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	<title>Bierpfennig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:18:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bierpfennig&amp;diff=727912&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ⵓ: ⇄; •2 externe Links geändert• 🌐︎</title>
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		<updated>2026-03-31T18:48:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •2 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bierpfennig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine frühere Form der [[Biersteuer]] und bezeichnet die [[Abgabe]] auf das konsumierte oder fremdeingeführte [[Bier]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Biersteuer Biersteuer] – Stichwort im [[Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit|Pierer’s Universal-Lexikon]], Online abrufbar bei [[zeno.org]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://webapp6.rrz.uni-hamburg.de/GLOGEMIS/index.php/glossar-deutsch-neuhochdeutsch/b/411 |autor=Nicolai Clarus |titel=birpenninghe |werk=uni-hamburg.de |archiv-url=https://archive.today/2015.08.21-123210/http://webapp6.rrz.uni-hamburg.de/GLOGEMIS/index.php/glossar-deutsch-neuhochdeutsch/b/411 |archiv-datum=2015-08-21 |abruf=2022-04-26 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Synonym gab es auch die Bezeichnungen Bierungeld, Bierziese, Trankgeld, Schank- oder &amp;#039;&amp;#039;Malzaufschlag&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/exotische-steuerarten-wo-der-staat-willkuerlich-abkassiert/7256574.html |titel=Exotische Steuerarten: Wo der Staat willkürlich abkassiert |werk=Wirtschaftswoche |zugriff=2015-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rechtsgrundlage für die Biersteuer ist das {{Webarchiv | url=http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2013-09-24-steuern-von-a-z.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=8 | wayback=20150923221109 | text=&amp;#039;&amp;#039;Biersteuergesetz vom 15. Juli 2009 (BGBl. I, S. 1870)&amp;#039;&amp;#039;|format=PDF; 2,47&amp;amp;nbsp;MB, S.&amp;amp;nbsp;41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für erhobene Abgaben ==&lt;br /&gt;
Bereits zu Zeiten [[Karl der Große|Karls des Großen]] wurde eine sogenannte „[[Grut (Bierwürze)|Grut]]-Abgabe“ erhoben und die Stadt Ulm führte schon im Jahr 1220 eine eigene Biersteuer ein. 1388 ließ [[Friedrich I. (Brandenburg)|Markgraf Friedrich]] in Kulmbach und Umgebung einen „Zapfenpfennig“ und eine „Tranksteuer“ erheben, so dass für jedes [[Fuder]] Bier ein Gulden bezahlt werden musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bier-Lex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bier-lexikon.lauftext.de/biersteuer.htm |titel=Die Geschichte vom Bier – Wer hat die Biersteuer erfunden? |werk=Bier-Lexikon |zugriff=2015-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist im Zusammenhang mit der von den Herzögen [[Wilhelm IV. (Bayern)|Wilhelm]] und Ludwig eingeführten &amp;#039;&amp;#039;Biersteuer&amp;#039;&amp;#039; entstanden. Eben jene Herzöge, die auch das [[Herzogtum Bayern|bayerische]] [[Reinheitsgebot]] erlassen hatten, führten diese Steuer ein, da sie planten, die bayerischen Gemeinden [[Gundelfingen an der Donau|Gundelfingen]], [[Lauingen (Donau)|Lauingen]] und [[Höchstädt an der Donau|Höchstädt]] zu kaufen, wozu sie Geld benötigten. Nachdem die Steuer 1543 eingeführt wurde, lag sie bei 2 [[Kreuzer (Münze)|Kreuzern]] pro Eimer Bier. Doch schon im Jahre 1594 lag die Steuer in Bayern bei 17 Kreuzern und einem [[Heller (Münze)|Heller]] pro Eimer Bier. In einen solchen Eimer passten damals exakt 64 Liter Bier. Nachdem 17 Kreuzer und 1 Heller ziemlich genau 64 Silber[[pfennig]]en entsprachen, wurde der Begriff Bierpfennig gebräuchlich. Anzumerken ist noch, dass sich die Herzöge dazu entschieden, die oben genannten Gemeinden nicht zu kaufen, die Steuer jedoch bestehen ließen, da sie einen Türkenkrieg mitfinanzieren mussten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bier-Lex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Variante des Bierpfennigs ist beispielsweise aus der Gemeinde [[Kirchdorf am Haunpold]] überliefert. Zur Finanzierung wichtiger gemeindlicher Einrichtungen wurde auf den Verkauf eines Liters Bier eine freiwillige Mehrung von einem Pfennig erhoben. Mit den Erlösen wurden sodann die avisierten Maßnahmen finanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Dinglers polytechnischem Journal&amp;#039;&amp;#039; wurde beispielsweise von der Erhebung eines „Bierpfennigs“ in einer deutschen Stadt berichtet, um damit den Neubau einer Brücke zu finanzieren. Jeder, der innerhalb der Stadt eine Maß Bier trank, sollte einen Pfennig dafür bezahlen. Da in dieser Stadt sehr viel Bier konsumiert wurde, wären die Baukosten für die Brücke so innerhalb von zwei Jahren sechs Monaten und zwölf Tagen eingenommen, so die Berechnung. Das wären umgerechnet 91.200.200 Maß Bier gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Rösler |Titel= Eine Bierbrücke |Sammelwerk=Gemeinnützige Blätter zur Belehrung und Unterhaltung |Band=12 |Ort=Ofen |Datum=1828 |Seiten=796–797 |Online=[https://books.google.de/books?id=qetSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA797&amp;amp;lpg=PA797&amp;amp;dq=bierpfennig&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=FajfeaqjMt&amp;amp;sig=XLqrRVKzoi0kmoLBeann_g1offk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwBmoVChMI4ajagf-5xwIViG8UCh1UsQAh#v=onepage&amp;amp;q=bierpfennig&amp;amp;f=false online] |OCLC=315388065}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Jahr 1818 mit einer Sprinkleranlage ausgestattete [[Nationaltheater München|Münchner Nationaltheater]], welches im Januar 1823 völlig ausbrannte, weil die Tanks im Winter geleert wurden, damit sie nicht einfroren, wurde anschließend mit Hilfe der Einnahmen aus einem „Bierpfennig“ neu errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.focus.de/kultur/medien/theater-bierpfennig-fuer-kunst_aid_187773.html |hrsg=Focus Online |titel=THEATER: Bierpfennig für Kunst |werk=focus.de |datum=2001-05-21 |zugriff=2015-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderne Überlegungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1975 wurde von der [[Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft]] anlässlich des drohenden Lehrermangels über die Erhöhung der Biersteuer um einen Pfennig je Glas Bier nachgedacht, um damit rund 10.000 Lehrerstellen bezahlen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.abendblatt.de/archiv/1975/article201494331/Bier-Pfennig-fuer-die-Lehrer.html |titel=Bier-Pfennig für die Lehrer |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1975-12-09 |zugriff=2015-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In München sollte 2011 für die Erstellung eines Tunnels durch den [[Englischer Garten (München)|Englischen Garten]] ein freiwilliger Bierpfennig eingeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marco Völklein |Titel=Tunnel durch den Englischen Garten: Ein „Bierpfennig“ für die Wiedervereinigung |Sammelwerk=Sueddeutsche Zeitung |Datum=2011-11-02 |ISSN=0174-4917 |Online=[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/tunnel-durch-den-englischen-garten-ein-bierpfennig-fuer-die-wiedervereinigung-1.1179299 sueddeutsche.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biergeschichte (Deutschland)|Pfennig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrechtsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte der Frühen Neuzeit (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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