<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bierhochzeit</id>
	<title>Bierhochzeit - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bierhochzeit"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bierhochzeit&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T02:06:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bierhochzeit&amp;diff=388278&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bierhochzeit&amp;diff=388278&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-26T03:54:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bierhochzeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historischer Rechtsbegriff der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] für eine „geringe Hochzeit“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?index=lemmata&amp;amp;term=bierhochzeit&amp;amp;bd2_321=Faksimile Bierhochzeit].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Rechtswörterbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Bearbeitet von [[Eberhard von Künßberg]]. Böhlaus Nachfolger, Weimar 1935, Sp. 321, mit Verweis auf [[Peter Florens Weddigen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Westphälisches Magazin zur Geographie, Historie und Statistik.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Lemgo, Leipzig u. a. 1792, S. 190 ([https://ds.ub.uni-bielefeld.de/viewer/image/2108423_005/191/ Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Begriffe Wein- und Bierhochzeit entspringen den altertümlichen [[Hochzeitsordnung]]en, die wiederum in den [[Aufwandgesetz|Luxusgesetzen]] enthalten waren. Die älteste aller Hochzeitsordnungen ist wahrscheinlich die Lübecker &amp;#039;&amp;#039;kore van der [[Brutlacht]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem 14. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinrich Theodor Behn]] |Hrsg=Archiv für Staats- und Kirchengeschichte der Herzogthümer Schleswig, Holstein, Lauenburg und der angrenzenden Länder und Städte |Titel=Lübeckische Luxusgesetze und Hochzeitsordnungen aus dem Mittelalter |Verlag=D.C.C. Schwers Wittwe |Datum=1833 |Seiten=51-52}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Gering“ war die Bierhochzeit im Verhältnis zu einer sogenannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weinhochzeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=weinhochzeit |Wortart=f. |Band=28 |Sp=940 |lemid=W14691}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bei der statt des billigeren Bieres Wein ausgeschenkt und mehr Gäste als bei einer Bierhochzeit eingeladen werden durften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prantl&amp;quot;&amp;gt;[[Carl von Prantl|Carl Prantl]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität in Ingolstadt, Landshut, München.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Kaiser, München 1872, S. 396 Anm. 143 ([https://epub.ub.uni-muenchen.de/12203/ PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dahinter stand der Versuch, die als Folge des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] sich auflösenden Reglementierungen der gesellschaftlichen Verhältnisse wieder einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Alfred Niebergall]] |Titel=Die Geschichte der evangelischen Trauung in Hessen |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Datum=1972 |ISBN=3-525-57167-4 |Seiten=145}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So unterschied nun beispielsweise die &amp;#039;&amp;#039;Fürstlich Hessische Ordnung&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Dezember 1654 genau zwischen Bier- und Weinhochzeiten,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christoph Ludwig Kleinschmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung kurhessischer Landes-Ordnungen und Ausschreiben nebst dahin gehörigen Erläuterungs- und anderen Rescripten, Resolutionen, Abschieden, gemeinen Bescheiden und dergleichen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Cassel 1767, S. 227 ([[doi:10.17192/eb2010.0355]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso die &amp;#039;&amp;#039;Regensburger Hochzeitsordnung&amp;#039;&amp;#039; von 1689.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wolfgang Wüst]] |Titel=Die „gute“ Policey im Bayerischen Reichskreis und in der Oberpfalz |Verlag=Oldenbourg Verlag |Datum=2009 |ISBN=978-3-05-004832-1 |Seiten=31–32}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es diese Praxis, wenn auch nicht begrifflich geschieden, schon vor dem Dreißigjährigen Krieg gab, zeigt ein Ausschnitt aus der Lübecker Hochzeitsordnung von 1582. Nach dieser Ordnung durften die Hochzeiten der großen Ämter (Zünfte) und der kleineren Ämter jeweils nur Bier ausschenken, die „kleineren Ämter“ sogar nur eine Sorte. Wein war demgegenüber den vornehmen Hochzeiten vorbehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Karl Martin Bolte]], [[Stefan Hradil]] |Titel=Soziale Ungleichheit in Deutschland |Auflage=8. |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2001 |ISBN=3-8100-3000-7 |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Je nach Verordnung unterschied sich die Bierhochzeit nicht nur hinsichtlich der erlaubten Anzahl an Gästen, sondern auch der aufzutischenden Gerichte, deren Zusammensetzung und Kosten. Da Hochzeitsgäste in der Regel für ihr Essen zahlten, war die Höhe des zu entrichtenden Beitrags meist ebenfalls geregelt und fiel bei Bier- geringer als bei Weinhochzeiten aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prantl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochzeitsbrauch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
	</entry>
</feed>