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	<title>Bierenbachtal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T03:26:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bierenbachtal&amp;diff=171755&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-10-22T17:28:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bierenbachtal&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Nümbrecht&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/55/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/33/35/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 234 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1926&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016-10-19&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 51588&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02293&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Nümbrecht-lage-bierenbachtal.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Bierenbachtal-Niederbierenbach Ortskern 2020.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortskern von Bierenbachtal-Niederbierenbach. Das Gebäude links im Bild steht unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bierenbachtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Nümbrecht]] im [[Oberbergischer Kreis|Oberbergischen Kreis]] innerhalb des [[Regierungsbezirk Köln|Regierungsbezirks Köln]] im südlichen [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Bierenbachtal liegt im nordöstlichen Teil der oberbergischen Gemeinde Nümbrecht auf einer Höhe von etwa 230 bis 250 m über NHN. Der Ort zieht sich entlang des namensgebenden Tales von der Mündung in die [[Bröl]] hinauf zur Gemeindegrenze zwischen Nümbrecht und [[Wiehl]] in nordwestlicher bzw. nach [[Oberbierenbach]] in nordöstlicher Richtung. Die Entfernung zu den Ortszentren von Nümbrecht und Wiehl beträgt etwa 2 Kilometer. Weitere Städte in der Nähe sind [[Gummersbach]] (ca. 15 km nördlich), [[Siegen]] (ca. 40 km südöstlich) und die rheinische Metropole [[Köln]] (ca. 50 km westlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bierenbachtal-Grumeth 2020.jpg|mini|links|Bierenbachtal-Grumeth]]&lt;br /&gt;
1316 wurde der Ort &amp;#039;&amp;#039;Berinbech&amp;#039;&amp;#039; in der „Teilung der Leute von Nümbrecht“ erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Pampus: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Oberbergischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.&amp;amp;nbsp;V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Ort Bierenbachtal ist im Laufe der Zeit aus den früher getrennten Ortschaften &amp;#039;&amp;#039;Bonekamp&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Driesch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Grumeth&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kalkofen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Niederbierenbach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Straße&amp;#039;&amp;#039; zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bierenbachtaler Ortsteile gehörten zur [[Reichsherrschaft Homburg]]. Diese ging 1806 im [[Großherzogtum Berg]] auf. Nach dem [[Wiener Kongress]] wurde Bierenbachtal unter preußische Verwaltung gestellt und dort dem [[Kreis Homburg]] in der [[Provinz Jülich-Kleve-Berg]] zugeordnet. Ab 1822 gehörte Bierenbachtal zur [[Rheinprovinz]]. Der Kreis Homburg ging 1825 im neu gegründeten [[Kreis Gummersbach]] auf. Im Jahr 1932 fusionierte der Kreis Gummersbach mit einem Teil des Kreises Waldbröl zum Oberbergischen Kreis. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Rheinprovinz aufgelöst und Bierenbachtal kam zum Land Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mitteldevonische Grenzkalke Bierenbachtal.jpg|mini|Faustskizze: Lage der Grenzkalke im Bierenbachtal]]&lt;br /&gt;
Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurden im Bereich des heutigen Bierenbachtales [[Kalkstein]]e gewonnen, die dann für Bauzwecke gebrannt wurden (vgl. Ortsteil Kalkofen und die Kalksteinstrasse). Diese Kalksteine werden auch als Grenzkalke (sie bilden die Grenze zwischen den [[Eifelium|mitteldevonischen]] Mühlenberg- und Hobräcker-Schichten) bezeichnet; sie liegen meist linsenförmig vor und stellen ehemalige  [[Stromatoporen]]-[[Korallenriff|Riffe]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Vorkommen aber relativ klein waren und der Kalk oft durch Tonbeimengungen verunreinigt war und zudem der reinere [[Riffkalk|Massenkalk]] aus [[Attendorn]] durch die besseren Verkehrswege leicht zu transportieren war, kam der Abbau zum Erliegen. Die &amp;quot;Statistischen Nachrichten vom Kreis Gummersbach&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; KAISER, Statistische Nachrichten vom Kreis Gummersbach (Reg.-Bez. Cöln). 166 S., Gummersbach (Luyken) 1863&amp;lt;/ref&amp;gt; berichten 1863 auch noch vom Abbau von Eisenerzen in Bierenbach, die eng an die Kalksteinlager gebunden sind. Die geringe Tiefe und Ausdehnung dieser Eisenerze lassen die Vermutung zu, dass es sich um [[tertiär]]zeitliche Verwitterungsrückstände handelt, die sich taschenförmig häufig im Kalk bilden. Der Eisengehalt war aber offenbar nicht sehr groß (Kaiser 1863), sodass man den &amp;quot;eisenschüssigen Kalk&amp;quot; in den Hütten nur als schmelzbefördernden [[Möller|Zuschlag]] nutzte.