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	<title>Biergeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lou.gruber am 3. Januar 2026 um 19:30 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BIB - Bierbeschau 1.jpg|mini|Eintreiber des Biergelds auf einer Truhe für die Aufschlaggelder (1611), [[Stadtmuseum Heimathaus Traunstein|Stadtmuseum Traunstein]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biergeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Wien auch &amp;#039;&amp;#039;Taz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Taz|Taz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ab dem 16. Jahrhundert eine der wichtigsten [[Verbrauchsteuer]]n, die im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] erhoben wurden.&amp;lt;ref&amp;gt; Reinhard Güll: [https://www.statistik-bw.de/Service/Veroeff/Monatshefte/PDF/Beitrag11_01_10.pdf &amp;#039;&amp;#039;Bier&amp;#039;&amp;#039;] Statistisches Monatsheft Baden-Württemberg 1/2011, S. 51–54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Bier]] war im Mittelalter eines der Hauptnahrungsmittel, die kommunalen Verbrauchssteuern darauf deshalb vielfältig. Ein jährlicher [[Bier#Bierkonsum und Brauwirtschaft|Bierkonsum]] von 300 bis 400&amp;amp;nbsp;Litern pro Kopf war nicht ungewöhnlich.&amp;lt;ref&amp;gt; Brigitta Ullrich: [http://www.statistik.regensburg.de/publikationen/adressbuch/2003-2004_leerer_beutel.html &amp;#039;&amp;#039;Der Leere Beutel&amp;#039;&amp;#039;] Webseite der Stadt [[Regensburg]], 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Vergleich: Die europäische Statistik des Jahres 2014 führt das Land [[Tschechien]] mit 144&amp;amp;nbsp;Litern pro Kopf an.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://de.statista.com/statistik/daten/studie/29727/umfrage/pro-kopf-verbrauch-an-bier-in-europa/ &amp;#039;&amp;#039;Pro-Kopf-Konsum von Bier in Europa nach Ländern im Jahr 2014 (in Liter)&amp;#039;&amp;#039;] Statistik-Portal &amp;quot;statista&amp;quot;, abgerufen am 19. Juni 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung für die Finanzierung des Staates kam dem Biergeld überall dort zu, wo mehr Bier als [[Wein]] konsumiert wurde. In den [[Liste der Territorien im Heiligen Römischen Reich|Territorien des Heiligen Römischen Reichs]] war das Biergeld eine Abgabe zu Gunsten des [[Landesherr]]en, seltener der [[Mediat]]städte. Der [[Kaiser]] hatte auf diese Steuer keinen Anspruch. Dementsprechend war auch die Einnahme und Abrechnung in ständischer oder landesherrlicher Regie organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regelmäßigkeit der Erhebung, die Höhe und der Kreis der Steuerpflichtigen differierte von Land zu Land. In manchen Ländern hatten die Stände das Bewilligungsrecht, in anderen Territorien konnte der Landesfürst die Steuer nach eigenem Ermessen erheben, z.&amp;amp;#x202f;B. [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.]] durch die [[Böhmische Kammer]] seit 1546. Die Einnahmen daraus waren nach der [[Grundsteuer]], Haussteuer bzw. [[Rauchfangsteuer]] die zweitwichtigsten für die königliche [[Hofkammer]]. Zunächst wurde ein [[Groschen]] pro Fass erhoben. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts stieg das Biergeld in Böhmen bis auf fünf oder gar sechs Groschen pro Fass. In anderen Ländern verlief die Entwicklung ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde das Biergeld durch die so genannte [[Akzise]] ersetzt. Bis in die Gegenwart wird in Deutschland eine [[Biersteuer]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Kriegk]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Biergeldes in der Kurmark Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 28). Göttingen 1915, {{DNB|570494656}} ([https://archive.org/details/diegeschichtedes00krie/page/n1 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Reiner Sahm: &amp;#039;&amp;#039;Zum Teufel mit der Steuer! 5000 Jahre Steuern – ein langer Leidensweg der Menschheit.&amp;#039;&amp;#039; Springer Fachmedien, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-8349-4190-9, S. 84; 249; Anhang Teil II: Register oder Musterrolle der bis zu Anfang des 16ten Jahrhunderts vorkommenden Auflagen und andern Unterthansschuldigkeiten.&lt;br /&gt;
* Walter Schomburg: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der deutschen Steuer- und Zollgeschichte. Abgaben, Dienste, Gebühren, Steuern und Zölle von den Anfängen bis 1806&amp;#039;&amp;#039;. Verlag C.&amp;amp;nbsp;H. Beck, München 1992, ISBN 3-406-36777-1, Biergeld, S. 45–46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Biergeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsrecht (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrechtsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biergeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Mittelalter)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lou.gruber</name></author>
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