<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bierflasche</id>
	<title>Bierflasche - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bierflasche"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bierflasche&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T16:54:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bierflasche&amp;diff=217903&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Geschichte */ Abtippfehler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bierflasche&amp;diff=217903&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-24T13:01:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Abtippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bierflaschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehören zu den Behältnissen, in die [[Bier]] gefüllt wird, um die Flüssigkeit zu portionieren, die [[Absatzlogistik]] zu vereinfachen und es vor äußeren Einflüssen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebrauch ==&lt;br /&gt;
Bier wird entweder direkt aus der Flasche getrunken oder zum Trinken in ein [[Bierglas|Trinkglas]] gefüllt. Mit Verschlüssen unterschiedlicher Ausprägung wird die Funktion eines [[Überdruckventil]]s erreicht, da sich der Inhalt durch den [[Kohlenstoffdioxid|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]]-Gehalt unter einem leichten Druck befindet. Manche Varianten des Flaschenverschlusses sind wiederverschließbar. Die Flaschen sind durchscheinend, um sie für die Sauberkeitskontrolle durchleuchten zu können. Zur Inhaltskennzeichnung werden sie mit Etiketten gestaltet. Für [[Bügelverschluss|Bügelverschlüsse]] werden spezielle Halsetiketten genutzt, um damit ein vorzeitiges Öffnen zu kennzeichnen. Oft sind Bierflaschen auf der Zylinderoberfläche mit Stoßrippen versehen, um beim gegenseitigen Aneinanderreiben die Gefahr eines Bruchs zu mindern. Der Flaschenboden ist nach innen gewölbt und weist mittig eine Volumenangabe auf. Er kann zudem Stehnoppen oder -stege aufweisen oder rundum Noppen als Produktionscode besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde aufgrund geänderter Konsumgewohnheiten der bis dahin übliche [[Fassbier]]-Vertrieb nach und nach durch die Flaschenvermarktung abgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch am 12. Mai 1905 wurde im Deutschen Reichstag über Einschränkungen des Flaschenbierhandels diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00002814/image_303&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Franz Seraph von Pichler]] von der [[Zentrumspartei]] beklagte, dass „die schlechte wirtschaftliche Lage des Wirtsgewerbes“ durch den Flaschenbierhandel „außerordentlich verschärft“ werde. Auch sittliche Gründe sprächen für die Einschränkung des Flaschenbierhandels: „In einigen Gegenden hat sich der Missbrauch herausgestellt, dass mit dem Flaschenbier Hausierhandel getrieben wird, dass der Flaschenbierhändler sogar den Arbeitern auf das Feld nachgeht, sodass im bayerischen Landtage schon Klagen vorgebracht worden sind, dass manche Arbeiter in der Erntezeit bereits betrunken an die Arbeit kommen.“ [[Wolfgang Heine]] von der SPD sprach sich gegen Einschränkungen des Flaschenbierhandels aus: „Wir können nicht anerkennen, dass die Leute von Flaschenbier leichter betrunken werden als von Bier aus Gläsern und Tonnen“.&amp;lt;ref&amp;gt;https://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00002814/image_304&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Thema wurde auch in der Presse aufgegriffen. Josef Wiemer schrieb: „Geringschätzig vom Flaschenbier zu sprechen ist wirtschaftlich unberechtigt. Denn es hat zur Popularisierung des Biergenusses nicht wenig beigetragen und der Aufschwung, den unsere Brauereiindustrie genommen, ist zu einem nicht geringen Teile auf den Konsum von Flaschenbier zurückzuführen.“&amp;lt;ref&amp;gt;J. Wiener: &amp;#039;&amp;#039;Flaschenbier und - Sittlichkeit&amp;#039;&amp;#039;, in: Der Tag, 14. Mai 1905, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sittliche Gründe sprächen für das Flaschenbier: „Der Zusammenhang der Familie wird vor allem durch häusliches Leben und dieses nicht zum wenigsten durch das Flaschenbier gefördert, dadurch, dass der pater oder die mater familias das Bier mit den Ihrigen im Hause trinken.