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Hellmut Grabert|H. Grabert]], Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen, Erläuterungen zu Blatt 5011 Wiehl, Krefeld 1970&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Heckmann (Heimatforscher)|Karl Heckmann]] (1939) schreibt dazu: &amp;quot;Der Bergbau nahm (nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]]) ab, da die Eisensteingruben, meist Tagebauten, die zwar zahlreichen aber wenig umfangreichen [[Nest (Geologie)|Erznester]] bald [[Abbau (Bergbau)|abgebaut]] hatten. Immerhin war er noch bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ziemlich rege und ergiebig....An Handelsgütern hatte die Herrschaft Homburg außer Eisen und Kalkstein dem Auslande wenig zu bieten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; [[Karl Heckmann (Heimatforscher)|Karl Heckmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der ehemaligen Reichsherrschaft Homburg an der Mark.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bierenbachtal, evangelisches Gemeindehaus.jpg|mini|Evangelisches Gemeindehaus Bierenbachtal]]&lt;br /&gt;
=== Vereinswesen ===&lt;br /&gt;
* Ev. Bildungsstätte Haus Bierenbach (bis Ende 2013)&lt;br /&gt;
* Christlicher Kindergarten Bierenbachtal&lt;br /&gt;
* Elektrizitätsgenossenschaft Bierenbachtal eG&lt;br /&gt;
* Mennoniten-Brüdergemeinde e.&amp;amp;nbsp;V. (Evangelische Freikirche)&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Nümbrecht [[Löschgruppe]] Bierenbachtal&lt;br /&gt;
* Kultur in der Kapelle e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kulturinderkapelle.de/ |titel=Kultur in der Kapelle e.&amp;amp;nbsp;V. – Bierenbachtal |sprache=de-DE |abruf=2024-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gemeinschaft Haus Bierenbach eG&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gemeinschaft-bierenbachtal.org/ |titel=Gemeinschaft Bierenbachtal – Gemeinschaft Bierenbachtal Nümbrecht |sprache=de-DE |abruf=2024-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Eine Metzgerfamilie in Bierenbachtal hat über Generationen hinweg [[Gartenbohne|Stangenbohnen]] der Sorte &amp;#039;&amp;#039;Schlachtschwert&amp;#039;&amp;#039; angebaut und im Dorf weitergegeben. Auf diese Weise hat das Gemüse sorteneigenes [[Genom|Erbgut]] mit speziellen Eigenschaften entwickelt, die ideal sind für das bergische [[Klima]] und den bergischen Boden. Diese Bohnen gedeihen besser als nicht-heimische Stangenbohnen sind weniger anfällig gegen [[Schädling]]e und Krankheiten und sind außerdem sehr schmackhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bierenbachtal gibt es seit 2019 eine Lebensgemeinschaft, in der rund 30 Erwachsene und 15 Kinder leben (Stand: Feb. 2024). Sie ist als Gemeinschaft Bierenbachtal (kurz „Biba“) bekannt, generationsübergreifend und nicht-konfessionell. Das Rechtskonstrukt ist eine Genossenschaft, die Gemeinschaft Haus Bierenbach eG, die die Eigentümerin des Grundstücks und der Gebäude ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Zuvor gehörte das Gelände der evangelischen Kirche, die es bis 2013 als Bildungs- und Erholungsstätte betrieb. 2023 wurde die Gemeinschaft Bierenbachtal in das Global Ecovillage Network Deutschland aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gen-deutschland.de/ |titel=Gobal Ecovillage Network Deutschland |sprache=de-DE |abruf=2024-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz nach Gründung der Gemeinschaft wurde der Verein Kultur in der Kapelle e.&amp;amp;nbsp;V. ins Leben gerufen, der Kulturevents veranstaltet und die Kapelle als Veranstaltungsort vermietet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im Juli 2023 veranstaltete die Gemeinschaft ein erstes, kleines Musikfestival namens LiLiA mit rund 100 Teilnehmenden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lilia.events/ |titel=LiliA – Life Is Love In Action Festival |sprache=de-DE |abruf=2024-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bus und Bahnverbindungen ==&lt;br /&gt;
=== Bürgerbus ===&lt;br /&gt;
Haltestelle des Bürgerbusses der Gemeinde Nümbrecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Route:Oberbierenbach&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Rommelsdorf-Oberbierenbach-Prombach-Auf der Hardt-Winterborn-Bruch&lt;br /&gt;
*Distelkamp-Ödinghausen-Nümbrecht, Busbahnhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linienbus ===&lt;br /&gt;
Im Gebiet des Ortes liegen die Bushaltestellen Bierenbachtal, Abzw. Stockheim, Grumeth und Kalkofen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 302 Richtung Gummersbach und Waldbröl ([[Oberbergische Verkehrsgesellschaft|OVAG]], Werktags annähernd stündlich, am Wochenende unregelmäßig)&lt;br /&gt;
* 312 Richtung Ründeroth und Waldbröl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
Bis in die 1950er Jahre lag im Ortsteil Kalkofen (in der Nähe der heutigen Bushaltestelle) ein Bahnhof der [[Kleinbahn Bielstein–Waldbröl]]. Der nächstgelegene Bahnhof ist [[Bahnhof Gummersbach-Dieringhausen|Gummersbach-Dieringhausen]] an der [[Oberbergische Bahn|Oberbergischen Bahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;References /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Nümbrecht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Nümbrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1316]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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