<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bieleboh</id>
	<title>Bieleboh - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bieleboh"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bieleboh&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T22:54:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bieleboh&amp;diff=592031&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JKowar: Restaurant etc. gehört laut Vorlage »IB Berg« in ERSCHLIESSUNG.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bieleboh&amp;diff=592031&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-15T09:06:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Restaurant etc. gehört laut Vorlage »IB Berg« in ERSCHLIESSUNG.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Berg Bieleboh, für die gleichnamige slawische Gottheit siehe [[Bieleboh (Gottheit)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD               = Běłobóh.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Blick vom [[Mönchswalder Berg]] auf den Bieleboh, im Hintergrund das [[Riesengebirge]]&lt;br /&gt;
|HÖHE               = 500&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = DE-HN&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Deutschland]], [[Sachsen]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Lausitzer Bergland]]&lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 4.3&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = [[Czorneboh]]&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = 135 &amp;lt;!-- 365 m --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SCHARTE            = Sattel zwischen [[Cunewalde]] und seinem Ortsteil [[Halbau am Hochstein]] nördlich der S&amp;amp;nbsp;115&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 51/4/51/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 14/31/17/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = DE-SN&lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = [[Granit]]; [[Granodiorit]]&lt;br /&gt;
|ALTER              = &lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION    = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG     = &lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG      = [[#Geschichte|Bergwirtschaft „Naturressort  Bieleboh“ mit Aussichtsturm]]&lt;br /&gt;
|NORMALWEG          = [[Oberlausitzer Bergweg]]&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
|BILD1              = Bieleboh.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Bergwirtschaft auf dem Bieleboh, im Hintergrund der Aussichtsturm&lt;br /&gt;
|BILD2              = Fotothek df rp-b 0040049 Beiersdorf. Blick von der Hadermühle auf den Bieleboh.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG = Blick von der Hadermühle auf den Bieleboh (1967)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bieleboh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Běłobóh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, zeitweilig auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Huhberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Berg im [[Lausitzer Bergland]] im östlichen [[Sachsen|Freistaat Sachsen]]. Auf seinem Gipfel, der in der Gemarkung [[Beiersdorf]] liegt, befinden sich die Bielebohbaude und ein [[Aussichtsturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Direkt am Fuße des Berges liegt die Gemeinde Beiersdorf, nördlich der langgestreckte Ort [[Cunewalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;[[Bieleboh (Gottheit)|Bieleboh]]&amp;#039;&amp;#039; weist von der Namensbedeutung her Ähnlichkeiten zum benachbarten Berg [[Czorneboh]] auf. Bezieht sich letzterer auf den [[Sorbische Sprache|sorbischen]] Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Czorneboh (Gottheit)|Čorny Bóh]]&amp;#039;&amp;#039; (schwarzer Gott), so steht das &amp;#039;&amp;#039;Biele&amp;#039;&amp;#039; („běły“) hier für &amp;#039;&amp;#039;weiß&amp;#039;&amp;#039;. Die Namen legen einen Bezug auf eine vorchristliche [[Slawische Mythologie|sorbische Mythologie]] nahe, über die es jedoch keine gesicherten Informationen gibt. [[Helmold von Bosau]] erwähnte einen Weißen Gott als Gegenpart des Schwarzen Gottes indirekt als „Gott des Glücks“. Möglicherweise ist er identisch mit dem slawischen Sonnengott „[[Svantovit]]“. Die mythologische Bezeichnung des Berges tauchte – ebenso wie beim Czorneboh – erst in der frühen Neuzeit auf, weswegen die Authentizität strittig ist. Noch 1746 lautete der Name des Berges „Hoher Wald“. In den sächsischen Meilenblättern, einem militärischen Kartenwerk aus der Zeit von 1780 bis 1806, wurde der Berg zeitgleich mit dem „Zschernebog“ (heute Czorneboh) als „Der Pilobogg oder Beyersdorferberg“ eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Meilenblätter von Sachsen, „Berliner Exemplar“, 1804, Blatt 347 und „Staatswissenschaft im Lichte unserer Zeit“, Nr. 115, S. 917, „Geographische Meridianbestimmung Sächsischer Orte“, Leipzig 1827,  (bezeichnet als „Pilobogg oder Beyersdorferberg“)&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Karl Benjamin Preusker]] zeichnete 1841 eine mit Sagen behaftete Steinformation des Berggipfels, die er als „Bielybog-Altar“ bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Benjamin Preusker: &amp;#039;&amp;#039;Blicke in die Vaterländische Vorzeit.&amp;#039;&amp;#039; 1841, S. 189 und Tafel I, Nr. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Bezeichnung Kaspers Berg, die auf einen Besitzer des Bergwaldes, einen Bauerngutsbesitzer und Fuhrmann in Beiersdorf Bezug nahm, verschwand. 