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	<title>Bienenwachs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bienenwachs&amp;diff=28677&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-13710-94: /* Bienenwachs in der Wirtschaft */</title>
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		<updated>2026-03-03T12:12:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bienenwachs in der Wirtschaft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Beeswax.jpg|mini|200px|Zu einem Block gegossenes Bienenwachs und obenauf Wachs aus einem [[Sonnenwachsschmelzer]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bienenwachs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Cera&amp;#039;&amp;#039; „Wachs“ und genauer &amp;#039;&amp;#039;Cera flava&amp;#039;&amp;#039; „gelbes Wachs“) ist ein von [[Honigbienen]] abgesondertes [[Wachs]], das von ihnen zum Bau der [[Bienenwabe]]n genutzt wird. Der britische Mediziner [[John Hunter (Mediziner)|John Hunter]] hatte im 18. Jahrhundert herausgefunden, dass Bienenwachs nicht von den Bienen gesammelt, sondern von diesen abgesondert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Fischer (Mediziner)|Georg Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie vor 100 Jahren. Historische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von F. C. W. Vogel, Leipzig 1876; Neudruck mit dem Untertitel &amp;#039;&amp;#039;Historische Studie über das 18. Jahrhundert aus dem Jahre 1876&amp;#039;&amp;#039; und mit einem Vorwort von [[Rolf Winau]]: Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York 1978, ISBN 3-540-08751-6, S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name Bienenwachs bezieht sich im Allgemeinen auf das Wachs der [[Westliche Honigbiene|Westlichen Honigbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Apis mellifera&amp;#039;&amp;#039;). Ein ähnliches Wachs stammt von der [[Riesenhonigbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Apis dorsata&amp;#039;&amp;#039;) und wird &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gheddawachs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder ostindisches Bienenwachs genannt. Daneben wird aber auch Wachs der [[Zwerghonigbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Apis florea&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Östliche Honigbiene|Östlichen Honigbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Apis cerana&amp;#039;&amp;#039;) so genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. P. Tulloch |Titel=The composition of beeswax and other waxes secreted by insects |Sammelwerk=Lipids |Band=5 |Nummer=2 |Datum=1970-02 |DOI=10.1007/BF02532476 |Seiten=247–258}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PALMITINSÄUREMYRICYLESTER Structural Formulae V.1.svg|miniatur|hochkant=1.5|[[Strukturformel]] von Palmitinsäuremyricylester – ein Inhaltsstoff von Bienenwachs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptmann&amp;quot;&amp;gt;[[Siegfried Hauptmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 1985, S. 654, ISBN 3-342-00280-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Bienenwachs besteht aus &amp;#039;&amp;#039;Myricin&amp;#039;&amp;#039; (Anteil ca. 65&amp;amp;nbsp;[[Massenanteil|Gew-%]]), einem Gemisch von [[Carbonsäureester|Estern]] langkettiger [[Ethanol|Alkohole]]  (z.