“&amp;lt;ref&amp;gt;J. Wiener: &amp;#039;&amp;#039;Flaschenbier und - Sittlichkeit&amp;#039;&amp;#039;, in: Der Tag, 14. Mai 1905, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des [[Pfand auf Einweggetränkebehälter in Deutschland|Pfands auf Einweggetränkebehälter]] Anfang 2003 drängte die Bierflasche als [[Mehrwegflasche]] in Deutschland den Anteil der [[Bierdose]]n am Konsumvolumen wieder zurück. Die „Sixpacks“ (also sechs 0,33-l-Flaschen mit Kartonumverpackung) sind in Deutschland meist mit Mehrwegflaschen gefüllt und nicht mehr als [[Flasche#Einwegflasche|Einweggebinde]] im Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1960 hatte die Mehrweg-Bierflasche für 0,5 Liter in Österreich drei verschiedene Formen:&lt;br /&gt;
* mit besonders lang ausgebildetem Hals, der konkav konturiert war, überwiegend in grünem Glas, mit erhabenem Signet auf einer Seite des Halses. Schon in dieser Zeit kommt der Wechsel von Holz- zu Kunststoffkisten (seltener als „Steigen“ bezeichnet, in Österreich jedoch nie als (deutsch-deutsch:) „Kasten“).&lt;br /&gt;
* Euro-Flasche mit kurzem Hals, braun.&lt;br /&gt;
* NRW-Bierflasche mit wieder etwas längerem Hals, braun. Kisten für 20 Flaschen haben Fächer im 4x5-Raster und 30 × 40 cm Außenmaß der Grundfläche. Im 4x2-Raster passen acht Kästen auf eine Ebene einer [[Europalette]]. Es gibt Bierkisten mit vom Grund aufstehenden kleinen Zackensternen, die 0,5-L-Flaschen samt Sechsertragerl-Karton aufnehmen – drei Tragerl plus zwei lose Flaschen, in Summe 20 Stück im üblichen 4x5-er Raster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material, Verschluss und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EmbossingBierflasche.JPG|mini|Deutlich sichtbares Embossing auf einer Bierflasche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bier[[flasche]]n werden zum Großteil aus [[Glas]] hergestellt, insbesondere in Österreich dominiert die Mehrwegflasche mit 0,5 Liter Inhalt in etwa drei Ausformungen.&lt;br /&gt;
Glasflaschen werden überwiegend mit [[Kronkorken]] verschlossen, der nach einem [[Flaschenöffner|Öffner]] verlangt.&lt;br /&gt;
Seltener sind spezielle Flaschen mit perfekt wiederverschließbarem [[Bügelflasche|Bügelverschluss]] (verwendet seit vor 1892 bei händischem Verschließen bei der Abfüllung), zumeist gegen höheres [[Pfand auf Getränkebehälter|Pfand]] (österr.: Einsatz).&lt;br /&gt;
Sehr selten sind Kronkorken mit Gewinde auf 0,33-Liter-Flaschen; diese lassen sich leicht von Hand aufschrauben; ein Wiederverschließen dichtet nicht zuverlässig.&lt;br /&gt;
0,33-Liter-Flaschen sind in Österreich fast durchwegs ohne Pfand und Einweg.&lt;br /&gt;
Einwegflaschen können dünnwandiger und leichter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang der 2000er Jahre stieg jedoch der Anteil der [[PET-Flasche|Kunststoffflaschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bierflaschen aus Alu haben meist 0,33 Liter Inhalt und können mit Kronkorken oder Zipp-Off, einem dünneren Blechdeckel mit (Ring-)Lasche zum Ausreißer verschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Kronkorken konnte maschinell verschlossen werden. Schraubverschlüsse werden überwiegend für Bier-Kunststoffflaschen verwendet, seltener für Glasflaschen. Bierflaschen werden meist mit Pfand angeboten. Neben [[Flasche#Mehrwegflasche|Mehrwegflaschen]] sind [[Flasche#Einwegflasche|Einwegflaschen]] im Handel. Dabei gibt es für Bier Einwegflaschen mit einem durch Gewinde am Flaschenhals schraubbaren Kronkorken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer Studie der Unternehmensberatung [[Deloitte]] sind in Deutschland mehr als 120 verschiedene Flaschentypen im Umlauf.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Gassmann: [https://www.welt.de/wirtschaft/article123205083/Deutsche-Brauereien-stecken-in-der-Mehrwegfalle.html Deutsche Brauereien stecken in der Mehrwegfalle] [[Welt]], 22. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise sind Flaschen mit [[Embossing]]s versehen, solche vorzugsweise aus dem gehobenen Preissegment sollen hochwertiger wirken. Zudem verleihen sie der Flasche eine Identifizierung mit der Brauerei. Häufig werden Etiketten zentriert zu diesen Embossings auf den Flaschen platziert, dafür müssen die Flaschen in der Etikettiermaschine vor dem Etikettiervorgang entsprechend ausgerichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebinde ==&lt;br /&gt;
