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	<title>Bienengift - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T04:08:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bienengift&amp;diff=246731&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: leere Seitenangabe entf</title>
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		<updated>2026-03-14T21:39:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;leere Seitenangabe entf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stechende Biene 12a.jpg|mini|Bei [[Honigbienen]] bleibt der gesamte Stachelapparat in der elastischen Haut des Menschen stecken und wird deshalb aus dem Hinterleib des Insekts herausgerissen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stachel einer Honigbiene.jpg|mini|Stachelapparat einer Honigbiene]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bienengift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, medizinisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Apitoxin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist das Gift der [[Westliche Honigbiene|Honigbienen]], eine Mischung verschiedener [[Sekret]]e. Es wird als [[Insektenstich]] mit einem [[Giftstachel]] dem Gegner eingespritzt. Eine Honigbiene kann etwa 0,1&amp;amp;nbsp;mg [[Gift]] verspritzen. Bienengift ist sauer (pH&amp;amp;nbsp;4,5–5,5) und hat eine gelblich-opalisierende Farbe. Mithilfe von [[Drahtstromfalle]]n wird das Gift auch für medizinische Zwecke gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung auf Menschen ==&lt;br /&gt;
Ein Bienenstich ruft eine lokale [[Entzündung]] und eine mehr oder weniger starke Schwellung hervor. Der Schmerz kann durch Kühlen gelindert werden. Eine Gefahr für die Gesundheit besteht erst nach vielen Stichen; es sollen sogar erst mehrere hundert Stiche lebensgefährlich sein. Dagegen kann schon ein einziger Stich im Hals- und Rachenraum lebensbedrohend werden, denn es droht Erstickungsgefahr durch Zuschwellen der Atemwege. In einem solchen Fall sollte umgehend der Arzt aufgesucht werden. (Stiche in Hals- und Rachenraum werden eher von [[Deutsche Wespe|Wespen]] verursacht, da diese durch Nahrungsmittel angelockt und versehentlich verzehrt werden können.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allergie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bienengiftallergene}}&lt;br /&gt;
Eine besondere Gefährdung besteht für Menschen, die an einer [[Insektengiftallergie]] leiden: Für sie kann selbst ein einzelner unbehandelter Stich tödliche Folgen haben. Allergologen schätzen die Häufigkeit der Insektengiftallergiker auf 1&amp;amp;nbsp;Prozent der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA sterben jährlich rund 60 Menschen an Stichen von Hornissen, Wespen oder Bienen; davon ist die Mehrheit männlich&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=CDCMMWR |Titel=QuickStats: Number of Deaths from Hornet, Wasp, and Bee Stings, Among Males and Females — National Vital Statistics System, United States, 2000–2017 |Sammelwerk=MMWR. Morbidity and Mortality Weekly Report |Band=68 |Datum=2019 |ISSN=0149-2195 |DOI=10.15585/mmwr.mm6829a5 |Online=[https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/68/wr/mm6829a5.htm Online] |Abruf=2022-03-03 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile und Wirkung ==&lt;br /&gt;
Bienengift ist eine komplexe Mischung verschiedener [[Protein]]e und kleiner Moleküle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Principles and methods of toxicology |Verlag=CRC Press |Ort=Boca Raton |Datum=2008 |ISBN=0-8493-3778-X |Seiten=1027 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptbestandteil mit etwa 50&amp;amp;nbsp;Prozent ist [[Melittin]], das auch der giftigste Bestandteil des Bienengifts ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burzyńska&amp;quot; /&amp;gt; [[Phospholipase A2|Phospholipase A&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]] (zu etwa 12&amp;amp;nbsp;Prozent enthalten) ist das Hauptallergen und ein Enzym, das die [[Hydrolyse|hydrolytische Spaltung]] von [[Phospholipide]]n [[Katalyse|katalysiert]] und so [[Zellmembran]]en angreift.