&amp;amp;nbsp;B. [[1-Hentriacontanol]]) und [[Säuren]], das von [[Palmitinsäuremyricylester]] C&amp;lt;sub&amp;gt;15&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;31&amp;lt;/sub&amp;gt;–COO–C&amp;lt;sub&amp;gt;30&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;61&amp;lt;/sub&amp;gt; dominiert wird, daneben freier [[Cerotinsäure]] C&amp;lt;sub&amp;gt;25&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;51&amp;lt;/sub&amp;gt;–COOH, [[Melissinsäure]] C&amp;lt;sub&amp;gt;29&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;59&amp;lt;/sub&amp;gt;–COOH und ähnlichen Säuren (12 %), [[Alkane|gesättigten Kohlenwasserstoffen]] (ca. 14 %), Alkoholen (ca. 1 %) und anderen Stoffen (wie bienenartspezifischen Aromastoffen) (6 %). Die analytische Charakterisierung des Bienenwachses findet heute in der Regel durch [[Chromatographie|chromatographische Verfahren]] statt. Insbesondere die Kopplung [[Gaschromatographie]]/[[Massenspektrometrie]] unter Verwendung von Kapillar-Trennsäulen ermöglicht es, Verfälschungen des reinen Bienenwachses durch billigere Ersatzstoffe wie hochmolekulare [[Alkane|Paraffine]] sicher zu erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;N. Limsathayourat, H.-U. Melchert: &amp;#039;&amp;#039;High-temperature capillary GLC of hydrocarbons, fatty-acid derivatives, cholesterol esters, wax esters and triglycerides in beeswax analysis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fresenius’ Journal of Analytical Chemistry.&amp;#039;&amp;#039; 318, Nr.&amp;amp;nbsp;6, 1984, S.&amp;amp;nbsp;410–413, {{DOI|10.1007/BF00533223}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;R. Aichholz, E. Lorbeer: &amp;#039;&amp;#039;Investigation of combwax of honeybees with high-temperature gas chromatography and high-temperature gas chromatography-chemical ionization mass spectrometry. II: High-temperature gas chromatography-chemical ionization mass spectrometry.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Chromatography A.&amp;#039;&amp;#039; 883, Nr.&amp;amp;nbsp;1–2, 2000, S.&amp;amp;nbsp;75–88, {{DOI|10.1016/S0021-9673(00)00386-1}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bienenwachs ist bei Raumtemperatur gut in [[Terpentinöl]], aber auch in erhitztem Alkohol löslich. Es hat eine Dichte von 0,95 bis 0,965&amp;amp;nbsp;g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;. Die Fett-[[Titration]]swerte betragen für die [[Säurezahl]], [[Verseifungszahl|Esterzahl]] und [[Peroxidzahl]]: 18–23, 70–80, &amp;gt;8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bienenwachs.jpg|mini|200px|Frisch „ausgeschwitzte“ noch weiße Wachsplättchen, darüber eine Mittelwand aus Bienenwachs.]]&lt;br /&gt;
Der [[Schmelzpunkt]] von Bienenwachs liegt zwischen 62 und 65&amp;amp;nbsp;°C. Wird Bienenwachs flüssig, kann es zum Beispiel von den Fasern eines [[Kerze]]ndochts aufgenommen werden, wo es durch den Kontakt mit dem Sauerstoff aus der Luft unter Licht- und Wärmeabgabe verbrennt. Als Ausgangsmaterial für die Kerzenherstellung wurde es weitgehend vom billigeren [[Stearin]] und [[Paraffin]] verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Lebensmittelzusatzstoff]] „Bienenwachs“ trägt die Bezeichnung E&amp;amp;nbsp;901.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gheddawachs ist dem gewöhnlichen Bienenwachs in Zusammensetzung und Eigenschaften sehr ähnlich. Allerdings enthält es etwas mehr Carbonsäureester und weniger freie Carbonsäuren und ist etwas besser formbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ferdinand Ulzer, P. Pastrovich, A. Eisenstein |Titel=Analyse der Fette und Wachsarten |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013-10-05 |ISBN=978-3-642-91007-4 |Seiten=1120 |Online=https://www.google.de/books/edition/Analyse_der_Fette_und_Wachsarten/Z-qnBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;pg=PA1120&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2025-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farbe ==&lt;br /&gt;