Bierflaschen kommen einzeln oder kastenweise in den Einzelhandel. Es gibt die (ehemals ausschließlich) üblichen Holzkästen mit 12&amp;amp;nbsp;oder 20&amp;amp;nbsp;Flaschen. In den 1980er Jahren kamen kleinere Gebinde mit drei [[Sechserträger]]n („Sixpacks“) von 0,5-Liter-Flaschen oder vier „Sixpacks“ von 0,33-Liter-Flasche in den Handel, mitunter Achtergebinde. Allgemein verbreitet sind 20er Kästen für 0,5-Liter-Flaschen und 24er oder 30er Kästen für 0,33-Liter-Flaschen. Daneben existieren noch zahlreiche Sonderformen mit unterschiedlichen Flaschenzahlen. Eine handelsübliche 0,5-Liter-Flasche wiegt 850 bis 900&amp;amp;nbsp;g inklusive Kronkorken, Füllung und Etiketten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flaschenformen ==&lt;br /&gt;
Anfangs besaßen die Flaschen einen zylindrischen Körper und einen verjüngten Hals, der im Bügelverschluss endete. Diese Form von Bierflaschen war der traditionellen [[Weinflasche]] nachgestaltet. Seit Beginn der 1960er-Jahre wurde diese Form durch die [[Steinieform|Steinieflaschen]] ergänzt, deren Form eine bessere Bruchsicherheit beim Fallen bedeutete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Voß |Titel=Trendig und kompakt: Biere in der Steinie-Flasche |Sammelwerk=Getränkefachgroßhandel |Datum=2012-02 |Seiten=8–14 |Online=https://fzarchiv.sachon.de/pdf/Getraenke-Fachzeitschriften/Getraenkefachgrosshandel/2012/02_12/GFH_02-12_8-13_Trendig_und_kompakt.pdf |Format=PDF |KBytes=467 |Abruf=2014-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland war seit 1966&amp;lt;ref&amp;gt;[https://getraenke-news.de/der-siegeszug-der-euro-flasche/ Getränke-News: Der Siegeszug der Euro-Flasche]&amp;lt;/ref&amp;gt; bis Ende der 1980er-Jahre weitgehend die Euro-Flasche Standard für 0,5 Liter im Einsatz. Seit 1990&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.granvogl.com/bierflasche-nrw-gr905/bierflasche-nrw-gr905.html Granvogl: NRW Bierflasche]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde aus Designgründen weitgehend auf die „[[Nordrhein-Westfalen|NRW]]-Flasche in Vichyform“ nach [[Liste der DIN-Normen/DIN 1–49999#DIN 6000–6999|DIN 6075 Packmittel - Flaschen]] umgestellt. Der Begriff „NRW-Flasche“ für diesen Flaschentyp entstand, da die Flaschen zuerst von Bierbrauereien in [[Nordrhein-Westfalen]] verwendet und abgefüllt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1990er-Jahre und in den 2000er-Jahren wurden aufgrund der Markenpositionierung oft Langhalsflaschen eingeführt. Mit der neuen Flaschenform war eine Erneuerung der formatabhängigen Flaschenführungsteile an den Abfüllmaschinen verbunden und einige Brauereien behielten aus Kostengründen die alte NRW-Flasche im Sortiment, kleinere Brauereien die Euro-Flasche. Für verschiedene überregional agierende Brauereien wie [[Augustiner-Bräu|Augustiner]], [[Schlenkerla]] oder das [[Herzoglich Bayerisches Brauhaus Tegernsee|Tegernseer Brauhaus]] wurde die beibehaltene traditionelle Euro-Flasche zum Charakteristikum mit nicht unbeträchtlichem [[Corporate Identity|Identifikationswert]]. Mitunter füllen manche Großbrauereien wie [[Erdinger Weißbräu|Erdinger]] aus Nostalgiegründen eine ihrer Biersorten in Euro-Flaschen ab oder haben, wie [[Hasen-Bräu|Hasen-Bräu Augsburg]] aus der [[Radeberger Gruppe]] oder [[Brauerei Aying|Ayinger]], ihr überwiegendes oder gesamtes Sortiment wieder auf diese Flasche umgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.systempack.de/market-flaschenumstellung-die-zweite.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Eine neue Flasche steht ins Haus.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140821065135}} In: &amp;#039;&amp;#039;Brauwelt Marketing.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 45, 6. November 2013, S. 1524–1528.