1936 wurde der Berg von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] im Zuge der Germanisierung sorbischer Orts- und Flurnamen zeitweilig in Huhberg umbenannt und erhielt seinen Namen nach 1945 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach 1830 wurden vom [[Kretscham]]wirt von Beiersdorf Schießfeste auf dem Berge veranstaltet. Der Gebirgsverein Oberes Spreetal [[Neusalza-Spremberg|Neusalza]] wurde 1882 gegründet und begann einen [[Altan (Architektur)|Altan]] auf dem Berg zu errichten, da hier bereits ein Obelisk stand, dieser wurde aber bald verworfen und ein Aussichtsturm geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882 begann der Bau des 12&amp;amp;nbsp;m hohen Aussichtsturmes. Er wurde am 6.&amp;amp;nbsp;Mai 1883 fertiggestellt und eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2.&amp;amp;nbsp;Juli 1910 wurde der Turm durch Blitzschlag zerstört, dabei brannte er vollständig aus. Der Bieleboh-Verein als Rechtsträger sammelte Spenden aus der Bevölkerung, und der [[Landesverein Sächsischer Heimatschutz]] gestaltete den neuen Entwurf, der um 4&amp;amp;nbsp;m höher war und eine Turmhaube hatte. Der anschließende Wiederaufbau war bereits am 25. September desselben Jahres fertig, und es erfolgte eine feierliche Weihe. 1994 musste der Aussichtsturm wegen Baufälligkeit gesperrt werden. 1998 erfolgte die Instandsetzung des Aussichtsturms, der dabei um weitere 5&amp;amp;nbsp;m auf die heutige Gesamthöhe von 21&amp;amp;nbsp;m aufgestockt wurde, um eine bessere Sicht über die Baumwipfel zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit März 2016 wird die Bergwirtschaft unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Naturressort Bieleboh&amp;#039;&amp;#039; betrieben. 2020 wurde das Gebäudeensemble auf dem Gipfel um einen teilweise in den Berghang integrierten &amp;#039;&amp;#039;Ballsaal&amp;#039;&amp;#039; erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonnenphänomen ==&lt;br /&gt;
[[Karl Benjamin Preusker]] (1786–1871) vertrat die Ansicht, dass legendenumwobene Felsen der Oberlausitz in prähistorischer Zeit als heidnische Opferaltäre dienten. Neben anderen zeichnete er auch den „Bielebohaltar“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Benjamin Preusker: &amp;#039;&amp;#039;Ober-Lausitzische Altertümer.&amp;#039;&amp;#039; Gesellschaft der Wissenschaft zu Görlitz, 1828, S. 35–51; Karl Benjamin Preusker: &amp;#039;&amp;#039;Blicke in die Vaterländische Vorzeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1844, S. 189&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im März 2007 untersuchten Heimatforscher aus [[Sohland an der Spree]] diesen mutmaßlichen Altar auf seine Eignung für kalendarische Sonnenbeobachtungen. Es zeigte sich, dass die augenförmige Öffnung (Teufelsfenster) in einer Höhlung der Steinformation die Bestimmung der [[Äquinoktium|Tagundnachtgleiche]] (Frühlings- und Herbstbeginn) bei Sonnenaufgang gestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Infopack 2011, &amp;#039;&amp;#039;Sonnenheiligtümer der Oberlausitz&amp;#039;&amp;#039;, Sternwarte „Bruno-H.-Bürgel“ Sohland/Spree; Ralf Herold, &amp;#039;&amp;#039;Sonnenheiligtümer der Oberlausitz – Der Geldkeller auf dem Löbauer Berg und sein wahrer Schatz&amp;#039;&amp;#039;, Oberlausitzer Verlag, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bielebohaltar gezeichnet von Karl Benjamin Preusker 1844.jpg|Bielebohaltar gezeichnet von Karl Benjamin Preusker 1841&lt;br /&gt;
 Bielebohaltar mit Sonnendurchgang Tagundnachtgleiche Sonnenaufgang 2008.jpg|Bielebohaltar mit Sonnendurchgang Tagundnachtgleiche Sonnenaufgang 2008 im „Teufelsfenster“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussichtsturm Bieleboh.jpg|mini|Aussichtsturm Bieleboh]]&lt;br /&gt;
Vom Turm bietet sich ein weiter Rundblick ins Lausitzer Bergland, aber auch zur vulkanisch entstandenen Bergkette des [[Lausitzer Gebirge]]s.&lt;br /&gt;
Markante Berge im Blickfeld sind der [[Czorneboh]], der [[Kottmar]], der [[Löbauer Berg]] und der [[Oberoderwitzer Spitzberg]]. Bei Fernsicht reicht der Blick auch bis ins [[Isergebirge|Iser-]] und [[Riesengebirge]] im Südosten sowie bis ins östliche [[Erzgebirge]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege zum Gipfel ==&lt;br /&gt;
* Von Beiersdorf führt eine Fahrstraße zum Gipfel. Ein Wanderparkplatz befindet sich 400&amp;amp;nbsp;m vor dem Gipfel im Sattel zum Kuhberg.&lt;br /&gt;
* Über den Berg führt der &amp;#039;&amp;#039;blau&amp;#039;&amp;#039; markierte [[Fernwanderweg Zittau–Wernigerode]], auch als [[Oberlausitzer Bergweg]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Ein Aufstieg auf den Berg ist auch über eine Vielzahl weiterer markierter Wanderwege möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Hinweisschild im Aussichtsturm&lt;br /&gt;
* {{WdH|24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Benjamin Preusker|Karl Preusker]]: &amp;#039;&amp;#039;Blicke in die vaterländische Vorzeit&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1841&lt;br /&gt;
* Ralf Herold: &amp;#039;&amp;#039;Die Fährte des Lichts – Projekt Götterhand – Sonnenheiligtümer der Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Sternwarte Sohland/Spree, Books on Demand, Norderstedt 2020, ISBN 978-3-7519-5892-9&lt;br /&gt;
* Ralf Herold: &amp;#039;&amp;#039;Ein Stonehenge in der Oberlausitz?&amp;#039;&amp;#039;, Fachverlag für Archäologie Beier und Beran, Langenweißbach 2024, ISBN 978-3-95741-205-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bieleboh.de/naturresort/geschichte/ Informationen auf der Website der Bergwirtschaft Bieleboh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lausitzer Bergland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beiersdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cunewalde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
	</entry>
</feed>