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	<title>Bienenzaun - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T16:52:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bienenzaun&amp;diff=558548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AxelHH: /* Aufbau */</title>
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		<updated>2025-07-20T11:27:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aufbau&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bienenzaun Schneverdingen Theeshof.jpg|mini|hochkant=1.3|Niedriger Bienenzaun mit [[Bienenkorb|Bienenkörben]] am Heimathaus &amp;#039;&amp;#039;De Theeshof&amp;#039;&amp;#039; in [[Schneverdingen]]]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bienenzaun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Immenzaun&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Immentun&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lagd&amp;#039;&amp;#039;) ist ein überdachter, halboffener  [[Bienenstand]], in dem [[Imker]] (vorwiegend in [[Norddeutschland]]) früher ihre [[Bienenstock|Bienenstöcke]] wettergeschützt aufstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Bienenzäune waren das Ergebnis der Korb- und [[Heideimkerei]] im Gebiet der [[Lüneburger Heide]]. Imker vermehrten ihre Bienenvölker durch [[Bienenschwarm|Schwärme]] auf mehrere hundert im Sommerhalbjahr, so dass ein erheblicher Platzbedarf zu ihrer Aufstellung bestand. Als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Heideflächen durch Aufforstung und Ackerbewirtschaftung verschwanden, ging diese spezielle Form der Bienenhaltung im norddeutschen Raum zurück. Nach dem Niedergang der norddeutschen Korb- und Heideimkerei übernahmen [[Bienenhaus|Bienenhäuser]] in ganz Deutschland diese Schutzfunktion. Bienenzäune sind Zeugen der historischen Korbimkerei, die über Jahrhunderte in der Lüneburger Heide [[Honig]] und [[Bienenwachs]] produzierte. Historische Anlagen oder deren Relikte lassen sich noch in der Nähe früherer [[Heide (Landschaft)|Heideflächen]] finden. Heute werden neue Bienenzäune aus Gründen der Traditionspflege oder einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Landschaft aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Ein Bienenzaun war meist von einem Graben und einem Wall umgeben. Er besteht aus einem rund 2&amp;amp;nbsp;m hohen Holzgerüst in [[Holzfachwerk|Fachwerk]], das entweder langgestreckt ist oder geschlossen im Viereck umläuft. Zugänglich ist das Bauwerk durch eine Tür oder ein Tor. Die Tiefe des „Zauns“ beträgt etwa 1–2 m. Die Seitenlänge kann bis zu 30 m betragen. Als Witterungsschutz sind die Rückseite und die Seitenflächen mit Brettern verkleidet. Als Regenschutz diente ein Dach, das in Stroh oder Ziegel ausgeführt war. Im Inneren des Bienenzauns wurden auf Holzbrettern (meist auf 2 Ebenen) regalähnlich die Bienenkörbe regensicher und weitgehend windgeschützt aufgestellt. Im Schnitt boten viereckige Bienenzäune Platz für 40 bis 60 Völker, in großen Anlagen war eine Aufstellung von 100 bis 200 Körben normal.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fotothek df tg 0007748 Landwirtschaft ^ Nutztierhaltung ^ Biene.jpg|Historische Darstellung eines Bienenzauns, 1695&lt;br /&gt;
Walsrode Bienenzaun.jpg|Bienenzaun mit Bienenkörben im [[Heidemuseum Rischmannshof|Heidemuseum Walsrode]]&lt;br /&gt;
Bienenzaun aussen.jpg|Geschlossener Bienenzaun als [[Kulturdenkmal]] bei Burgwedel-[[Fuhrberg]]&lt;br /&gt;
Bienenzaun1.jpg|Das Innere der leerstehenden Anlage bei Burgwedel-Fuhrberg mit 2 Etagen für Bienenkörbe&lt;br /&gt;
E Vollmer – (Aqu) Bienenzaun bei Rehlingen um 1940.jpg|Bienenzaun bei [[Rehlingen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Aquarell von [[Erwin Vollmer]], um 1940)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siddernhausen Bienenzaun-20080211(1).JPG|In der Denkmalliste Niedersachsen aufgeführter Bienenzaun in der [[Naturpark Südheide|Südheide]].&lt;br /&gt;
Bienenstand.jpg|Bienenstand in der Südheide mit Kunststoff-Kästen, Kanitzkörben, einem Lüneburger Stülper und Holzkästen (von links)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgänger ==&lt;br /&gt;
Vorgänger des Bienenzauns war in seiner Urform die „Erdlie“. Dabei standen die Bienenkörbe auf einem Eichenbrett, das auf dem Boden lag. Darüber wurde als Regenschutz ein schräg stehendes Lattendach für eine Seite errichtet. Dies wurde mit [[Plaggen|Heideplaggen]] (oberste Erdschicht) bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Delfs: &amp;#039;&amp;#039;Bienenzäune im Wald&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Kreiskalender 2001 – Gifhorner Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 126–131.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Beekeeping on the Lüneburger Heide|Bienenhaltung in der Lüneburger Heide|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstliche Bienenbehausung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Imkerei (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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