Die von den Honigbienen aus Wachsdrüsen ausgeschwitzten Wachsplättchen haben ursprünglich eine weiße Farbe. Dieses helle Wachs wurde [[Wachs#Historisches|früher]] auch &amp;#039;&amp;#039;cera virginea&amp;#039;&amp;#039; (Jungfrauenwachs) genannt. Die gelbe Färbung entsteht durch die Aufnahme des [[Pollenöl]]s als Inhaltsstoff des [[Pollen|Blütenpollens]], das wiederum den [[Naturfarbstoff]] [[Carotine|Carotin]] enthält. Gereinigt und weiß gebleicht kommt es als &amp;#039;&amp;#039;Cera alba&amp;#039;&amp;#039; (weißes Wachs) in den Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bienenwachs in der Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Bienenwachs ist heute in wachsverarbeitenden Wirtschaftszweigen größtenteils durch Kunstwachs ersetzt worden. Trotzdem lässt es sich nicht vollkommen ersetzen. Größter Verbraucher von Bienenwachs ist die [[Kosmetik|kosmetische]] und [[Pharmaunternehmen|pharmazeutische Industrie]], wo es Bestandteil von Cremes, Salben, Pasten, Lotionen und Lippenstiften ist. Die Produkte sind meist mit dem Hinweis „Enthält echtes Bienenwachs“ versehen. Große Wachsmengen werden bei der [[Kerzenherstellung|Kerzenfabrikation]] verarbeitet. In der [[Chemische Industrie|chemisch]]-technischen Industrie ([[Skiwachs]], Wachsfarbe, Imprägniermittel, [[Baumwachs]]) spielt Bienenwachs nur noch eine untergeordnete Rolle. Bei der Herstellung von Süßigkeiten auf Gelatinebasis (z.&amp;amp;nbsp;B. Gummibären) wird Bienenwachs als Überzugs- und Trennmittel verwendet. Traditionell wird Bienenwachs in Medizin und [[Physiotherapie]] als Wärmepackung angewendet bei Husten, Erkältungen, Schmerzen der Muskeln und Gelenke.&lt;br /&gt;
Von der Antike an fand Wachs auch als Arzneiträger in Wachssalben bzw. Wachspflastern (fachsprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Cerat&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ceratum&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;cerotum&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Rudolf Fehlmann: &amp;#039;&amp;#039;Ceratum Galieni. Zur Geschichte von Unguentum leniens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Perspektiven der Pharmaziegeschichte. Festschrift [[Rudolf Schmitz (Pharmaziehistoriker)|Rudolf Schmitz]]. Hrsg. von Peter Dilg zusammen mit Guido Jüttner, [[Wolf-Dieter Müller-Jahncke]] und [[Paul Ulrich Unschuld]].&amp;#039;&amp;#039; Graz 1983, S. 65–77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 138 (&amp;#039;&amp;#039;Ceratum:&amp;#039;&amp;#039; „Wachssalbe aus Oel, Schweinefett und Wachs, der bisweilen auch Drogenpulver zugesetzt waren“).&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Wachspillen (&amp;#039;&amp;#039;cerotum rotundum&amp;#039;&amp;#039;, als Wachszäpfchen bzw. Wachspessar)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Caspar Stromayr]]: &amp;#039;&amp;#039;Practica copiosa von dem Rechten Grundt deß Bruch-Schnidts (1559).&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Werner Friedrich Kümmel zusammen mit [[Gundolf Keil]] und Peter Proff, Faksimile und Kommentarband, München 1983, Blatt 144&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;–149&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willem Frans Daems]]: &amp;#039;&amp;#039;Arzneiformen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Lexikon des Mittelalters]], I, Sp. 1094–1096.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ioannes Du Boys: &amp;#039;&amp;#039;Methodus miscendorum medicamentorum [...].&amp;#039;&amp;#039; Paris (Jakob Kerver) 1527, Neudruck, hrsg. von Leo Jules Vandewiele und Dirk Arnold Wittop Koning, Gent 1973 (= &amp;#039;&amp;#039;Opera pharmaceutica rariora&amp;#039;&amp;#039;, 4), S. 1–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wachskreislauf der Imker ==&lt;br /&gt;