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus den gleichen Gründen führen eine Reihe mittelständischer Brauereien sie wieder ein. Außerdem bedingen die niedrigeren Euro-Kästen die korrekte Leergutbefüllung, da Fehlbefüllungen mit den anderen – höheren – 0,5-l-Mehrwegflaschen zu einem Verlust der Stapelbarkeit dieser Kastenform führt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bayerisches-bier.de/wp-content/uploads/2020/02/PK-2020-Statement-Georg-Schneider-Fassung-Pressemappe.pdf |titel=Jahrespressekonferenz des Bayer. Brauerbundes 2020 |datum=2020-02-06 |abruf=2022-11-16 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NRW-Flaschen kommen mittlerweile aus Traditionsgründen und in Abgrenzung zu den Longneckflaschen wieder auf den Markt. Dadurch besteht Marktvielfalt in den Flaschenformen, die Ausrüstung der Abfüllanlagen bestimmt aus finanziellen Erwägungen die eingesetzten Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; caption=&amp;quot;Verschiedene Flaschenformen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Euroflasche neutral.jpg|Euro-Flasche&lt;br /&gt;
 Steinieflasche neutral.jpg|Steinieflasche&lt;br /&gt;
 NRW-Flasche neutral.jpg|NRW-Flasche&lt;br /&gt;
 Longneck bottle neutral.jpg|Longneck-/ Langhalsflasche&lt;br /&gt;
 20181028 Vichy beer bottle.jpg|&amp;lt;!--0,33-l-NRW-Flasche&amp;lt;br /&amp;gt;auch --&amp;gt;Vichyflasche (0,33 l NRW-Flasche)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.yourbrandedbeer.de/bierlog/die-bierflasche-eine-schoenheit-des-alltags/ |titel=Die Bierflasche – eine Schönheit des Alltags |datum=2018-01-19 |abruf=2020-03-30 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farbe ==&lt;br /&gt;
Bier wird meist in eingefärbten Flaschen gehandelt, um den [[Lichtgeschmack]] durch die von [[Ultraviolettstrahlung]] beförderte Zersetzung der [[Hopfenbitterstoffe]] in [[3-Methyl-2-buten-1-thiol]] zu vermeiden. [[Braun]]en Flaschen wird dabei eine messbar bessere Filterwirkung als [[grün]]en zugeschrieben, da das Braunglas insbesondere kurzwelliges Licht absorbiert. Bis in die 1970er Jahre waren beide Flaschenfarben gleichermaßen verbreitet; die Meinungsbildung unter Verbrauchern förderte die Ansicht, bei in Sonne gelagertem Bier ändere sich der Geschmack und werde durch braun, grün und [[Transparenz (Physik)|transparent]] beeinflusst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Axel Bach, Salim Butt, Thomas Hallet, Stefan Hoeren, Ranga Yogeshwar |url=https://www.wdr.de/tv/applications/fernsehen/wissen/quarks/pdf/bier.pdf |titel=Die Wissenschaft vom Bier |werk=Quarks &amp;amp; Co |hrsg=[[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]] |datum=1996 |seiten=17–18 |abruf=2014-04-15 |format=PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ntv&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jana Zeh |url=https://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Ist-Bier-in-braunen-Flaschen-besser-article12577151.html |titel=Ist Bier in braunen Flaschen besser? |werk=n-tv.de |datum=2014-04-15 |abruf=2014-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kann das Bier lichtgeschützt gelagert werden, so ist die Glasfarbe unbedeutend. Ungefärbte Bierflaschen werden nur sehr selten genutzt (so beispielsweise bei den 330-ml-Flaschen der Marken [[Reissdorf Kölsch]] und [[Corona (Bier)|Corona]]). Durch Änderungen der Produktionsprozesse in der Glasindustrie kommen fast ausschließlich braune Bierflaschen in den Handel. Einige Marken wie [[Pilsner Urquell]], [[Beck’s]], [[Jever (Bier)|Jever]], [[Wicküler-Brauerei|Wicküler]], [[Brinkhoff’s]], [[Einbecker]], [[Dortmunder Actien-Brauerei|DAB]], [[Heineken]] oder [[Carlsberg (Brauerei)|Carlsberg]] nutzen die grüne Flaschenfarbe als zusätzliches [[Corporate Identity|Identitätsmerkmal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ntv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biermischgetränke werden neben grünen und braunen auch glasklare und blaue Flaschen eingesetzt. Dadurch soll die Flaschenfarbe als Alleinstellungsmerkmal des Bieres für die Marktstellung werbewirksam nutzbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flaschengrößen und nationale Unterschiede ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Torgauer-maibock.jpg|mini|„Torgauer Maibock“ in einer 0,5-Liter-Bügelverschluss&amp;amp;shy;flasche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die üblichen Flaschengrößen änderten sich im Laufe der Zeit mehrfach und sind in verschiedenen Ländern mittlerweile der Nutzung angepasst.&lt;br /&gt;
