lt;br /&gt;
* [[Adam Leopold von Gruttschreiber]] (1735–1789), preußischer Oberst&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Oelsner]] (1831–1910), deutscher Historiker, Bibliothekar und Gymnasialprofessor&lt;br /&gt;
* [[Mortimer von Buddenbrock-Hettersdorff]] (1844–1914), preußischer Generalleutnant geboren in Wabnitz&lt;br /&gt;
* [[Hugo Friedländer]] (1847–1918), Journalist und Gerichtsreporter&lt;br /&gt;
* [[Maximilian von Prittwitz und Gaffron]] (1848–1917), preußischer Generaloberst&lt;br /&gt;
* [[Josef Block]] (1863–1943), Maler&lt;br /&gt;
* [[Horace Kallen|Horace Meyer Kallen]] (1882–1974), amerikanischer Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Meidner]] (1884–1966), Maler des Expressionismus, Grafiker und Dichter&lt;br /&gt;
* [[Viktor von Randow]] (1856–1939), preußischer Generalleutnant, geboren in Stronn&lt;br /&gt;
* [[Werner Snay]] (1892–?), preußischer Landrat&lt;br /&gt;
* [[Elsa Gärtner]] (* 1914), deutsche Politikerin (SED)&lt;br /&gt;
* [[Margot Bitzer]] (* 1936), deutsche Kupferstecherin, Stahlstecherin und Aquarellistin&lt;br /&gt;
* [[Manfred Pietsch]] (1936–2015), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Benjamin Schwarz (Übersetzer)|Benjamin Schwarz]] (* 1937), Übersetzer&lt;br /&gt;
* [[Paul-Rüdiger Schmidt]] (* 1942), evangelischer Pastor&lt;br /&gt;
* [[Jan Polkowski]] (* 1953), Lyriker und Redakteur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Matthäus Apelt|Matthäus Apelles von Löwenstern]] (1594–1648), Dichter und Komponist, seit 1625 als herzöglicher Rentmeister, Chormusikdirektor und Gymnasialvorsteher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister seit 1990 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Jahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bogdan Smolarczyk || 1990–1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Andrzej Wojtkowiak || 1992–1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Edward Puk || 1997–1998&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Włodzimierz Kubiak || 1998–2002&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Roman Kazimierski || 2002–2004&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Grzegorz Michalak || 2004–2006&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Władysław Bogusław Kobiałka || 2006–2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Piotr Sawicki || seit 2018&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gmina ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]] (gmina miejsko-wiejska) Bierutów gehören die Stadt selbst und 16 Dörfer mit Schulzenämtern.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Bierutów}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 18–20.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Bernstatt |Band=11 |Seite=124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4764859-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bierutow}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Bierutów]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1266]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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