Ein großer Wachsverbraucher ist die Bienenwirtschaft, in der ein eigener Wachskreislauf besteht. Das Wachs wird zunächst von Honigbienen für das Bauen der Bienenwaben erzeugt. Die ursprünglich hell-gelben Waben nehmen nach einiger Zeit im Bienenvolk durch das Bebrüten eine braun-schwarze Farbe an. Der [[Imker]] entnimmt aus hygienischen Gründen die alten, braunen Waben. Diese Altwaben werden durch Hitze oder Wasserdampf eingeschmolzen. Nach der Reinigung von Fremdstoffen erhält man helles, reines Wachs. Daraus werden neue [[Mittelwand|Wachsmittelwände]] gegossen, die der Imker in seine Völker gibt, damit die Bienen darauf erneut Waben bauen. Das Einschmelzen der Waben kann der Imker mit einem [[Dampfwachsschmelzer]] oder einem [[Sonnenwachsschmelzer]] selbst vornehmen. Im Imkerfachhandel gibt es auch Ankaufstellen, die altes Wabenwerk aufkaufen oder gegen frisch gegossene Wachsmittelwände eintauschen. Die Erzeugung neuen Bienenwachses kostet die Bienen sehr viel Energie. Es wird geschätzt, dass die Bienen zur Produktion eines Kilogramms Wachs etwa sechs Kilogramm Honig verbrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückstandsproblem ===&lt;br /&gt;
Seit dem Auftauchen des Bienen- und Brutparasiten der [[Varroamilbe]] in Europa ab 1979 ist die Wiederverwendung von Bienenwachs im Wachskreislauf problematisch geworden. Dies liegt daran, dass viele synthetische Behandlungsmittel gegen diese Milbe fettlöslich sind und sich damit im Wachs anreichern können. Insbesondere im deutschsprachigen Raum haben die Imker inzwischen reagiert und verwenden vermehrt andere Bekämpfungsmethoden. Hierbei werden beispielsweise die organischen Säuren [[Milchsäure]], [[Ameisensäure]] oder [[Oxalsäure]] eingesetzt oder ganz ohne Chemikalien – rein mechanisch – die Brut Ende Juli/Anfang August entfernt (totale Brutentnahme&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bienenundnatur.de/aktuelles/totale-vollstaendige-brutentnahme-tbe-bienen-biologisch-gegen-varroa/ Totale Brutentnahme] in &amp;#039;&amp;#039;bienen&amp;amp;natur&amp;#039;&amp;#039;, 7. Juli 2022; abgerufen am 17. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Oxalsäure und deren Salze ([[Oxalate]]) kommen im [[Stoffwechsel]] von Mensch und Tier und auch in Nutzpflanzen wie dem [[Gemeiner Rhabarber|Rhabarber]] natürlich vor. Ameisensäure ist auch in einigen Honigen, etwa dem Kastanienhonig, natürlich enthalten. Deshalb werden die bei diesen Methoden verbleibende Rückstände als harmlos eingestuft, insbesondere, wenn sie in geringer Konzentration vorhanden sind. Auch sind diese Stoffe nicht fettlöslich und reichern sich deswegen nicht im Bienenwachs an. Hingegen können sich [[Pestizid]]e im Bienenwachs anreichern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.agrarforschungschweiz.ch/2021/11/pestizide-im-bienenwachs-wie-giftig-sind-sie-fuer-die-larven-der-honigbiene/ |titel=Pestizide im Bienenwachs: Wie giftig sind sie für die Larven der Honigbiene? |werk=agrarforschungschweiz.ch |hrsg=[[Agroscope]] |datum=2021-11-22 |abruf=2021-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachsverfälschung ===&lt;br /&gt;
Der hohe Preis macht Bienenwachs seit jeher zu einem Feld der [[Verfälschung]]en. Bereits im [[14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]] entwickelten sich Wachsfälschungen in den [[Hanse|hansischen]] Handelsniederlassungen in [[Nowgorod]] zu einem solch großen Problem, dass Qualitätskriterien und penible Qualitätskontrollen angelieferten Bienenwachses ausführlich vertraglich geregelt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Leopold Karl Goetz]] | Titel = Deutsch-Russische Handelsverträge des Mittelalters | Verlag = Friedrichsen | Ort = Hamburg | Datum = 1916 | Seiten = 177–180}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wurde hier das Wachs durch eingeschmolzene Steine, Sand oder Ziegelsteinmehl beschwert oder mit [[Butter]], [[Talg]], [[Pech (Stoff)|Pech]], [[Teer]], [[Harz (Material)|Harz]], [[Eichen|Eichel]]- oder [[Bohne]]nmehl im Volumen gestreckt, was über viele Jahre zu Streitigkeiten zwischen den Hansekaufleuten und ihren russischen Lieferanten führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Reinhard Büll | Titel = Das große Buch vom Wachs: Geschichte Kultur Technik | Verlag = Callwey | Ort = München | Datum = 1977 | Seiten = 186–190 | ISBN = 3-7667-0385-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Moderne Fälschungen enthalten billigere Wachse, wie [[Stearin]] und [[Paraffin]]. Der typische Geruch des Bienenwachses kann durch die Zugabe von [[Propolis]] erhalten werden. Die Vermischung mit den industriellen Wachsen ist nur durch aufwändige [[Analytische Chemie|analytische Verfahren]] nachzuweisen. Bei der Verwendung des verfälschten Bienenwachses als Kerzenwachs ist nur die [[Täuschung]] problematisch, während bei der Umarbeitung zu Mittelwänden massive Schäden am Bienenvolk entstehen können. Die Bienen akzeptieren das verfälschte Wachs meist und bauen die Mittelwände zu Waben aus. Auch die [[Bienenkönigin|Königin]] stiftet in diese Waben, aber große Teile der Brut sterben innerhalb kürzester Zeit ab. Ohne imkerliches Eingreifen durch Austausch mit echtem Bienenwachs verkümmern diese Völker endgültig und überstehen den nächsten Winter nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bienenjournal.de/aktuelles/meldungen/stearin-in-mittelwaenden-schaedigt-bienenbrut/ |hrsg=Deutscher Bauernverlag |autor=Sebastian Spiewok |titel=Stearin in Mittelwänden schädigt Bienenbrut |werk=Deutsches Bienen-Journal |datum=2017-07-25 |zugriff=2017-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vinzenz Weber: &amp;#039;&amp;#039;Das Wachsbuch. Erzeugung und Behandlung des Bienenwachses.&amp;#039;&amp;#039; Ehrenwirth, München 1991, ISBN 3-431-02359-2.&lt;br /&gt;
* Birgit Susanne Fröhlich: &amp;#039;&amp;#039;Wachse der Honigbiene Apis mellifera carnica Pollm. Chemische und physikalische Unterschiede und deren Bedeutung für die Bienen.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]] an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Universität Würzburg]], Würzburg 2000. [http://www.opus-bayern.de/uni-wuerzburg/volltexte/2002/125/index.html Online].&lt;br /&gt;
* Reinhard Büll: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch vom Wachs: Geschichte – Kultur – Technik.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, München 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Bienenwachs}}&lt;br /&gt;
{{commonscat|Beewax|Bienenwachs}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lungau.de/bienen/imkerei/wachs.htm Lungauer Bienenlehrpfad Göriach] 2001&lt;br /&gt;
* [https://www.agroscope.admin.ch/agroscope/de/home/themen/nutztiere/bienen/bienenprodukte/Bienenwachs.html &amp;#039;&amp;#039;Bienenwachs.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Agroscope]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Martin Vieweg: [https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/mein-wachs-dein-wachs/ &amp;#039;&amp;#039;Mein Wachs, dein Wachs.&amp;#039;&amp;#039;]  In: &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft.de.&amp;#039;&amp;#039; 9. Oktober 2006 (Bericht über einen Artikel im &amp;#039;&amp;#039;Journal of Experimental Biology&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Buchwald u.&amp;amp;nbsp;a.: [http://jeb.biologists.org/cgi/content/full/209/20/3984 &amp;#039;&amp;#039;Interspecific variation in beeswax as a biological construction material.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Experimental Biology.&amp;#039;&amp;#039; 209, 2006, S.&amp;amp;nbsp;3984–3989, {{DOI|10.1242/jeb.02472}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* www.drogensammlung.de: [http://www.drogensammlung.de/lernen.aspx?id=7 Cera flava]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4006533-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bienenprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wachsart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biowerkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmazeutischer Hilfsstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelzusatzstoff (EU)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kosmetischer Inhaltsstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-13710-94</name></author>
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