* Anfangs waren in [[Deutschland]] Literflaschen üblich, die wiederverschließbare Bügelverschlüsse hatten. Als sich die Kronkorken vermehrt durchsetzten, wurden diese Flaschen zunehmend durch Halbliterflaschen ersetzt. Seit den 1950er Jahren sind außerdem Flaschen mit 0,33&amp;amp;nbsp;Liter gebräuchlich.&lt;br /&gt;
* In der [[Schweiz]] waren bis in die 1990er Jahre Pfandflaschen von 0,58&amp;amp;nbsp;Liter üblich. Seither dominieren die europaweit einheitlichen Pfandflaschen mit 0,33&amp;amp;nbsp;und 0,5&amp;amp;nbsp;Liter. Regional sind jedoch immer noch Literflaschen gebräuchlich.&lt;br /&gt;
* In [[Österreich]] sind hauptsächlich Pfandflaschen von 0,5&amp;amp;nbsp;Liter – meist die „NRW-Flasche“ – in Verwendung. Einige Sorten werden in Einwegflaschen mit Viertel- und Drittel-Liter-Inhalt angeboten.&lt;br /&gt;
* In [[Belgien]] sind Flaschengrößen von 0,25&amp;amp;nbsp;Liter und 0,33&amp;amp;nbsp;Liter üblich. Flaschen von 0,375&amp;amp;nbsp;Liter werden identitätsstiftend für [[Lambic]]s verwendet. Es gibt Flaschen bis zur Größe von drei Litern ([[Chimay (Bier)|Chimay]]).&lt;br /&gt;
* In [[Dänemark]] ist für einheimische Sorten eine Größe von 0,33&amp;amp;nbsp;Liter Standard. Sie werden meist in Kisten mit 30 Flaschen (0,33&amp;amp;nbsp;l&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;30 = 9,9&amp;amp;nbsp;l) verkauft. Es gibt Abweichungen, vorzugsweise Kästen mit 24&amp;amp;nbsp;Flaschen à 0,33&amp;amp;nbsp;Liter und zudem andere Flaschengrößen.&lt;br /&gt;
* In [[Frankreich]] sind Flaschen mit einer Größe von 0,25&amp;amp;nbsp;Liter und 1&amp;amp;nbsp;Liter üblich.&lt;br /&gt;
* In [[Brasilien]] sind neben den 0,5-&amp;amp;nbsp;und 1-Liter-Flaschen Flaschengrößen von 0,6&amp;amp;nbsp;Liter gebräuchlich.&lt;br /&gt;
* In [[Italien]] sind 0,33-&amp;amp;nbsp;und 0,66-Liter-Flaschen gebräuchlich.&lt;br /&gt;
* In [[Litauen]] sind, je nach Brauerei, unterschiedliche Flaschengrößen üblich: Eine Vielzahl von Brauereien bietet Flaschen zu 0,5&amp;amp;nbsp;Liter an, während bei einigen Brauereien die übliche Flaschengröße 0,568&amp;amp;nbsp;Liter (1 [[Pinte|Imp. pt.]]) beträgt. Zum Teil findet man 0,42&amp;amp;nbsp;Liter (pusė kvortos) als Standardgröße; auch davon abweichende Größen sind zu finden.&lt;br /&gt;
* In [[Spanien]] und [[Portugal]] sind 0,25-, 0,33&amp;amp;nbsp;und 1-Liter-Flaschen und vorzugsweise [[Dosenbier|Dosen]] zu je 0,33 oder 0,5&amp;amp;nbsp;Liter üblich.&lt;br /&gt;
* In [[Schweden]] gibt es keine standardisierte Flaschengröße, zumal einheimische Sorten keine echte Vorrangstellung vor internationalen Marken haben. Dies ist offenbar eine Folge des staatlichen Alkoholmonopols ([[Systembolaget]]). In Schweden werden alle Sorten mit einem Alkoholgehalt von über 3,5 % in staatlichen Verkaufsstellen verkauft. Frei verkäufliches Bier gibt es fast ausschließlich in Pfanddosen.&lt;br /&gt;
* In [[Argentinien]] ist die Standardgröße im [[Supermarkt]] oder am [[Kiosk]] ein&amp;amp;nbsp;Liter. Die Standardgröße in der Kneipe ist 0,66&amp;amp;nbsp;oder 0,75&amp;amp;nbsp;Liter, gelegentlich 0,33&amp;amp;nbsp;Liter.&lt;br /&gt;
* In vielen [[Osteuropa|osteuropäischen]] Staaten sind Flaschen aus Plastik im Handel, die bis zu 2,5&amp;amp;nbsp;Liter Bier enthalten. Diese Größe dient eher dem Transport als dem direkten Trinken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://eng.baltika.ru/photo/?foto_s=19 |titel=Baltika Breweries |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131230213354/http://eng.baltika.ru/photo/?foto_s=19 |archiv-datum=2013-12-30 |abruf=2014-04-15 |sprache=en |kommentar=Produktbeispiele |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Südasien]] ist die Standardgröße 0,7&amp;amp;nbsp;Liter.&lt;br /&gt;