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burzyńska&amp;quot;&amp;gt;M. Burzyńska, D. Piasecka-Kwiatkowska: &amp;#039;&amp;#039;A Review of Honeybee Venom Allergens and Allergenicity.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[International Journal of Molecular Sciences]].&amp;#039;&amp;#039; Band 22, Nummer 16, August 2021, {{DOI|10.3390/ijms22168371}}, PMID 34445077, {{PMC|8395074}} (Review).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Apamin]] (2&amp;amp;nbsp;Prozent), ein weiterer Bestandteil, ist als [[Nervengift]] bekannt. [[Hyaluronidase]] (2&amp;amp;nbsp;Prozent) erweitert die Blutgefäße und ihre Durchlässigkeit und bewirkt somit eine Ausbreitung der Entzündung (engl. &amp;#039;&amp;#039;spreading factor&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;#039;h&amp;#039;&amp;gt;{{cite journal |author=Habermann E |year=1972 |month=July |title=Bee and wasp venoms |journal=Science |volume=177 |issue=46 |pages=314–22 |pmid=4113805 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Proteine sind das [[Mastzellen-degranulierendes Peptid|Mastzellen-degranulierende Peptid]] (2&amp;amp;nbsp;Prozent) und [[Tertiapin]], zwei Neuropeptide, sowie [[Secamin]], das keine pathologischen Wirkungen hat. Als Allergene wirken neben dem Melittin (Api&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;3) die Phospholipase (Api&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;1), die Hyaluronidase (Api&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;2) und weitere enthaltene Proteine.&amp;lt;ref&amp;gt;{{UniProt|P01501}}, {{UniProt|P01500}}, {{UniProt|P06730}}, {{UniProt|Q08169}}, {{UniProt|P01499}}, {{UniProt|P56587}}, {{UniProt|P02852}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Moleküle im Bienengift sind [[Histamin]] (0,1 bis 1&amp;amp;nbsp;Prozent), [[Dopamin]] und [[Noradrenalin]]. [[Insektenpheromone|Alarmpheromone]] (4 bis 8&amp;amp;nbsp;Prozent) signalisieren anderen Bienen, dass eine aus ihrem Volk angegriffen wurde und sie sich für die Abwehr vorbereiten sollten.&amp;lt;ref name=&amp;#039;h&amp;#039;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
* [[Hyposensibilisierung]] gegen eine [[Insektengiftallergie]]&lt;br /&gt;
* Im Rahmen der [[Apitherapie]]&lt;br /&gt;
* Stimulation für den lokalen Muskelaufbau durch subkutane Injektion (heute hauptsächlich durch synthetische Wirkstoffe ersetzt)&lt;br /&gt;
* In der [[Homöopathie]] findet das Bienengift unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Apisinum&amp;#039;&amp;#039; Verwendung als Bestandteil in diversen Präparaten.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert von Fellenberg-Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathische Arzneimittellehre&amp;#039;&amp;#039;, 25.&amp;amp;nbsp;verb. Auflage, S.&amp;amp;nbsp;73, Karl F. Haug Verlag, Hüthig GmbH, Heidelberg, 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zugeschriebene Wirkung, besonders gegen Schwellungen und Ausschläge, ist wissenschaftlich jedoch nicht bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in der Kosmetik ==&lt;br /&gt;
Apitoxin wird in jüngster Zeit prominent in der [[Anti-Aging]]-Branche als Alternative zu [[Botulinumtoxin|Botox]] eingesetzt. Apitoxin soll bei dieser Anwendung die Produktion des Hauptproteins [[Kollagen|Kollagen VII]] unterstützen, welches die Stützfunktion der Haut fördert und somit der Faltenbildung entgegenwirken soll.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.kosmetik.at/kosmetik-blog/812/apitoxin-als-anti-aging-wirkstoff-entdeckt |wayback=20120729002403 |text=Apitoxin in der Kosmetik}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Kosmetikprodukten wird es in der Liste der Inhaltsstoffe als {{INCI|Name=BEE VENOM |ID=54831 |Abruf=2021-12-12}} aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [[Agroscope]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.agroscope.admin.ch/agroscope/de/home/themen/nutztiere/bienen/bienenprodukte/gift.html Bienengift]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bienenprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierisches Gift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entomologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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