* In [[Thailand]] ist die Standardgröße 0,62&amp;amp;nbsp;Liter, Flaschen mit 0,33&amp;amp;nbsp;Litern sind aber ebenfalls im Handel.&lt;br /&gt;
* In [[Australien]] dominieren die Größen 0,375&amp;amp;nbsp;Liter und 0,8&amp;amp;nbsp;Liter nach dem englischen Maßsystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haltbarkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Becks Flasche verwendet von Schöfferhofer.jpg|mini|150px|&amp;#039;&amp;#039;Embossing&amp;#039;&amp;#039;-Flasche der [[Brauerei Beck]], fälschlich verwendet von der [[Binding-Brauerei]] für die Marke Schöfferhofer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahrungsgemäß variiert die Stabilität einer Neuflasche und ihre Haltbarkeit im Lauf des Produktzyklus.&amp;lt;ref&amp;gt;Die im Artikel erwähnten Daten wurden von den Qualitätssicherungsabteilungen zweier großer deutscher Brauereien auf Anfrage mitgeteilt (Stand: Januar 2008).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umlaufzahl ===&lt;br /&gt;
Mehrwegbierflaschen erreichen Umlaufzahlen von durchschnittlich 40, bei niedriger Transportentfernung mancher Brauereien sind bis zu 70 Umläufe möglich. Niedrigere Umlaufzahlen (20–38 im Schnitt nach Deloitte-Studie von 2014&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-wahnsinn&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Gassmann |url=https://www.welt.de/wirtschaft/article126732784/Der-Wahnsinn-wenn-Sie-in-Muenchen-Flens-trinken.html |titel=Der Wahnsinn, wenn Sie in München Flens trinken |werk=Die Welt |datum=2014-04-09 |abruf=2015-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) werden mit individualisierten Flaschen durch &amp;#039;&amp;#039;Embossing&amp;#039;&amp;#039; des Brauereilogos auf der Flasche, höhere mit Standardflaschen erreicht. Nach dieser Studie liegen NRW-Flaschen im Schnitt bei 42 Umläufen. Die durchschnittliche Umlaufzahl wird durch die Rückführung von verschiedenen Flaschentypen im Leergut verringert, weil nicht jede Brauerei alle Flaschentypen verwendet. So sortieren manche Brauereien die sortimentsfremden Flaschentypen aus. Mit der Zunahme der Vielfalt der aktuell genutzten Bierflaschenformate werden Bierflaschen zunehmend von den Getränke-Fachgroßhändlern und den Brauereien selber aufwendig vor der Wieder-Abfüllung vorsortiert. So wird der Ausnutzungsgrad der Füllanlagen und die Umlaufhäufigkeit der Flaschen erhöht, wenn die aussortierten, unpassenden Flaschen an diese Flaschenformen verwendende Brauereien weitergeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der gleichzeitig im Umlauf befindlichen Mehrweg-Bierflaschen in Deutschland schätzt der [[Deutscher Brauer-Bund|Brauerbund]] auf 2 Milliarden Stück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-wahnsinn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stabilitätskontrolle ===&lt;br /&gt;
Das angelieferte Leergut wird in der Brauerei maschinell zwischen der Reinigung und der Befüllung inspiziert (&amp;#039;&amp;#039;Empty Bottle Inspector&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;EBI&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Leerflascheninspektor&amp;#039;&amp;#039;). Kriterien für das Aussortieren sind (a) Beschädigungen der Mündung, (b) nicht zu reinigende Verschmutzungen (beispielsweise sperrige Fremdkörper), (c) der Zerkratzungsgrad (&amp;#039;&amp;#039;Scuffing&amp;#039;&amp;#039;) durch Kratzer, Schleifspuren und sonstige Oberflächenfehler und (d) Risse oder Schäden im Flaschenkörper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flaschen können nach mehreren Umläufen durch Abnutzung nicht mehr ausreichend druck- und temperaturbeständig sein. Wenn sie nicht schon beim Reinigen (85&amp;amp;nbsp;°C mit Lauge) zerspringen oder aufgrund der Beschädigungen am Leerflascheninspektor aussortiert werden, geschieht das meist beim Befüllen (bei über 4,0&amp;amp;nbsp;bar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Druckbeständigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Innendruckbeständigkeit einer gefüllten, mit Kronkorken verschlossenen Bierflasche bei etwa 18&amp;amp;nbsp;°C (Raumtemperatur) liegt um zehn bis maximal 40&amp;amp;nbsp;bar. Sie nimmt mit jedem Kratzer an und in der Flasche deutlich ab. Der Kronkorkenverschluss ist der gewollte Schwachpunkt. Er soll bei mehr als sechs bar Innendruck undicht werden und den Druck ablassen – &amp;#039;&amp;#039;abblasen&amp;#039;&amp;#039; in der Brauersprache. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, um einem Platzen der Glasflasche beim Transport und im Handel vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flaschen werden so hergestellt, dass beim Platzen der Flasche durch inneren Druck oder Schläge vorzugsweise der Flaschenboden abgesprengt wird. Diese „Sollbruchstelle“ dient zur Erhöhung der Sicherheit, da so nur wenige, größere Glasstücke aus dem Flaschenboden bestehend entstehen. Beim unorganisierten Platzen der Flasche würde es die gesamte Flasche in viele kleine Splitter zerreißen. Die Flasche, die aufrechtstehend auf dem Flaschenboden steht, fixiert zudem durch ihr Eigengewicht die Bruchstücke des Flaschenbodens. Der Flascheninhalt läuft nach dem Absprengen des Flaschenbodens nur nach unten aus. Es werden so beim Platzen der Flasche keine kleinen Splitter oder Inhalt in der Umgebung verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird eine gefüllte und verschlossene Flasche dagegen äußerer Gewaltanwendung ausgesetzt, beispielsweise beim Aufprall auf eine harte Oberfläche, so versagen diese Sicherungsvorkehrungen. Durch die extreme punktuelle Belastung an der Flaschenoberfläche wird die Flasche vom Einwirkungspunkt der extremen Belastung aus zerplatzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flaschengeometrie ===&lt;br /&gt;
Die Form und Wanddicke der Bierflasche sowie die Form des Flaschenbodens (konkave Wölbung nach innen) haben Einfluss auf die Stabilität der Flasche, was vor allem beim Entwurf neuer Flaschentypen berücksichtigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kälte ===&lt;br /&gt;
Die Stabilität einer gefüllten, verschlossenen Bierflasche hängt vom Alkoholgehalt, dem CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gehalt, dem &amp;#039;&amp;#039;Scuffing&amp;#039;&amp;#039;-Grad der Flasche, der Füllhöhe, der Kühlungsgeschwindigkeit und der Flaschengeometrie ab. Die Eisbildung und damit die Volumenzunahme des Wassers wird durch den gleichzeitig zunehmenden Druck in der Flasche verzögert und steigt bei weiterer Abkühlung an. Aus Sicherheitsgründen sollte eine &amp;#039;&amp;#039;normale&amp;#039;&amp;#039;, verschlossene Bierflasche nicht unter 2,2&amp;amp;nbsp;°C gekühlt werden. Selbst wenn das Bier nicht gefriert, kann es zu einer dauerhaften Kältetrübung durch im Bier gelöste Proteine kommen, die nicht schädlich ist, das Bier aber unansehnlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hitze ===&lt;br /&gt;
Biere mit 5,4&amp;amp;nbsp;g/l CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; erreichen bei Normalbedingungen (20&amp;amp;nbsp;°C) etwa einen Innendruck von 2,2&amp;amp;nbsp;bar. Der Innendruck einer gefüllten Bierflasche erhöht sich mit steigender Temperatur durch die Temperaturabhängigkeit der [[Henry-Konstante]] und die damit verbundene geringere Löslichkeit von CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; in wässriger Lösung. Biere mit höherem CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gehalt haben von sich aus einen erhöhten Innendruck. Bei 50&amp;amp;nbsp;°C erreicht eine gefüllte, verschlossene Bierflasche einen Innendruck von etwa 5 bis 6,5&amp;amp;nbsp;bar, was die Gefahr des CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Verlustes durch das Abblasen des Kronkorkens birgt (Abblasverhalten: Kronkorken Typ A bei acht bis elf bar; Kronkorken Typ B bereits bei über fünf bar). Eine Gefahr des Platzens besteht nicht unmittelbar, kann jedoch nicht ausgeschlossen werden (&amp;#039;&amp;#039;Scuffing&amp;#039;&amp;#039;). Jede Bewegung einer derart heißen Flasche kann das vorgeschädigte Material überlasten und zum Platzen der Flasche führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Gesichtspunkte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 2010 wurden drei Fallstudien zum Vergleich der Ökobilanz verschiedener Getränkeverpackungen durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Detzel |Hrsg=IFEU Heidelberg |Titel=Regionales Bier aus Mehrwegflaschen ökologisch empfehlenswert! |TitelErg=IFEU-Studie zu Alu-Dosen |Datum= |Online=http://www.ifeu.de/oekobilanzen/pdf/IFEUGetraenkedosenstudie.pdf |Format=PDF |KBytes=69 |Abruf=2014-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Bei regionalen Bieren sind Glas-Mehrweggebinde weiterhin das ökologisch günstigste System, unabhängig von unterschiedlichen methodischen Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
# Bei überregional vertriebenen Bieren ändert sich das Ergebnis je nach angewandter Methode, mit der das im Recycling gewonnene Aluminium von [[Getränkedose]]n angerechnet wird. Bei einer Anrechnung von 50 %, wie das Umweltbundesamt annimmt, schneidet die Glas-Mehrwegflasche besser ab. Bei der für die Studie von der auftraggebenden [[Getränkeindustrie]] geforderten Anrechnung von 100 % gibt es keine klare Trennlinie.&lt;br /&gt;
# Bei der Verwendung von individuellen Glas-Mehrwegflaschen bei gefloppten Trend- und Premiumbieren, also mit der Annahme von geringen Umlaufzahlen der Mehrwegflaschen ändern sich die Ergebnisse. Mit Transportentfernungen von über 400&amp;amp;nbsp;km und dem geringen Umlauf können Getränkedosen ökologische Wirkungsprofile erreichen, die dann diesen Mehrwegflaschen entsprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martina Krüger, Stefanie Theis, Andreas Detzel, Sybille Kunze |url=http://www.ifeu.de/oekobilanzen/pdf/BCME_LCA_resultsummary_s.pdf |titel=Ökobilanzielle Untersuchung verschiedener Verpackungssysteme für Bier |titelerg=Ergebnisübersicht mit Schwerpunkt auf dem Vergleich zwischen Glas-Mehrweg und Metalldosen |hrsg=IFEU-Institut |datum=2010-05-17 |abruf=2014-04-15 |format=PDF; 112&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100601210748/http://www.ifeu.de/oekobilanzen/pdf/BCME_LCA_resultsummary_s.pdf |archiv-datum=2010-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Eine Münzmedaille von IMM Münz-Institut, Institut für Münz- und Medaillenkunst GmbH mit der Wiener Filmfigur Edmund Sackbauer als Motiv enthält ihn mitsamt einer Bierflasche sowie das Symbol einer Bierflasche mit Ehrenkranz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-10 |url=https://www.imm-muenze.at/directsales/product/landingpage/id/78189 |text=45 Jahre Ein echter Wiener geht nicht unter: Mundl in edlem Silber geehrt! |archivebot=2022-10-11 09:24:50 InternetArchiveBot}} IMM, abgerufen am 23. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren gehörten Bierflaschen zur Ausstattung von Spielzeug-Sets mit Bauarbeitern der Marke [[Playmobil]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.playmobil.de/hochbauarbeiter-bierkasten/3312-A.html |titel=Hochbauarbeiter/Bierkasten - 3312-A - |abruf=2021-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im brandenburgischen [[Eichwalde]] zeigt das &amp;#039;&amp;#039;Archiv deutscher Bieretiketten&amp;#039;&amp;#039; einen Abriss über die Etikettierung von Bierflaschen mit mehr als 23.000 Exponaten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Ist-das-die-groesste-Bier-Etiketten-Sammlung-der-Welt &amp;#039;&amp;#039;Ist das die größte Bier-Etiketten-Sammlung der Welt?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gustav Stresemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Berliner Flaschenbiergeschäfts. Eine wirtschaftliche Studie.&amp;#039;&amp;#039; (zugleich [[Dissertation]] an der Universität Leipzig, 1902). Berlin (o. V.): 1902. [http://bvbm1.bib-bvb.de/webclient/DeliveryManager?pid=4357131&amp;amp;custom_att_2=simple_viewer Digitalisat].&lt;br /&gt;
* Brauerei Hürlimann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Bierflasche.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Beer bottles|Bierflaschen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4208864-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getränkeflasche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bierbehälter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
	</entry>
</feed>